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Nikon: Nikon D90 Kit SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live-View, HD-Videofunktion) inkl. F-S DX 18-105mm ED VR

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Nikon D90 Kit SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live-View, HD-Videofunktion) inkl. F-S DX 18-105mm ED VR

Nikon

Artikelbewertung: preisvergleich rating preisvergleich rating preisvergleich rating preisvergleich rating preisvergleich rating  (4.5 Punkte bei 11 Bewertungen)

Highlights:

  • 12,3 Megapixel CMOS-Sensor
  • Live-View mit hochauflösendem 3-Zoll-LCD-Monitor mit 920.000 Bildpunkten
  • Kaum Bildrauschen von ISO 200 bis 3.200, umfangreiche kamerainterne Bildbearbeitungsmöglichkeiten
  • HD-Movie-Funktion zur Aufnahme von Motion-JPEG-Filmen mit der hervorragenden Bildqualität einer digitalen Spiegelreflexkamera
  • Lieferumfang: Nikon D90, Objektiv F-S DX 18-105mm ED VR, USB-Kabel UC-E4, Akku, Ladegerät, Gehäusedeckel, Audio-/Videokabel, Blitzschuhabdeckung, Trageriemen, Okularabschluss

Modellnummer: D90 18-105 VR



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03/Dez/2008 - 06:19

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Beschreibung

The D90 18-105 VR lens kit includes the D90 camera body and the versatile AF-S DX NIKKOR 18-105mm VR lens.------The D90 fuses technology from Nikon’s flagship digital SLRs with an array of sophisticated functions to help you achieve superior results. Its 12.3 megapixel DX-format CMOS image sensor and EXPEED image processing system offer outstanding image quality across a wide ISO light sensitivity range. Live View mode lets you compose and shoot via the high-resolution 3-inch LCD monitor and an advanced Scene Recognition System and autofocus performance help capture images with astounding accuracy. Movies can be shot in Motion JPEG format using the innovative D-Movie function. The camera’s large image sensor ensures exceptional movie image quality and you can create dramatic effects by shooting with a wide range of interchangeable NIKKOR lenses from wide-angle to macro to fisheye or by adjusting the lens aperture and experimenting with depth-of-field. The D90 – designed to fuel your passion for photography.




Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Nikon D90 mit Nikkor DX VR 18-200 mm, 29. November 2008

Nikon D90 SLR-Digitalkamera (12 Megapixel) inkl. DX 18-200mm VR schwarzNach schlechten Erfahrungen mit der EOS 450D und einem Canon Superzoom 18-200 mm IS (ich habe fast nur "matschige" Aufnahmen erzielt, der Autofocus hat überhaupt nicht scharfgestellt und das Objektiv vignettiert und stark verzeichnet.) habe ich nach Test im örtlichen M****markt mich entschlossen, die D90 mit dem Nikkor DX 18-200 mm VR soll es sein. Ich habe inzwischen ca. 1200 Aufnahmen gemacht und was soll ich sagen: Überwältigend!!! Ich habe vielleicht 20 "Ausschuss"aufnahmen dabei, der Rest ist überzeugend und knackscharf und von hoher Farbtreue. Das Verzeichnen des Übjektives im Weitwinkelbereich von 18-24 mm und im Superzoom-Bereich von 170-200 mm kann man verschmerzen, zumal man es schon in der Kamera mit der Verzeichnungskorrektur "ausbügeln" kann. Toll ist das Display auf der Oberseite, damit hat man alle wichtigen Einstellungen auf einen Blick.Bis ISO 800 ist kein Rauschen festzustellen, bei ISO 1600 so schwach, daß es durchaus akzeptabel ist. Der Bildstabilisator arbeitet sehr gut, bis auf die Nachtaufnahmen habe ich kein Stativ benötigt.Blitzaufnahmen (mit dem SB-900) sind so perfekt auf die Kamera-Einstellungen abgestimmt, daß man sich bei einigen Bildern fragt, ob es überhaupt Blitzaufnahmen sind, so natürlich wirken sie. Zur Haptik: Sowohl Kamera als auch Objektiv fühlen sich hochwertig an und liegen gut in der Hand. Einzig die Gegenlichtblende macht einen sehr schrottigen Eindruck. Etwas schwierig ist am Anfang die komplexe Bedienung der Kamera, zumal Nikon die Bedienknöpfe über den ganzen Body verteilt hat. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber daran. Fazit: Diese Kamera ist jeden Euro wert, unbedingt kaufen!!!Ich habe das D90 + DX 18-200 VR Kit jedoch nicht über Amazon gekauft, da man hier Lieferzeiten zwischen 3 und 5 Wochen hat. Viele andere Anbieter haben die Ware auf Lager und liefern innerhalb von 24 Stunden.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Tolle Kamera, 23. November 2008

Ich habe mir nach langem testen die D90 mit dem Sigma-Objektiv 18-50 2,8 gekauft. Sie liegt gut in der Hand, die Bildqualität ist sehr gut, ISO 1600 ohne Einschränkungen nutzbar. Der Autofokus arbeitet auch mit wenig Licht schnell (nur minimal langsamer als der der Canon 50D). Die Menues sind zwar komplex aber mit etwas Übung leicht zu durchschauen. Leider fehlt die Möglichkeit eigene Konfigurationen abzuspeichern.Dennoch 5 Punkte. Ich bin sehr zufrieden.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Für mich die perfekte Anschaffung, 23. November 2008

Nach der D40 und D60 habe ich mich entschieden, mich auf die D90 einzulassen. Das etwas größere Gehäuse ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man vorher die kleinen Einsteigermodelle hatte. Nach kurzer Zeit hat man sich auch mit kleinen Händen daran gewöhnt. Man hält ein sehr wertiges Äußeres in den Händen. Insgesamt sind alle Mehr-Funktionen, die die D90 im Gegensatz zur D60 hat, für mich eine Bereicherung. Ich würde auch jedem Einsteiger raten, gar nicht zu den Einsteigermodellen greifen. Viel zu schnell merkt man, dass Nikon bei den preisgüntigen Modellen wichtige Funktionen einspart: Z.B. die Belichtungsreihen und die Anzahl der Messfelder!Der Monitor macht mit seinen 3" und der hohen Auflösung richtig was her. Live view ist vorhanden, für mich aber nicht so wichtig. Auch die Video-Funktion ist eher nur ein unwichtiger, positiver Nebeneffekt und hat bei der Kaufentscheidung keine Rolle gespielt.Klasse ist, dass man RAW + JPEG in höchster Auflösung als Aufnahme-Kombi wählen kann. Bisher kannte ich nur RAW + basicDas Rauschverhalten ist bei hohen ISO-Einstellungen sehr gut, mit einem lichtstarken Objektiv gelingen sehr schöne Indoor-Aufnahmen ohne Blitz.Active D-Lighning ist auch eine feine Angelegenheit. Hier kann man verschiedene Stärken einstellen. Am besten komme ich mit der Einstellung "Auto" klarDie autom. Staubentfernung ist klasse und irgendwie schon ein MussDie Bildqualität ist erste Sahne, knackscharfe, farbgetreue und sehr gut belichtete Bilder zaubert die D90. Allerdings muss ich anmerken, dass ich nur originale Nikon-Objektive besitze. Die gewährleisten das bestmögliche Ergebnis. Objektive von Fremdherstellern können schon mal die Qualität der Bilder mindern.Mein erster Eindruck nach 2 Wochen ist: Wer mit dem Gedanken spielt, die D90 zu kaufen, sollte nicht lange warten. Meine Rezension werde ich in den nächsten Wochen ausbauen, da ich noch viel probieren muss.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Tolles Team, 1. November 2008

Ein tolles Team sind D90 in Verbindung mit dem 18-105er Objektiv. So viel kann ich nach wenigen Tagen Test schon sagen. Wollte eigentlich "nur" eine gute Optik für die Minolta 5D, stellte mir aber doch die Frage, ob ich beim System bleibe. Sony baut - jedenfalls bis zur Alpha 700 -nur winzige Sucher. Live-Bild-Spielereien mit Klappdisplay müssen es aber bei mir nicht sein, sonderen eher ein solides fotografisches Handwerkszeug. So machte ich mich lange auf die Suche. Wie vom Blitz getroffen, sah ich im Sommer die ersten Veröffentlichungen zur D90: Und da war die Entscheidung gefallen - die oder keine. Zur Optik: Vignettierung bei höheren Brennweiten - je nach Motiv schon im Sucher sichtbar. Verzeichnung ist vorhanden, aber besser als ich dachte (zumindest besser als die Minolta Kit-Linse zuvor). Kunststoffverarbeitung - aber das muss einen wirklich nicht erschrecken. Die Optik ist grundsolide verarbeitet, nichts wackelt und sie sitzt wie in Stein gemeißelt in der Bajonett-Fassung. Beeindruckend: Tolle Schärfe und schöne Farben. Und endlich bauen auch die beiden "Großen" Bildstabis ein. Zwar nicht im Gehäuse, was eigentlich noch die bessere Variante wäre, aber zumindest auch in den preiwerten Optiken. Und die schöne Erkenntnis: Das Ding funktioniert auch einwandfrei. Gut auch das leise Eintauchen des Autofokus durch den Ultraschallmotor.Die Kamera selber ist in der Tat beinahe die "eierlegende Wollmichsau". Vielfältige Ausstattungsmerkmale (wobei mich der Video-Modus nicht wirklich interessiert), ein griffiges solides Gehäuse, ein - ganz wichtig - großer und gut einsehbarer Pentaprismensucher. Und das alles so verpackt, dass man auch damit noch reisetauglich ist. Meine Präferenz liegt bei der Landschaftsfotografie. Und da habe ich gestern schon trotz trübem Wetter schöne Ergebnisse erzielt. Die Farben des Herbstlaubs kommen toll rüber. Im übrigen gibt es eine Menge an individuellen Einstellmöglichkeiten. Wobei eine der wichtigsten sicher die Dynamikoptimierung ist. Sehr schön gelöst. Alles in allem bin ich sehr zufrieden. Und diese Optik ist ebenfalls klar zu empfehlen, da sie durchaus dem Leistungsvermögen der Kamera gerecht wird. Dies waren die Erfahrungen von Color-Foto. Ich selbst bin zwar kein wandelndes Messlabor - aber die guten Ergebnisse kann ich schon sehen. Und wenns ein wenig professioneller sein soll, nehme ich die sehr preiswerte und gute Festbrennweite 50mm 1,8. Fazit: Nach guten Spiegelreflex-Kameras (Minolta 7000 in den 80ern, EOS 50E Ende der 90er und auch die Dynax 5D) bin ich nun beim besten Teil angekommen, was ich je mein eigen nennen konnte. Tolle Arbeit Nikon!Achtung, Nachtrag zum Displayschutz vom 19.11.!!Das Kunststoff-Display-Schutz-Cover war fachgerecht aufgeklemmt und nach einiger Zeit habe ich schon die ersten Kratzer bemerkt. Macht nichts, habe ich mir gesagt, zum Glück ist das ja nur der Schutz und das Display bleibt sauber. Weit gefehlt. Wollte beides mal mit einem geeigneten Microfasertuch säubern und musste mit Erschrecken feststellen, dass die beiden dicken Kratzer wie fotokopiert auf der Innenseite des Display-Schutzes sowie in gleicher Weise auf dem Display selber waren. Kann nur so passiert sein, dass sich Staubpartikel zwischen Display und Schutzcover geschmuggelt haben und jeweils bei Druck (z.B. Reinigung auf der Außenseite) beidseitig die Schädigungen hevorgerufen haben. Was eigentlich ein Segen sein soll, ist hier leider ins Umgekehrte geschlagen. Und ich schicke voraus, dass ich mit der Cam kein Unwesen getrieben habe und sie eher wie ein rohes Ei behandele. Mit den zwei Kratzern kann ich leben, zumal sie sich sicher nach einigen Durchgängen mit einem guten Reinigungstuch sicher noch etwas abschwächen. Aber meine Lehre daraus ist: Weg mit dem Schutz und die bisherigen Erfahrungen umgesetzt. Die sehen nämlich so aus, dass ich schon mehrere Digicams ohne jeden Schutz - aber auch ohne nennenswerte Beschädigungen des Displays - auch über mehrere Jahre - benutzt habe. Fazit: Weg mit der Schutzhülle und einfach so weiter fotografieren. An meiner Bewertung von Kamera und Objektiv ändert sich allerdings dadurch überhaupt nichts. Auch nach weiteren Tests (mit Antiverwackler und 1600 ASA nächtens in Paris unterwegs gewesen...) einfach nur TOP!!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  DSLR-Amateurklasse - neu definiert!, 26. Oktober 2008

Seit mittlerweile drei Wochen bin ich stolzer Besitzer einer Nikon D90 mit 18-200 VR-Objektiv.Bislang ist meine Erfahrung, daß mit dieser Kombination scharfe, detailreiche Fotos mit einer sehr realistischen Farbwiedergabe und hohem Kontrastumfang, völlig rauschfrei bis ISO 400 möglich sind. Ein ganz leichtes Rauschen ist ab ISO 800 feststellbar, aber selbst bei ISO 1600 überrascht die D90 immer noch mit guten Ergebnissen, und dies nicht nur bei schönem Wetter. Bezüglich Rauschverhalten dürfte Nikon derzeit die Nase vorne haben.Nun möchte ich im folgenden sorgfältig unterscheiden zwischen dem, was die Kamera (= das Gehäuse) an Leistungsumfang bietet und dem, was das mitgelieferte Kit-Objektiv so alles kann bzw. nicht kann.1. Die KameraDie D90 kann sehr viel, fast schon zu viel. Was zunächst auffällt, ist die unglaublich gute Handlage der Kamera. Sie schmiegt sich in größere und kleinere Hände und liegt selbst in meinen nicht gerade typisch teutonisch großen Greifwerkzeugen, als sei das Gehäuse eigens für mich angefertigt worden! Verarbeitung und Materialien sind von höchster Qualität, auch wenn der Gehäuserahmen nicht aus Metall besteht wie bei den Profikameras von Nikon, sondern aus Kostengründen aus GFK* gefertigt wird. Der extrem hochwertigen Haptik tut dies allerdings keinen Abbruch, und überdies spart es auch noch Gewicht. Fast sämtliche Bedienelemente sitzen genau da, wo man sie gut erreichen kann und intuitiv auch erwartet. Dies verdient beste Noten in Punkto Ergonomie.Erstklassig ist auch das 3 Zoll große, sehr hoch auflösende Display auf der Rückseite, das mit bisher nicht gekannter Brillanz und detailreicher Wiedergabe begeistern kann.Menüführung und -struktur sind sehr gut und anwenderfreundlich gewählt, die Bedienung weitgehend intuitiv. Trotzdem sollte man das ca. 280 Seiten umfassende Handbuch nicht einfach ungelesen in den Schrank legen, sondern sich zumindest mit den Teilen vertraut machen, die die grundsätzlichen Einstellungen der Kamera betreffen; dies wird jedem Benutzer viel Frust ersparen.Die Batterielaufzeit ist sehr gut, auch mit häufigem Blitzlicht-Einsatz hält die D90 einen lieben langen "Fototag" durch, wobei die Kamera praktisch 12 Stunden eingeschaltet bleibt. So etwas habe ich in dieser Form noch nicht erlebt. Großes Kompliment an die Ingenieure von Nikon.Die Geschwindigkeit der D90 bei Schnappschüssen oder Serienaufnahmen ist gut, aber lange nicht so hoch wie z. B. bei der D3 oder D700. Dies macht nichts, da es sich bei der D90 um eine Amateurkamera und nicht um ein Profimodell für Sport- und Actionfotografen handelt.Dazu passend ist auch der Autofokus. Er müßte für die Sportfotografie etwas schneller und präziser sein (hier setzt die D3 immer noch Maßstäbe), aber insgesamt gibt es bei der Fotografie durch den Sucher nur wenig Anlaß zur Kritik. Die manuelle Auswahl des geeigneten AF-Meßfeldes ist geradezu kinderleicht, sollte sich die automatische Auswahl einmal auf das falsche Objekt eingeschossen haben. Geradezu inakzeptabel träge ist der AF aber bei Fotos im LiveView und "komplett für die Tonne" bei Videoaufnahmen.Natürlich gibt es einen Vollautomatik-Modus für die Belichtung, aber der erlaubt kaum eine wirksame Kontrolle über die Schärfentiefe oder die ISO-Einstellung. Die Vollautomatik ist gut für Schnappschüsse, aber mehr auch nicht. Interessant wird es bei der Zeit- und Blendenautomatik, wobei letztere für Sportfotografen wohl unverzichtbar ist, während die erstere für Landschafts-, Architektur-, Portrait-, Makro- und allgemeine Fotografie die erste Wahl sein dürfte. Die Motivprogramme sind m. E. nicht gerade ideal, besonders fällt bei den Portrait-Modi auf, daß viel zu früh das Blitzlicht zugeschaltet wird.A propos Blitzlicht: Der eingebaute Pop-up-Blitz ist ganz brauchbar, aber für ernsthafte Blitzlicht-Fotografie nur eingeschränkt geeignet, weil die Reichweite und Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung recht begrenzt sind. Auch wenn Geräte wie das SB-800 nicht billig sind, aber auf die Dauer wird man kaum um ihre Anschaffung herumkommen, wenn man mehr benötigt als einen Aufhellblitz auf kurze Distanzen.Der vollautomatische Weißabgleich funktioniert i. d. R. gut und zuverlässig, liegt bei Kunstlicht aber manchmal daneben. Hier empfiehlt sich der manuelle Eingriff und vor allem die Option, nicht im Format JPG, sondern mit Rohdaten (Nikons FAW-Format heißt NEF) zu arbeiten, dann läßt sich der WA nachträglich problemlos am Computer korrigieren.Das Active D-Lighting ist schon aus der D60 bekannt und hellt bei Gegenlichtaufnahmen automatisch die dunklen Bildpartien auf, um so den Kontrastumfang zu erhöhen. Es ersetzt bei extremen Lichtverhältnissen zwar nicht den Griff zur manuellen Korrektur, verhindert aber wirksam, daß man bei unterlassener Korrrektur nur mit Aufnahmen dasteht, bei denen sich nichts mehr machen läßt, weil sämtliche Bilddetails in den dunklen Bildpartien völlig in einer "Orgie von Schwarz abgesoffen" sind.Positiv ist auch das Auto-Bracketing, also die Möglichkeit zur Erstellung von Belichtungsreihen. Gerade für Liebhaber der HDR-Fotografie (ja, ich gehöre auch dazu) ist dies eine unverzichtbare Arbeitserleichterung.Die eingebaute Fotobearbeitung ist natürlich kein Ersatz für Photoshop oder das separat zu erwerbende Capture NX 2 (obwohl es mit knapp 200 Euro recht teuer ist, empfehle ich es nachdrücklich jedem ernsthaften Fotografen, der seine Aufnahmen im Format NEF, Nikons eigenem RAW-Format, erstellt). Es erlaubt aber neben einigen rudimentären Korrekturmöglichkeiten eine Konvertierung der Aufnahmen im NEF-Format nach JPG und damit die sofortige Weitergabe von Aufnahmen an Leute, die keine Möglichkeit zur Bearbeitung von NEF-Daten haben.Die D-Movie-Funktion der D90 habe ich nur einmal getestet und komme zu dem Fazit, daß man sie besser weggelassen hätte. Die Videos werden so schlecht, daß jede Bridgekamera hier zu besseren Resultaten kommt. Mit der Kamera in Freihand ist ein gleichzeitiges Fokussieren und Zoomen schlichtweg unmöglich, zudem werden die Tonaufnahmen einfach nur grottenschlecht. Hier sollte man wirklich nur "Stummfilme" aufzeichnen und die Kamera vor der Aufnahme auf ein stabiles Stativ schrauben, dann hat man beide Hände für das Fokussieren, Zoomen und das Schwenken der Kamera frei.Das Fotografieren im LiveView-Modus verdient ebenfalls das Prädikat "äußerst entbehrlich." Der Grund liegt hauptsächlich im extrem langsamen Autofokus; jede Kompakt- und Bridgekamera kann das besser. Der Vorteil einer SLR liegt in der Fotografie durch den optischen Sucher, und auch Nikon sollte diesbezüglich die Weisheit beherzigen, daß ein Schuster immer bei seinen Leisten bleiben sollte.Insgesamt überzeugt die D90 mit einer Reihe vorzüglich implementierter Funktionen, einer in ihrer Preisklasse kaum noch zu überbietenden Material-, Verarbeitungs-, Handhabungs- und Bildqualität und zeigt dabei nur wenige Schwächen.2. Das Kit-Objektiv 18-200 VRFür ein Objektiv mit einem 11fachem Zoomfaktor ist das 18-200 VR erstaunlich klein und leicht. Es verfügt im Gegensatz zu der sehr billigen Einsteiger-Kombi 18-55 VR + 55-200 VR dabei über einen Bajonettring aus Metall (statt aus Plastik). Der eingebaute Silent Wave-Autofokus arbeitet ausreichend schnell und zuverlässig.Die Abbildungsleistung kann im großen und ganzen überzeugen, zumindest im Bereich zwischen 24 und 120 mm. Im Weitwinkelbereich zeigen sich zwischen 18 und 24 mm allerdings starke Tonnenverwölbungen, und ab 135 mm verzeichnet das Objektiv recht deutlich kissenförmig, zudem treten sichtbare Vignettierungen auf. Mit Hilfe von Capture NX 2 lassen sich diese Fehler allerdings auf ein erträgliches Maß reduzieren. Fotografieren mit vollständig geöffneter oder zu weit geschlossener Blende (ab Blende 16) führt zu Qualitätsminderungen in der Abbildung; hier bestehen leider keine einfachen Korrekturmöglichkeiten mittels Software. Wenig Anlaß zur Kritik bietet dagegen der bei Nikon immer in die Objektive eingebaute Verwackelungsschutz VR. Verfügt der Fotograf über eine ruhige Hand, so sind Freihandaufnahmen selbst bei einer 1/10 Sekunde im leichten Telebereich (bis 70 mm) durchaus möglich.Das 18-200 VR ist ein echtes Allround-und Reise-Objektiv für Fotografen, die sich unterwegs nicht mit einer Vielzahl von Objektiven belasten möchten. Es bietet eine insgesamt gute Abbildungsleistung mit Schwächen am Anfang und Ende des Brennweitenbereiches und erlaubt praktisch keine echte Makrofotografie. Zudem ist die Lichtstärke mit 3,5 bei 18 und 5,6 ab 135 mm nicht sehr hoch, was aber durch eine Erhöhung der ISO-Werte kompensiert werden kann.3. Gesamturteil:Mit dem Kit D90 + 18-200 VR bietet Nikon eine rundum empfehlenswerte Kombination für anspruchsvolle DSLR-Amateurfotografen. Profis werden wohl die Finger von diesem Angebot lassen, weil die Qualität des Objektivs nicht mit der des Gehäuses mithalten kann.---* GFK = Mit Glasfasern verstärkter Kunststoff, i. d. R. Polyamid.




Zubehör

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