Kundenmeinungen
Umfangreiches Gameplay mit anspruchsvoller Grafik, 14. November 2008
"Die Gilde" hat mich damals süchtig gemacht. Man konnte ja schon beim ersten Teil vieles einstellen, was leider auch dazu geführt hat, dass man am Anfang leicht überfordert war. "Die Gilde 2" setzt auf diesem Gebiet nochmals einen drauf. Man kann so ziehmlich alles machen, was man will. Im Gegensatz zu Teil 1 muss man dafür aber mit dem Charakter den entsprechenden Ort aufsuchen, was mitunter, gerade bei den Heiratsbemühungen durchaus beschwerlich ist. Dafür kann man aber auch im Betrieb mitarbeiten und allgemein aktiver ins Geschehen eingreifen.Teil 2 kommt mit einem Gameplay daher, dass so umfassend ist, dass man es bei einem Mal spielen noch gar nicht richtig erfassen kann, dass ist das große Plus des Spiels und gleichzeitig das größte Problem. Denn in Kombination mit der vier Jahre dauernden Spielrunde ist das Spiel im Dynastiemodus sehr stressig. Alleine eine Runde muss darauf verwandt werden zu heiraten. Sicherlich mag das Ansichtssache sein, aber mir gefiel das Gameplay von Teil 1 dahingehend besser.Ebenfalls positiv zu bewerten ist das Klassensystem, denn wählt man eine der gegebenen Möglichkeiten, Patron, Gelehrter, Handwerker oder Gauner kann man damit gleich alle Stufe 1 Gebäude der Klasse bauen (allerdings am Anfang nur insgesamt eines, es werden mehr). Man spart sich also wie bei Teil 1 das mühselige umlernen auf andere Berufe. Grafisch ist das Spiel meines Erachtens anspruchsvoll, die Mindestvoraussetzungen sollten schon erfüllt sein, sonst ruckelt das Spiel selbst auf normaler Einstellung. Mit meiner 128 MB VRAM Grafikkarte war vielmehr nicht drin. Aber der Eindruck des Grafikqualität ist für meine Begriffe ganz beeindruckend.Allen Aufbausimulations-Fans kann dieses Spiel nur empfohlen werden!Viel Spaß
Leben im Zeitraffer, 25. Oktober 2008
Und es hätte so schön werden können. Leider hat man sich dazu entschlossen, jeden Spieltag als einen Vierjahreszeitraum anzulegen. Ein Tag später - 4 Jahre älter. Drei Charaktere kann man zur gleichen Zeit selbst steuern, aber der Rest der Familie pflegt den Müßiggang. Einmal abgewählte Charaktere lassen sich nicht wieder reaktivieren. Stirbt einer der drei spielbaren Akteure (echt deprimierend, falls man dabei zufällig im Wohnhaus ist und zusehen muß - hätte man sich sparen können. Wenn dann der Leichenbestatter kommt, sinkt der/die Tote durch das Bett), kann man mit einem weiteren Familienmitglied politisch wieder bei Null anfangen - dumm nur, wenn der Zweitgeborene dann schon über 50 ist, ledig (sowieso) und an Zahnfäule oder anderem leidet. Da geht dann nicht mehr viel in Sachen Nachwuchs und Karriere. Geld verdienen ist Glücksache. Es gibt echt brotlose Beschäftigungen, was automatisch bedeutet, daß die Wahlchancen mangels verfügbaren Bestechungsgeldes minimal sind. Hat man dann endlich den Höhepunkt der Macht erreicht - stirbt man an Altersschwäche.Jeder Tag ist durchstrukturiert. Vormittags ist meist Gerichtsverhandlung, wo man entweder als Richter (politisches Amt)oder mitunter auch als Beisitzer teilnehmen darf, nachmittags dann Wahlveranstaltung, auch schon mal bis zum nächsten Morgen (4 Jahre später). Verpaßt man den Wahltermin im Rathaus oder wird nicht gewählt, kann man weitere 4 Jahre warten und altern. Die Warnung, daß man einen Termin im Rathaus hat, kommt sehr spät, und wer gerade nicht in der Stadt ist hat echte Probleme rechtzeitig zurück zu sein. Als Richter kann man sowieso alle andere Aktionen zeitlich komplett vergessen, will man nicht Prozesse reihenweise platzen lassen.Broterwerb oder politisches Amt, das ist die Alternative. Beides zusammen geht praktisch nicht. Auch ein falscher Zeitpunkt zur Nachwuchsproduktion kann ein politisches Amt kosten, wenn die Holde im Mutterschutz ist. Hier hätte ein Zeitintervall von "1 Tag = 1 Jahr" mit Wahlen alle vier Jahre das Spiel eindeutig benutzerfreundlicher gemacht, zumal die Wahlen im Rathaus nach dem 3. Durchgang ermüdend eintönig werden. Die dabei geführten Dialoge sind zudem nicht immer logisch:"Warum glaubt Ihr, dem Rat weiterhin gut dienen zu können?""Weil ich Euch sonst alle in den Kerker werfen lasse!" (häufig kandidiert die so befragte Person gar nicht für dieses Amt, sondern ist bereits für ein anderes gewählt)Na ja, lassen wir das mal so stehen.Solange jeder Tag als 4 Jahre angelegt ist, ist das Spiel nur ein kurzes Vergnügen. Bitte ändern - dringend!!!
Erster Eindruck immer entscheidend?, 8. September 2008
Ich hatte mir das Spiel gekauft, weil ich gedacht habe dass es eher darum geht, mit seiner characterklasse neue techniken und entwicklungen zu erforschen. Aber wie es sich herausstellte muss man in die gilde 2 gold edition nur mit der anfangsgilde und -beruf das geld verdienen um das nächste berufshaus zu bauen. das spiel macht an sich nur einen sinn wenn man an die 30 gebäude verschiedener art hat. denn für die verschiedenen adelstitel braucht man in den höheren schichten sprich (graf,usw.) ziemlich viel geld. wenn man nur darauf aus ist mit der gewählten gilde (bsp.: Räuber) neues zu entwickeln ist man falsch denn man bemerkt schnell das das spiel nur auf viele gebäude ausgerichtet ist. diese kann man aber alle nur mit sehr viel aufwand selbst steuern wodurch man dann alles vom pc steuern lässt. dass finde ich ziemlich sinnlos denn die pc spiele sind eig nur dazu da um selber zu spielen oder nicht? die 3 sterne bekommt die gilde 2 für die wirklich gute grafik, wenig betriebsanforderungen ( mein pc ist 5 jahre alt) und weil der anfang des spieles immer wieder spass macht ( nur der anfang) und da es am anfang eb viele verschiedene gilden und berufe zu wählen gibt (ungefähr 13)! ich würde es nicht mehr kaufen, deswegen rate ich euch es auch nicht zu tun
Echt gutes Spiel, 4. August 2008
Hallo,ich hab mir das Spiel vor Kurzem zugelegt und jetzt schon einige Stunden damit verbracht. Ich muss sagen, dass das Spiel einfach genial ist. Ich habe bei den Vorgängerauflagen des Spiels gelesen, dass es immense Probleme wegen Bugs gibt. Da bei dieser Auflage gleich der neueste Patch mitinstalliert wird, ist bei mir noch kein nennenswerter Fehler aufgetreten. Der Spielspaß bleibt daher ungetrübt. Da das Spiel nur ca. ¬ 20 kostet, kann man, wenn man ein Freund von Aufbau-Strategiespielen ist,nichts falsch machen.
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