Kundenmeinungen
Solide produziertes Fantasy-Hörspiel mit talentierten Schauspielern , 9. November 2008
Devin wird durch einen magischen Wald in die Vergangenheit geschleudert, in eine Zeit, in der noch niemand von Dämonen und deren Kaiser Galotta gehört hat, der in jener Zeit regiert, aus der Devin stammt. Der junge Mann verbündet sich mit den abenteuerlustigen Gauklern Harsim, Bantjatki und Jannos. Gemeinsam wollen sie im Auftrag des Gutsherren Kronarius einen Schwarzmagier beseitigen. Doch die Reise ist nicht ohne Gefahr und eine hinterlistige Intrige gefährdet nicht nur ihr Leben, sondern das Schicksal aller MenschenDie Hörspielreihe zum wohl berühmtesten Fantasy-Rollenspiel ist keine fortlaufende Serie mit wiederkehrenden Charakteren, sondern besteht aus einzelnen Episoden mit wechselnden Hauptdarstellern. Die Vor- und Nachteile liegen klar auf der Hand. Der Hörer kann sich wahlweise eine Folge zulegen, deren Story ihm am ehesten zusagt ohne ein großes Vorwissen haben zu müssen. Andererseits bietet es den Autoren und Produzenten auch einen eingeengten Spielraum, können Handlungen doch nicht so ausschweifend und epochal in Szene gesetzt werden, wie es bei einer Serie oder einem Zyklus möglich ist. Für das Drehbuch der ersten Folge zeigt sich Linda Budinger verantwortlich, die im Fantasy-Bereich kein unbeschriebenes Blatt mehr ist. Für DAS SCHWARZE AUGE verfasste sie eine kurzweilige, bisweilen leicht verspielte Story, die äußerst vielversprechend und unterhaltsam anfängt, sich zum Ende hin allerdings ein wenig verheddert und gehetzt wirkt. Für die Produktion zeigt sich der Fantasy-Hörspiel-Experte Günter Merlau verantwortlich, der mit der Serie DRIZZT Maßstäbe setzte. An die Serie reicht DAS SCHWARZE AUGE indes (noch) nicht heran. Das liegt zum einen sicherlich an dem eingeschränkten Handlungsrahmen, zum anderen aber auch an der Ausstattung. DRIZZT ist eine sehr düstere Fantasy-Kost, die sich an ein etwas älteres Publikum richtet, während DSA für Jugendliche ab 12 sein dürfte. Peter Groeger mit seiner gütigen Stimme ist ein hervorragender Erzähler, hat aber auch etwas von einem Märchenerzähler an sich. Zugleich ist er auch, Besetzungstechnisch gesehen, die einzige Konstante in der Reihe. Ebenfalls mit dabei in Folge 1 ist Jonas Zumdohme, ein talentierter Jungschauspieler, der die Hauptrolle spricht. Ihm zur Seite steht die hörspielerfahrene und fantasyerprobte Annabelle Krieg, die einfach umwerfend ist. Kommt ein neues, hochwertiges Fantasy-Hörspiel auf den Markt ist in 8 von 10 Fällen auch Annabelle Krieg mit von der Partie. Zudem verließ sich Günter Merlau auf altbekannte Sprecher wie Günter Kütemeyer, der bei DRIZZT ebenso vertreten ist wie Elga Schütz, welche im vorliegenden Hörspiel leider nur eine kleine Rolle als Harpyie hat. Wirklich Mühe gegeben hat sich Günter Merlau mit der Musik die mit mittelalterlichen Klängen den Hörer in die richtige Fantasy-Stimmung bringt.
Absolut empfehlenswert!!!, 28. Oktober 2008
Also ich kann mich den vielen negativen Stimmen hier absolut nicht anschließen! Ich bin seit Jahren ein Fantasy und RPG Fan, und wurde mehr als zufrieden gestellt mit diesem Abenteuer! Spannung, gute Musik, sehr gute Sprecher und die Geschichte ist spannend und fesselnd und hat dazu noch viel Witz und Charme. Ich freue mich schon auf die weiteren Teile! Ich hoffe das es noch viele weitere Abenteuer in dieser Machart gibt.
Sparflammenabenteuer, 24. Oktober 2008
Wollen wir das Kind doch einmal beim Namen nennen - schließlich sind die Vertonungen auch hier bei Amazon.de erhältlich - die Geschichten vom Horchposten-Verlag waren ein Juwel innerhalb der Fantasy-Literatur, die Jung und Alt begeisterten. Europa setzte indes auf die Generation der Drei ??? und vergaß offenbar, wer Das Schwarze Auge leidenschaftlich spielt. Erwachsene müssten die Zielgruppe sein, die ihre Charaktere im Orginal liebevoll erstellen und penibel ausbauen, da niemand ohne Vorkenntnisse die verwendeten Begrifflichkeiten bemüht. Kinder werden keinen Zugang zu den Geschichten finden, wenn sie nicht bereits in Aventurien die ersten Sporen verdienten und ihre Eltern bleiben unter sich, weil Das Schwarze Auge vom Konzept her für Menschen entwickelt wurde, die komplexe Verknüpfungen als Zyklus begreifen. Die Serie wird bei Europa in der Form keine Zukunft haben, und das nährt die Hoffnung auf eine Fortsetzung im Horchposten-Verlag (ich bin dort kein Mitarbeiter!!!)
Nun ja....., 21. Oktober 2008
......dachte ich mir, als ich das Vergnügen hatte, dieses Hörspiel dann zu hören. Leider wurden meine Befürchtungen bestätigt. Ich hatte auch nach mehrfachen hören das Gefühl, es hier mit einem Produkt zu tun zu haben, das mehr auch ältere Kinder oder jüngere Jugendliche ausgerichtet ist - aber niemals auch die typische Klientel der DSA-Spieler und Leser, welche meist erst Abiturientenalter oder später zum Rollenspiel kommen. Was aberist die Zielgruppe eines DSA-Hörspiels? Eben - hauptsächlich DSA-Spieler. In dem Zusammenhang hat man ungefähr so daneben gegriffen, wie das ZDF in den 70er Jahren mit der unsäglichen Synchro von Star Trek, das man als Kinderserie behandelte. Dazu kommt dann, das die Sprecher nicht sonderlich motiviert wirken, und der Ton im ganzen nicht so wirkt. Sehr schade, das man eine starke und bekannte Lizenz so an die Wand klatschen kann. Wie man es richtig macht, sieht man bei den Mark Brandis-Vertonungen.Zwar ist die Kritik beim Hersteller angekommen, aber da letztlich alle 3 bisherigen Hörspiele diese Schwächen haben, bin ich nicht geneigt,einem 4. Hörspiel noch eine Chance zu geben.Schade, das für diese Machwerke die wirklich sehr guten Hörbücher eines anderen Anbieters eingestellt werden mussten.
Einfach nur enttäuscht, 11. Oktober 2008
Einfach nur traurig. Als Lauschfan, habe einfach etwas besseres erwartet. Ich habe über 14 Jahre meines Lebens DSA gespielt. Und das ist einfach eine superlausige Umsetzung. Die Stimmen sind 0815. Manche Sprecher erscheinen nicht professionell. Vertraute Stimmen findet man kaum. Der Plot erscheint einem 08/15 Abenteuer. Die Charaktere profillos. Bei DSA heißt es immer man spielt einen Helden, die Charaktere erscheinen einfach 0815.Enttäuschung des Jahres. Vor allem nach der unglaublich guten Drizzt Do Urden Umsetzung.
|