Kundenmeinungen
Allererste Sahne, 18. November 2008
OpenSUSE 11 ist ein großartiger Wurf. Schon die Voreinstellungen der Installation bemüht den PC-User nicht ungebührlich. Im Nu ist die Installation durch ( bei einem Standardsystem), die automatische Hardwareeinrichtung sucht sondersgleichen. Erwartungsgemäß sollte natürlich entsprechender RAM ( minimal 512 MB)vorhanden sein, Graphikkarte und Soundchip/karte nicht aus der billigsten Garagenprodukton stammen, dann funzt alles. Die Update-Funktion wartet dann sehr schnell mit einer Meldung auf. Es sollten unbedingt die Sicherheitspatches eingespielt werden, was bei dem Tempo von Zypper ein Klacks ist, wobei es etliche Updates sind. Habe selbst kein WLAN, kann darüber nichts sagen, allerdings ist die DSL-Anbindung korrekt, die Firewall schon im Default gut und es gibt keinerlei Einschränkungen an der Performance. Compiz wird, sofern unterstützt durch die Hardware, eingerichtet und im neuen KDE 4.1 sieht das rattenscharf aus. Diese Desktopumgebung hakelt hier und da noch. Zum Ausgleich kann KDE 3.5.9 eingespielt werden, diese ist wie in OpenSUSE 10.3 mächtig und lässt keine Wünsche offen. Office, Mail und alles Drumherum absolut top. Gnome im Gewand 2.22 ist im angepassten Design dabei. Weitere Desktopumgebungen sind ebenfalls mit auf der Distri. Einbindung von Softwarequellen wie von ATI, NVIDIA oder Packman sind ein Klacks und ruckizucki verwandelt sich der PC in ein Multimediagerät. Serversoftware soweit das Auge blickt und wer gerne entwickeln will, alles an Bord. Bei dem, was hier die Community abgeliefert hat, auch bei manchem Patzer, ziehe ich den Hut. Ehrlich, da kann mir VISTA nach einigen Versuchen den werten Buckel herunterrutschen.
Neuer Meilenstein bei OpenSUSE 11 erreicht, 14. Juli 2008
Die neue Version ist um Vielfaches besser als die Vorgänger-Version.Die Oberfläche wirkt aufgeräumter und funktionaler.Die Treiberunterstützung ist angenehmer geworden:Wireless-Lan: Buffalo WLI-U2-SGH54HG - funktioniert out-of-the-box (WEP,WPA,WPA2) Mit der Version 11 ist der Open-Source Community ein riesen Erfolg im Packet-Management zuzuschreiben (intuitiver, einfacher und viel schneller)Wer sich womöglich an den WoooW-Effekt bei Vista noch erinnert (der Werbung nach), findet spätestens in OpenSuSe 11 mit XGL+Beryl endlich diesen angepriesenen Effekt. http://www.youtube.com/watch?v=vykigxsd0ooIch sehe OpenSuse 11 auf dem Desktop-Bereich schon lange dem missglückten Windows Vista als überlegen an.Schließlich hilft der 90-Tage Support sehr kompetent, wenn es mal anfangs hakt.Von mir ganz klar 5-Sterne!!!
Optisch und technisch meisterhaft, 2. Juli 2008
Selten hat es bei einem großen Versionssprung bei SuSE eine so technisch und optisch ausgereifte Version gegeben wie diese. Defaultmaessig installiert openSuSE ext3 ohne die geringsten Probleme. Wer auf reiserfs angewiesen sein sollte, muss fuer den genannten Bug zwar eine Loesung finden, aber wesentlich ist, dass sie existiert. Sehr interessant duerfte sein, zum Vergleich diesbezueglich mit Slackware 12.1 einmal Erfahrungen zu sammeln. openSuSE hat sich der Philosophie verschrieben, ein einfach zu installierendes und dennoch funktional hochwertiges System zu liefern und das ist rundum gelungen. Die Installation ist im Vergleich zur SuSE 10.3 NOCH einfacher und uebersichtlicher geworden. Der instabile KDE 4.0-Desktop sollte nicht installiert werden. Dafuer bietet openSuSE unter de.opensuse.org/KDE4 die sehr einfache Installation der Beta 2 von KDE 4.1, die bereits waermstens zu empfehlen ist. Das Handbuch, einst eine besonders grosse Staerke gerade von SuSE, entwickelt sich nun Gott sei Dank wieder in die richtige Richtung. Die inhaltsschweren *Ratschlaege* aus der Abteilung *Menuepunkt Datei oeffnen ... dient dazu eine Datei zu oeffnen, sind nun endlich verschwunden und die Artikel haben wieder mehr Substanz. Allerdings ist das Buch lediglich ein *Start Guide*, den Rest ersetzt zunaechst das Video-Training.Einige, schon seit laengerem spuerbare Tendenzen im Anwendungsbereich sind allerdings etwas beunruhigend: Orientiert sich openSuSE immer mehr an einer *Einschaltquote*? Wer sich zu den *Office-People* zaehlen darf, gehoert sicherlich zum engeren Kreise der Zielgruppe von openSuSE. Studenten, ausgenommen solche, die sich als Entwickler betaetigen, sind inzwischen der Peripherie nahe. Die Distribution scheint sich mehr und mehr von der wissenschaftlichen Ebene zu entfernen. Die traditionelle Paketstruktur ist aufgehoben und wurde neu erstellt. Alles Wissenschaftliche wurde unter *Bildung* zusammengefasst. Nur: nach kdeedu muss man suchen. Das Paket wird bei der Installation des KDE-Desktops nach wie vor wie schon in der Version 10.3 schlicht vergessen. Die Existenz von LaTeX (an Universitaeten immer wichtiger) muss der Anwender ebenfalls kennen. Von den Schemata oder der neuen Paketstruktur wird er darauf nicht hingewiesen. Von den naturwissenschaftlichen Anwendungen der neunziger Jahre ist bei SuSE kaum noch etwas uebriggeblieben. Aber es wurde nicht allzu viel ersetzt. Hochkaraetige Programme wie Squeak (Smalltalk) (www.squeak.org) oder Stellarium (www.stellarium.org) fehlen nach wie vor. Mit Octave kommt wieder ein gutes Algebra-System, aber scilab wurde schon seit Laengerem zusammen mit MuPAD der Laufpass gegeben. Obwohl openSuSE 11.0 jedem Anfaenger sehr ans Herz zu legen ist, sollte jeder erfahrenere openSuSE-Fan durchaus auch mal ein Blick in eine andere Distribution werfen. Fuer die Mutigsten zum Beispiel Slackware: Hier sieht man wie SuSE einst begann, und hier werden die alten Qualitaetswerte im woertlichen Sinne hochgehalten.
suse linux 11.0 achtung bug!!!, 30. Juni 2008
an alle die suse linux 11.0 kaufen und verwenden wollen: achtung beineuinstallation oder update mit dem reiserfs system von suse linux 11.0 friert das system nach einigen minuten laufzeit ein. dies hängt mit demsuchdämon beagle zusammen. dieser fehler ist auch auf den opensuse seitendokumentiert, aber erst nach mehrfachem googlen zu finden. man muss also entweder auf ext3 installieren oder reiserfs ohne beagle (lösungsvorschlaglt. suse). die installation läuft insgesamt recht einfach ab und auch dergrub bootmanager sieht sehr gut aus. aufgrund dieses bugs und der fehlenden und der nur sehr schwer zu beschaffenden info darüber erhält dieses produkt von novell bei mir nur zwei sterne.
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