Kundenmeinungen
Ich finds gut!, 16. Oktober 2008
Ich bin mit meinem Acer System sehr zufrieden. Leise, nicht arbeitsscheu, angemessener Preis (habs in der Bucht gekauft) und chice Optik....als Kritik zu einer anderen Rezension hier:Ein leises, leistungsfähiges und preisgerechtes PC-System nahezu nur anhand des Services zu beurteilen (wer als Privatkunde halbwegs mit PCs umgehen kann dürfte kaum in die Situation geraten, jemals den Service nutzen zu müssen; das trifft m.E. allenfalls für FirmenPCs zu, doch jede Firma sollte einen fähigen EDV-Spezialisten vorweisen können!) oder - noch treffender - anhand fehlender Recovery-CDs zu bewerten, ist traurig.Andere Hersteller machen es den Nutzern auch nicht viel leichter. Und dass es nicht die Bauteile sind die teuer sind, sondern der Service, dürfte jedem klar sein.Vielleicht sollten PC-Hersteller für User, die zu bequem sind sich Hilfestellungen und/oder Anleitungen durchzulesen, einfach für diese hilfsbedürftigen ein Alternativ-Modell mit "First-3-Days-all-inclusive-24-Stunden-ins-Haus-komm-Service" anbieten. Das wäre dann auch nur ca. 5 mal so teuer.Ich erinnere mich mit Grausen an meine erste Hardware von 1992. Teuer, laut, hässlich. Aber bestimmt 25 mitgelieferte Disketten... und jede einzelne habe ich selber x-mal installiert. Heutzutage verlangt manch einer ein fertig konfiguriertes, persönlich abgestimmtes System mit Bereitstellung eines studierten Technikers der Mikroelektronik und Informatik, weil es schon zu viel verlangt ist, selber irgendwelche Anweisungen auf dem Bildschirm durchzulesen.Damals war eben doch irgendwie alles besser.
Toller Wohnzimmer-PC mit schlechtem Beigeschmack..., 3. Juni 2008
Wer sich einen L5100 kauft, wird sich sicherlich Gedanken über dessen Einsatzzweck machen. Dass man ihn nicht beliebig erweitern kann und er im Innenraum etwas beengt ist, ist daher für mich kein Kritikpunkt, im Gegenteil. Ein kleiner, leistungsstarker PC fürs Wohnzimmer oder Heimbüro, der im Bereich Preis/Leistung vergebens seines Gleichen sucht.Wer sich aber Gedanken über Service und Produktunterstützung macht, wird sicher vom Klammerbeutel gepudert sein, wenn er dies bei Acer erwartet. Schlimmer geht nimmer, diese Erfahrung durfte ich bislang machen. Es geht schon mit der Frechheit los, dass - und das trifft wohl auf alle Acer-PCs und Notebooks zu - man ein ach so tolles und vor Allem legales Windows erhält, womit großkotzig geworben wird. Rein rechtlich stimmt das auch, aber in der Praxis sieht es ein Bißchen anders aus: Denn im Karton findet sich nicht etwa eine vermutete Installations- oder wenigstens Produktrecovery-CD bzw. -DVD, sondern nur zwei leere DVD-Rohlinge, auf die man dann irgendwie sein System sichern soll. Wohl dem, der auch wirklich jeden Schritt nach dem Einschalten sorgfältig liest. Wer das nicht tut, wird bitter enttäuscht werden, da er wohl (evtl. von versteckter Partition) nicht in der Lage sein wird, das System in den Lieferzustand zurückzuversetzen. Ein Freund von mir (kleineres Modell) hat dies versucht, 24 Stunden hat der Mini-PC gewerkelt, danach waren die DVDs unbrauchbar.Weiter mit dem Service: Ausschließlich per Internet-Formular kann man eine Service-Anfrage stellen. Als ich dies tat, fragte ich mich, wozu ich mich eigentlich vorher online registriert und denen schon alle Daten mitgeteilt habe, wenn ich diese bei einer kleinen Anfrage nochmals eingeben muss? Weiterhin fragte ich mich, ob ich einem Hersteller vertrauen sollte, bei dem nicht mal das Anfrageformular funktioniert: Ist ein Wert falsch eingetragen, darf man von Vorne anfangen, weil alle Eingaben weg sind. Sowohl das Anfrageformular blieb nach 24 Stunden unbeantwortet, auch die "bösen Mails" an die direkten Mailadressen; möglicherweise sind alle Mitarbeiter damit beschäftigt, windige Händler von den vermeindlichen Vorteilen zu überzeugen oder bereits im Sommerurlaub in China. Dass man offensichtlich davon ausgeht, dass im Falle eines Defektes stets noch einen Zweitrechner zu Hause hat, am Besten von einem anständigen Hersteller oder selbst gebaut, ist aus meiner Sicht ebenso unmöglich. Wenigstens für Reparaturannahmen gibt es eine Hotline, diese funktioniert auch, wie ich bei einem Acer-Notebook mal feststellen durfte, recht ordentlich. Nur wichtige Daten sollte man besser nie auf dem Rechner lassen, die wären in solch einem Falle garantiert verloren.Nachdem ich mich nun über die aktuellen Probleme mit dem Hersteller befaßt habe, komme ich nun zu den positiven Eigenschaften, immerhin bekommt der PC von mir daher 3 Sterne. Vorab, die Ausstattungsvariante ist ein Exot und wird auf der Acer-Website nicht zu Finden sein, dort tauchen nur die kleine Version mit BE-2400+ und 5000+ auf, letztere hat keine Media-Eigenschaften. Bei den am Markt verfügbaren Modelle gibt es derzeit zwei, beide nicht auf der Acer-Webseite zu finden: Das auch bei Amazon erhältliche Modell mit 250gb Festplatte und 4200+-Prozessor und diese Variante, die eigentlich der beste Kompromiss ist. Ein Athlon 64 x2 mit reellen 2400 MHz, die 5000+-Variante hat ca. 200-300 MHz mehr, also nicht wirklich viel. Zudem wird sie heißer und benötigt mehr Kühlung, was lt. c't auch zu mehr Lärm führt. Bei diesem Modell kann ich allerdings über Lärm nicht wirklich klagen. Lauter zwar, als ein DVD-Player, weil auch das DVD-Laufwerk recht geräuschintensiv ist, aber noch leise genug, um ein Filmchen zu gucken. Wer einen Beamer hat, wird den PC vermutlich gar nicht mehr wahrnehmen. Die 3 GB RAM bieten im Vergleich zu rkleineren Variante 1 GB mehr Luft und die doppelt so große Festplatte ist zudem ein Argument. Laut Pressemitteilung von 12/2007 wurde das Gerät mit 750 GB maximalen Ausbau angekündigt, eine solche Version ist derzeit nicht erhältlich.Auch ein Unterschied zum kleineren Bruder ist die mitgelieferte MediaCenter-Fernbedienung, die USB-Tastatur und -Maus und der TV-Tuner, der auch DVB-T empfängt. Leider liegt dem AV-In-Eingang mit einem 8-Pin S-Video-ähnlichen Stecker kein Adapter bei, so dass ich mich hierum noch kümmern muss. Die Bildqualität ist ordentlich, neben DVI- und VGA-Anschluß (über beiliegenden Adapter) ist auch HDMI möglich. Insgesamt verfügt der Kleine über 6 USB-Anschlüsse, von denen zwei allerdings für die Funk- bzw. Infrarotempfänger benötigt werden. Hinten befindet sich neben fünf Klinkenanschlüssen auch ein 6-poliger IEEE1394-Anschluß, ein 4-poliger befindet sich neben weiteren Anschlüssen hinter der Klappe an der Gehäusefront. Die Acer Arcade-Software ist ein MediaCenter-Aufsatz und erleichtert sämtliche Multimedia-Aufgaben, sogar der direkte Zugriff auf eine am DV-Port angeschlossenen Digitalkamera ist möglich. Das Netzteil scheint im ausgeschalteten Zustand fast keine Energie aufzunehmen, warm wird es dann jedenfalls nicht, im Betriebszustand allerdings kommen schon einige Temperaturen zusammen. Der Netzteilstecker ist ein kleiner Hohlstecker, so dass die Spannugnsaufteilung sinnvollerweise im PC erfolgt, das macht theoretisch sogar den Einsatz im Auto möglich. Ein kleines optisches Schmankerl ist, dass das Gerätesiegel im Vergleich zur kleineren Version nicht von Vorne auf der Oberseite des Gehäuses zu Sehen ist, das verdirbt etwas den optischen Eindruck des klavierglatten Gehäuses. Dies scheint im Übrigen etwas kratzeranfällig zu sein, also sicherlich kein toller PC für die LAN-Party.Fazit: Wäre der Support und vor Allem die Produktunterstützung - beginnend bei den auf der Herstellerwebsite fehlenden technischen Angaben - besser und wäre eine Windows Vista-DVD im Lieferumfang enthalten gewesen, bekäme das Gerät von mir 4 Sterne. 5 Sterne hätte es bekommen, wenn zudem noch dem Nutzer die Freiheit bestünde, selbst zu entscheiden, welche Beigaben er installiert haben will, nicht Jeder steht auf die Norton Internet Security oder Office 60-Tage-Trails.
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