Kundenmeinungen
Gut gemachter Mainstream kann manchmal so schön sein. , 14. Oktober 2008
Schon ihr erstes Album qualifizierte sie neben der Schauspielerei als ernstzunehmende Musikerin, denn ihre Songs zwischen Pop und Country konnten auch den voreingenommenen Hörer überzeugen.Mit ihrem zweiten Album wird sie auf weniger Vorab-Skepsis stoßen, denn auch dieses ist einfach gelungen. Obwohl sie als Engländerin der Countrymusik traditionell nicht so nahe steht, wirkt sie mit ihrer Begleitband ehrlich und authentisch. Als Promi hat man natürlich auch eher die Gelegenheit, Musiker wie Ryan Admas Band "The Cardinals" (bei vier der 12 Stücke als Background) oder Wallflowers/Foo Fighters Keyboarderin Rami Jaffee um sich zu scharen.Mit folkigem Countrypop erfindet sie das Rad zwar nicht neu, doch einige gute Momente wirken auf diesem Album nach. Der eindringliche Midtemposong "Beloved", das bluesige "Cold Dark River" sowie "Sorry Baby", bei dem sie sich eindringlich mit Liz Phair duettiert. Und auch "King Without A Queen" als rockiger Countrysong kann gefallen. Gut gemachter Mainstream kann manchmal so schön sein.
Album des Jahres!, 8. August 2007
Minnie Driver schafft es tatsächlich, das tolle Album "Everything I?ve got in my pocket" von 2004 noch zu übertreffen. Musikalische Unterstützung erhählt sie von Ryan Adams und seiner Band sowie einigen Wallflowers-Musikern. An allen Songs ist Minnie als Songschreiberin beteiligt. Sowohl Songs als auch Arrangement wie auch stimmliche Leistung sind fantastisch. Wunderbare Americana-Balladen und gesetzte Midtempo-Nummern wechseln sich ab und ergeben eine CD ohne Schwachpunkte. Schade, dass Minnie Driver die Anerkennung als großartige Musikerin bislang vorenthalten blieb. Freunde von Aimee Mann, Mazzy Star und den Country-Ausflügen von Joan Osborne dürfen hier ohne Zögern zugreifen. Für mich bislang das schönste Album des Jahres.
|