Kundenmeinungen
gutes Auto-Rennspiel mit sehr guter, detaillierter Grafik und flüssigem GamePlay, 25. Juli 2008
Colin McRae Dirt ist ein gutes Auto-Rennspiel (Rally) mit sehr guter und detaillierter Grafik die weite Blicke Tief in die Landschaftsumgebung erlaubt. Ein flüssiges Gameplay (entsprechende Hardware vorrausgesetzt), abwechlungsreiche Strecken und schöne Musik bieten gute Unterhaltung.Hinweis: Standard-mässig ist bei diesem Spiel Blur/Bloom/HDR-Weichzeichen/Unschärfe-Grafikberechnungen drin, die sich zwar nicht im Spielt selbst, aber mit einem kleinen Tool abschalten lassen:1) installiere Colin McRae Dirt von DVD2) den Patch Version 1.21 installieren ('DiRT 1.21 Patch.exe')3) starte Colin McRae Dirt und nimm Grafik- und Audio-Einstellungen vor4) verlasse das Spiel und starte Tool 'hdr_tweak.exe' um Blur/Bloom/HDR-Weichzeichen/Unschärfe-Grafikberechnungen auszuschaltenEs lassen sich auch die Kommentare des Beifahrers abschalten, falls diese nerven.Die Grafikdarstellungen sind extrem flüssig (ala FlatOut 2, aber viel realistischer [natürlich nur bei entsprechender Hardware])Viele der Landschaften der Rally-Strecken sind ein grafischer Leckerbissen, z.B. fast alle japanischen Strecken, Cunconi (Italien), Falston (Großbritannien).Gut sind auch 'Crawberry Crag (Grossbritannien)' und 'Maebashi (Japan)' die im Karrieremodus auf der untersten Ebene verfügbar sind.Verschiedene Kamerapesperktiven (unter anderen Bumper/Stoßstangen-Kamera) versetzen einen mitten ins Spielgeschehen.Nach erfolgreicher Absolvierung einer Strecke im Karrieremodus, kann man sich diese aus verschiedenen Kamerapesperktiven mit Musikuntermalung ansehen. Gut ist hier vor allem auch die Slow-Motion-Funktion.Bei meiner Hardware (Athlon64 X2 5600+, Nvidia Gefore 8600 GTS, 2 GB RAM DDR2-800) hat man ca. zwischen 40 bis 75 fps (bei mittlerer Detailstufe) oder zwischen 65 bis 100 fps (bei niedriger Detailstufe).Nur bei Strecken/Spielarten mit anderen Gegnern, geht die Framerate mehr zurück.Dieses Spiel nutzt DualCore-CPU's. Während des Spiels werden bei mir 100% Last auf beiden CPU-Kernen angezeigt.
Super Spiel, 15. Juli 2008
Colin Mcrae Dirt ist ein prima Spiel! Nur leider fordert es sehr hoheAnsprüche für den PC. Es ist ein sehr realistisches Rennspiel. Besondersinteressant sind die vielen verschiedenen Rally Modien wie zumBeispiel Crossover oder Hill Climbs. Schlecht ist die vereinfachte Lenkung und Drifts sind nicht mehr so einfach einzuleiten.Jan K. (9 Jahre)
Teilzeit Realismus, 22. Juni 2008
"Colin McRae DiRT ist eine Mischung." Diesen wunderbaren Satz übernehme ich nur zu gerne aus einem Spieletest einer namhaften Internetseite und gehe damit weniger auf den Gesamteindruck ein als auf das, was dieses Spiel auszeichnet: Wie in den Vorgängerteilen brettert man mit klassischen Rallyeboliden, einigen Exoten und dem einen oder anderen Oldtimer über zahlreiche Dreckpisten, nach Jahren darf man auch wieder im offenen Direktvergleich in Stock Car Manier über Sandpisten donnern. Was das mit Rallye zu tun hat, wenn ich in einem CORR einen Silverado gegen 7 wilde Amerikaner über einen Sand-Rundkurs jage? Nicht viel. Aber das Entscheidende: Beides macht Laune. Weiterhin positiv ist die im jüngsten Teil der CMR Serie die NOCH größere Anzahl an Strecken, Autos und Einstellungsoptionen. Und auch wenn er manchmal nervt, der motivierende Sprecher in den Menüs erklärt das Zentraldifferential genau so verständlich wie die Wichtigkeit von Bremsbelägen. Wer sich nicht einarbeiten will kann den vorgegebenen Standard benutzen, wer aber sein eigenes Setup fährt kann sein 4WD Monster auf Front- oder Heckantrieb trimmen und so den eigenen Fahrstil verwirklichen. Kleines Manko, die Reifenoptionen wurden ausgespart...Stichwort Fahrphysik. Natürlich ist es ein Witz, dass ein Mitsubishi Lancer auf einer Sandpiste mit 160 km/h über Sprünge jagen kann und in einer anschliessenden Kehre perfekt zu beherrschen ist. Allerdings ist das keine schlechte Umsetzung, sondern die konsequente Realisierung eines Konzepts: Fahrspaß. Auf Asphaltpisten nämlich fährt sich der 160 000 Euro Rallye-FIAT ziemlich genau wie mein Kleiner in der Garage, wenn ich ihn über eine kurvige Mittelgebirgsstraße hetze. Hier ist der Realismus nahezu perfekt. Ein Ideal, an das sich DiRT durchweg hält, die Mischung aus Fahrspaß und Realismus. Und den Hecktriebler im ersten Gang um einen Schlammslalom zu heitzen, das geht immer noch wunderbar; will sagen, die Slides sind nicht mehr allgegenwärtig, dafür sind sie an den richtigen Stellen präziser und belohnender einsetzbar.Ebenso beim Sound, die Ansagen des Copiloten wurden vereinfacht, was sie unrealistischer, aber leichter zu verstehen macht. Mittlerweile sind die Ansagen auch ohne Bildchen oder Karten auf Anhieb zu verstehen. Zur Steuerung kann ich nur fürs Lenkrad sprechen. Das funktioniert wunderbar, was man offenbar für Tastatur und Gamepad nicht behaupten kann. Nach etwas Feintuning funktioniert das Lenkrad tadellos und unproblematisch, so dass ein relativ "echtes" Fahrgefühl entsteht, auch wenn bei einer Simulation die Fliehkräfte, die einen großen Teil des realen Fahrgefühls (und Instikts) ausmachen, auf der Strecke bleiben.Stichwort Hardware: Bis auf die Strecken mit mehreren Mitfahrern, wo die Leistung bei älteren Systemen etwas in die Knie geht sind die Anforderungen nicht sehr hoch, denn selbst auf mittleren Details sieht CMR-DiRT noch ausgezeichnet aus und läuft weich wie Butter. Mein Rechner war Anfang 2006 aktuell (athlon 3700+, 2 gb RAM, GeForce 7800 GTX) und ich habe kaum Probleme auf mittleren Details. Einen Riesenunterschied machen hier Nebel und Spureffekte sowie die höheren Schattendarstellungen. Alles drei fällt in der Hitze des Gefechts und mit Tunnelblick auf die nächste 2er Kehre eh unter den Tisch...Alles in Allem ein sehr schön gemachtes Spiel mit zahlreichen Strecken, vielen verschiedenen Autos und endlosen Einstellungsmöglichkeiten. Für den "Normal"spieler, der weder übertriebene Arcade-Action noch puristische Autosimulation sucht, eine ausgezeichnete, kurzweilige Renn-Cocktail-Mischung zum kleinen Preis.
|