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Steve Winwood: Nine Lives

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Nine Lives

Steve Winwood

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05/Dez/2008 - 16:54

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Beschreibung

Das Charmante an Steve Winwoods Album Nine Lives sind die schon fast altmodische Besetzung mit Orgel, Schlagzeug, Perkussions, Flöte, Gitarren, sowie die entsprechenden Arrangements. Das Cover mit Winwood an der Gitarre täuscht jedoch. Mit Ausnahme von „I'm Not Drowning“, einem fast akustisch gehaltenen klagendem Blues, auf dem Winwood sämtliche Instrumente spielt, beschränkt er sich überwiegend auf kräftige Hammond-Orgel-Läufe und -Improvisationen. Die Gitarre überläßt er Jose Pires de Almeida Neto, bis auf „We're All Looking“, das am stärksten an alte Traffic-Stücke erinnert und, gemeinsam mit Eric Clapton „Dirty City“, der ein Solo beisteuerte. Diese erste Single über das Leben in einer tristen Stadt ist ein schönes, rauhes Bluesrock-Stück mit Anleihen bei Cream, vielen Breaks, Refrains und Improvisationen im Stil der späten 60-er. Ähnlich ungeschliffen klingen auch „Raging Sea“ mit vielen Jams, das Percussion-lastige „Hungry Man“ mit schrägem Saxophon und das jazzige „Secrets“mit einem langen Flötensolo und einem typischen, bombastischen Progrock-Schluss. Winwoods ausgeglichener Gesang kommt vor allem bei den ruhigen Stücken zum Tragen, bei dem folkigen, perkussiven „Fly“, und der bittersüßen Liebesballade „Other Shore“. Alles in allem ein sympathisches, respektables Album, wenn auch kein Jahrhundertwerk. -- Ingeborg Schober




Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Blues, 30. September 2008

Steve Winwood ist zurück.Jener Steve Winwood der schon im Alter von 16 Jahren bei der Spencer Davis Group angeheuert hat, und später dann Gimme some Love}in geschrieben hat. Komischerweise ist weniger Hammond Orgel lastig als man weitgehend denken würde. Natürlich spielt auch sein großer Bruder" Eric Clapton ein Stück mit ein, doch auch das nicht im Claptonstiel.Das Album ist ein Popalbum welches sich am Blues orientiert, das keine Bäume ausreißen möchte. Jedoch plätschert es nicht vor sich hin, sondern setzt durchaus Akzente.Das fängt schon mit I}m not drowning an, welches sehr Blueslastig ist und setzt sich mit Raging Sea einem sehr interessanten Basslauf fort. Bei Dirty City kann man dann erstaunt feststellen das Eric Clapton auch wie David Gillmore (Pink Floyd) klingen kann.Die Platte erinnerte mich sehr stark an die 80er, als ich langsam anfing auch über dem Tellerrand der Punkmusik zu schauen, und Clapton, Waters oder Gallagher zu hören. So ähnlich wie die neue Winwood klingt hätte ich mir eigentlcih das JJ Cale & Eric Clapton Album gewünscht.Nine Lives ist ein solides gutes Album Pop/Bluesalbum welches man bestimmt öfters hört und auch später dann und wann einmal.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Stevie bleibt auf halber Strecke stehen, 19. Juni 2008

Leider geht die Pop Ikone (Spencer Davis, Traffic, Blind Faith uvm) sehr verhalten und fast konstruiert an sein neues Werk. Die Melodien sind oft zu einfach und platt, der Gesang natürlich gut aber es wird etwas nachgesungen und nicht neu erzählt. Kopiert sich Herr Winwood nur noch selber? Der Vorgänger Time Out hat mir besser gefallen, hier bindet sich Stevie doch zu sehr an ein zu enges und einfaches Korsett und bleibt damit auf halber Strecke stehen (geh doch mal aus Dir raus !!!!).


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Allerhöchstes Niveau, 14. Juni 2008

Wenn es eine Referenzauswahl für niveauvolle und intelligente Musik geben würde, dann gehört Nine Lives dazu! Solche CD's erscheinen leider nicht jede Woche und heben sich deutlich von anderen Werken ab.Wen wundert es auch, wenn Altmeister Steve Winwood mit unnachahmlicher Stimme und seinem unverwechselbarem Keyboardspiel seinen Sound zum Besten gibt. Keine Zugeständnisse an verkaufsfördernden Trends, die sich manche ebenso altgediente Musiker (Santana) zu eigen machen. Mit seinen nunmehr 60 Jahren wird er wie ein guter Wein immer besser. Seine Band hat er vermutlich nach dem Motto: "Das Beste ist für mich gerade gut genug!" zusammengestellt. Alle Musiker bilden einen homogenen Sound, der wie aus einem Guss kommt. Unverkennbar, auch wenn man es nicht wüsste, Eric Clapton auf Dirty City. Für mich gehört Nine Lives zu den besten Neuerscheinungen des Jahres. Steve Winwood hat für andere Musiker die Messlatte verdammt hoch gehangen.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  ein mix aus traffic-zeiten und dem letzten soloalbum, 21. Mai 2008

...also weit weg von der art von soul ("higer love" u.ä.) welche mit satten drums, blaesern und auch sonst praller musikerschar daherkam.es ist spannend zu hoeren, gut gespielt (vieles vom meister selbst) und sauber produziert.selbst das eine gitarrensolo von herrn clapton faellt erst beim zweiten hoeren auf.booklet ist schoen anzusehn, dazu sehr informativ.texte und alle beteiligten sind abgedruckt. da gibts nix zu maulen.ich tue mir schwer die musik zu beschreiben. amazon schreibt was ueber seine art von soul mit div. anderen einfluessen.puh, da bleib ich lieber bei meiner ueberschrift.diejenigen welche stevie kennen, koennen damit sicher mehr anfangen.es ist ein mix mit satter hammondorgel, welche sehr praesent bei den aufnahmen ist.dazu viel percussion. ab und an floete, ein wenig sax, und gitarre. letztere ist eher akustisch angesiedelt als mit strom.die songs sind sicherlich alle nicht radiotauglich.zu lang und zu wenig eingaengig fuer den durchschnittlichen radiohoerer welcher herr winwood eben aus "higher love" oder "while you see a chance" zeiten her kennt.ein mehrfaches hoeren ist auf jeden fall empfehlens- und sowieso lohnenswert.die 9 songs haben eine eigene art von dynamik. ein stern abzug gibt dass mir die arrangemenst zwar generell gefallen (viel hammond, percussion und die immer noch kraeftige und eher hohe stimme von herrn winwood), aber mir diese nicht zu ausgefeilt klingen.es hoert sich aus wie die letzte proberaumaufnahme bevor es ins studio geht.wie gesagt nicht vom klang her, rein die arrangements ueberzeugen mich nicht in gaenze.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ein ganz Großer kehrt zurück!, 29. April 2008

Wovon soll man da enttäuscht sein. Ein ganz Großer kehrt zurück und besser als hier kann man es wohl kaum bringen. Was soll man den noch alles können, um die Ewigmeckerer zufrieden zu stellen.? Steve Winwood liefert auf NINE LIVES ein atemberaubendes Album ab, irgendwo ein wenig in der Tradition von Traffic, aber megamodern, punchy, extrem gutes Songmaterial und ein Altmeister der alle Facetten des musikalischen Hochgenusses umwerfend beherrscht. Die Stimme soulgetränkt und mit Feeling pur wie nie zuvor, dazu der grandiose Altmeister in Höchstform, sei`s an den Keys oder an der Gitarre, durchgehend ein Leckerbissen (vor allem für Musiker).Es gibt auf dieser wirklich beeindruckenden CD keinen einzigen Durchhänger und wenn man schon von Highlights bei all diesen feinen Stücken sprechen kann, höre man sich mal "I`m not drowning" als genialen Opener an, mit dem ewig wiederkehrenden und so markanten Bluesgitarrenriff oder das einem nur immer wieder WOW entlockende, rocktreibende "Dirty city" mit faszinierender Vocals/Keyboards und Gitarrenarbeit von Stevie + der gefühlvollen Sololeistung eines gewissen Eric Claptons oder ganz einfach den Über den Wolken daherkommenden Buntfarbspritzer "Secrets" mit einem grenzgenialen Mix aus herrlich funky angehauten Gitarrencluster, spritzigen Vocals und wunderbar blubbernden und pochenden Percussions, ebenfalls ein Meilenstein im Arrangement.Steve Winwood, Du hast eine ganz tolle Geschichte auf die Beine gestellt, für die ich Dir nur gratulieren kann. Tatsächlich hast du neun Leben und mit deiner Reife werden deine Songs einfach immer nur NOCH BESSER!




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