Kundenmeinungen
Super Fotobearbeitung, 18. November 2008
Ich finde dieses Programm hat alles, was ein ambitionierter Hobbyfotograf braucht. Diese Software braucht sich nicht vor teuren Programmen wie Photoshop zu verstecken. Ich habe bis jetzt mit Photoshop Elements gearbeitet, aber Photoimpact finde ich persönlich besser, da die einzelnen Tools besser zu finden sind. Ausserdem kann ich mit diesem Programm meiner Kreativität freien Lauf lassen, und Bilder verfremden und Fotomontagen fabrizieren.:)Fazit: Uneingeschränkt empfehlenswert.5 Sterne++
Ein riesiger Funktionsumfang zum Diskontpreis, 17. Juni 2008
Dieses Bildbearbeitungsprogramm ging mit dem Verkauf von Ulead an Corel in die 13.te Runde. Viel Neues gibt es zur Vorgängerversion 12 nicht zu vermelden. Für Neueinsteiger: der Aufbau ist weitestgehend bedienungsfreundlich, die Ikons können in der Größe angepasst werden. Die Basisbedienung ist in weiten Strecken durchaus anwenderfreundlich. RAW-Dateien vieler Kameratypen sind verarbeitbar. Über eine HDR-Funktion können persönliche Kameraprofile zur Tonwertkorrektur erstellt werden. Umfangreiche, teilweise allerdings fast idente Funktionen lassen kaum Wünsche für Bildberverbesserungen und Manipulationen offen. Besonders die Ebenenfunktionen sind top. Positiv hervorzuheben ist weiters, dass ein gedrucktes Benutzerhandbuch ( DIN A6, über 200 Seiten) mitgeliefert wird. Negativ hingegen ist anzumerken, dass kaum einer der vielen Programmparameter erklärt wird; Informationen dazu gibt es weder im Handbuch noch in der integrierten Hilfe. So wird der Anwender alleine gelassen und muss mühsam herausfinden, welcher Parameter eigentlich was bei welchem Bild bewirkt; ich persönlich finde das eigentlich als Zumutung. Ein weiterer Schwachpunkt ist die Aufsplitterung der Effekte auf mehrere Hauptgruppen; Effekte zu finden ist damit ein richtiges Suchspiel. Eine integrierte Bildverwaltung wie in früheren Versionen existiert nicht mehr. Dafür wird Corel Media One" mitgeliefert. Dieses Programm, das nur sehr oberflächlich in Photoimpact integriert ist, bietet neben einer Bildverwaltung, die jedoch bei weitem nicht an die Funktionalität von Photoshop Elements 6.0 heranreicht, auch einfache Bildbearbeitungsfunktionalitäten. Positiv ist allerdings, dass dabei auch die Photoimpact-eigene Dateiart . UFO" unterstützt wird. Insgesamt ist X3 ein sehr mächtiges Programm, das allerdings auf weiten Strecken den Anwender über seine tieferen Funktionalitäten im Dunkeln lässt. 5 Punkte für den Funktionsumfang abzüglich 2 Punkte für die schwache Bildverwaltung und die mangelhafte Anwenderunterstützung bei Funktionsparametern.
Photo Impact, eine Kreuzung aus Bildbearbeitung und Multimedia!, 13. April 2008
Seitdem Corel Ulead und andere Firmen wie Intervideo und Jasc Software aufgekauft hat, bieten sie weiterhin die ursprünglichen Produkte an. Das finde ich super, weil ich bislang mit den Programmen der Hersteller sehr zufrieden war. So auch mit Photo Impact. Was Corel jedoch verbockt, sind die neuen Bundle-Spielchen. Jetzt braucht jede Corel Bildbearbeitungs-Applikation die Verwaltungssoftware MediaOne. Ich brauche sie nicht, weil ich sie unübersichtlich finde und sie nur einen eingeschränkten Funktionsumfang hat.Photo Impact wurde um ein paar Funktionen bereichert, die auch schon in Corel Paint Shop Pro X2 zum Zuge kommen. Sie werden nur hier in die Bildbearbeitung eingefügt und verfügen bestimmt über die gleichen Programmroutinen unter einer anderen Programmoberfläche. So z.B. die HDR-Unterstützung und die neue Express-Korrektur, die in Paint Shop Pro Einzug fand. Irgendwie hat man das Gefühl, dass Corel bestimmte Bildbearbeitungsfunktionen nur einmal entwickelt und sie in beiden Programmen zur Verfügung stellt. Das spart Entwicklungskosten und man kann ggf. Kunden für beide Produkte gewinnen, weil sie sich leicht unterscheiden! Geschickt eingefädelt.Photo Impact ist eine vielschichtige Bildbearbeitung, die durch viele gute Vorlagen glänzt. Ferner bietet sie viele nützliche Bild-Effekte, die ganz nützlich sind. Meine Bildbearbeitung mache ich vorwiegend mit Paint Shop Pro X2 (Montagen, Nachbearbeitung, etc.) und die Veredelung dann mit Photo Impact, weil die Software gut geeignet ist, um Inhalte für das Internet vorzubereiten. Hier gibt es außerdem genug Vorlagen für Collagen, Kalendererstellung, etc., was Paint Shop Pro nicht kennt. So ergänzen sich beide Programme mit ihren Stärken.Die neue "Goldene Schnitt" Zuschneidehilfe ist aus meiner Sicht Blödsinn. Entweder man berücksichtigt dies schon bei der Aufnahme oder man lässt es besser. Manche Fotos lassen sich nachträglich nur schlecht nach dieser Methode zurechtschneiden. Dann gehen wichtige Bildinformationen verloren. Da kann es für mich tausendmal der Goldene Schnitt sein. Manche Details sind eben doch wichtig.Das abgespeckte Corel Painter ist eine nette Spielerei. Grundsätzlich finde ich es sehr interessant, wie man Bilder künstlerisch verunstalten kann. Dennoch bedarf es sehr viel Übung bzw. Zeit, um das Optimum aus dem Bild herauszuholen. Dennoch geht für mich nichts über ein scharfes, farbenfrohes Foto.Ich kann manch anderen Rezensionen nur beipflichten. Die neue Version bringt wirklich nur Detailverbesserungen. Ich habe die Testversion eingehend getestet und bleibe doch noch beim Vorgänger. Für jeden Erstkäufer lohnt sie sich schon, es sei denn er/sie möchte Geld sparen. Der Vorgänger ist jetzt schon deutlich günstiger zu haben.Für die Bildbearbeitung muss es nicht immer Photoshop sein. Was nützen die Profifunktionen, wenn man nicht damit umgehen kann oder viel Zeit zur Einarbeitung braucht? - Nichts. Daher lieber auf Paint Shop Pro oder Photo Impact aufsteigen und schnell zum Ziel kommen. Beide Programme sind auch sehr mächtig!
Fast keine Änderungen seit Version 12, 19. März 2008
Eine Feststellung gleich vorweg: Wer PhotoImpact 12 hat, sollte sich den Kauf der aktuellen Version X3 (= 13) sparen. Die wenigen Neuerungen sind den Kaufpreis nicht wert. Schließlich läuft auch PhotoImpact 12 problemlos unter Vista, weshalb auch aus einem Wechsel auf Microsofts akutelles Betriebssystem keine Veranlassung zu einem Upgrade ergibt.Corel, seit letztem Jahr neuer Besitzer von Ulead, hat leider mal wieder zum "bewährten" Mittel gegriffen, eine aus einer Firmenübernahme stammende Software optisch ein wenig zu verändern, die Versionsnummer zu erhöhen und nun "alten Wein in neuen Schläuchen" zu verkaufen. Der zuvor separat verfügbare GIF Animator ist nun zum integrierten Bestandteil von PhotoImpact geworden, mit dem Zuschneide-Werkzeug sind nun auch Bildzuschnitte nach dem Prinzip des sogen. "Goldenen Schnitts" möglich, aber ansonsten hat sich nicht viel getan.Das heißt nicht, daß PhotoImpact X3 ein schlechtes Programm wäre. Das Gegenteil ist der Fall. So ziemlich alles, was man sich an Werkzeugen und Möglichkeiten zur Fotobearbeitung, Komposition von Fotomontagen, Bildern für Webseiten u. v. m. vorstellen kann, ist in PhotoImpact X3 enthalten, die Benutzerführung ist unverändert gut, fast alle Werkzeuge lassen sich schnell und intuitiv bedienen. Noch immer läßt sich feststellen, dass PhotoImpact nicht in einer Liga mit Adobe Photoshop spielt, aber in der Gattung der Bildbearbeitungsprogramme für Nicht-Profis ganz ausgezeichnet aufgestellt ist, also viel Leistung für einen relativ günstigen Kaufpreis bietet. Soweit das Positive.Kommen wir nun zur Kritik: 98,5 % dessen, was X3 kann, war auch schon mit der direkten Vorgängerversion möglich. Akutell wird Corel Painter Essentials als Dreingabe zu PhotoImpact X3 mit auf die Programm-CD gepackt, damit lassen sich dann Fotos und Bilder dergestalt verfremden, dass sie Gemälden ähneln. Insgesamt wirken diese "Gemälde" aber etwas unnatürlich, daher ist Painter Essentials m. E. eine weniger nützliche Software als es das inzwischen leider aus dem Programm entfernte "Film Brennerei 4" war.Insgesamt gebe ich dem neuen PhotoImpact X3 daher nur drei Sterne. Das Programm selbst hätte zwar eigentlich vier Sterne verdient, aber es ist schon recht armselig von Corel, dass nach etwa einem Jahr Entwicklung aus PhotoImpact X3 nicht mehr geworden ist als eine fast unveränderte Vorgängerversion, bei der lediglich der Name Ulead durch Corel ersetzt wurde. Schade um eine weitere verpaßte Gelegenheit, aber für das Auslassen einer guten Chance wird ein Stern abgezogen.Wer frisch in die Bildbearbeitung einsteigt und ein gutes, preiswertes Programm sucht, dem sei PhotoImpact X3 empfohlen. Wer jedoch schon die Version 12 hat (oder sich noch als günstigen "Restposten" besorgen kann), der sollte sich den Kaufpreis für X3 sparen.
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