Kundenmeinungen
Unerreicht flexibles Produkt, 16. November 2008
Ich benutze schon seit einigen Jahren eine Squeezebox 3, schon bevor die Firma Slim Devices von Logitech gekauft wurde. Ich denke es gibt nur wenige Produkte am Markt, die eine so lange Entwicklungshistorie aufweisen, wie die Squeezebox. Die Server Software (SqueezeCenter) ist komplett als OpenSource und für eine Vielzahl von Plattformen verfügbar. Auf Grund der offenen Architektur gibt es seit Jahren eine Vielzahl an Erweiterungen für die Squeezebox bzw. SqueezeCenter, die die Funktionaliät enorm erweitern. Von automatischer Musikstil Erkennung mit MusicIP bis hin zu kompletter Last.FM (Internet Radio) Integration, bietet die Squeezebox ein Spektrum an Möglichkeiten, das weit über die meisten anderen Streaming Produkte hinausgeht. Wenn man das alles nutzen will, sollte man sich allerdings auch ein wenig mit Computern auskennen. Von der Bedienung her ist das System ein wenig an den iPOD angelehnt ist aber deutlich flexibler. Im Gegensatz zum iPOD liegt die Musik aber im Netz, entweder auf dem eigenen Musikserver oder im Internet bei Radiostationen oder anderen Musikdiensten, mit denen die Squeezebox problemlos kommuniziert. Während einige Leute hier über Kinderkrankheiten der ersten Software Versionen berechtigt Kritik geübt haben, scheint das Produkt in den letzten Wochen (Stand Novmember 2008) gereift zu sein. Bei mir hat jedenfalls alles bisher völlig problemlos funktioniert und ich bin begeistert von der Funktionlität. Dank des komfortablen Squeezebox Controllers habe ich meine Musiksammlung wieder neu entdeckt. Für ein vergleichbares Sonos System muss man deutlich mehr investieren - es ist aber ggfs. für einen absoluten Computer-Laien die bessere Wahl.
Noch lange nicht ausgereift, 11. Oktober 2008
Von den Möglichkeiten her ist die Squeezebox Duet unerreicht, deshalb habe ich sie gekauft. Für das Geld bekommt man sonst nirgends eine multiroom-fähige WLAN-Fernbedienung mit iPod-mäßiger Bedienung, ergänzt durch einen hochwertigen, nachgewiesen jitterarmen Player mit analogem und Digitalausgang sowie digitaler Lautstärkeregelung (erlaubt direkte Ansteuerung von Wandlern, Digitalweichen, Endstufen oder Aktivboxen). Das ganze in Kombination mit den hochgelobten Netgear ReadyNas-Platten versprach eine perfekte Lösung zu sein. Für Normalbürger ist jedoch schon der Setup-Aufwand hart an der Grenze (s. auch die anderen Beiträge). Computer/WLAN-affin sollte man schon sein. Richtig kritisch wird es, wenn Updates anfallen: der Player dated seitdem bei jedem Einschalten und bei jedem Quellenwechsel seine Firmware up, was mächtig nervt (ein Akt von 30 Sekunden). Nach dem Update auf die Serversoftware 7.2 datete sich auch der Controller up, mit fatalem Ausgang: er vermeldet nun, seine Firmware fehle wegen Internetverbindungsproblemen. Das zog endlose Neuversuche, Hilfesuche im Web und tagelange Kommunikation mit dem Support nach sich. Ergebnis: die Hardware muß getauscht werden!Auch solange das ganze noch funktionierte, gab es nur getrübte Freude:* Der Controller hängt immer wieder: beim Einschalten, beim Suchen, beim Zappen und - kritisch - beim Lautstärkeregeln. Große Ordner bringen ihn gar zum Absturz.* Vor- und Zurückspulen innerhalb eines Titels kann man vergessen* Plattencover werden nicht im Web gesucht (Fehlen deshalb generell)* Das beliebte verlustfreie FLAC-Format wandelt der Player nicht in derselben Qualität wie WAV. Für letzteres reicht aber die WLAN-Bandbreite nicht (bei 4 Meter Entfernung), auch die FLAC-Dekodierung durch den Server scheitert daran. High End also nur über Kabelverbindung!* Die Bibliotheksverwaltung läßt zu wünschen übrig, die Favoriten muß man für jede Quelle neu anlegen, Titelbewertungen wie beim iPod sind nicht drin etc.* Der Akku hat eine relativ kurze Laufzeit. Dadurch muß er wirklich immer in die Ladeschale (Benutzung bis zur Entladung führt zu abgebrochenen Hörsessions), was wiederum die Akku-Lebensdauer verkürzt.Ich war schon dabei, im Bekanntenkreis die Wiedergeburt des HiFi auf Basis von Netzwerkservern und -Playern zu verkünden, aber das gilt nun wohl doch erst einmal für die Investoren von Linn- und Naim-Equipment (sofern das rund läuft)...
erstaunlich gut!, 30. September 2008
Ich habe die Squeezebox Duet nun schon seit drei Monaten im Einsatz und bin wirklich rundum zufrieden! Bereits im letzten JAhr hatte ich mir die Squezebox Classic gekauft und wollte jetzt mein System erweitern und vor allem die Funktion nutzen mit dem Controller alles bequem vom Sofa aus steuern zu können.Zum Setup: Die Rezession unten hat mich erst etwas abgeschreckt, ich kann jedoch berichten, dass es dann bei mir tatsächlich sehr zügig funktioniert hat. Zuerst logt man sich mit dem Controller ins W-Lan ein, was sofort funktionierte (Netgear-Router und WPA2-Verschlüsselung, alle anderen Verschlüsslungen werden aber auch unterstützt). Der Controller hat dann auch sofort meine Squeezebox-Classic gefunden welche ebenfalls in dem Netz hängt. Der neue Receiver erschien nach drücken des Connect-Knopfes ebenfalls und ließ sich problemlos verbinden.Seit einer Woche steht bei mir auch eine Squeezebox Boom, und ich konnte endlich meinen Noxon einmotten (der Klang ist bei der Boom übrigens um Welten besser, aber dazu ein anderen Mal). Nach der Anmeldung der Boom im Netzwerk hat der Controller sie ebenfalls sofort erkannt.Multiroom: Mittlerweile habe ich eine Squeezebox Classic (Arbeitszimmer), eine Duet (Wohnzimmer) und eine Boom (Schlafzimmer). Alle drei Squeezeboxen lassen sich nun über den Duet-Controller steuern. Ich habe die Möglichkeit entweder alle einzeln anzuwählen und unterschiedliche Musik spielen zu lassen, kann sie aber auch alle synchron schalten! Es ist wirklich herrlich im Wohnzimmer im Sessel zu sitzen und im ganzen Haus die Musik steuern zu können.Der Controller: Wirklich sehr übersichtlich, besonders wenn man den Ipod kennt ist man sofort mit dem Bedienkonzept vertraut. Die gesamte Verarbeitung wirkt sehr hochwertig, das Display ist scharf und die Farben sehen super aus. Besonders wenn die MP3's mit Alben-Covern gespeichert sind macht es Spaß durch seine Sammlung zu blätern, fast als ob man in der guten alten Plattenkiste stöbert ;-) Der Lithium-Ionen Akku hält bei mir zwischen 3 und 15 Tagen durch, je nach Gebrauch. An der Oberseite des Controllers befindet sich ein Klinkenausgang, dieser ist bisher allerdings ohne Funktion, ein Anruf bei der Hotline ergab, das mit dem nächsten Softwareupdate dieser als Kopfhörerausgang genutzt werden kann. Darauf freue ich mich schon besonders. Da die SlimServer Software auf Opensource Basis funktioniert, ist die Squeezebox ohnehin ein Produkt was man noch stark "tunen" kann, im Netz finden sich dutzende Plugins, so kann man z.B. mit dem Controller Web-News lesen, seine emials checken, sich Plattenkritiken von den aktuellen Stücken anzeigen lassen etc. Ein super Feature was mir beim Kauf noch gar nicht klar war. Sound: Durch den hochwertigen Digitalwandler und die vergoldeten Ausgänge, bzw. die Digitalen Ausgänge ist der Sound wirklich super, ich habe im Wohnzimmer eine sehr hochwertige Denon-Anlage stehen und habe sowohl den optischen Digitalausgang als auch den Analogausgang getestet und muss sagen, dass man wirklich keinerlei Verlust merken kann. Man muss dazu sagen, dass ich auch dazu übergegangen bin meine CD's "verlustfrei" zu digitalisieren, also mit einer höheren Qualität als bei mp3s, was sich bei einer guten "wohnzimmer-Anlage" schon lohnt.Streaming: Neben den mp3s vom Rechner lassen sich tausende Internet-Radiosender aus der ganzen Welt hören. Schon irre zu Hause in Hamburg einen Elektro-Sender aus Rio zu hören. Das einzige Manko ist leider, dass einige der Sender nicht immer streamen (wohl durch die Zeitverschiebung)aber trotzdem in der Liste erscheinen, das liegt allerdings an dem Providern wie shoutcast und Co.Super ist, dass sich seit neustem auch Last-FM nutzen läßt!Was ich leider nicht nutzen kann ist meine externe Festplatte, welche am Router hängt, aber ein NAS-System ist schon auf dem Wunschzettel...FAZIT: Die Squeezebox-Duet ist wirklich ein rundum zu empfehlendes Produkt, was selbst für den Hifi-Liebhaber wirklich keine (großen) Wünsche offen läßt. Die Installation war einfacher als gedacht. Das riesengroße Plus ist für mich vor allem der W-Lan Controller, die Multiroom-Fähigkeit und die Soundqualität!
Für IT-Laien nicht zu empfehlen , 21. September 2008
Neu gekauft. Die Squeezebox verweigert sich konsequent der Verbindung zum WLAN ("Vergewissern Sie sich, dass sie sich in Reichweite befinden" - Anm.:ein Meter vom Router entfernt), Problem-Anfrage bei Logitech Hot Line, Antwort: "kommt binnen 24 Stunden". Nicht weiterhelfende Standard-Antwort nach einer Woche (!!). Bilanz: knapp 400 Euro und 20 Stunden in den Sand gesetzt. War nix.
Der Weg von Duet zu Classic, 20. September 2008
Squeezebox Duet ist ein Produkt, das man an eine HiFi-Anlage anschließt um auf einem Computer gespeicherte Musik abzuspielen. Statt einem Computer kann man auch ein NAS-Gerät (Network Attached Storage, Netzwerkspeicher) benutzen . Auf dem NAS-Gerät muss die Serversoftware, Squeezecenter, installiert werden können. Das geht z.B. bei einigen Modellen von Synology, Netgear oder QNAP.Das Produkt besteht aus drei Teilen: dem Empfänger, dem Controller und dem SqueezeCenter. Der Empfänger wird mit der HiFi-Anlage angeschlossen und mit dem Controller wählt man die Musik, die der Empfänger abspielt. Der Controller ist eine Art Fernbedienung mit Display, womit man die Musiksammlung durchstöbern kann, und wo das jeweilig abgespielte Musikstück angezeigt wird. Die dritte notwendige Komponente ist das SqueezeCenter, die Serversoftware, die die Musik zu dem Empfänger überträgt.Nach einer sehr langen Überlegungsphase habe ich mir das Squeezebox Duet gegönnt, um besser meine Musiksammlung von ca. 300 CDs hören zu können. Die CDs hatte ich schon vor der Bestellung ins FLAC-Format gerippt (mit Ripstation Micro, ein Programm das alles sehr mühelos macht, zu empfehlen) und die notwendige Software, SqueezeCenter, auf mein Laptop installiert. Den Empfänger habe ich mit einem Netzwerkkabel mit meinem Netzwerkrouter verbunden. Der Laptop, worauf SqueezeCenter installiert ist, ist drahtlos in meinem Netzwerk verbunden. Der Empfänger kann auch drahtlos in einem Netzwerk verbunden werden, wenn so gewünscht.Die Inbetriebnahme ging schnell, in ca. 10 Minuten habe ich die ersten Musikstücke schon über den Äther hören können. Ein kleiner Haken dabei war, dass ich meine Funknetzwerkeinstellungen von dem Netzwerk-Router (D-Link DIR-655) ändern musste, da der Squeezebox Empfänger nur mit 802.11g klarzukommen scheint, nicht mit 802.11n, worauf mein Router eingestellt war. Das Eintippen des Netzwerkschlüssels ist ein bisschen mühsam mit der Fernbedienung, aber in ein paar Minuten erledigt. Wenn die Geräte mit dem Netzwerk verbunden waren, wurden noch automatische Updates ausgeführt.Am Anfang war ich ziemlich begeistert - welch ein Komfort, alle CDs schnell zugänglich, komfortables Stöbern durch die Fernbedienung, nie mehr aufstehen und CD wechseln! Jedoch musste ich nach ein paar Tagen feststellen, dass der Controller immer wieder Probleme hatte nach der Schlafphase aufzuwachen. Nach einer vorkonfiguerierten Zeit (bei mir 60 Minuten) geht der Controller in den Stromsparmodus, und weckt dann auf, wenn man ihn bewegt. Funktionert gut, aber nur ca. 2 von 3 Malen. Jedes dritte Mal ging das nicht und ich musste das Akku von dem Gerät entnehmen und den Controller neustarten, öfters auch mehrmals bevor der Controller den Server gefunden hat. In dieser Zeit hätte ich auch schon mehrmals die CD manuell wechseln können. Und auch wenn das Aufwachen funktioniert, ist die Wartezeit ziemlich lang, ca. 20 Sekunden, was vielleicht nicht so schlimm klingt, nervt aber mit der Zeit.Diese Tatsache, und einige kleinere Macken (Display nicht gut von der Seite lesbar, Bedienbarkeit) haben mich überzeugt das Squeezebox Duet zurückzuschicken. Jetzt habe ich stattdessen mir ein Squeezebox Classic zugelegt, und bin absolut zufrieden. Mit dem SB Classic kann ich meine Universalfernbedienung benutzen, und muß nicht mit der Technik kämpfen - es funktioniert einfach.
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