Kundenmeinungen
Fand ich nicht so gut, 18. September 2008
JE hat einen sehr guten Ansatz und eigentlich wurde es auch ganz gut umgesetzt, aber irgendwie hat es mich nie in seinen Bann gezogen. Den Städten und Dialogen fehlt es meiner Meinung nach an Tiefgang. So fand ich es nicht motivierend, die Nebenquests zu machen, oder die Dialoge zu führen. Bei anderen Spielen war das anders (Mass Effect, KOTOR). Generell kam bei mir einfach keine Motivation auf, weil ich die JE-Welt und seine Bewohner lahm fand. Auch die Story fand ich nicht Bioware-würdig.Die Kämpfe sind cool, schnell und machen Laune. Allerdings fand ich die Skills auch uninteressant und wusste nicht was davon ich jetzt aufleveln soll. Die Journal-Beschreibungen zu den Skills und die Dialoge sind auch irgendwie unverständlich, weil sie in diesem Asia-Philosophischen Stil gehalten sind. Deshalb konnte ich den Skills erstmal keinen Effekt zuordnen, bis ich sie ausprobiert habe und bei den Dialogen hab ich dann einfach durchgeklickt und ins Log geschaut. So machts aber keinen Spaß, weil man nicht die Welt eintaucht. Ich schiebe es auf das Dialogsystem, in dem man sich schnell verliert, weil bereits gefragtes nicht verschwindet und ich zumindest mir nie merken konnte was ich jetzt wo erfahren hab und so. lag wohl auch daran, dass ichs einfach nicht interessant fand.Ich habe JE ausprobiert, weil ich ein billiges kurzweiliges Game wollte. Ich hab nicht viel erwartet, aber wegen der Bioware-Herkunft, dachte ich, dass man wenigstens eine coole Story bekommt.Ich kann nicht für jeden sprechen, aber das Asia-Ding hats nicht gebracht. Mittelalter, oder Science-Fiction fand ich ein cooleres Setting für ein RPG.
Ein Rollenspiel der etwas anderen Art, 29. August 2008
Jade Empire ist ein sehr stimmungsvolles Rollenspiel in einer sehr gelungenen, fernöstlichen Atmosphäre mitsamt Martial Arts und Mystizismus die sich zu einem passenden Ganzen zusammenfügen. Wer Filme wie 'Monkey King' kennt und mag wird sich hier sofort zuhause fühlen. Einziger Kritikpunkt: die Entscheidung zwischen 'gut' und 'böse' ist meistens etwas platt und simpel gehalten, ähnlich wie bei Knights of the old Republic. Da hilft es auch nicht daß das Spiel sie nicht als gut und böse sondern als 'offene Hand' und 'geschlossene Faust' bezeichnet. Aber wer sich bei KOTOR nicht daran störte wird auch diesem Spiel diese Schwäche verzeihen.Weiterhin bietet das Spiel etliche gelungene NSC Begleiter die alle ihre eigene Geschichte zu erzählen haben und alle auf ihre Weise liebenswert sind.Fazit: ein atmosphärisch dichtes Rollenspiel in einem unverbrauchten Szenario zum Budget Preis - da kann man eigentlich nicht viel falsch machen.
Im Bann des Jadereiches, 11. August 2008
"Jade Empire" aus dem Hause Bioware ist ein Rollenspiel, wie es einem heutzutage nur noch selten begegnet. Anstatt mit unglaublich aufwendigen technischen Verfahren, tausenden von Items und riesigen erforschbaren Welten aufzuwarten, zwingt es einen zurück in eine überschaubare Umgebung, mit solide gestalteten Kämpfen und einer Geschichte, die einem stellenweise eine wohlige Gänsehaut auf dem Körper erscheinen lässt.Nach all diesen Vorschusslorbeeren werfen wir einmal einen Blick auf die Details: Die Geschichte erzählt von der Reise eines Schülers der fernöstlichen mythischen Kampfkünste, der sich auf die Suche nach seinem entführten Meister begibt und dabei feststellt, dass die anscheinend heile Welt des Jadereiches nicht das ist, was sie zu sein scheint. Finstere Mächte kontrollieren das Reich und schrecken selbst vor einem Eingreifen in die himmlischen Abläufe nicht zurück. Auf dem Weg lernt er zahlreiche Gefährten kennen, die sich seiner Suche aus unterschiedlichen Motiven heraus anschließen. Passenderweise sind es genau diese Gestalten, die dem Spiel eine Tiefe verleihen, wie man sie zuletzt in den legendären D&D-Rollenspielen der "Baldurs Gate"-Serie, sowie den "Knights of the Old Republic"-Teilen zu finden war. Ob brötchenbackender Pantoffelheld, tumber Schläger, galante Gaunerin, mysteriöses Mädchen mit Kontakt zur Dämonenwelt oder auch verrückter Wissenschaftler - alle Facetten fantasievoller Charaktere werden vollends ausgeschöpft und erfüllen das Spiel mit einer gewissen "Seele". Die Grafik ist über alle Maßen gelungen, da sie den fernöstlichen Charme der Geschichte fantastisch unterlegt und nicht selten fühlt man sich an einen erwachsenen japanischen Zeichentrickfilm erinnert - was natürlich nicht bedeutet, dass "Jade Empire" ein Anime-Spiel ist. Auch musikalisch wird, wie nicht anders zu erwarten, ein Feuerwerk abgebrannt, welches seines Gleichen sucht. Einzig die mangelnde Abwechslung der Musikstücke könnte man hierbei leicht kritisieren, wobei dies bedeuten würde Eulen nach Athen zu tragen. Der Schwierigkeitsgrad ist angenehm einstellbar und in der einfachsten Stufe haben selbst alle eine Chance, die noch nie etwas mit dem Genre zu tun hatten. Als ein etwas größeres Hindernis könnte sich allerdings die Steuerung herausstellen, die am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig ist. Wahre Gamepad-Akrobaten stellt dies natürlich vor keinerlei Hindernis, aber wer noch keine Erfahrung mit diesem Eingabegerät hat, muss sich auf etwas Eingewöhnungszeit einstellen. Im Übrigen ist die Anschaffung eines solchen Gerätes durchaus sinnvoll, denn mit Maus und Tastatur machen die Kämpfe nicht halb so viel Spass und sind weitaus weniger komfortabel zu steuern. Unterm Strich kann man "Jade Empire" also nur die maximale Punktzahl in allen Wertungsbereichen geben - alles andere wäre eine Beleidigung für ein Spiel, dass auf solch hohem Niveau immerhin ca. 30 Stunden zu unterhalten weiss. Wer also auf Rollenspiele im Stil von "Knights of the Old Republic", fernöstliche Philosophie und Geschichten abfährt oder einfach mal etwas "Neues" sucht, der ist bei diesem Spiel absolut richtig!
Kurz und knapp, 1. August 2008
Was die Technik betrifft, könnte ich die Texte der anderen Käufer übernehmen, deshalb beschränke ich mich auf die Story und die Atmosphäre:Die Story: Ein Wort. Genial. anfangs zwar etwas zäh aber am Ende ist man wie gebannd. Nette Charaktere, viele Schauplätze, viel Abwechslung. TOP!!Wärend das Spiel auf dem Standart-Schwierigkeitsgrad "Meister" anfangs noch fordert, ist es am Ende VIEL zu leicht, vorrausgesetzt man findet das "Jade-Golem Amulett". Dann ist selbst der Bosskampf kein Problem.Das Spiel ist ansonsten gut ausbalanciert, aber es motiviert nicht es noch einmal zu spielen. Das Spiel lebt nämlich von den Wendungen.Einziger Wehrmutstropfen: Die Nebenquests sind zu stupid und zu schlecht erklärt. Es läuft am Ende immer darauf hinaus das man sich mit einer Gruppe Gegnern rumschlagen muss.Fazit: Ein Topspiel, fordernd, mit wankendem Schwierigkeitsgrad aber Story und Atmosphäre machen das wieder gut.Pflichtkauf!!
Derbe Enttäuschung, 27. Juli 2008
Ich bin ein großer Rollenspielfan aber dieses Spiel verdient den Titel mmn. nicht.Das fängt bei der Charakterentwicklung an. Schon im Handbuch wird erwähnt, das man die Werte alle in Balance halten sollte. Spezialisierungen auf etwas wie es in Rollenspielen eigentlich üblich sein sollte fällt schon mal weg.Da könnte ich ja evtl noch ein Auge zudrücken wenn dieses Spiel nicht sooo absolut langweilig wäre.Der Schwierigkeitsgrad ist das lächerlichste das ich seit langem gesehen habe. Ich spielte den schwersten der 3 Schwierigkeitsgrade (ist das Spiel durch kommt ein zusätzlicher dazu) und hat man einmal das Kampfsystem durchschaut ist es nahezu unmöglich mal ins Gras zu beisen.Schon nach ca. 30 min. bekomm ich meine erste und wohl einzigste Waffe im Spiel !? (hab nach ca. 15 std nicht mehr weitergespielt). Mit dieser kloppe ich dann jeden Gegner mit simplen linksklicks, sofern er kein Geist ist, innerhalb von 5! Sekunden zu Brei. Sollte er mal blocken, was so gut wie nie vorkommt, drücke ich die rechte Maustaste. Die Motivation Erfahrungspunkte zu bekommen um immer Stärker zu werden und so "Krasse Gegner! zu vernichten fällt hier weg. Wozu brauche ich 30 Kampfstyles wenn ich doch mit meiner Waffe dutzende von Gegner innerhalb von wenigen Sekunden in den Staub schicken kann.Viele sagen das kämpfen ist in Jade Empire zweitrangig. Aber so wie es hier umgesetzt ist hätte man es komplett weglassen können.Naja aber so viel gekämpft wird eh nicht weil das Spiel zu gefühlten 95% aus labern besteht.Texten in Rollenspielen ist ein wichtiger Bestandteil dessen und ich liebe es normalerweise. Aber was hier abgeht... Man bekommt förmlich Angst wenn man in ein neues Gebiet kommt und es steht da ein Npc der darauf wartet einem seine komplette Lebensgeschichte reinzudrücken. Man kann hier zwar meist zwischen guten und bösen Antworten wählen, aber die Gespräche ziehen sich so in die länge das es einfach nur nervt. Ob ich da mit einer wichtigen Storyperson rede oder mit irgend einem Typen der unwichtig ist, ist dabei egal.Auch die Gebiete sind mehr schlecht als recht. Sogar in Wäldern und Sümpfen wird mir immer schön brav der Pfad vorgegeben und ich laufe immer durch "Gänge". Ach ja, Gegenstände sammeln fällt auch weg da es ein Inventar nicht wirklich gibt.Fazit:Nach ca. 10std Spielzeit wird das Spiel extrem lanweilig... denke für leute die Gothic 1+2 mögen ist das Spiel nicht zu empfehlen.
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