Kundenmeinungen
Gelungen!, 4. November 2008
Mit den King-Verfilmungen ist es so eine Sache: Es gibt wenig Gute und eine ganze Menge Schlechte! Glücklicherweise gehört "Zimmer 1408" eindeutig zu ersten Kathegorie - auch wenn er lediglich auf einer Kurzgeschichte des Meisters basiert.Die Darsteller - allen voran freilich John Cusack und Samuel L. Jackson (letzterer in einer wichtigen, allerdings nur kleinen Rolle) - überzeugen. (Cusack scheint mittlerweile auf solche Rollen abonniert zu sein.) Die Handlung ist packend und steigt nach kurzem Vorgeplänkel auch gleich in die verstörende Situation des gefangenen Cusack ein. Dabei fällt auf, dass der Film ab der Hälfte zunehmend an Horrorelementen verliert und statt dessen eher zum Psychothriller gerät. Doch dies kommt der Spannung nur zugute: Der Zuschauer läuft nicht Gefahr sich zu langweilen, weil lediglich ein Schockmoment den anderen jagt. Und spätestens ab der zweiten Hälfte scheint alles möglich zu sein - die Situation Cusacks ist unberechenbar. Hier bezieht der Film seine Spannung eindeutig aus der Frage nach der Auflösung des Ganzen, nicht so sehr aus den gut gesetzten Schockmomenten wie in der ersten Hälfte. Wer auf Spannung und Gruselfeeling steht, das ohne übertriebene Gewaltszenen auskommt, ist mit "Raum 1408" bestens bedient! Übrigens macht "1408" auch beim zweiten Mal anschauen noch Spaß, da man immer wieder neue Details entdeckt...Von dem Film gibt es verschiedene Versionen: Das Steelbook mit der Kinofassung und die Collector's Edition mit Kinofassung und erweitereter Schnittfassung (Director's Cut) in einer schön gestalteten Box. Auf Bluray ist bislang nur die Kinofassung erhältlich - der Director's Cut soll aber noch vor Jahresende auch in diesem Format erscheinen.Das Bonusmaterial der Collector's Edition ist zwar recht informativ - allerdings insgesamt etwas kurz ausgefallen. Kaufgrund hier dürfte vor allem die erweiterte Schnittfassung - und vielleicht auch die nette Aufmachung mit den Wechselcovern sein (je nach Wunsch kann der Besitzer hier verschiedene Kartenmotive auswählen, die durch die schlüssellochförmige Öffnung des Deckels zu sehen sind: Hier also nochmal der Hinweis, dass es freilich nur EINE Collector's Edition gibt - allerdings ist der Bildkartensatz unterschiedlich sortiert, so dass es vom Zufall abhängt welches Bildmotiv oben liegt und damit zu sehen ist).
Es gibt auch noch gut gemachte King-Verfilmungen..., 31. August 2008
"Zimmer 1408" ist die Verfilmung der gleichnamigen Kurzgeschichte aus Stephen Kings "Im Kabinett des Todes". Wer King-Verfilmungen kennt, weiß, dass diese überwiegend ziemlich trashig und - direkt gesagt - schlecht sind. Zu den Ausnahmen zählen "Shining", "Die Verurteilten" und "Green Mile". Auch Zimmer 1408" ist eine der besseren, reicht jedoch qualitativ nicht an die drei genannten Klassiker heran. Schriftsteller Mike Enslin besucht gruselige Orte, an denen es spuken soll oder wo jemand gestorben ist. Er bleibt dort, "bewaffnet" mit seinem Diktiergerät, für eine Nacht und hält die "Ereignisse" in dieser Zeit fest. Nach zahlreicher solcher Experimente, über die er in seinen Büchern schreibt, glaubt er längst nicht mehr an Geister und übernatürliche Dinge. Eines Tages erhält er eine anonyme Postkarte, die ihn davor warnt, das Zimmer 1408 eines bestimmten Hotels aufzusuchen. Mike recherchiert und findet heraus: In diesem Zimmer starben schon so einige Menschen, und auch Hoteldirektor Olin (cool: Samuel L. Jackson in einer kleinen Rolle) warnt ihn dringlichst. Doch Enslin ist nicht von seinem Plan abzubringen und checkt für eine Nacht in Zimmer 1408 ein...Anfangs passiert erst mal gar nichts, doch Spannung liegt sofort in der Luft, und das bleibt auch bis zum Schluss so, und das ganz ohne Blut. Einige Schocker und John Cusack in der Hauptrolle als Mike Enslin begeistern. Die Idee vom gruseligen Hotelzimmer mag ausgelutscht sein, aber Regisseur Mikael Håfström ("Entgleist") macht was draus. Kings kurze Geschichte wurde um jede Menge gute und angsteinflößende Ideen erweitert. Einzige, mögliche Enttäschung: Der Schluss. Fragt man sich, wie das Ganze wohl enden wird, wirkt das eigentliche Ende dann eher banal. Trotzdem: Zwischendurch hat man jede Menge Gruselspaß.Die Limited Collector's Edition enthält drei DVDs. Auf der zweiten Disc befindet sich die Kinoversion (100 min.). Auf Disc 1 befindet sich ein 8 Minuten längerer Director's Cut, der Enslins Leben etwas klarer aufschlüsselt und einen völlig anderen Schluss als die Kinoversion enthält. Auf der dritten Scheibe gibt es einige Extras, z.B. Making Of und entfallene Szenen. Auch ein deutsch untertitelter Audiokommentar ist mit "an Bord". Das Ganze kommt im ausklappbaren Digipak mit 5 Fotokarten (2 beidseitig bedruckte und die bedruckte Rückseite der DVD-Box) sowie einer Postkarte mit Filmplakat drauf. Dies alles befindet sich in einer sehr schicken, wenn auch etwas groß geratenen Glanzbox mit "Schlüsseloch", die DVD-Sammlern auf jeden Fall gefallen dürfte. Fazit: Gut gelungener Film, der einen aber nicht endgültig vom Hocker reißt. Ob sich der Aufpreis für den zusätzlichen Director's Cut, die Aufmachung (Box)und das Zubehör (Karten) lohnt, muss jeder selbst entscheiden.
Düster!, 9. August 2008
Stimmlich passende Athmosphäre wird hier durch gute Kameraarbeit, gute Schnitte und schöne Story erreicht, wobei John Cusack herrausragend spielt!Verpackung und Extras sind wieder spitze, gute Box!
Guter Grusel - aber sinnfrei....., 3. August 2008
Gut - wer "Shining" kennt, wird hier vieles wieder erkennen: von der Hotellocation, über verstorbene Kinder, bis hin zum Schneefall/Vereisung im Zimmer und natürlich bietet der Film am Schluss keinerlei Erklärung für das Gesehene an - eben typisch "King". Dennoch: der Film langweilt keine einzige Minute! Schlag auf Schlag geschehen neue gruselige Dinge im Hotelzimmer - aber nicht in Form von reisserischen Schlitzerorgien, wie man sie aus billigen Teenie-Horrorstreifen kennt, sondern sehr subtil, was eine viel grössere Wirkung hat. Dass es logische Brüche zu Hauf gibt, muss man einfach übersehen. Wieso wird ein Schriftsteller, der seit Jahrzehnten über derlei Phänomene schreibt und cool und überheblich auftritt, bereits nach 5 Minuten im Zimmer hysterisch und panisch, obwohl noch gar nicht viel passiert ist? Wieso funktioniert W-Lan in einem Zimmer, wo kurz vorher noch der Hotelmanager sagte, dass technische Geräte allesamt nicht funktionieren würden (die Verbindung hätte ich auch gern :-))? Usw. usw.... Der Film ist einwandfrei in Szene gesetzt, die Tricks ausgereift und Spannung wird über 100 Minuten garantiert. Wer darüber hinweg sehen kann, dass vieles unlogisch ist und John Cusack mit nur einem Gesichtsausdruck eher mau spielt, erlebt hier vielleicht einen der spannendsten Filme der letzten Jahre und den zweitbesten King (nach Shining). Negativ könnte sich allerdings auswirken, dass man ab sofort die phantastische Musik der Carpenters nurmehr unter Ängsten hören kann....;-)
also..., 16. Juli 2008
was in diesem Film wunderbar umgesetzt wurde, sind die kleinen schockmomente, von denen man sich aber recht schnell erholt um vom nächsten eingeholt zu werden.Der Film ist gelungen, auch vorallem dank der meisterleistung von John Cusack, der einen doch immer wieder mitreisst.man muss ihn net unbedingt kaufen, aber als leih dvd abends mit Freunden sehr zu empfehlen.
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