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Warner Home Video - DVD: Die Fremde in Dir [Blu-ray]

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Die Fremde in Dir [Blu-ray]

mit Jodie Foster Mary Steenburgen Nicky Katt Jane Adams Naveen Andrews

Regie: Neil Jordan

Warner Home Video - DVD

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05/Sep/2008 - 21:02


Beschreibung

Neil Jordans düsterer Die Fremde in Dir ist ziemlich vielschichtig: als nachdenkliche Geschichte über das Gefühl von Verlassensein und Isolation eines Verbrechensopfers nach einem einschneidenden traumatischen Erlebnis, wird der Film eine Saite bei jenen Menschen berühren, die sich Gewalt schon einmal gegenüber sahen. Die Fremde in Dir ist zudem ein provokantes Drama über die Frage nach Gerechtigkeit - ein Thema, das schon endlos in amerikanischen Filmen thematisiert wurde und sicher gerne von Vertretern des Gesetzes gesehen wird. Bei Jordans Film wird jedoch der Konflikt zwischen instinktiver Selbstjustiz und rechtlichen Vorschriften wesentlich freier und komplexer angegangen als üblich. Und letztlich ist Die Fremde in Dir auch entfernt dem alten Genre der Gewalt- und Rachefilme zuzuordnen, indem der Rhythmus von „Death Wish“ und Konsorten übernommen wird, wo ein Rächer (oder eine Rächerin) nach und nach alle Bösewichte aufsucht, um sie umzupusten. In Die Fremde in Dir spielt Jodie Foster die widersprüchliche Rolle von Erica Bain, einer bekannten Radiomoderatorin in New York. Sie ist glücklich verlobt mit David (Naveen Andrews), einem Arzt, und eines Abends werden Erica und ihr Verlobter von brutalen Schlägertypen angegriffen. David wird getötet, aber Erica überlebt und findet sich als Fremde in ihrem eigenen Körper wieder, die ihre eigenen Ängste herunterspielt und gewalttätige Kriminelle über den Haufen schießt.

Während die Stadt durch ihre anonymen Aktionen gefesselt ist, beginnt sich ein Polizist (der hervorragende Terrence Howard) für Erica zu interessieren, welcher mit seiner Frustration kämpft, weil er sich nicht imstande sieht, die Unschuldigen vor den wirklich Bösen zu beschützen. Jordans vorherige Filme (The Crying Game, Breakfast on Pluto) drehen sich auch um den interessantesten Aspekt in Die Fremde in Dir: dass nämlich jeder einen versteckten Teil seines Wesens verbirgt, welcher unter extremen Umständen zutage tritt und dazu führt, dass man sich fragt, wer man wirklich ist. Das sind wirklich interessante Denkanstöße, aber der Film verspielt einiges an Aussagekraft, indem Erica sich diversen haarsträubenden Situationen gegenübersieht, bei denen ihre einzige Alternative darin besteht, einen Bösewicht umzunieten. Das Resultat des Ganzen ist ein Film, der ein wenig so strukturiert ist wie ein herkömmlicher B-Movie. --Tom Keogh





Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Düsterer Großstadtthriller, der sich dem diffizilen Thema "Selbstjustiz" aus weiblicher Sicht nähert, 23. Januar 2008

Radiomoderatorin Erica Bain und ihr Freund David werden beim abendlichen Ausführen ihres Hundes überfallen und brutal zusammengeschlagen. Während David stirbt, überlebt Erica nach dreiwöchigem Koma innerlich völlig zerstört. Um der aufkeimenden Agoraphobie, die sie daran hindert, die Wohnung zu verlassen, entgegenzuwirken und sich im ihr fremd gewordenen Großstadtdschungel New Yorks zu schützen, beschafft sie sich eine Waffe. In Notwehr benutzt, fällt es Erica, die einsamen Nächte ziellos durch dunkle Stadtteile streifend, zunehmend leichter, ihre Vorstellung von Gerechtigkeit umzusetzen. Das weitestgehend verstummte Gewissen findet sie in Gestalt des besonnenen Detectives Mercer wieder.

Im Laufe der Filmgeschichte war "Selbstjustiz" stets die dankbare Legitimation, stellvertretend für den Zuschauer einen Durchschnittsbürger in den erbarmungslosen Vergelter ungesühnten Unrechts zu verwandeln. Bis auf wenige Ausnahmen wie Abel Ferraras DIE FRAU MIT DER 45er MAGNUM war hierbei der Griff zur Waffe dem männlichen Geschlecht vorbehalten, so dem besonders virilen Musterexemplar Charles Bronson in der Blaupause für alle nachfolgenden Vigilante-Movies, EIN MANN SIEHT ROT, oder Biedermann Michael Douglas in EIN RICHTER SIEHT ROT und zuletzt Testosteronpaket Mark Wahlberg in SHOOTER.

Oberflächlich liest sich die Inhaltsangabe von THE BRAVE ONE (so der ausnahmsweise unpassendere Originaltitel) sogar wie ein Remake des bei seinem Erscheinen 1974 kontrovers diskutierten Bronson-Vehikels, das vier weitere, zunehmend menschenverachtendere Sequels nach sich zog. Doch die Mitwirkung der Vorzeigeintellektuellen Jodie Foster hebt die recht konventionell anmutende Story von den überwiegend mehr als Ballerorgie denn als ernsthaft kommentierungswürdigen Denkanstoß zum Rechtssystem tauglichen Genrevertretern ab. Mit jeder Pore schmerzhaft nachempfindbar entwickelt die Ausnahmeaktrice das Psychogramm einer erfolgsverwöhnten Frau, deren perfekt scheinendes Leben durch ein einziges, dem oft zitierten Zur-falschen-Zeit-am-falschen-Ort-Zufall zuzuschreibendes Ereignis total aus der Bahn geworfen wird. Neil Jordan, der uns Kinosternstunden wie MONA LISA oder THE CRYING GAME beschert hat, outet sich in diesen Szenen als unverhohlener Foster-Bewunderer, so dicht geht die fabelhafte Kamera Philippe Rousselots (INTERVIEW MIT EINEM VAMPIR, BIG FISH) auf Tuchfühlung. Gleichzeitig schont er seine Hauptdarstellerin auch nicht in ungeschminkt wahrhaftigen Augenblicken, in denen sich das herb-schöne Gesicht vor Schmerz, Grauen oder hasserfüllter Wut unschmeichelhaft verzerrt.

Das perverse, unbehagliche Gefühl der Zustimmung beim Betrachten kaltblütig vollzogener Exekutionen am anscheinend offensichtlichen Bodensatz der Gesellschaft stellt sich wie in vorerwähnten Vorbildern ebenso während Erica Bains nächtlichen Streifzügen durch New York ein. Im Gegensatz zu Bronsons Paul Kersey, der zielgerichtet die Konfrontation mit Verbrechern sucht, gerät Fosters Radiomoderatorin anfangs unfreiwillig in Situationen, in denen sie zum Gebrauch der Waffe gezwungen wird. Leider oder vermutlich unvermeidlich kommt Regisseur Jordan um die gängigen, in unzähligen vergleichbaren Szenarien etablierten Schauplätze wie Spirituosenmarkt oder menschenleere U-Bahn nicht herum. Genauso wenig wird vor dem Klischee der dunkelhäutigen Räuber oder arischen Gewalttäter haltgemacht. Doch diese eindimensional-ethnische Charakterisierung des Bösen entpuppt sich als bewusst gewähltes Stilmittel, stellt man am Schluss verblüfft fest, dass mit Ausnahme von Jodie Foster und Mary Steenburgen als deren Vorgesetzte keine weitere Hauptrolle mit kaukasischstämmigen Darstellern besetzt ist. Besondere Erwähnung muss bei der Gelegenheit der charismatische Terrence Howard (L.A. CRASH, VIER BRÜDER) finden, der mit dem sprechenden Namen Mercer (Mercy/Gnade) das moralische Verantwortungs-bewusstsein Erica Bains verkörpert, der er am Ende dennoch eine Art von Vergebung zuteil werden lässt. Und eben an diesem Ende werden sich viele Geister scheiden. Für Zyniker wird es Anlass zu unfreiwilliger Komik geben, anderen wiederum wird die realistische Konsequenz fehlen. Wie auch immer - diskussionswürdig ist der Streifen allemal, und das dürfte nach dem Genuss zahlreicher No-Brainer mal erlaubt sein. Unstreitig allerdings ist die erneut brillante Leistung der Foster.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Super Film, 8. Januar 2008

Hallo,
Habe den Film schon im kono gesehn und muss sagen das diesehr sehr gelungen ist, man bekomtm richtig spanung, vorallem wurde der Film sehr Gut umgesetzt, daher 5 Sterne, und als Blu Ray macht die gnaze sache noch mehr spaß ;)




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