Kundenmeinungen
Sommerblues, 3. Februar 2008
Das Album gefällt mir noch mehr als seine Vorgänger. Es hat etwas mehr schwung und wurde auch opulenter produziert. Mich stört das "zuviel" keineswegs...der Klangteppich umschmeichelt Lizz Wrights Stimme und gibt ihr den nötigen Raum, sich zu entfallten. Schönheit pur.
Bisserl überladen.., 1. Februar 2008
Tja, schade eigentlich... Die offizielle Amazon Review trifft es genau: ein bisserl too much von allem dabei. ABER Lizz Wright bleibt eine wunderbare Sängerin und wir alle werden ihr neuestes Machwerk wieder verschlingen und geniessen bis zum geht nicht mehr. Sie hat einfach Soul und Gospel im Blut.
An dieser Stelle einen Special Tipp von mir: wer auf reinrassigen Vocal Jazz steht sollte unbedingt in Stacey Kent "Breakfast On The Morning Tram" reinhören (Blue Note). Selten so eine toll produzierte und filigrane Jazz-Stimme gehört...
Der dritte Geniestreich von Lizz Wright, 24. Januar 2008
Nach nur zwei CDs 'Salt' und 'Dreaming Wide Awake' ist die grazile, dem Sinnbild einer afrikanischen Prinzessin gleiche, Lizz Wright längst der neue Star des zeitgenössischen Jazz. "Eine Stimme wie flüssiger Honig", der samtene, klare und ungemein eindringliche Kontra-Alt der jungen, in Georgia seit Kindestagen im Gospel geschulten, Songstress verzaubert und schlägt den Zuhörer mit Gänsehaut in seinen Bann. Selten hat eine junge Jazzsängerin, die sich geschmeidig elegant im Grenzbereich des Jazz und des R&B bewegt, einen so eigenen Stil so selbstbewusst vorgetragen. Beide oben genanten CDs sind längst Klassiker des Contemporary Jazz. Wright wird mit Billy Holiday, Nina Simone und Abbey Lincoln verglichen. Mit 'The Orchard' legt sie einen weiteren Geniestreich vor, wieder wurde die hervorragende CD von keinem Geringeren als Graig Street produziert und ist Wright von großartigen Studiomusikern umgeben. Diesmal hat sie aber auch noch ihr großes Songschreiber-Potential eingebracht und besticht durch hintergründig intelligente Texte und vielschichtige Melodien. Die studierte Sängerin legt mit 'The Orchard' auch eine Hommage an ihre, durch die Kirche so geprägte Kindheit im Süden der USA vor. Intimität, wie Autorität im Vortrag, bei den selbstverfassten "Coming Home", "My Heart", "Another Angel" oder "When I Fall" kommt diese unvergleichliche Mischung aus Jazz, Blues, Gospel, Country und Soul eindringlich zur Geltung. Auch ihre, wie immer sorgfältig ausgewählten Cover-Versionen von Ike und Tina Turners "I Idolize You", Sweet Honey In The Rocks "Hey Man" oder Led Zeppelins "Thank you" sind schlicht großartig. Eine CD, ein Muss für Alle!
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