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Universal/DVD: American Gangster [HD DVD]

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American Gangster [HD DVD]

mit Denzel Washington Russell Crowe Chiwetel Ejiofor John Hawkes Josh Brolin

Regie: Ridley Scott

Universal/DVD

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02/Dez/2008 - 17:03

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Beschreibung

Ridley Scott setzt sich wieder mit einem vielschichtigen Epos auseinander - dieses Mal nicht innerhalb des Science-Fiction-Umfelds von Blade Runner oder der antiken Welt von Gladiator, sondern einer Großstadtgeschichte. American Gangster erzählt aus dem Leben von Frank Lucas (Denzel Washington), einem realen Verbrecherkönig aus Harlem, der sich mit Hilfe von südostasiatischem Heroin in den Siebziger Jahren ein Imperium aufbaute. Parallel zu Lucas' ziemlich einfacher Geschichte bewegen sich die beharrlichen Ermittlungen eines Polizisten aus New Jersey namens Richie Roberts (Russell Crowe). Roberts ist ein interessanterer Charakter als Lucas: viel zu ehrlich für sein Umfeld und im Privatleben vom Pech verfolgt - und diese Art von Figur, die von anderen herablassend behandelt wird, passt perfekt zu Crowe. Scotts Tendenz, den Zuschauer mit der Nase auf bestimmte Dinge zu stoßen, ist auch hier zu beobachten, inklusive der leicht klischeehaften Besetzung von Nebenrollen und der vorhersehbaren Stimmung, die an Serpico erinnert. (Und was Nebenrollen angeht: Chiwetel Ejiofor hätte man in dem Film viel mehr Raum als Lucas' Mitstreiter einräumen sollen.) Der Film liefert etwas zähe Unterhaltung, die durch die Präsenz der beiden großen Stars aber an Wirkung gewinnt. Sowohl Washington als auch Crowe kommen hier als ziemlich zähe Burschen rüber. --Robert Horton




Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Der schwarze Pate, 17. Oktober 2008

Asiatische Unternehmen überfluteten den US-Markt mit qualitativ hochwertigen Produkten zu günstigen Preisen und verdrängten damit amerikanische Hersteller. Mundpropaganda, Werbung und Marken auf deren Qualität man sich verlassen konnte sorgten für eine enge Kundenbindung. Das ist die Ausgangssituation von Ridley Scotts American Gangster. Der Afroamerikaner Frank Lucas überträgt diese professionelle Herangehensweise auf den Drogenhandel und importiert riesige Mengen reines Heroin direkt von den Produzenten in Asien, erhält dementsprechend Mengenrabatt, überlegt sich einen Markennamen und verkauft ein Produkt, dass allen anderen überlegen ist. Das dieses Produkt Menschen ruiniert und sehr schnell tötet verschweigt der Film nicht, sondern zeigt eindrucksvoll und sehr abschreckend wie die Droge gerade die ärmlichen Gegenden New York Citys verwüstet, also Gegenden mit hohem Anteil an Afroamerikanern. Pervers das sich dieser American Gangster trotzdem zu jemandem entwickelt, den manche Afroamerikaner wegen seiner kriminellen Geschäfte als jemanden empfinden, zu dem sie aufblicken können. Parallelen zu Kolumbiens Pablo Escobar sind nicht zu leugnen. Nicht nur Italo-Amerikaner (Der Pate, Casino etc.), Irisch-Amerikaner (Departed), sondern auch Afroamerikaner können einen Mafia aufbauen.Die Kostüme und Ausstattung des Films ist hervorragend, es sieht aus als würde er tatsächlich aus den 1970er Jahren stammen. Auch die Musik ist besonders gelungen. Trotz guter Schauspieler wie Denzel Washington als Frank Lucas und Russell Crowe als Drogenfahnder bleibt der Film aber etwas zu langatmig und langweilig.Die Tatsache, dass Lucas selbst am Film mitgewirkt hat sorgt dafür, dass er sympathischer wirkt als notwendig.Die Auflösung, wie Lucas es schafft unbemerkt solch riesige Mengen Heroin aus Vietnam einzuführen steckt voller Symbolik. Heroin tötet, es macht skrupellos und gleichgültig.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ziel verfehlt, aber als Film gut!, 31. August 2008

Leider muss ich den Film mit nur 3 Sternen bewerten. Das ist schade, denn Pozenzial war genug da. Wie hier schon einige geschrieben haben ist das größte Manko des Films, die nur grobe Herausarbeitung der Hauptcharaktere. Das ist insofern ein Vorwurf, als das Washington und Crowe durchaus in der Lage wären, richtige Charakterrollen zu spielen. Das tut Washington in seiner Rolle leider nicht so wie er könnte. Dies ist aber nicht den Schauspielern vorzuwerfen sondern dem Regisseur. Er hat die Chance verpasst, diesen Film in die Hall of Fame des Gangster Epos zu befördern. Denn mit Filmen wie Der Pate, Scarface oder anderen populären Vertreten kann er sich leider nicht messen. Dazu hätte man die Charaktere stärker aufeianderprallen lassen müssen. Zumindest aber hätte man Washington viel zentraler darstellen können, ähnlich wie Pacinio mit Tony Montana. Denn hinter den Charakteren stehen gute Storys. Hier ist es auch Schade das Crowe's Rolle etwas untergeht. Lässt man die Vorwürfe beiseite, so ist der Film doch mehr als passabel. Die Exposition am Anfang finde ich nicht zu lange. Es wird genug Zeit gegeben, die Umstände der damaligen Zeit genau zu beschreiben, was sehr wichtig ist, denn Lucas war ein Produkt seiner Zeit genauso wie Capone es noch früher war. Der Aufstieg wird an den markantesten Punkten aufgezeigt. In diesem Sinne gibt der Film einiges her. Aber leider auch nicht mehr.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Daneben!!!, 7. August 2008

Also vorab muss ich sagen das ich ein Actionfilm Fan bin und eigentlich auf solche Filme stehe, bis auf "American Gangsta".Ich fand das der Film zwar schön gezeigt hat wie so ein Drogenboss lebt und was der so macht aber mehr mit dem Licht " Wow toller Mann, der hat aber was auf die Beine gestellt". Er war ein Mann der mit Drogen sein Geld verdient hat und es ihm denk ich mal total egal war ob die Menschen jetzt dran sterben oder nicht, Hauptsache der Champange steht kalt. Von den Kindern die drunter leiden ganz zu schweigen. Solchen Leuten sollte man keinen Film widtmen oder sie groß wo hervorheben, die gehören Hinter Gitter...Mir hat die Message "Leute, Finger weg von Drogen" gefehlt auch wenn der Film auf die Person Frank Lucas selbst abgezielt war. Fazit: Wichtiges Thema, falsche Darstellung!!!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  In der Ruhe liegt manchmal die Kraft - so auch hier..., 28. Juli 2008

Ich muß auf der einen Seite zwar einigen Kritikern Recht geben, dass der Film an manchen Stellen tatsächlich etwas "zäh" anmutet...Aber - wenn überhaupt - "langweilt" man sich in diesen Passagen wirklich auf sehr hohem Niveau. Für eine Charakterstudie, ein Psychoduell zwischen Cop und Gangster, und dieses soll im Film wohl zum Ausdruck gebracht werden, ist dieser Film allerdings absolut fantastisch.Auch Movies wie "Casino", "Good Fellas", "Heat" oder sogar auch "Scarface" und "Es war einmal in Amerika" hatten teilweise mit einer "Zähigkeit" im Plot zu "kämpfen". Und ja: Ich traue mich tatsächlich diese Meisterwerke mit "American Gangster" in einem Atemzug zu nennen...Gelangweilt habe ich mich beim Filmgenuss dieser künstlerischen Meisterleistungen wirklich nicht. Gerade all diese ruhigen Szenen haben sehr zu einer Millieustudie, zu einer wunderbaren filmischen Widergabe von Charakterzügen beigetragen - genauso auch wie in diesem Film von Ridley Scott. Wer einen reinen "Actionfilm" hier erwartet, der ist sowieso bei diesem Film fehl am Platze...


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Glanzloses Gangster-Epos, 21. Juli 2008

Harlem Ende der 70er Jahre. Der Gangsterboss Bumpy Johnson stirbt und mit ihm auch die Ordnung und das Gleichgewicht innerhalb New Yorks zwischen den rivalisierenden Gangs. Sein langjähriger Begleiter und Ziehsohn Frank Lucas versucht nun Bumpys frühere Macht an sich zu reißen und die anderen Gangster in ihre Schranken zu weisen. Um seine Position und sein Geschäft, den Heroinhandel zu stärken, beseitigt Frank Lucas den Mittelsmann und fängt an das Heroin selbstständig aus Südostasien zu importieren. Durch die richtigen Kontakte, Bestechungen und einem skrupellosen Vorgehen schafft es Frank Lucas innerhalb kürzester Zeit seine Konkurrenz auszuschalten und zu einem respektierten und vor allem gefürchteten Drogenbaron aufzusteigen, der sogar der Mafia ernsthaft Sorgen bereitet. Doch auf der Spitze seines Erfolges wird Frank Lucas sich selbst untreu und begeht einen entscheidenden Fehler, der den engagierten Cop Richie Roberts aufmerksam auf Frank Lucas werden lässt... Ridley Scott ("Königreich der Himmel", "Gladiator", "Blade Runner") schuf mit "American Gangster" ein wahres Gangster-Epos, das auf echten Ereignissen beruht und sich um den Gangster Frank Lucas dreht, der Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre in New York ein Drogenimperium aufbaute und täglich bis zu einer Million Dollar verdiente. Angefangen als Fahrer und später Beschützer von Bumpy Johnson, erstieg Frank Lucas nach Bumpys Tod dessen Thron als Gangsterboss und wurde schnell zum gefürchteten Drogenbaron. Mit Umbarmherzigkeit und Gerissenheit ließ er seiner Konkurrenz auf dem Heroinmarkt keine Chance. Durch den direkten Bezug des Heroins vom "Hersteller" brauchte Frank Lucas keine Zwischenhändler zu bezahlen und bekam dazu noch einen nahezu hundert Prozent reinen Stoff, den er nach belieben strecken konnte. Alles lief optimal, doch Erfolg macht einem auch Feinde, besonders bei der Konkurrenz und auch die Polizei wird schnell aufmerksam. Wie der Polizist Richie Roberts, der zu dieser Zeit auf der Suche nach den ganz dicken Fischen im Heroinhandel war und einer der wenigen Cops, die nicht zu bestechen waren. "American Gangster" erzählt genau genommen parallel die Geschichten von dem Kriminellen Frank Lucas und dem Polizisten Richie Roberts bis sich ihre Wege gegen Ende überschneiden. Denzel Washington übernimmt dabei überzeugend gut den Part des kaltblütigen Gangsters, der in seinem Maßanzug am helllichten Tag einem anderen auf offener Straße in den Kopf schießen und sich dann ganz normal wieder ins Restaurant begeben kann um weiter zu essen. Sein Gegenspieler wird von Russell Crowe verkörpert, der den Polizisten Richie Roberts sehr gut spielt. Zusätzlich treten noch Leute wie RZA oder Cuba Gooding Jr. in Nebenrollen auf. Was einem als Zuschauer auffällt ist die düstere Optik des Films, dessen Bilder wie mit einem grauen Filter bedeckt scheinen. Dies wirkt ziemlich stimmungsvoll und ansprechend. Begleitet werden die Bilder von einer sehr gelungenen und extrem coolen Musik. Zudem sind die Schauplätze im Film abwechslungsreich und gut ausgesucht, ob Cafés, Villen, Straßen oder auch der Dschungel. Im Laufe des Films gibt es in dieser Hinsicht Abwechslung genug. "American Gangster" ist fast schon ein Paradoxon. Obwohl der Film (in der extended version) über zweieinhalb Stunden geht und wenige Höhepunkte hat, ist er nie langweilig oder uninteressant. Das langsame Tempo und die konstante Spannungskurve passen eigentlich ganz gut und machen den Film bis zu einem gewissen Grad auch sehenswert. Auch die Tatsache, dass Nicholas Pileggi als geschäftsführender Produzent mitwirkte, ist positiv anzumerken. Er war schließlich auch maßgeblich an "GoodFellas" und "Casino" beteiligt. Und hier wäre auch die größte "Schwäche" von "American Gangster", nämlich, dass er sich zwangsläufig mit Filmen wie "Scarface", "GoodFellas" oder eben "Casino" vergleichen lassen muss. Die mehr oder weniger ebenfalls auf wahren Personen beruhen und auch eine Geschichte vom Aufstieg und Fall eines Gangsters erzählen. Wobei "American Gangster" hier die Seite des dunkelhäutigen Verbrecherbosses darstellt, abseits der Mafia. In diesem Vergleich mit den genannten Filmen fällt "American Gangster" doch etwas ab. Mir fehlt persönlich die Entwicklung von Frank Lucas vom treuen Gefolgsmann zum gefürchteten Gangsterboss. Es passiert irgendwie zu schnell, dass er die Geschäfte des verstorbenen Bumpy übernimmt und scheinbar problemlos das Heroin importieren kann. Außerdem fehlen vielleicht noch ein paar Konfliktsituationen zwischen Frank Lucas und seinen Konkurrenten. Einige Auseinandersetzungen mehr hätten dem Film die richtige Würze verliehen. Die erweiterte Fassung des Films auf der ersten DVD bietet netto 18 min. mehr Laufzeit inklusive einem alternativem Ende, was ich persönlich nicht so gut finde wie das Ende in der Kinoversion. Nach dem Abspann folgt noch eine Mini-Szene, die ursprünglich als Anfang in längerer Fassung gedacht war. Etwas nervig ist die Tatsache, dass die zusätzlichen Szenen der extended version nicht deutsch synchronisiert sind und nur den Originalton mit deutschen Untertiteln bieten. Das Bonus-Material ist hingegen wirklich sehr gelungen. Angefangen mit dem Audiokommentar (deutsch untertitelt) von Regisseur Ridley Scott und dem Autor Steven Zaillian bis zum Making of ist alles Wissenswerte drin und mit einer Gesamtlaufzeit von rund 250 min. auch ziemlich umfangreich. Abschließend kann man festhalten, dass "American Gangster" durch seinen eigenen Stil auf jeden Fall interessant und sehenswert ist. Auch wenn er nicht an "Casino" etc. rankommt (was er auch nicht muss), so stimmt doch das Gesamtpaket dieser "Collectors Edition", auch wenn man Negatives wie die fehlende Synchronisation und das nicht gelungene Storytelling in Kauf nehmen muss.




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