Kundenmeinungen
Gespenstisch gut!!, 23. März 2008
Meine Meinung:Hui Buh, Das einzige behördlich zugelassene Gespenst auf Schloss Burgeck, ist wieder zurück. Zunächst möchte ich erwähnen, dass ich die alten Hui Buh Hörspiele zwar teilweise kenne, aber nicht so gut, dass sie einen Nostalgie- oder Kindheitserinnerungsbonus hätten. Daher bin ich doch recht neutral an das Remake des Gespensterklassikers Hui Buh gegangen.Hui Buh spukt seit über 500 Jahren bereits auf dem Schloss Burgeck. König Julius der 111., seine Frau Königin Konstanzia und ihr Sohn Tommy kennen Hui Buh bereits und fürchten sich dementsprechend nicht vor ihm. Im Gegenteil, sie sind gute Freunde.Eines Tages - Tommy und Hui Buh ist langweilig - erzählt der Kastellan den Beiden die Geschichte von Kunibert und Gerlinde, die sich liebten, aber denen Graf Morticor das Leben schwer machte, weil er selbst ein Auge auf die schöne Gerlinde geworfen hat. Schließlich lässt er Kunibert in dem Geheimgang, durch den Kunibert immer zu seiner Gerlinde gekommen ist, einmauern. Von der Geschichte beeindruckt machen Hui Buh und Tommy sich gleich auf die Suche nach dem Geheimgang. Und sie finden ihn auch. Doch damit fangen die Probleme erst an. Plötzlich taucht ein flötespielender Geist auf und ein schauriges Gespenst versetzt die Menschen im Dorf in Angst und Schrecken. Schon stecken Hui Buh und Tommy mitten in ihrem ersten Abenteuer, bei dem sie gleich die toughe Sophie kennenlernen.Mich hat die Folge sehr gut unterhalten. Wie gesagt, habe ich nicht den Maßstab der alten Serie genommen. Die Geschichte ist spannend, die Dialoge lustig und es macht einfach Spaß Hui Buh beim Erschrecken" zuzuhören. Hui Buh sorgt durch seine lustigen Gespensterausdrücke und Versprecher immer wieder für einen Lacher oder Schmunzler. Die ganze Geschichte ist stimmig und atmosphärisch gut. Die Musikuntermalung trägt zu der richtigen Schloss- und Gespensterstimmung ebenfalls bei. Die Sprecher sind meiner Meinung nach perfekt gewählt. Andreas Fröhlich als Erzähler führt stimmungsvoll durch die Geschichte. Stefan Krause als Hui Buh spricht das etwas kindliche, ängstliche und lustige Gespenst auf eine Art, die man einfach nur gut finden kann. Auch Christoph Maria Herbst als König Julius der 111. passt sehr gut in das Gesamtbild des Hörspiels, auch wenn ich mir ihn bisher nicht unbedingt in einem Hörspiel oder Hörbuch hätte vorstellen können. Aber er gliedert sich sehr gut dem Flair der ganzen Geschichte ein. Besonders gut hat mir auch Jürgen Thormann als Kastellan gefallen. Aber letztendlich machen alle Sprecher einen super Job. Auf die oben genannten wollte ich nur speziell eingehen.Man muss zugegeben, dass das Cover schon etwas an den Kinofilm Hui Buh" mit Bully erinnert. Mir gefällt es aber ausgesprochen gut. Man sollte auch bedenken, dass sich das Cover wohl auch hauptsächlich ein neueres und moderneres junges Publikum ansprechen will.Fazit:Für mich eine sehr gelungene Neuauflage der Hui Buh Hörspiele. Meine letztes altes" Hui Buh Hörspiel ist schon einige Zeit her, aber ich glaube behaupten zu können, dass die beiden Versionen meiner Meinung nach auf einer Ebene stehen. Absoluter Hörtipp.
Absolut großartig!, 21. März 2008
Zugegeben: Das Flair der alten Hui Buh-Hörspiele ist schwer zu toppen. Dennoch ist dieses Hörspiel nahe dran. Die Sprecher sind allesamt großartig (z.B. Andreas Fröhlich als Erzähler, Jürgen Thormann als Kastellan, Christoph Maria Herbst als König Julius der 111.), auch wenn Stefan Krause nicht ganz an Hans Clarin ran kommt. Aber Hand aufs Herz: Wer könnte das schon? Die musikalische Untermalung in dieser Neuauflage ist grandios, die Geräusche zahlreich und realitätsnah. Die Geschichte ist mindestens so gut wie der Großteil der alten Storys.Fazit: Weiter so! Für Neueinsteiger ebenso geeignet wie für "Traditionalisten", die sich auf Neues einlassen können!
Schade, aber das ist leider nicht mehr Hui Buh, 7. März 2008
Tja, das Ding ging leider in die Hose. Man konnte sich nicht entscheiden, ob man nah am Bully Film oder doch nah am Hörspiel belibt. Also versuchte man es irgendwo dazwischen und heraus kam: Nichts. Sicher, perfekt inszeniert. Was Anderes habe ich von STIL auch nicht erwartet. C.M. Herbst war schon im Film der heimliche Star und macht auch hier seine Sache sehr gut, aber sonst? Ganz schwach: S. Krause als Hui Buh. Und dafür hat man angeblich wochenlang gecastet. Er ist ein Klasse Synchronsprecher, aber als Hui Buh muß er den Vergleich mit Clarin aushalten und bleibt total blass. Bully ist ein Star, eine Persönlichkeit, die zwar ebenfalls nicht den Wiedererkennungswert eines Clarin hat, aber die neue Hui Buh Figur im Film dennoch zu tragen vermochte. Hier steht und fällt das Hörspiel leider mit der Hauptperson. Die GEschichte ist zudem auch nicht gerade toll, da sollte man vielleicht mal einen anderen Autor ranlassen, denn man merkt irgendwie das dieser vom Film kommt. Alles in allem keine würdige Neuauflage. Schade.
Wo Hui Buh drauf steht, muss auch Hui Buh drin sein !, 6. März 2008
Als Fan der ersten Stunde, bin ich von der neuen Umsetzung masslos enttäuscht. Dass die Serie nach so langer Pause einer Auffrischung bedurfte, steht ausser Frage. Die Sprecher sind hervorragend besetzt, ausser der Hauptfigur selbst: Stefan Krause ! Er lässt Hui Buh als debilen Charakter dastehen, der nichts mehr von seiner listigen, charmanten und verschmitzten Art hat. Krause gibt an, Hui Buh vorher nicht gekannt zu haben und das merkt man auch allzu sehr. Dabei hätte es auch durchaus passende Stimmen gegeben: Santjago Ziesmer könnte ich mir für Hui Buh gut vorstellen. Leider spielen die Hauptpersonen insgesamt alle nur Nebenrollen: Der Kastellan darf am Anfang mal was sagen und König Julius ist mehr der erziehende Vater, als Hui Buhs Freund. Dafür gibt es die Rollen von Tommie und Sophie, die vollkommen überflüssig sind, schliesslich hat der Schlossgeist mit König, Königin und Kastellan seit jeher Verbündete bei seinen Abenteurn. Burghs Hui Buh war ein klassisches Gespenst, das nachts spuken muss ! Auch davon ist nichts mehr übrig: ein quiekender Geist, der dümmlich durch die Gegend irrt - Krause hätte lieber Schweinchen Babe spielen sollen. Die Geschichte wäre ja noch ganz nett, wenn nicht an jeder Ecke überflüssiger Weise irgendwelche Geister auftauchen würden. Es wird in den Dialogen ständig zwischen Geistern und Sterblichen unterschieden, das nervt ziehlich: Die früher verwendeten eher altertümlichen Begriffe und Sprechweise war treffender. Einzig die musikalische Untermalung lässt altes Europa-Feeling aufkommen. Fazit: Als x-beliebige Geschichte um einen Haufen Geister ganz nett, als Hui Buh jedoch voll daneben. Hätte man doch liebder einen anderen Namen gewählt und völlig neu begonnen ! Wenn aber nun Hui Buh auf dem Cover steht, sollte auch Hui Buh geboten werden und da reicht es nicht, dass Stefan Krause Huuui Buuuh ins Mikro quiekt !
Viel Aufwand um lasche Geschichte..., 27. Februar 2008
Wie immer zeigen STIL mit dieser Produktion ihr technisches Können. Die Musik jedoch ist für ein Hui-Buh-Hörspiel mit zu grosser Kelle angerichtet. Was bei Perry Rhodan oder den Poe-Hörspielen funktioniert, wirkt hier aufgesetzt und unpassend. Vor allem, wenn man dan die Geschichte dazu. Diese ist viel zu lange, die Dramaturgie flacht schaurig ab bis es dann gegen Ende wieder spannender wird.Lange Hörspielzeiten sind nur dann toll, wenn die Geschichte durchgehend spannend und/oder lustig ist. Dieser 1. Teil der neuen Hui-Buh-Serie ist nur hin und wieder spannend, und lustig ist er leider auch nicht besonders.Hoffentlich steigert sich das in Folge 2 noch, sonst prophezeie ich der Serie Kurzlebigkeit...
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