Kundenmeinungen
"Sissi- Wechseljahre einer Kaiserin"..., 20. Januar 2008
... der allein diesem Titel innewohnende Witz, der in der Bullyparade schon durch seine bloße Ankündigung Lachsalven provozierte, wurde hier in einem mäßig lustigen, eigentlich recht dämlichen Animationsfilmchen auf Teufelkommraus verheizt und verspielt. Die Wechseljahre einer Kaiserin genossen innerhalb der Bullyparade ebensolchen Kultstatus wie die Sketche, die dem Schuh des Manitu und dem (T)raumschiff surprise zugrunde liegen. Warum haben es Bully & Co. es dann nicht geschafft gerade diesen Stoff angemessen und so genial gelungen wie seine Vorgänger, vor allem aber den Schuh, umzusetzen? Der Urstoff der süßlich- kitschigen Sissi- Filme liefert doch Tonnen von Klischees, die laut und vernehmbar danach schreien komödiantisch gekonnt (aus)geschlachtet zu werden! Mit einer einigermaßen nachvollziehbaren Handlung (statt hirn-, hand- und fusslosem Yetiklamauk) und einer Realverfilmung in bester Bullymarnier wäre man einem weiteren Highlight aus der Persiflagenschmiede Bully, Tramitz, Cavanian sicher schon sehr viel näher gekommen, als mit diesen naiv grinsenden Animationspüppchen vor der Kulisse pastellfarbener Schauplätze in denen der Witz ebenso weichgezeichnet und damit bis zur Unkenntlichkeit verfremdet wurde. Ein großes Plus des Filmes bleibt die geniale Synchronisation durch die drei Erfolg verwöhnten Recken. An dieser Stelle beweisen sie ihr Können und ihre ungeheure Wandlungsfähigkeit- allerdings nur was das Sprachhandwerk angeht, denn die witzfreien Texten werden auch aus dem Munde eines Rick Cavanian usw. nicht lustiger.
Mit dieser Lissy haben Bully & Co. kein weiteres Kleinod den Kronjuwelen der Comedy hinzugefügt. Nein, und wird der Kaiser noch so wild, die Königsklasse hat man hiermit weit verfehlt... schade!
Kann man sehen, muss man aber nicht, 20. Januar 2008
Der Film war ganz okay, aber besonders lustig war er auch nicht
Die Animation ist ganz nett gemacht. Zum Teil ist er auch echt langweilig. Ich find die anderen Bullyfilme besser.
Ich würde diesen Film nur echten Fans empfehlen. Also ich muss ihn nicht nochmal sehen. Ich gebe aber trotzdem 3 Sterne, weil es ja immerhin teilweise doch ein paar Stellen gab, wo man lachen musste.
Ich hätte mir den Film mit echten Schauspielern gewünscht, dann wäre er vielleicht besser geworden.
Er kann es noch... Michael "Bully" Herbig., 11. Januar 2008
M."B" Herbig zeigt noch einmal, wies gemacht wird. Wenn doch der Film nicht ganz so erfolgreich war, wie seine ersten drei Teile.
Der Film kostete ca. 12 Mio Euro und spielte nur etwa 15 Mio wieder ein.
Zur Story:
Die österreichische Kaiserin Lissi lebt mit ihrem Gatten Kaiser Franz überglücklich auf Schloss Schöngrün (Anspielung auf Schloss Schönbrunn). Die harmonische und wohlgeordnete Welt des Paares, die von finanziellem Überfluss und Dekadenz geprägt ist, wird jäh erschüttert, als Lissi vom ruppigen Yeti aus dem Himalaya entführt wird. Der Yeti wurde vom Teufel (oder eher von dessen Echo) beauftragt, dies zu tun, da er ansonsten wegen seiner Arroganz und Boshaftigkeit zur Hölle fahren müsste.
Umgehend nimmt Kaiser Franz, begleitet von seinem treuen Feldmarschall und der liebestollen Kaiserinmutter, die Verfolgung auf, die sie bis über die Landesgrenzen hinweg nach Bayern führt. Auch die Kammerjäger Schwaiger und Ignaz nehmen die Verfolgung auf, da sie sich von der Belohnung ein besseres Leben versprechen.
Während der Entführung bricht Lissi in einen zugefrorenen See ein, wird jedoch vom Yeti gerettet. Nach und nach freundet sie sich mit dem Yeti an. Es gelingt ihr, den Yeti davon zu überzeugen, dass er mit seiner arroganten Art nicht weiterleben dürfe und er bessert sich daraufhin. Nachdem der Yeti angeschossen wurde, beschließen sie, vorerst im Schloss von König Bussi von Bayern, der unter einem übertriebenen Sauberkeitswahn und Zahnschmerzen leidet, Schutz zu suchen. Derweil findet der Feldmarschall eine Flaschenpost, die Lissi zurückgelassen hat. Der eigentliche Inhalt dieser Nachricht wird von Kaiser Franz nicht erkannt, da die entscheidenden Stellen durch das Wasser unlesbar geworden sind. Dadurch sieht es für Franz so aus, als würde Lissi einen neuen Mann lieben. Für Franz beginnt nun die Jagd nach dem neuen Mann und so machen sie sich ebenfalls auf den Weg nach Bayern zum Schloss von König Bussi.
Nachdem sich Lissi und der Yeti erfolgreich gegen die Kammerjäger gewehrt haben, erreicht Franz das Schloss und beschuldigt Lissi des Verrats. Daraufhin erscheint der Teufel, um Lissi an sich zu reißen. Dem Yeti gelingt es zusammen mit Franz, den Teufel auszutricksen. Nachdem sie Lissi befreit haben, kommt es zum Happy End. Der Yeti kann die Zahnschmerzen des König Bussis lindern, der daraufhin die Kaiserinmutter heiratet. Zwischen Lissi und Franz klärt sich alles auf und der Yeti, der zurück in den Himalaya gegangen ist, findet Freunde.
Netter Film - Bitte anschauen und dann selber entscheiden, obs gut ist, oder nicht...
Ganz schwacher Film..., 10. Januar 2008
...der ohne den Namen von Bully Herbig sicher noch wesentlich mehr gefloppt und sofort in der Schublade der Belanglosigkeit verschwunden wäre.
Wie heisst es doch so oft? Schuster bleib bei Deinen Leisten. Ein CGI-Film aus Deutschland ist an sich schon mutig, dann aber auch noch mit einem für Herbig-Verhältnisse wirklich mäßigem Humor und unwitzigen Witzen, naja, das kann doch gar nix werden.
Ich konnte den Film im Kino umsonst sehen, das Kino war schon in der ersten Woche extrem spärlich besetzt. Und so leid es mit für Bully auch tut, denn ich mag seine anderen Filme, der totale Verriss durch Medien und Publikum ist mehr als gerechtfertigt. Bei Herbig lacht man leider nur, wenn seine teils sinnentleerten und klamaukartigen Witze (die meist trotzdem lustig sind) von ihm vorgeführt werden. Zwar sehen die Computerfiguren den Sprechern immer ähnlich, aber hier muss man einfach lernen, dass der Effekt nicht derselbe ist.
Ich bin mir sicher, dass ein Sissi-Film im Stile eines Schuh des Manitou 100%ig funktioniert hätte: als Realfilm. Aber was soll's, dieses Experiment wurde ja eh wieder zum Großteil durch die Filmförderung finanziert, also durch den Steuerzahler, da kann man doch das Risiko eingehen, nicht wahr, Herr Herbig?
Tun Sie sich und Ihrem DVD-Player einen Gefallen, warten Sie, bis der Film irgendwann im Nachtprogramm bei RTL2 laufen wird. Als DVD werden Sie den Kauf aller Wahrscheinlichkeit nach bereuen. 2 Sterne sind wohlwollend gemeint...
Wenn man Bully mag..., 28. Dezember 2007
wird man auch diesen Film mögen!
Absolut faszinierend ist, dass man die einzelnen 'Schauspieler' (also Bully, Christian Tramitz und Rick Kavanian) in den gezeichneten Figuren an Hand der Gesichtszüge erkennen kann.
Die Handlung ist manchmal sogar Bully-untypisch...nur manchmal...wenn die Handlung für einen Moment sogar nachdenklich wird.
Ansonsten ist es typisch. Wie gesagt, wer Bully mag, wird diesen Film lieben.
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