Kundenmeinungen
Wahnsinn!, 1. Februar 2008
Der Film beginnt eher ruhig mit einem Angeltag. Dann auf der Heimfahrt passiert ein schrecklicher Autounfall.
Die eigentliche Geschichte beginnt ein Jahr später. Nach tätlichem Angriff auf seinen Spanischlehrer wird Kale (Shia LaBeouff) dazu verdonnert, die dreimonatigen Ferien unter "Hausarrest" zu verbringen - sprich ein kleines Gerät an seinem Fuß sorgt dafür, dass er sich nicht weit vom Haus entfernen kann, ohne das dies die Polizei auf den Plan ruft.
Dennoch findet der Jugendliche schnell eine Freizeitbeschäftigung: Das Beobachten der Nachbarn durch ein Fernglas. Dabei bevorzugt er ganz klar die neue Nachbarin, die jeden Tag ausgiebig am Pool zu bewundern ist.
Doch auch der Nachbar Mr. Turner weckt Kales Interesse. Irgendetwas hat der Mann zu verbergen. Ist er vielleicht der Mörder, nach dem gefahndet wird? Gemeinsam mit zwei Freunden versucht er es herauszufinden...
Also dieser Film hat mich von der ersten Minute an gefesselt. Die Schauspieler zeigen durchwegs glänzende Leistungen, allen voran Hauptdarsteller Shia LaBeouff.
Die Spannung war teilweise fast unerträglich und man hielt das ein oder andere Mal wirklich den Atem an.
Ich kann nicht beurteilen, inwiefern dieser Film auf Teenies zugeschnitten ist und ob er Erwachsenen deshalb evtl. nicht gefallen könnte (ging aus der ein oder anderen Rezension hier hervor), denn ich bin selbst noch minderjährig. Mein persönlicher Eindruck von diesem Movie ist jedoch, dass er fesselnd erzählt wird.
Daher kann ich ihn allen Thriller-Fans nur unbedingt weiterempfehlen!
Super Film !, 31. Januar 2008
Echt ein spitzen Film ! Kommt zwar nicht an Saw oder Hostel ran xD aber die Story gefällt mir iwie !
Lohnt sich aufjedenfall !
Fabelhafter Thriller. Alle Genres werden bedient. , 31. Januar 2008
Ich wußte ja Anfangs nur etwas von einem Jungen, der zum Spanner wird. Mehr nicht. Hatte mir also etwas komplett anderes unter diesem Film vorgestellt.
Und ich muß wirklich zugeben, daß ich dermaßen positiv überrascht war, das ich es gar nicht beschreiben kann.
Ursprünglich kam ich auf den Film, da ich Shia la beouf aus dem Film: "Das größte Spiel seines Lebens" kennen und lieben gelernt habe.
Und ich wurde auch diesmal von seinen schauspielerischen Leistungen nicht enttäuscht.
Nun zum Film:
Er hat von allen Genres etwas, was normalerweise eher störend wirkt, hier allerdings perfekt zusammengefügt ist. Gut, die kleine Liebelei hätte es nicht gebraucht. Aber am meisten hat er von einem wahnsinnig spannendem Thriller. Man hällt die Spannung kaum aus. Ich persönlich stand fast auf meiner Couch, als ich ihn sah.
Vor allem hat mich dieser Film fasziniert, weil er so zeitnah und realistisch ist. Was eigentlich in keinem anderen Film so rüberkommt. Oder kennt ihr einen Thriller, wo der Hauptdarsteller nach zu viel Eis Magenbeschwerden bekommt, oder mit der X-Box spielt, und sein wichtigster Besitz seine Liedersammlung auf I-Tunes sind? Oder wo er "cheaters" schaut und YouTube erwähnt wird?
Nun, zuviel will ich nicht erzählen, um euch die Spannung nicht zu rauben. Nur soviel, das dieser Film auch euch nachhaltig beeindrucken wird. Das mit Garantie.
Hitchcock für Teenager, 28. Januar 2008
Noch ein Teenie-Movie, aber diesmal ein spannendes: Mit «Disturbia» pimpt Regisseur D.J. Caruso Hitchcocks «Rear Window» für die MTV-Generation. Klingt furchtbar, ist aber bloss furchtbar spannend.
So stelle ich mir den Pitch für «Disturbia» vor: Ein sichtlich erregter Produzent stürmt ins Büro der DreamWorks-Studios, streicht sich mit fahriger Geste das Haar nach hinten, langt sich an die Nasenflügel, nimmt schliesslich im grossen Ledersessel platz und schreit: «You gotta love this: It's like Rear Window - but for troubled teens!» Wer weiss, vielleicht hat es sich tatsächlich so zugetragen. Das «Hitchcock für Teenager» passt zu «Disturbia» jedenfalls wie die Faust aufs Auge.
In der Eröffnungsszene sehen wir den 17-jährigen Kale (Shia LaBeouf) - in einer Szene, die zu schön ist, um lange zu währen - beim Fliegenfischen ins liebevolle Vater-Sohn-Gespräch vertieft. Auf der Rückfahrt wird die Mutter angerufen, noch mehr gelacht und fünf Minuten später liegt der Vater eingequetscht im gekippten Auto und wird von einem entgegenkommenden Wagen zermalmt. Schnitt: Aus Kale ist ein verstörter Teenager geworden, der seinen Spanischlehrer schlägt, vors Jugendgericht kommt, eine elektronische Fussfessel kriegt und den Sommer über im engen Perimeter rund ums eigene Haus eingesperrt bleibt. Kennt man ja.
Doch Kales Probleme fangen erst an, als die Mutter (Carrie-Anne Moss) ihm die Xbox wegnimmt, den iTunes-Zugang sperrt und die Verbindung zum Kabelfernsehen kappt (der gute James Stewart hatte da bloss sein «Life»-Magazin). Aller digitaler Annehmlichkeiten beraubt bliebt Kale nur altmodischer Voyeurismus. Also spioniert er seine neue Nachbarin (Sarah Roemer) aus, in die er sich verliebt. Und er spioniert seinen neuen Nachbarn (David Morse) aus, den er für einen Psychokiller hält. Und hier fangen die wirklichen Probleme an...
TV-Veteran D.J. Caruso hätte aus «Disturbia» leicht einen mit MTV-Songs voll gestopften Popcorn-Thriller machen können. Das war nicht nötig, unter anderem weil mit Shia LaBeouf ein nahezu perfekter Hauptdarsteller verpflichtet wurde. Ans grosse Vorbild Hitchcock - dem mit «Rear Window» auch eine intelligente Parabel auf den Voyeurismus des Kino-Zuschauers gelang - reicht «Disturbia» natürlich nicht heran. In seinen besten Momenten schafft der Film aber, woran unzählige Teenie-Slasher vor ihm scheiterten: Er nimmt nicht nur die Ängste seiner jugendlichen Darsteller ernst, er ist auch verdammt spannend.
Spannung + Humor und ein Schuss Liebe = "DISTURBIA", 27. Januar 2008
Kurz und bündig: Dieser Film hat einfach alles. Eine Liebesgeschichte, Humor und Spannung die den Zuschauer in der Couch versinken lässt.
Wenn jemand denkt die Filmwelt kann nichts neues bieten irrt sich gewaltig.
"Disturbia" ist ein eigenes Genre, welches jeder selber erleben muss!
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