Kundenmeinungen
Viel Spaß für wenig Geld, 22. Januar 2008
Features:
Neben dem MP3-Betrieb (auch WMA) hat man die Möglichkeit, UKW-Radiosender zu hören (mit angeschlossenen Ohrhörern als Antenne), Videos zu betrachten (WMV mit 320 x 240 px.) oder per eingebautem Mikrofon Nachrichten auf den ZEN zu sprechen. Für den Radiobetrieb gibt es 20 Presets mit Namenseigabe - der Klang ist gut - der Empfang nicht so gut. Für Videos, die nicht für den ZEN optimal vorbereitet sind, gibt es ein mitgeliefertes Konvertierungsprogramm, welches einige Formate verarbeitet (z.B. AVI). Diese Software arbeitet allerdings - es wurde hier schon einmal erwähnt - eher schleppend: für eine Konvertierung eines AVI-Videos mit 576 x 720 px von 30 Min. benötigt die Software ca. 25 Min. Das dürfte gerne schneller gehen... Das Bild auf dem ZEN ist wunderbar und je nach Helligkeitsstufe gut oder optimal erkennbar - selbst eingeblendete Schriften kann man fast einwandfrei entziffern. Es wird eine Downloadmöglichkeit für ZENcast-Videos angeboten.
Der eingebaute Speicher von 2 GB (erweiterbar durch SD-Card, über deren Speicher-Obergrenze nichts erwähnt wird) reicht zunächst für den mobilen Betrieb aus, wenn man nicht gerade beabsichtigt, ALLE gesammelten Musikstücke auf dem ZEN dabeizuhaben.
Die Bedienbarkeit ist insgesamt benutzerfreundlich und intuitiv - die Bedeutung einiger Funktionen in der Oberfläche wird erst später klar.
weitere Ausstattung:
Der ZEN kommt mit einigen Features daher, die eigentlich für einen MP3-Player nicht unbedingt notwendig sind: z.B. Kalender und Wecker. Vor allem, wenn man bedenkt, dass der Wecker nur dann Sinn macht, wenn man gerade die Ohrhörer verwendet. Der Organizer hingegen ist eine gute Idee: Man kann seine persönlichen Kontakte (Telefon, Email, Handy, etc.) mit verschiedenen Typen von Adressbüchern synchronisieren - z.B. mit Microsoft Outlook. Dann hat man seine Kontakte immer dabei. Erwähnenswert ist auf jeden Fall der Umstand, dass das Ohrhörerkabel bei einem erwachsenen Menschen locker bis in die Hosentasche reicht. Die Ohrhörer sind allerdings etwas unangenehm zu tragen, weil sie einfach nur rund geformt sind und nicht angepasst.
Software:
Die mitgelieferte PC-Software ist sinnvoll aber nicht zwingend notwendig - die Übertragung von Daten auf den ZEN ist auch ohne die Software möglich. z.B. mit dem MediaPlayer von Microsoft. Aber im Grunde reicht der Windows-Explorer völlig aus. Leider ist nicht gut erkennbar, ob und wo der ZEN-MediaExplorer die Daten ablegt, die für die Übertragung vorgesehen oder deren Übertragung durchgeführt wurde.
Ein Firmware-Update ist ohne Probleme über das USB-Kabel durchführbar.
Fazit:
Es macht viel Spaß, den ZEN auf seine Bedürfnisse anzupassen und zu verwenden. Speziell die Videofunktion macht den ZEN zum idealen Begleiter, wenn man z.B. viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist. Ich selbst schaue mir fast täglich in der Mittagspause eine Folge "Stromberg" an. Dass die Konvertierungssoftware für die Berechnung von 16 Folgen fast eine ganze Nacht benötigt hat, stört mich als Benutzer kaum. Hervorragend ist allemal das Preis-Leistungs-Verhältnis.
Vorfreude schnell verraucht!, 10. Januar 2008
Der äußere optische Eindruck ist schon sehr vielversprechend; er sieht schon ganz schick aus der kleine ZEN. Leider sind die inneren Werte nicht ganz erwartungsgemäß. Zunächst muß man feststellen, dass der nicht sonderlich empfangsstarke FM-Tuner keine Aufzeichnung erlaubt.
Leider unterstützt der ZEN nicht das gerade bei Videopodcasts sehr verbreitete Format H.264. Die aus dem Internet geladenen Videos müssen also konvertiert werden. Was sich in der Gerätebeschreibung so salopp als "automatisches Konvertieren" liest, gerät in der Praxis zu einer Geduldsprobe: zur Formatsumwandlung benötigt die beiliegende Software ziemlich lange. Ein 30-Minuten-Video wird in 30 Minuten konvertiert; da hilft auch ein schneller Rechner nichts.
MP3-Dateien werden in einer üblichen Qualitat abgespielt; eine erwähnenswerte Besonderheit stellt die Möglichkeit dar, Bookmarks setzen zu können.
Fazit: Für Audios gibt es viel preiswertere Lösungen (z.B. SANSA express), für Videopodcasts ziehe ich dann doch lieber den IPOD vor, der macht bei diesem Verwendungszweck wesentlich mehr Spaß!
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