Kundenmeinungen
Das beste was 2008 an Releases zu bieten hat! , 3. Februar 2008
Endlich! Das Warten wurde langsam unerträglich, aber nun ist es da und die Erwartungen waren wie erwartet hoch. Den was Edguys Mastermind, Tobias Sammet anpackt muss einfach gut werden.
Mit Scarecrow setzt der Ausnahmemusiker wieder neue Maßstäbe. Die musikalische Palette reicht dieses Mal von wunderschönen epischen Elementen bis zum guten alten Rock. Dementsprechend sind auch die unterschiedlichsten Gastmusiker auf dem Album zu finden. Altgröße Alice Cooper ist ebenso vertreten wie KISS - Schlagzeuger Eric Singer und alte bekannte wie Rudolf Schenker. Es sei aber nicht zu viel verraten, den am besten man macht sich selber ein Bild von Scarecrow, so viel sei schon mal gesagt, man wird am Ende definitiv nicht enttäuscht sein.
Gutes Konzeptalbum..., 1. Februar 2008
The Scarecrow ist nicht mit den beiden "Metal Opera" Vorgängern zu vergleichen. Sondern ein eigenständiges Werk. Alle verpflichteten Musiker vertehen ihr Handwerk und liefern eine Super Leistung ab. Besonders in den etwas schnelleren Passagen des Albums kommt richtig Freude auf. Sammet hat ein gutes Händchen in Sachen Hitpotenzial. Besonders hervorheben möchte ich den Titeltrack, der mit seinen 11 Minuten eine Meisterleistung darstellt.
Zwar nicht mit den beiden "The Metal Opera" Alben zu vergleichen, aber dennoch sehr empfehlenswert!, 30. Januar 2008
Oft wurde von Tobias Sammet behauptet, dass es keine Fortsetzung von AVANTASIA geben würde, was nicht wenige Fans mit Unverständnis und trauriger Miene hinnahmen. Doch dann kam die Nachtricht, dass sich der EDGUY Frontmann doch noch zu einem neuen Album hinreißen konnte. Allerdings befürchteten viele im Vorfeld, dass sich AVANTASIA dem Härtegrad von EDGUY anpassen würde und man nun wohl softere Klänge erwarten müsse. Nunja, den speedigen Power Bombast Metal der beiden Vorwerke gibt es hier nicht mehr wirklich, aber dennoch ist The Scarcrow eine saucoole Scheibe geworden.
Track 01: Twisted Mind 06:12
Tobias Sammet, Roy Khan (vocals), Sascha Paeth (lead guitars)
Nicht von der Eröffnungssequenz ablenken lassen, denn hinter Twisted Mind verbirgt sich ein saustarker Opener mit einem mächtigen Roy Khan am Gesang. Vor allem der Refrain mit der Passage There's no way out als auch der Chor im Mittelpart regiert supreme, ebenso wie Sascha Paeth (Ex-HEAVENS GATE) an der Solo Gitarre!
Track 02: The Scarecrow 11:14
Tobias Sammet, Jorn Lande (vocals), Sascha Paeth (lead guitars)
Gleich als zweites folgt mit dem Titelstück die längste Nummer auf The Scarecrow, welche mit bombastischen Percussions und sehr Folk orientiert beginnt. Eigentlich braucht man nicht erwähnen, dass Jorn Lande hier ebenfalls hinterm Mikro steht, denn das hört man wirklich sofort raus. Der Refrain ist hier ebenfalls sehr toll ausgefallen, bei dem vor allem der Frauen Chor im Background die Klasse noch mehr unterstreicht. Ebenfalls sehr erwähnenswert: Der ruhige Mittelpart der an eine Mischung aus Mike Oldfield und Weltmusik erinnert.
Track 03: Shelter From The Rain 06:11
Michael Kiske, Bob Catley, Tobias Sammet (vocals), Henjo Richter, Kai Hansen (lead guitars)
Mit Shelter from the Rain gibt's wieder Futter für die Power Metal Freunde, denn hier wird mit treibenden Doublebass wieder ordentlich geballert. Vor allem ist es eine Freude wieder Michael Kiske bei solch einer Art Song singen zu hören!
Track 04: Carry Me Over 03:54
Tobias Sammet (vocal), Sascha Paeth (lead guitars)
Die Halb-Ballade Carry me over dürfte einigen mittlerweile schon vom Videoclip her bekannt sein. Vor allem der schmissige Refrain geht hier sofort ins Ohr. Allerdings ist der Song im Vergleich zu den übrigen Songs schon sehr rockig ausgefallen und erinnert sogar bis auf den Gesang von Tobias Sammet schon fast an NICKELBACK oder BON JOVI. Ist aber definitiv dennoch keine schlechte Nummer.
Track 05: What Kind Of Love 04:51
Amanda Somerville, Michael Kiske, Tobias Sammet (vocals)
What Kind of Love würde sich schon fast für einen Soundtrack eignen. Zumindest erinnert das Stück mich ansatzweise irgendwie an Hans Zimmer und zu Beginn vor allem dessen Score für Gladiator. Die 3 Sänger(innen) Amanda Somerville, Michael Kiske und Tobias Sammet ergänzen sich hier wirklich hervorragend. Auf alle Fälle stellt dieser Song eine sehr gute stilistische Abwechslung dar.
Track 06: Another Angel Down 05:42
Jorn Lande, Tobias Sammet (vocals), Sascha Paeth, Henjo Richter (guitars)
Zwar ist Another Angel down auch eher härter ausgefallen, aber irgendwie will diese Nummer nach den bisherigen 5 Volltreffern nicht so richtig zünden, auch wenn es hier viele Ohrwurm Melodien zu hören gibt. Naja, eine schwächere Nummer bisher ist noch zu verkraften.
Track 07: The Toy Master 06:22
Alice Cooper, Tobias Sammet (vocals), Sascha Paeth, Henjo Richter (lead guitars)
Mit The Toy Master hat Tobi dem Grusel Rocker Alice Cooper eine astreine persönliche Nummer auf den Leib geschrieben. Im Vergleich zu den übrigen Songs wird dieser hier von einer sehr dunklen und bedrohlichen Atmsophäre dominiert. Lediglich die Chöre am Schluss klingen hier eher nach einem Musical.
Track 08: Devil In The Belfry 04:41
Jorn Lande, Tobias Sammet (vocals), Henjo Richter (lead guitars)
Wow,.. der Song überrascht mich jetzt doch irgendwie. Zwar gab es auf The Scarecrow bis dato schon 2 härtere Stücke, aber Devil in the Belfry zeigt sich doch noch ein bisschen frickeliger, als diese. Vor allem der Refrain geht sofort ins Ohr und erinnert deswegen auch leicht an EDGUY.
Track 09: Cry Just A Little 05:14
Tobias Sammet, Bob Catley (vocals), Sascha Paeth (lead guitars)
Wieder ruhiger wird es mit Cry just a little, der in eine fast ähnliche Kerbe wie Carry me over schlägt und im Mittelteil durch ein ausgezeichnetes Twinsolo von Sascha Paeth.
Track 10: I Don't Believe In Your Love 05:32
Oliver Hartmann, Tobias Sammet (vocals), Rudolph Schenker (lead guitars)
Auf musikalischer Basis haben wir hier mit I don't believe in your Love ein weiteres Highlight am Start, da hier Rudolph Schenker (SCORPIONS) mit einem Gastsolo vertreten ist. Der Song ist übrigens auch deutlich rockiger und mid-tempo orientierter ausgefallen.
Track 11: Lost In Space 03:52
Tobias Sammet (vocals)
Lost in Space ist den Fans sicherlich auch nicht mehr unbekannt, wurde hierzu schließlich eine EP in sogar 2 Formaten veröffentlicht. Zwar orientiert sich das Stück eher an Carry me over und ist wie manche so schön sagen eher kommerziell ausgefallen, aber das macht das Stück dennoch nicht schlechter, denn neutral betrachtet haben wir es hier mit ausgezeichnetem Songwriting zu tun. Cooles Ende eines herausragenden Albums.
Fazit: Zwar präsentiert sich Tobias Sammat mit dem dritten AVANTASIA Album deutlich mainstreamiger und weniger musical-haft als die beiden Vorgänger, aber dennoch ist ihm hier ein sehr cooles Album gelungen, das sicherlich vielen Metal Fans gefallen dürfte.
Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut, 30. Januar 2008
Irgendwas in der Mitte. Nicht Fisch, nicht Fleisch.
Im Vergleich zu den Vorgänger-Alben fehlt mir an zu vielen Stellen der Druck, die Abwechslung, die Eigenständigkeit. Sie blinzelt vereinzelt durch, weicht aber sehr schnell wieder einer eher blassen Mischung aus Rock und Metal.
Sollte hier eine stärkere Abgrenzung Avantasias zu Edguys druckvollen Melodic-Power-Metall erfolgen? Wenn ja, ist das durchaus gelungen. In der Folge kommt "The Scarecrow" aber nur in ganz wenigen Momenten an die letzten Avantasia-Alben heran und schlägt einen anderen Weg ein.
Geht man auf Basis von "Metal Opera Part I &. II" an the Scarecrow heran, so fragt man sich ständig, wann es denn endlich richtig losgeht. Geht es aber meiner bescheidenen Meinung nach nicht. Nicht wirklich... irgendwie... ja... es fehlt etwas: Druck, Varianz, Eigenständigkeit, Spannung.
Lost in Space 1 &. 2 sind da deutlich unterhaltsamer.
Unter dem Strich bleibt ein durchschnittliches Album, dem es an Spannung fehlt und das sich nicht so recht entscheiden kann, in welche Richtung es denn jetzt gehen will.
So bleibt es in diesem Fall ganz besonders dem persönlichen Geschmack überlassen, ob es gefällt oder nicht.
Mal so ganz anders als die Vorgänger..., 27. Januar 2008
Wer hier ein Album im Stil der "Metal Opera"-Alben erwartet, wird schwer entteuscht werden. Die Extreme bei "the Scarecrow" gehen nicht ganz so weit auseinander als bei den ersten beiden Avantasia Scheiben. Das Ganze Album ist eher etwas härter geraten und nicht mehr so im Happy-metal stil a la Helloween.
Die Songs sind nicht mehr so Ohrwurmlastig aber dennoch ehrlicher Metal. Die vielen Gastmusiker von Rang und Namen (Alice Cooper, Jorn Lande, Michael Kiske uvm.) kommen nicht mehr ganz so oft zum Tragen als bei den Ersten Alben und lassen ihren eigenen Stil nichtmehr so oft durchblicken aber dennoch tun sie dem Gesammtwerk gut und frischen das album sehr auf.
Mein Fazit: Für freunde der härteren Gangart klasse, für den der einen Nachfolger der "Metal Opera" erwartet weniger geeignet.
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