Kundenmeinungen
Ein Meisterwerk, 4. Februar 2008
Allen Unkenrufen zum Trotze ist das neue Avantasia Album wie ich es erwartet habe ein Orgasmus für die Ohren. Sicherlich, an Metal Opera I und II kommt das Konzeptalbum nicht heran, da einfach nicht die Magie entfacht wird wie bei den beiden Vorgängern. Die Titel stehen diesesmal nicht einer so direkten Verbindung und sind sehr auf die einzelnen Charakter bzw. Sänger zugeschnitten. Nun zu den einzelnen Songs:
1. Twisted Mind
Schön hart rockender Opener mit einem genialen Roy Khan an den Vocals. Schwere Riffs und ein nach mehrmaligem Hören festbeisender Refrain machen dieses Lied zu einem Highlight. 5/5
2. The Scarecrow
Und da kommt schon das nächste Highlight. 11:11 Minuten purer Hörgenuss. Bombastischer Refrain, geniales Solo, ruhige Parts, ein toll singender Jorn Lande. Genial 5/5
3. Shelter from the Rain
Dieses Lied erinnert an Helloween, was für ein Zufall das Michael Kiske hier den Refrain singt :-). Ein Uptemposong der in der Mitte etwas rockiger wird. Totaler Ohrwurm 5/5
4. Carry me over
Ich muss zugeben der Song ist sehr radiotauglich. Eine Powerballade, die durchaus auch von Konsorten wie Nickelback od. Bon Jovi sein könnte. Trotzdem oder gerade deshalb ein sehr starkes Lied, toller nachdenklicher Text. 5/5
5. What kind of love
Die erste richtige Ballade und der erste und einzige Schwachpunkt im Album. Frau Sommerville hat zwar eine tolle Stimme, doch der Song ist zu schnulzig und passt überhaupt nicht in das Konzept des Albums. 3/5
6. Another Angel down
Es geht wieder steil bergauf. Das Lied ist schon aus der EP bekannt. Gibt nicht viel dazu zu sagen. Genial 5/5
7. The Toy Master
Ein weiteres Highlight auf der CD mit der Rocklegende Alice Cooper. Man hat den Eindruck der Song wurde entstammt aus einem Album von ihm. Geiler Refrain, geiles Solo, einfach ein geiles Lied. 5/5
8. Devil in the Belfry
Der Song erinnert an Key to my Fate von Edguy. Ein eher schnellerer Song und eins meiner Lieblingslieder mit einem tollen Mittelteil. 5/5
9. Cry just a little
Die zweite reinrassige Ballade auf dem Album. Deutlich stimmiger mit dem Konzept. Einfach schön zum Träumen. 5/5
10. I don't believe in your Love
Man muss einfach mal festhalten das Oliver Hartmann eine überaus geile Reibeisenstimme hat. Sehr straighter Rocksong, kein Highlight aber diese Stimme :-) 5/5
11. Lost in Space
Gibts nicht mehr viel zu sagen. Super Lied 5/5
Alles in allem wie schon erwähnt ein tolles Album das den Kauf verdient. Ich freu mich schon auf Teil 2.
Stay savage
Das beste was 2008 an Releases zu bieten hat! , 3. Februar 2008
Endlich! Das Warten wurde langsam unerträglich, aber nun ist es da und die Erwartungen waren wie erwartet hoch. Den was Edguys Mastermind, Tobias Sammet anpackt muss einfach gut werden.
Mit Scarecrow setzt der Ausnahmemusiker wieder neue Maßstäbe. Die musikalische Palette reicht dieses Mal von wunderschönen epischen Elementen bis zum guten alten Rock. Dementsprechend sind auch die unterschiedlichsten Gastmusiker auf dem Album zu finden. Altgröße Alice Cooper ist ebenso vertreten wie KISS - Schlagzeuger Eric Singer und alte bekannte wie Rudolf Schenker. Es sei aber nicht zu viel verraten, den am besten man macht sich selber ein Bild von Scarecrow, so viel sei schon mal gesagt, man wird am Ende definitiv nicht enttäuscht sein.
Goldkehlchen - Part III, 3. Februar 2008
Einer der umstrittensten Frontmänner des gesamten Metal-Bereiches ist wieder zurück: Tobias Sammet. Seines Zeichens Sänger der überaus erfolgreichen Power-Metaller von Edguy, hat Sammet anscheinend zu viel Freizeit und wandelt diese nun schon zum dritten Mal in pure Kreativität um. Nach den beiden wirklich starken Metal operas" steht nun also der dritte Teil des Avantasia-Projektes in den Musikläden. The scarecrow" nennt sich das gute Stück und zeigt in 11 Songs, dass Sammet wirklich zu den besten in diesem Genre gehört!
Doch dabei steht er nicht allein da. Wie schon auf den beiden Vorgänger-Alben stehen ihm wieder viele bekannte Namen des Hartwurst-Genres zur Seite. Auf The scarecrow" stellt nicht nur der Frontmann der legendären Hardrocker von Magnum sein Organ zur Verfügung, sondern auch Roy Khan von Kamelot zeigt auf dem Opener Twisted mind" seine stimmlichen Qualitäten.
Avantasia, oder besser gesagt Tobias Sammet, weiß wiederum Akzente zu setzen und bietet dem geneigten Fan gewohnt hoch-qualitätigen Power-Metal, der zwar leider an manchen Stellen ein wenig bekannt daher kommt, aber trotzdem nie abgekupfert klingt!
The scarecrow" klingt sicherlich anders als die beiden Vorgänger, denn meiner Meinung nach wurde der klassische, orchestrale Part der Alben ein wenig herunter geschraubt. Hier regieren mehr die bratenden Gitarren, als die bombastischen Chöre. Trotz allem wird der Hymnen-Faktor der Songs nie vernachlässigt und jeder einzelne Titel bleibt einem sofort im Ohr hängen.
Natürlich ist Sammet's Organ nicht jedermann's Sache, doch meiner Ansicht nach, hat sich das kleine Goldkehlchen gegenüber Edguy's Rocket ride" doch wieder ein wenig weiter entwickelt. Die hohen Passagen werden von ihm noch besser getroffen und natürlich wirkt die musikalische Seite durch die vielfältige Unterstützung sehr professionell und vielseitig.
Vor allem der gleichnamige Titeltrack zeigt die Varietät des quirligen Frontmannes. Hier werden die besten Elemente des Power-Metal-Genres in einem Song vereint: epische Melodieführung, Refrain mit Ohrwurm-Charakter und harte instrumentale Arbeit...
Besser geht es kaum. Meiner Meinung nach braucht The scarecrow" aber ein paar Durchläufe, bevor es dem Hörer die gesamte Bandbreite bietet. Beim erstmaligen Durchhören war ich sogar ein wenig enttäuscht, da das Album für mich anfangs einfach zu ähnlich klang. Doch das änderte sich bei mehrmaligem Hören!
Und jetzt bin ich eigentlich total überzeugt von dieser Scheibe. Auch wenn jetzt nicht jeder Song perfekt ist, bietet Avantasia mit The scarecrow" einen super Auftakt ins neue Metal-Jahr 2008 und Tobias Sammet beweist erneut, dass er nicht umsonst so erfolgreich ist...
Die Legende ist zurück..., 2. Februar 2008
...auch wenn man hier ganz klar sagen muss das "The Scarecrow" so gut wie gar nichts mit den beiden ersten Werken zu tun hat. Das hört man schon am Sound bzw. der Abmischung. Während bei den beiden Metal-Opern alles etwas digitalisiert und auch etwas schwach auf der Brust klang haut "The Scarecrow" mächtig rein. Viel druckvollere Drums, heftige Gitarren usw. - die einzelnen Elemente "leben" mehr und haben deutlich mehr "Luft" zum atmen als dieser leicht kompressionsartige Sound der Metal Opern. Was man auch noch sagen muss..."The Scarecrow" ist meiner Meinung nach sehr anspruchsvolles und abwechslungsreiches Audiomaterial. Weit weg von den "es war einmal" Stories, den verspielten Harmonien und der Fantasy-Aufmachung. Dieses Album ist im Gesamtkonzept wie schon einige sagten eine reifere Produktion was evt. eine nicht ganz so leichte Kost für so manchen Metalfan sein könnte. Ich finds großartig! :)
Ich denke zu den Titeln wurde hier schon einiges geschrieben. Am besten einfach selber mal reinhören, man entdeckt immer wieder neue Details. Es wird lange dauern bis die Titel langweilig werden. ;)
Die negative Kritik an diesem Album kann ich nicht nachvollziehen! Wenn ich da schon lese das die Drums von Eric Singer nicht mehr zeitgemäß sein sollen...was soll man zu solchen Experten noch sagen. Am besten sollten diese Leute bei Gammaray oder Helloween bleiben da "The Scarcrow" nun Mal einfach kein 08/15 Album ist wo permanent geknüppelt wird.
Etwas entäuscht war ich von der DVD. Das "Song By Song" Interview mit Tobi ist zwar ganz intressant aber die restlichen Videos sind einfach Sachen, die man schon von YouTube und Konsorten kennt. Die Bonus Tracks sind eigentlich keine Bonus Tracks sondern leglich Versionen von "The Toy Master" und "I Dont Believe In Your Love" wo eben nur Tobi singt ohne die Gastsänger. Man darf also zum Beispiel leider keine Clips von den Studio-Aufnahmen oder sonstigen Backstage-Clips erwartet. Schade. :(
Das hindert mich aber nicht daran diesem musikalischem Meisterwerk 5 Sterne zu geben! Ein emotionales, frisches Metal-Album was mir (auch wenns jetzt schon permanent in der Dauerschleife läuft) immer noch sehr viel freude bereitet. :)
Gute Weiterentwicklung, 1. Februar 2008
The Scarecrow ist nicht mit den beiden "Metal Opera" Vorgängern zu vergleichen. Sondern ein eigenständiges Werk. Alle verpflichteten Musiker vertehen ihr Handwerk und liefern eine Super Leistung ab. Besonders in den etwas schnelleren Passagen des Albums kommt richtig Freude auf. Sammet hat ein gutes Händchen in Sachen Hitpotenzial. Besonders hervorheben möchte ich den Titeltrack, der mit seinen 11 Minuten eine Meisterleistung darstellt.
Die DVD der Lim. Edition enthält neben dem "Lost in Spce" + "Carry me over" Video + making of noch ein Intervie wo Song für Song erklärt wird. Sowie eine alternative Version der Tracks "The Toymaster" + "I dont believe in your love". Wer die normale Version noch nicht im Schrank hat.. Hier zugreifen!!!
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