Kundenmeinungen
Schluss mit Langeweile!, 4. Februar 2008
Super Platte! Keine Lust auf das immergleiche Gedudel? Hot Chip bietet Abwechslung, egal ob tanzbar oder schräg. Sattes Hörvergnügen.
Funken aus der Dunkelheit!, 2. Februar 2008
Es gibt ihn tatsächlich: den typischen Hot-Chip-Sound. Abwechslungsreichtum ist auch bei diesem neuen Album vorprogrammiert. Die Band verschwurbelt wieder viele Musikstile auf ihre einzigartige Weise.
"One Pure Thought" z.B. beginnt mit einem Stones-mäßigen Riff, bevor es in ein Hot-Chip-zackiges Funk- und Rock-würfeliges Rhythmusgeflecht gleitet. Überhaupt zickt, zackt, zirpt und zündelt es wieder ganz prächtig. Der Gesang erinnert dabei immer noch stark an die Beach Boys.
Zwischendurch gibt es Zeit zum Durchatmen. "We're Looking For Love" ist eine geniale synthetische Reggaeballade mit an "Mercy Street" von Peter Gabriel erinnerndem "Synthiegeflöte", die einen in ihren Bann zieht und nicht mehr loslässt.
Auch Schlichtheit findet ihren Platz ("Made In The Dark", "In The Privacy Of Our Love").
"Don't Dance" ist ironischerweise der Tanzflächenfüller schlechthin, neben das sich "Ready For The Floor" und "Shake A Fist" gut einreihen.
Die meisten Stücke sind in einen melancholischen Soundteppich eingebettet, der ihnen die wohlige Wärme spendet, die sie benötigen, um neben den kalten synthetischen Klängen zum perfekt abgerundeten Klangerlebnis zu werden. Yeahh.
Wer sich die Musik aus dem Internet herunterlädt, dem entgeht die CD, die sich in einer edlen türkisfarbenen Hülle (Digipack) mit medaillonförmigem goldkupferfarben-organischem Muster präsentiert, dass sich vom Untergrund plastisch abhebt.
Und letzendlich wird heute Abend im Club "Ready For The Floor" zu hören sein, da ich den DJ nötigen werde, es aufzulegen.
Nichts neues, leider!, 2. Februar 2008
Es ist ja schwierig, aber warum nichts wirklich neues, die Mischung zwischen schnell und langsam ist ja lustig, vielleicht fehlt der Band ja eine Frau? Der Sound ist nach ein paar Songs viel zu fade!
Hört auf Musik zu machen, bitte!, 1. Februar 2008
Verdammt, ich glaub' meine Anlage raucht!
Was "Hot Chip" hier hingelegt haben, übertrifft ihre anderen Alben noch einmal um Einiges. Schon zu Beginn, bei "Out at the pictures" und "Shake a fist", kriegt man derartig was in die Gehöhrgänge gepfeffert, dass einem das Blut kocht. Und wer denkt, "Nette Starter, aber das wars dann wohl auch schon!?", dem mag ich nur sagen: "Mit nichten!" Klar, kühlt der ein oder andere Song die Temperatur wieder etwas herab, aber auch nur, um das limbische System zu schützen. Für diese Intensität würden Bands wie "Bloc Party" ihre Großmütter verkaufen! Also fragt man sich, was wohl danach noch kommen mag. Die nächsten Projekte auf ähnlichem Level zu halten wird schwer werden. Daher meine Bitte an "Hot Chip": HÖRT AUF! Ihr seid jetzt schon viel zu gut!
2008 lässt sich musikalisch gut an, 28. Januar 2008
Beim Versuch die Musik von Hot Chip einzuordnen, werden unglaublich viele Namen der unterschiedlichsten Musiker/Bands als hörbare bzw. fühlbare Einflüsse genannt. Angefangen bei den in der elektronischen Musik allgegenwärtigen Kraftwerk, über Bob Dylan, Prince, Chicago, Phil Collins, Willie Nelson oder Ween bis hin zum deutschen Krautrock der 70er-Jahre. Hört man sich nun das neue Album Made In The Dark an, merkt man von all dem eigentlich nichts. Manche Songs erinnern höchstens an New Order, wie z.B. Touch To Much oder One Pure Thought. Ansonsten klingen Hot Chip eben nur wie Hot Chip und darauf sind die fünf Engländer zu recht stolz. Nicht zu klingen wie vermeintliche Einflüsse, also tatsächlich etwas Eigenständiges komponiert zu haben, ist in der heutigen Zeit, in der jeder dahergelaufene Pseudomusiker mit irgendwem aus der popkulturellen Geschichte verglichen wird, in der Tat etwas auf das man stolz sein sollte. Und so gibt uns die Band auch mit dem neuen Album wieder Musik, die wir uns erarbeiten müssen, die mit der Zeit wächst und deshalb, genau wie ihr für den renomierten Mercury-Price nominiertes 2006er-Werk The Warning, bleibende Eindrücke vermitteln wird. Das es Alexis Taylor, Joe Goddard, Owen Clarke, Al Doyle und Felix Martin auch noch schaffen, ihren elektronisch geprägten Sound auf die Bühne zu transportieren, ist ein großes Plus und inzwischen gelten Hot Chip weltweit als ein hervorragender Live-Act. Mit Made In The Dark lässt sich 2008 musikalisch also sehr gut an in der Hoffnung das noch weitere solch großartige und spannende Musik folgen wird.
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