Kundenmeinungen
Flyboys - Helden Der Lüfte, 23. Januar 2008
Positiv +
+ Der Film Bietet einem eine Interessante (Wahre) Geschichte.
+ Super Luftkampf Effekte.
+ Tolle Schauspieler w.z.b. James Franco (Hauptdarsteller der seine Rolle ernst nimmt aber er Spiel sie sehr gut) und Jean Reno( Nebendarsteller der in diese rolle als General sehr überzeugend spielt).
+ Der Film erinnert mich ein bisschen an Pearl Harbor (Luft Szenen) und an Annapolis (Ausbildung) die ich auch sehr gut finde.
+ Ich bin ein Fan von diesen Flugzeugen (die in diesem Film sehr gut gemacht sind). Sie erinnern mich sehr an ein Spiel "Die Jagd auf den Roten Baron"(das auch sehr gut ist).
Negativ -
- Ein Par mal wahr, dass licht dunkel (aber dass hat nicht so gestört).
ACHTUNG für diesen Film braucht man Zeit er dauert 139min.
ABER BITTE AUF LEINWAND SEHEN, denn ich habe ihn zuerst auf einem normalen Fernseher gesehen und die Effekten kamen nicht so rüber wie auf der Leinwand.
Also die Leute die einen Beimer irgendwo rumliegen haben, sollten ihn für so einen Film auf jeden falls benutzen.
Viel Spass mit Flyboys.
Gruss Daine
Enttäuschend: Standard-Hollywood-Ware, 11. Januar 2008
Nachdem ich den Film zwar unbedingt im Kino gesehen haben wollte, ihn aber doch verpasst und dann als US-Import-DVD ansehen durfte, war ich doch ziemlich enttäuscht. Denn war das der Film, den ich durch die Trailer vorgestellt bekommen hatte? Das ist filmische Einheitskost aus Hollywood, daran ändert auch der "europäische Stoff" nichts. Genaugenommen ist es völlig egal, dass hier der 1. WK als Hintergrund besteht, die Handlung hätte auch im 12 Jhrd. während der Kreuzzüge, im 18. Jahrhundert während des Unabhängigkeitskrieges oder noch besser im 25. Jahrhundert im 83. Sternenquadranten auf dem Planeten Mammelmack stattfinden können. Mich hat der Film stark an Pearl Habor erinnert, obwohl 'der' Film auch schnell in
Vergessenheit geraten ist.
Zur schauspielerischen Leistung: tja, Jean Reno ist gut.
Zur Ausstattung: schon schön, wenn man sich für Flugzeuge begeistern kann.
Auch dass hier überhaupt mal wieder ein Film über den 1. WK enstanden ist, könnte einen freuen, aber irgenwie wirkte das alles mehr wie ein Videospiel. Ich kenne mich zwar nicht besonders aus, aber ich fand es schon seltsam, dass sämtliche deutschen Flugzeuge als "Roter Baron" in roter Farbe und in Form eines Dreierdeckers FOKKER DR1 angebraust kamen. Lediglich der "böse Deutsche" durfte dann eine grünschwarze Fokker fliegen.
Das wirkte doch wie eine starke Seh- und Unterscheidungshilfe für den Zuschauer. Naja.
Und die integrierte "Lovestory" war vielleicht gut gemeint, da aber keiner der Protagonisten richtig symphatisch war, brachte die auch keinen roten Faden rein.
Als Kriegsfilm dürfte man dieses Werk wohl nicht bezeichnen, eher als Liebes-Helden-Film vor abenteuerlicher Kulisse.
Unterhaltung pur !!!, 5. Januar 2008
Hmm, eigentlich wollte ich dem Film gerade 5 Sterne geben. Ich finde man kann ihn immer wieder sehen, so ein richtig schöner Film eben. Naja, jetzt habe ich mal einige Beiträge gelesen und irgendwie haben manche hier recht. Ich schäme mich regelrecht, das nicht gemerkt zu haben, daß die Deutschen "wiedermal" dumm & auch noch böse dargestellt werden. Naja.
Dennoch, jetzt mal so nur an den Sternen betrachtet, würde ich den Film wenn ich ihn noch nicht kennen würde, NICHT kaufen. Weil ja alle nur schlecht bewerten.
Hmmm, ich meine aber, weil ich den Film ja gesehen habe, daß er trotz des blöden "patriotisch-idiotischen" Inhalts wie es hier einige nennen, nicht so wenig Sterne verdient.
Der Film ansich ist doch trotzdem mal nicht so schlecht oder? Sehr sehr viele Flugszenen, die auch immer schöööön lange andauern und wunderschön anzusehen.
In jeden Augenblick des Films kann man wunderschöne Bilder genießen.
Man sollte vielleicht nicht immer nach Fehlern suchen, sondern auch mal lernen zu genießen.
Es gibt eben 3 Arten von Bewertern.
1. Die normalen, die einfach nur den Film an sich bewerten. (Unterhaltung)
2. Die, die ständig nach Fehlern im Film suchen.
3. Die Idioten, die Filme mit Büchern vergleichen (müßte man aus der DVD-Abteilung von amazon verbannen)
Ich gehöre eben zu 1. deshalb von mir 5 Sterne für den Film.
Unterhaltsamer Hollywood-"Kintopp" für Fans historischer Fliegerei!, 20. Dezember 2007
Ich möchte meinen Vor-Rezensenten etwas widersprechen. Sicherlich bin ich etwas voreingenommen, da es für mich als Privatpilot und absoluten Nostalgieflug-Fan nichts größeres gibt als die historische Fliegerei, wo die Piloten noch echt "mit dem Popo" fliegen mussten! Damals brauchte man noch keinen "Uhrenladen" oder Computer im Instrumentenbrett eines Cockpits, um sich mithilfe der Aerodynamik über die Schwerkraft hinwegzusetzen! Und gerade dieser Umstand wird m.E. von Flyboys mehr als gut und plastisch an den geneigten und interessierten Zuschauer transportiert. Wer sich also für ein kurzweiliges, gleichzeitig technisch und fliegerisch ziemlich realitätsnahes Bild von den "tollkühnen Männern in fliegenden Kisten" interessiert, verpackt in eine typische Hollywood-Storyline, der liegt bei Flyboys richtig!
Vorab: Bei Hollywood Filmen kann man natürlich immer Haare in der Suppe finden. Dramaturgisch, schauspielerisch, spannungsbogentechnisch, oder wie auch immer. Solche Streifen sind eben für den Massenverkauf konzipiert und werden sich nie mit europäischen Filmen mit einem Anspruch à la Aki Kaurismäki oder Pedro Almodovar vergleichen lassen. Derartige Filme wie z.B. auch "Titanic" oder "Pearl Harbor" erheben aber auch gar nicht den Anspruch, durchgängig historisch genau zu sein, sondern wollen Elemente von historisch interessanten Hintergründen als Verpackung für eine vom Drehbuchautor geschriebene Story bieten, die vor allem eines soll: Unterhalten!
Natürlich soll der Film neben dem normalen Massenpublikum auch für Historiker und Fliegerfans Spaß machen. Tut er m.E. aber auch! Anfänglich habe ich mich auch etwas darüber geärgert, dass in Flyboys alle deutschen Jagdflugzeuge komplett rote Fokker Dr-1 sind, und das auch noch ab 1916. Das ist so wirklich historischer Unsinn. Der Fokker Dreidecker kam erst im Sommer 1917 an die Front und wurde wegen Abstürzen aufgrund Struktuschwächen der oberen Tragfläche ab dem Herbst 1917 sogar noch mehrere Monate "gegrounded", so dass er bis zum Kriegsende 1918 überhaupt nur in sehr geringen Stückzahlen an den Fronten zu sehen war.
Bei genauerem Nachdenken muss man den Machern von Flyboys aber zugestehen, dass der Fokker Dr-1 (ja, der maskuline Artikel für Fokker ist richtig, denn man sagte damals "der Flugapparat") als einziges Flugzeug heutzutage wirklich von jedermann überall auf der Welt als DAS deutsche WK1 Jagdflugzeug bekannt ist! Auf diesen Wiedererkennungs-Effekt in der breiten Masse wollten die Special Effects Zuständigen von Flyboys offenbar nicht zugunsten größerer historischer Genauigkeit verzichten. Wer kennt heute schon noch die anderen deutschen WK1 Jagdflugzeugtypen wie Albatros D-2, Siemens-Schuckert D-3, oder Fokker D-7 und D-8?
Zu den weiteren Kritikpunkten meiner Vor-Rezensenten (in technischer, fliegerischer und historischer Hinsicht) könnte man teilweise fast Dissertationen schreiben, wie immer bei solchen Sachen. Also einerseits, andererseits! Eindeutig ist nach meiner Kenntnis allerdings folgendes.
1. Rot war - vermutlich in Anlehnung an die Farbe v. Richthofens Kavallerieeinheit - die Staffelfarbe von v.Richthofens "Flying Circus" (wie ihn die Engländer nannen), d.h. der JaSta 11. Alle dort eingesetzten Fokker-Dr-1 waren daher mindestens an Cowling, Streben und Fahrwerk rot lackiert. Richtig ist aber auch, dass nur Manfred von Richthofens Dr-1 Nr 425/17 KOMPLETT rot lackiert war. Ist das wirklich wichtig?
2. Mit dem Fokker Dr-1 und anderen WK1 Jagdflugzeugen auf Seiten der Alliierten und Deutschen konnte man sehr wohl Loopings und alle anderen damals wie heute bekannten Kunstflugmanöver fliegen! Zumal Kunstflug, wie wir ihn heute kennen, im Prinzip doch von den WK1 Jagdfliegern entwickelt wurde (daher z.B. der Begriff "Immelmann" für den von den Engländern sog. "hammerhead turn". Siehe auch die Seite "blauermax", Menüpunkt Flugmanöver!). Insofern ist Flyboys sogar überaus realistisch!
3. Sehr realistisch ist auch die Darstellung, wie die Deutschen Piloten der Richthofen Staffel den Alliierten zeitweise vom Können wie auch von den Flugleistungen ihrer Maschinen überlegen waren. Der Dr-1 wurde von MvR vor allem wegen seiner extremen Wendigkeit und Steigfähigkeit geschätzt.
4. Zutreffend dürfte wohl auch die Darstellung bezüglich der im Lauf des Krieges zunehmend schwindenden Ritterlichkeit der Piloten v.a. auf der deutschen Seite sein. Während man anfangs z.B. abgeschossene feindliche Piloten noch wie Gentlemen behandelte und in der Offiziersmesse bewirtete, oder aufgrund MG-Ladehemmung wehrlose Feinde aus "Fair Play" nicht abschoss, nahm die Brutalität und Erbarmungslosigkeit in dem gleichen Maße zu, wie das Kriegsende näher rückte.
5. Sehr nahe an der Wahrheit ist m.E. auch die Darstellung des Werdeganges und der Ängste der amerikanischen Piloten, die als Anfänger in den Kampf gegen eine erfahrene und top ausgebildete deutsche Fliegertruppe antreten, aber im Lauf der Zeit dann selbst immer besser werden.
Als besonderes Bonbon schätze ich die Tatsache, dass in Flyboys (anders als z.B. in der im April 2008 erscheinenden deutschen Produktion "Der Rote Baron" mit Til Schweiger) eben NICHT alle Flugszenen nur computeranimiert entstanden sind. Die Realität sieht nicht immer so gebügelt aus wie Computer-Animation, sondern eben echt! Es wurden für die Flugplatz bzw. die Start-/ Landeszenen und einige Flugszenen (ohne Kunstflug) flugfähige, full scale Nachbauten verwendet. Das sieht man sehr gut. Airdrome Aeroplanes (Robert Baslee) aus Holden, Missouri, USA hat für den Film 4 voll flugfähige, full-scale Repliken der Nieuport17 gebaut und sie fliegen noch heute. Kann man alles im Internet nachlesen.
Wen das Ganze unter den verschiedenen historischen und menschlichen Blickwinkeln noch näher interessiert, dem sei auch die Autobiografie des deutschen WK1 Fliegerasses Ernst Udet: "Mein Fliegerleben" empfohlen. Udet war als Generalluftzeugmeister später zwar auch eine Nazi-Größe, das Buch ist aber vor der Machtergreifung geschrieben und bleibt daher weitestgehend unpolitisch.
Viel Spaß also bei diesem echten "guy's movie"!
Historischer Tiefflug, 13. Dezember 2007
Im Kino habe ich mich tüchtig über den Film aufgeregt, habe aber im Nachhinein das Gefühl gehabt, dass er so schelcht nicht sein konnte. Als Historiker und leidenschaftlicher Leser und Filmseher historischer Bücher, Dokus und Filme bin ich angeblich sehr pingelig (sagt meine Freundin, der ich wohl schon einige Kinobesuche verleidet habe, fürchte ich).
Also, der Film spielt 1916, wobei die Uniformierung recht gut getroffen ist (zumindest die der Franzosen und Amerikaner, die Deutschen sind eher schlecht). Flugzeuge? Nun, ich muss gestehen, dass der 1. Wk nicht so zu meinen Favoriten gehört, aber ein kurzes Nachblättern in den unteren Regalböden (da, wo der 1. Wk bei mir zu verstauben plegt) sagt mir, dass es 1916 etwas anders mit den Flugzeugen ausgesehen hat. Wie mein Vorrezensent richtig bemerkte gab es 1916 noch keinen roten Dreidecker, und später nur einen einzigen. Die anderen Dreidecker waren zwar auch rot, aber immer mit den persönlichen Markierungen der Piloten (je höher die Erfolgsquote, desto freizügiger die Lackierungen, nur so als Hinweis).
Gut, komme ich zu den Flugszenen: Nach den ersten Szenen der Flug- und Schießausbildung war ich recht angetan, denn so fand ich es in Büchern und auf Bildern. Klasse. Schon bei den ersten Luftkampfszenen widmete ich mich mehr dem Popcorn und den kalorienreichen M&M Crunchies (so, damit ist der Werbeblock auch angehakt). Die Szenen sind so realistisch wie in den PC-Spielen, geradezu sensationell, dass sich bei den alten Umlaufmotoren nichts mitdreht und der Flieger wie ein Holzmodell in der Luft hängt. Oh, Holz? Pardon, computeranimierter Schnickschnack, wollte ich sagen.
Wenn schon Millionen für Computertricks ausgeben, dann doch bitte richtig.
Die Handlung ist am Anfang recht glaubwürdig, wird aber am Ende lächerlich. Die anfangs sehr gebeutelten Flyboys werden plötzlich zu deutschemetzelneden Superpiloten, und die Horden der Dreidecker werden hinweggefegt von den braven Amerikanern. Wobei die Deutschen natürlich alle blöd oder böse sind, teilweise auch Beides in Kombination, die gefährlichste Mischung überhaupt. Und der Oberböse natürlich immer mies lächelnd, der linke Hunne, der.
Also, genug aufgeregt. Er lief ja mangels Erfolg nicht lange in den Kinos (zu recht), zeigt einen guten Anfang und wird zum Ende hin unglaubwürdig bis patriotisch-idiotisch. Zum Glück habe ich mir die DVD nur ausgeliehen, nicht gekauft.
2 Sterne für den Anfang des Filmes und die doch gut gelungenen Uniformen der Franzosen und Amis.
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