Kundenmeinungen
Jason Bourne heißt ..., 27. Januar 2008
Keine Angst, dass wird in meiner Rezension nicht verraten (obwohl es jeder Kenner von Teil 2 wissen müßte).
"Das Bourne Ultimatum" setzt in den ersten Minuten direkt an die Verschwörung an und läßt uns damit denken, es handelt sich mit Teil 2 um einen Film, was in erster Linie an der erneuten Verpflichtung von Regisseur Paul Greengrass ("Die Bourne Verschwörung") liegen dürfte.
Denn dieser bleibt seinem Stilmittel aus der "Bourne Verschwörung" treu und präsentiert uns dank Einsatz von Handkameras, unruhige Bilder und läßt damit die Action viel Realitätsnäher wirken. Das ganze kombiniert er mit noch schnelleren Schnitten (es gibt kaum eine Einstellung, die länger als 10 Sekunden dauert) als es Teil 2 schon bot. Die Kameraarbeit geht hier ganz klar ans/ins Auge und ist definitiv nicht jeden Blickes Geschmack ;). Starke Sehnerven sind hier empfehlenswert.
Aber auch wenn manch einer von Schwindelanfälle beim anschauen redet, bleibt eines dabei Fakt: Sowohl die Kampfszenen als auch die Verfolgungsszenen sind dadurch spektakulärer und realistischer als ein auf sauber getrimmter "Bond"-Film. Außerdem arbeitete auch Regisseur Doug Liman im ersten Teil mit Handkameras und teilweise schnellen Schnitten (zwar bei weitem nicht so ausgelassen, aber er tat es). Greengrass hat diese Sache eben nur perfektioniert.
Wieder darf der Zuschauer mit Jason Bourne (?) wie ein Spezialagent quer durch die Welt bzw. Europa reisen: Moskau/Russland, Turin/Italien, Paris/Frankreich, London/England, Madrid/Spanien, Tangier/Marokko. Das Highlight dabei ist die Verfolgungsjagd über Marokkos Dächer.
Matt Damon agiert wieder gelassen cool und bekommt hier kaum eine freie ruhige Minute zum verschnaufen. Der Zuschauer bekommt auf dem Weg zur Auflösung neben den obligatorischen Kampf- und Verfolgungsszenen auch wieder diverse Flashbacks als Puzzlestücke geboten. Es gibt bekannte und wichtige Gesichter aus den beiden Vorgänger zu sehen (auch wenn es Franka Potente nicht bis zu diesem Teil geschafft hat). Vor allem für Fans des zweiten Teiles wird das Ultimatum ein Augenschmaus sein.
Und auch wenn seine wahre Idendität (zumindest was seinen Namen betrifft) am Ende für Leute die beim zweiten Teil bis zum Schluß aufgepasst haben weniger überraschend ist, bleibt Bourne auch im dritten Durchgang bis zur letzten Minute intelligent und spannend. Ob und wie es nun weitergeht steht in den Sternen, doch dieser Film rundet die (bisherige) Trilogie mehr als perfekt ab. Ich brauche hiernach keine weitere Fortsetzung - obwohl - mit einem guten Drehbuch und Paul Greengrass sowie mit dem bekannten Cast ...
Einfach Klasse, 19. Januar 2008
Was soll man zu einem Genialen Abschluss sagen, eigendlich garnichts.
Der Film leuft da weiter, wo das ende am 2 Teil ist. Bourne sucht weiter hin seine Vergangenheit.... Matt Damon bleibt Bourne treu und kein anderer würde Bourne so spielen können wie Matt Damon.
Kameraführung ist einfach Perfekt man denkt ,man wer da bei.
Hochspannung Pur und Hochexplosiver Aktion kracher.
Kann jeden den 3 Teil ins Herzlegen.
Besser als Bond, 17. Januar 2008
Teil 3 der "Bourne"-Reihe überzeugt. Tolle Action, glaubwürdige Story, gut gespielt und interessante Schauplätze machen das "Ultimatum" zu einem Top-Action-Film.
Die schnellen Schnitte und die "laufende" Kamera unterstützen das rasante Tempo, ebenso wie der passende Soundtrack.
Verdientermassen war dieser Filme ein Top-Seller weltweit und hat diesbezüglich in seiner Sparte 2007 kaum Ebenbürtiges als Konkurrenz.
Für einmal ein toller 3. Teil einer Serie, der in keienr Weise abfällt, sogar als Höhepunkt der Trilogie gilt (wenns dann dabei bleibt...)
langsam wird es langweilig....., 10. Januar 2008
Story und Actionscenen ähneln sich zu stark mit den anderen Teilen - man hat das Gefühl immer den gleichen Film zu schauen.
Intelligent und mitreißend - das Ende einer Trilogie, 3. Januar 2008
Mit "Das Bourne Ultimatum" verabschiedet sich Hauptdarsteller Matt Damon von der von ihm so bravourös verkörperten Figur des um seine Identität kämpfenden Ex-Agenten Jason Bourne.
Mit diesem letzten Teil vollendet sich die über die Jahre zur Trilogie angewachsene Thriller-Reihe auf - wie ich finde - sehr gelungene Weise. Regisseur Paul Greengrass hat damit eine neue Form des Agentenfilms ins Leben gerufen, die auf ihre Weise stilbildend wurde.
Szenenwechsel im Sekundentakt, brillante Schnitte, rasante Kamerafahrten und ein atemberaubender Soundtrack - all das sind für dieses mittlerweile ausgereizte Genre andersartige, aber stilsicher-unverwechselbare Markenzeichen einer neuen Qualität von intelligentem, zum Mitfiebern anregendem Spannungskino. Andererseits kann man dem ein oder anderen Kritiker seine Ansicht nicht verübeln, dass die Filme - insbesondere die beiden letzten - zu hektisch und visuell-effektmäßig überladen seien und zu keinem wirklichen Ruhepunkt fänden, die scheinbar unzähligen Schnitte über die eigentlich doch recht triviale Story hinwegtäuschen würden und sich die darstellerischen Leistungen im Ganzen auf einem eher mittelmäßigen Niveau bewegten.
Alles in allem bleibt aber festzuhalten, dass uns Jason Bourne viel Freude bereitet hat; er war zweifelsohne die ideale Besetzung dieses nach den diffusen Fragmenten seiner verloren gegangenen Lebensgeschichte suchenden Einzelkämpfers - von allen Seiten gejagt. Dieses CIA-Auftragskillers, dessen Amnesie ihm unvermittelt die Chance eröffnete, seinem vermeintlichen Killer-Dasein eine vollkommen neue Ausrichtung zu geben.
Damons wohldosierte Mimik, sein ganzer schauspielerischer Minimalismus sowie die Unvorhersehbarkeit seiner nächsten Schritte machen besonders diesen letzten Teil zu einem absolut sehenswerten und unterhaltsamen Filmerlebnis.
Demzufolge vergebe ich die verdienten 5|5 Punkte und hoffe, dass diese Steelbook-Edition hält, was ihr Preis und ihre Aufmachung versprechen.
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