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Beschreibung
Ein BMW auf nächtlicher Fahrt durch menschenleeres Gebiet. Am Steuer sitzt David Fox (Luke Wilson: "Old School - Wir lassen absolut nichts anbrennen", "Natürlich blond!", "Die Super-Ex"), der einen sehr übermüdeten Eindruck macht, neben ihm seine Frau Amy (Kate Beckinsale: "Underworld", "Van Helsing", "Aviator"). Sie befinden sich auf der Rückreise von einer Familienfeier. Die Stimmung zwischen den beiden ist gereizt. Eben haben sie ihrer Sippe noch einmal das glückliche Paar vorgespielt, doch in Wahrheit stehen sie kurz vor der Scheidung. Den Verlust ihres gemeinsamen Sohnes haben beide nicht verwunden. Als plötzlich ein Waschbär auf der Straße von den Scheinwerfern erfasst wird, reißt David das Steuer herum und legt eine Vollbremsung hin. Alle Beteiligten überstehen dieses Manöver unverletzt, nur der Wagen gibt plötzlich merkwürdige Geräusche von sich. Amy wirft David vor, die "Interstate"-Autobahn verlassen zu haben. David kontert, dass dort ein massiver Stau gemeldet wurde und er eine "Abkürzung" gewählt hat. Sie halten an einer einsamen Tankstelle und mutmaßen anhand einer Kartenskizze, wo sie sich wohl befinden. Wie aus dem Nichts erscheint plötzlich das Gesicht des Tankwarts (Ethan Embry) hinter der Fahrerscheibe. Nach dem ersten Schreck nehmen Amy und David sein Angebot an, den Motor zu überprüfen. Und tatsächlich scheint er die Ursache für die merkwürdigen Geräusche gefunden zu haben: Der Kühlventilator hat einen Steinschlag abbekommen, was aber der Fortsetzung der Fahrt nicht im Wege steht. Das Paar setzt seine Fahrt fort, doch nach wenigen Kilometern gibt der Wagen schließlich völlig den Geist auf. Streitend marschieren sie zu Fuß zurück in Richtung Tankstelle, hinter der auch ein ziemlich verwahrlostes Motel liegt. Als sie das Foyer betreten, hören sie spitze Angstschreie aus dem Raum hinter dem Empfang. Sie läuten und es erscheint der merkwürdige Portier Mason (Frank Whaley), der angesichts neuer Gäste noch mal ins Hinterzimmer verschwindet, daraufhin verstummen die Schreie. Nach längerem Hin und Her stellt sich heraus, dass keinerlei Aussicht darauf besteht, das Auto noch in der Nacht reparieren zu lassen. Amy und David beißen in den sauren Apfel und mieten ein Zimmer für die Nacht, die "Flitterwochensuite", die ihnen Mason für fünf Dollar zusätzlich anbietet. Die stellt sich wenig überraschend als ebenso heruntergekommen heraus wie der Rest des Etablissements. Nachdem sie sich trotz Schmutz und Wanzen darin niedergelassen haben, sagt David: "Es tut mir leid. Ich hätte die Interstate nicht verlassen dürfen." Amy antwortet trocken: "Um unser letztes gemeinsames Abenteuer zu verpassen?" Plötzlich schrillt das Telefon, dann trommelt jemand mit den Fäusten gegen die Tür. Am Telefon meldet sich niemand, und es steht auch niemand vor dem Zimmer. Wieder klingelt das Telefon, wieder wird heftig mit Füßen oder Fäusten gegen die Tür geschlagen, allerdings gegen die, die ins Nachbarzimmer führt. Der Terror lässt nicht nach. Wütend stürmt David ins Foyer des Motels und berichtet Mason von den Phänomenen. Der beschwichtigt. Das seien wohl wieder mal betrunkene Jugendliche, die sich Zutritt zu einem Motelzimmer verschafft haben und jetzt randalieren. Er werde nach dem Rechten sehen, verspricht er. David kehrt zu Amy zurück. Jetzt herrscht Totenstille ... Nach einer Weile will David fernsehen, aber das Gerät liefert keinen einzigen Sender. Er greift sich eine der drei Videokassetten, die auf dem Rekorder liegen, und legt eine ein. Das Band zeigt Szenen, in denen ein Paar von maskierten Männern in einem Hotelzimmer überfallen und brutal zu Tode gequält wird. Zu hören sind dabei ähnliche Schreie, wie die, die bei der Ankunft aus Masons Hinterzimmer kamen ... Und: Die Szenen spielen sich in Zimmer 4 ab, der Flitterwochensuite, dem Zimmer, in dem jetzt Amy und David wohnen! Während David den Raum nach versteckten Kameras absucht, erlischt plötzlich das Licht. Wieder wird gegen die Tür gehämmert. Immer heftiger. Amy und David beschließen, durch das Badezimmerfenster zu fliehen, doch das ist komplett von außen zugenagelt. Das Hämmern wird stärker. Dann verschwindet es wieder. Die beiden versuchen, nachdem sie sich vergewissert haben, dass keiner vor der Tür steht, zu fliehen, aber zwei maskierte Gestalten schneiden ihnen den Weg ab. Sie müssen wieder zurück. David droht durch die Tür mit einer Waffe, die er angeblich dabei hat. Das scheint Wirkung zu zeigen, denn die Belagerer ziehen sich zurück. David schlägt sich zur Telefonzelle im Innenhof durch, wählt die Notrufnummer. Er fordert Hilfe an. Die Stimme am anderen Ende ist jedoch die von Mason. Da flammen Autoscheinwerfer auf, ein Wagen macht Jagd auf David, der sich nur durch einen beherzten Sprung ins Hotelzimmer zurück retten kann. Mason hat in seinem Büro Monitore installiert, auf denen er die Geschehnisse auf Zimmer 4 überwachen kann. Genüsslich beobachtet er seine verängstigten Gäste ... Die wagen einen weiteren Fluchtversuch über einen unterirdischen Gang, dessen Einstiegsluke David im Badezimmer entdeckt hat. Der endet in Masons Kontrollraum, von wo aus es ihnen gelingt, einen Notruf abzusetzen. Kurz danach werden sie entdeckt, müssen wieder über den Tunnel fliehen und suchen schließlich in einem Verkaufsraum Zuflucht. Von dort aus können sie beobachten, wie ein Polizist auftaucht, der den Notruf zurückverfolgt hat und Masons Motel überprüfen will. Doch auch dieser Hoffnungsfunke erlischt schnell. Der verrückte Mason schreckt nämlich vor nichts zurück, um seine pervers-sadistischen Gelüste zu befriedigen ...
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Kundenmeinungen
Spannend, temporeich und eine atemberaubende Atmosphäre!!!, 1. Februar 2008
Als ich den Trailer sah dachte ich mir das es ein guter Film sei. Auch die vielen guten Rezensionen brachten mich dann dazu den Film zu kaufen und ich bereue es nicht. Motel ist ein TOP Horrorthriller. Was ich besonders mag ist die Atmosphäre. Gedrückt, düster und schaurig. Ich bekam nicht nur einmal ein mulmiges Gefühl in der Magengrube. Die Schausüieler sind Top. Alle Achtung und sie mussten viel leisten und man lebt mit ihnen richtig mit. Die Story find ich sehr gut. Kannte ich noch nicht und ist eine super Idee. Was der Film viel zu bieten hat sind die Schockeffekte und dir wirken dank der tollen Atmosphäre recht heftig. Was ich aber zu bemengeln habe ich das der Film nur 1:17 lang ist. Das ist mir echt zu kurz und schade. Aber dennoch mag ich den Film sehr. Alles in allem ein super Film den es sich lohnt anzugucken.
Klasse Thriller mit starker Hitchcock Atmosphäre !, 30. Januar 2008
Ein Mal einchecken und nie wieder Auschecken ! So musste eigentlich die Reklame, oben auf dem Motelschild stehen! Denn in diesem Motel ist auschecken nun einmal nicht vorgesehen. Ein Paar, dessen Beziehung am Ende ist, machte ein Fahrt durch ein grosses Stück Niemandsland in the USA, weil ihr Wagen schlapp macht, sind sie gezwungen erst einmal in einem Motel zu übernachten, bis der Wagen repariert werden kann. Hier angekommen, scheint alles normal zu sein. Sie bekommen schnell ihr Zimmer und wollen sich gerade etwas erholen als sie den Fernseher anmachen und eine daneben liegende Video-Kassette abspielen. Schnell wird ihnen bewusst, dass das was dort von der Kassette abgespielt wird in IHREM Zimmer gefilmt wurde. Nun wäre dies an sich schon sehr merkwurdig, aber dieser Video zeigt auch noch wie Menschen Brutal in jenem Zimmer getötet werden. Von nun an heisst es nur noch bloss raus hier, aber dies geht nicht, da der Besitzer des Motels gemerkt hat was los ist, wahrscheinlich hat er versehentlich die Videos dort liegen gelassen und nicht mehr mit Gästen mitten in der Nacht gerechnet. Die Videos verkauft er, wobei er wohl nicht schlecht damit verdient.
Ich will jetzt nicht den Rest der Story erzahlen, aber dieser Film ist richtig genial gemacht worden. Es gibt wirklich viele spannende atemraubende Szenen, die mich oft an Hitchcock Film Klassiker erinnert haben. Irgendwie ist auch die intensive, düstere Atmosphäre daran Schuld, dass ich an jenen Meister des Thriller Genre denke.
Auf jeden Fall fur alle Thriller Fans sehr empfahlenswert.
Endlich mal wieder ein Film der das Fürchten Lernt !, 28. Januar 2008
Vergeblich sah man sich in letzter Zeit hirnlose Slasher und hochgelobte Thriller an, nur um erneut enttäuscht zu werden. Deshalb machte ich im Kino einen großen bogen um's "Motel". Jetzt wo es in den Videotheken angekommen ist , dacht ich mir "Den will ich doch noch mal sehen ..."
Und tatsächlich überraschte mich der Film mit einer recht simplen aber clever umgesetzten Story, guten Darstellern und vor allem Spannung anstatt Gore ! Lange habe ich keinen so gruseligen Thriller mehr gesehen.
Für Gruselfans ein absolutes Muss !
Schlaffi-Snuff, 28. Januar 2008
OK, über die zahlreichen, klischeebeladenen Zitationen anderer Horrorfilme kann man ja noch hinwegsehen, aber warum wird die Handlung so unspannend, vorhersehbar und irrational wie eh und je gesponnen? Und was soll diese unmotivierte Pseudo-Psychologie-Studie der Vergangenheitsprobleme des Paares? Reiner Kitsch, pathetisch inszeniert. Bei vielen dieser Filme frage ich mich wirklich, ob sich die Macher den fertigen Streifen überhaupt anschauen, denn dann müsste ihnen doch eigentlich an vielen Stellen auffallen, wie schlecht das Verhalten der Darsteller rüberkommt und wie lächerlich bestimmte Szene eigentlich wirken.
Fazit: Auch für Fans des Genres reine Zeitverschwendung, da kann man sich lieber einen gut gemachten Klassiker wie "Psycho" zu Gemüte führen, der ist wenigstens filmisch gut gemacht!
Schwaches Remake , 24. Januar 2008
Mal wieder ein Horrorremake und wie fast alle anderen Remakes ein schwaches.
Es passiert viel zu wenig , das ganze wirkt eher wie ein Theaterstück , wirklich billig in Szene gesetzt , Spannung kommt nur selten auf, wenig Überraschungsmomente von Spezial-Effekten fehlt jede Spur , alleine die Darstesteller mögen hier überzeugen.
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