Kundenmeinungen
Gut auch nicht mehr, 2. Februar 2008
Kann jeden fast rescht geben. Die ganzen Sinlosen Dialoge könnte man raus schneiden, dass hat den ganze Film langezogen. Ansonten von den Aktion Szenen war der Film Genial. Kurt Russell als Mörder kommt richtig gut an.
Das Bild der erste hälfte ist wie 60er look noch so alt und so, ist aber eine nette Sache von Tarantino. Die zweite hälfte dan ganz normal außer 10min. Schwarz Weiß. El Roth (Hostel 1 + 2) spielt auch mit leider sch... Dialoge. Rose McGowen (Charmed) hat ne kleine Rolle, aber nicht so wirklich der Hit. Bei Planet Terror ist Sie mal in Aktion.
Im ganzen ist der Film gut, aber mehr nicht.
Tarantino ist cool.............., 2. Februar 2008
..........seine Kenntnisse als Videothekar in seinen ganzen Filmen zu verarbeiten. Besonders toll: Ein Wiedersehen mit dem 1970er Dodge Challenger aus dem Film Vanishing Point. Leider fehlt hier bei diesem Film ein Vorfilm namens Thanksgiving. Hoffentlich ist dieser mit den 3 anderen Vorfilmen wenigstens auf der japanischen GRINDHOUSE-DVD zu finden. Denn bekanntlich sind die Japaner vollkommen schmerzfrei bei ihren DVD-Veröffentlichungen. Man schaue sich nur die Japan-Version von KILL BILL 1 an. Ein klein wenig anders. Wer alles sehen will, muss worldwide shoppen oder unwissend mit dem zufrieden sein, was der deutsche DVD-Sektor bietet. Ansonsten: Gucken und freuen.
Irgendwie fad und sinnlos., 1. Februar 2008
Was ist an diesem Tarantino so anders als an den anderen? Eigentlich nix! Nur das Filmmaterial ist auf alt und billig getrimmt, was man anfangs an diversen Bild- und Tonaussetzern zu spüren bekommt. Dies ist aber eigentlich ganz nett gemacht und lenkt von der ansonsten vorherrschenden Handlungsleere ab. Diese Filmnachbearbeitung fällt aber eigentlich nur anfangs auf, so dass man sich dann auf die eigentliche Handlung konzentrieren kann und sollte. Diese ist schnell erzählt: Stuntman Mike (genial: Kurt Russel) fährt mit seinem Auto gerne junge Mädchen tot! Bei den ersten vieren klappt dies auch, die nächsten vier wehren sich. Das war es dann auch schon!
Was passiert dann fast 2 Stunden lang? Und wieso sind viele so enttäuscht von dem Film? Hier dazu meine Kritikpunkte aber auch positives:
Das sinnlose Gelaber, was von vielen als Kult und Tarantino-Style abgefeiert wird, nervt einfach nur noch. Die jungen Frauen labern die ganze Zeit von irgendwelchen Freunden und Bekannten und Liebhabern usw. und das mit einer Gossensprache, die nicht cool ist sondern einfach nur peinlich. Bei den anderen Filmen (Kill Bill, Pulp Fiction, Reservoir Dogs) gab es zwar auch diese Sprache und einige pseudocoole Momente, aber da wurde wenigstens die Handlung vorangetrieben, hier gibt es leider keine und das ist das große Problem des Films. Es kann ja sein, dass Tarantino das gewollt hat, weil die damaligen Billigfilme auch so inhaltlich leer waren, aber eines hat er dabei anscheinend vergessen: Diese Filme haben damals auch schon niemanden wirklich vom Hocker gerissen und waren nur dazu da, seine Freundin im Kino befummeln zu können...
Was bleibt also erwähnenswertes an diesem Film:
Zum Einen ist es sicherlich Kurt Russel, der so herrlich gemein ist. Auch hat er den einzig coolen Spruch im Film auf die Frage, was sein Bruder beruflich mache und wie dieser heiße...
Dann ist da noch ein sehr heißer Lapdance...
Ein paar kleinere Reminiszenzen an frühere Filme Tarantinos.
Und genial inszeniert: die erste Crashszene! Da bleibt einem fast die Spucke weg!
Außerdem die Actionszene, in der die Stuntfrau Zoe Bell auf der Motorhaube liegt, während sie andauernd gerammt werden. Da habe ich dann tatsächlich vergessen zu atmen!!
Also wer Action mag, guckt sich nur 2 Kapitel der DVD an, Tarantinofans gucken ihn ganz, aber wahrscheinlich nur einmal.
konstantes Niveau im Rahmen des Meisters Gesamtwerks, 31. Januar 2008
Deutlich widersprechen muss ich Kritikern, die DEATH PROOF als "schwächer" im Vergleich zu Tarantinos früheren Werken bezeichnen.
Sie haben sicherlich nicht die Filme gesehen, denen diese Hommage gilt: Vanishing Point, Gone In 60 Seconds (Original), White Lightning, White Line Fever, Dirty Lary Crazy Mary, Convoi, Switchbalde Sisters, Faster Pussycat Kill Kill und etliche Blaxploitation-Filme (Coffy vor allem).
Wer diese Filme (natürlich ebefalls durch Tarantino) kennen und lieben gelernt hat (entrückte Schätze des "echten", "ehrlichen" Films), wird DEATH PROOF lieben!
Die Dialoge sind nicht langweilig - wie von einigen Kritikern hier angemerkt - sondern stellen eine Unterhaltung dar, die in den heutigen vorhersehbaren Massenfilmproduktionen keinen Raum finden: Zum einen, weil schlicht die Ideen (die Kenntnis der Underground-Filmgeschichte) fehlen, zum anderen, weil eine derart vertiefte Darstellung - als retardierendes Moment - im Zeitalter der x-ten Angela Jolie-, Brad Pitt- und Jennifer Lopez-Romanze kein Raum findet.
Einfach nur Langweilig mit Ausnahme von Kurt Russel:, 25. Januar 2008
Das ist es also, das neue Werk eines in meinen Augen viel zu hoch gelobten Regisseurs. Man merkt dem Film mehr als nur deutlich die Handschrift Tarantino}s an. Über den Inhalt und was genau Grindhouse - Filme sind, gehe ich hier nicht näher ein, dies wurde auch schon mehrmals gut durchleuchtet. Um ehrlich zu sein, bis zu diesem Streifen für mich ein absolutes Fremdwort. Mag wohl auch der Grund sein, warum ich mit Death Proof" nicht so wirklich was anfangen kann.
Inhaltlich teilt sich der Film in fast zwei eigenständige Story}s. Lediglich die Hauptfigur, Stuntman Mike, sehr gut dargestellt von Kurt Russell, treibt in beiden Parts sein Unwesen. Ein sonderlich große Bandbreite bietet sich in Sachen Handlung nicht, diese dafür umso intensiver und auf jedes Detail bedacht. Nur was bringt mir dass wenn mir kein einziges Zitat und kein einzig erwähnter Streifen in den unzählig langen und öden Dialogen etwas sagt? Nichts!
Das was mich z.B. an Reservoir Dogs" oder Pulp Fiction" noch am meisten faszinierte, nämliche absolut geniale Dialoge, haben mich hingegen in Death Proof" mit Abstand am meisten gelangweilt. Zu lange und nun wirklich zu sinnlos für jemanden der sich in einer Amerikanischen Fernseh- und Kinowelt der 60er und 70er - Jahre nun mal überhaupt nicht zurechtfinden konnte. Die Actionreicheren Szenen, wie z.B. die letzten 15 Minuten hingegen konnten mich hingegen durchaus beeindrucken. Rasant, schnell und einfach gut inszeniert.
Die Kameraführung zeigt sich auch bei den Dialogen Tarantino - Typisch, fast alles an einem Stück abgedreht. Abgedreht ist auch der durchaus richtige Begriff für diesen Streifen, welcher auch durch die typischen wenigen, dafür aber doch recht harten blutigen Szenen daherkommt.
Nach Poseidon" bin ich doch ein klein wenig überrascht von Kurt Russel. Es scheint doch tatsächlich noch eine Rolle zu geben, in welcher er nicht als Rentner rüberkommt, sondern auch durchaus zu überzeugen weiß - sehr gut, Respekt. Mehr als nur eine Augenweide natürlich auch die gesamten weiblichen Parts, auch wenn ich mir von Rose McGowan in diesem Part in wenig mehr Spielzeit gewünscht hätte.
Im Endeffekt war Death Proof" für mich zwar keine Zeitverschwendung, nur kann ich zu diesem neuen ach doch so tollen Meisterwerk nun überhaupt keinen Bezug aufbauen. Nach Kill Bill 1 & 2" in meinen Augen bereits der nächste Tarantino - Streifen, welcher unter dem Durchschnitt zurückbleibt. Zuviel Gelaber über etwas was wohl die wenigsten aus den 70ern noch kennen. Da können auch noch so geile Mädels, ein guter Soundtrack sowie ein schön fieser Kurt Russel nichts mehr retten. Nichts für mich...
|