Kundenmeinungen
Toller Film, 30. Januar 2008
Beim ersten Mal mit Seth Rogen und Katherine Heigl ist wirklich ein gelungener Film.
Wenn man sich einen schönen Film Abend machen möchte,dann ist dieser Film eine gute Wahl.
unterhaltung ja...meilenstein nein ;), 30. Januar 2008
die vorschau & story vermittelten die erwartung einen sehr lustigen und unterhaltsamen film mit "beim ersten mal" zu sehen. unterhaltsam empfand ich ihn aufjedenfall aber lustig, leider nur streckenweise. die witze waren streckenweise einfach nur "plump" und nicht charasmatisch, welches ich ziemlich enttäuschend fand. bei einem teenie film hätte ich das noch akzeptabel gefunden aber bei einem solchen film hat es einfach nicht gepasst. dadurch hat der film leider ein wenig an reiz verloren, welches aber durch die wunderbaren und sympathischen darsteller aufgefangen worden konnte. alles in allem würde ich sagen für einen sonntag ist so ein film geeignet aber man sollte nicht zu viel erwarten.
Eine der unterhaltsamsten Hollywood-Komödien seit langer Zeit, 29. Januar 2008
Judd Apatow galt nach seinem Erfolg mit "Jungfrau (40), männlich, sucht ..." (2005) als DER neue Shooting-Star am Komödienhimmel. Eine Aussage, die man allerdings nur sehr bedingt akzeptieren konnte, war der Film im Grunde nichts weiter als eine lose Aneinanderreihung von reichlich vulgären Dialogen und im höchsten Falle amüsant statt witzig. Doch offensichtlich hat Apatow dazugelernt. Mit "Beim ersten Mal" gelang ihm nämlich eine durch und durch sympathische, ehrliche Komödie, die glücklicherweise nicht ausschließlich von perfekten Menschen in einer perfekten Welt handelt, sondern einen ungemein erfrischenden Bezug zur Realität innehat. Oberflächlich gesehen mag es sich "nur" um ein weiteres Schwangerschaftslustspiel handeln, doch der eigentliche Kern des Filmes beleuchtet andere, allerdings nicht weniger bedeutsame Dinge. So hinterfragt Apatow etwa, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen, oder welche Probleme das Eheleben mit sich bringen kann. Und obwohl Apatow auch diesmal wieder reichlich Profanitäten in sein Werk gepackt hat, gelingt ihm dennoch mühelos die Balance zwischen Komödie und Nachdenklichkeit. Mit den beiden Hauptdarstellern, Katherine Heigl und Seth Rogen, gelang ihm zudem ein echter Glücksgriff. Die Chemie zwischen den beiden stimmt einfach, und auch wenn Ben oberflächlich gesehen nichts weiter ist als ein Faulpelz und großes Kind, so kann man durchaus nachvollziehen, was Alison an dem eigentlich ganz sympathischen Wuschelkopf findet. Als Gegenpart fungieren Alisons Schwester Debbie (Leslie Mann beziehungsweise Frau Apatow) und ihr Schwager Pete (Paul Rudd), die ihr zeigen, wie man eine Ehe nicht führen sollte - und sie vor große Zweifel stellen.
Doch letztlich - so viel sei schon mal verraten - kommt natürlich alles ins Lot und im Grunde genommen will der geneigte Zuschauer auch nichts anderes sehen.
Und wenn der Film schon so gut ist, warum dann bei den Extras sparen? Das müssen sich die Macher jedenfalls gedacht haben. Über vier Stunden Bonusmaterial sind dabei zusammengekommen - exklusive den amüsanten Audiokommentaren von Stab und Besetzung übrigens. So gibt es unter anderem denkwürdige Dialoge, unveröffentlichte und alternative Szenen, eine großartige Mockumentary und vieles, vieles mehr. Und das Schöne daran: Es ist kein langweiliges Füllmaterial, sondern macht wirklich Spaß! Einzig macht der Ton gelegentlich Probleme, wirkt er doch - besonders beim Hauptfilm - oftmals sehr verwaschen, wohingegen das Bild okay ist.
Fazit: "Beim ersten Mal" ist sicherlich eine der unterhaltsamsten Hollywood-Komödien seit langer Zeit. Kurzweilig, amüsant, berührend. Und die DVD-Extras sind schlichtweg beeindruckend!
Fängt da an, wo andere Romantikkomödien aufhören..., 27. Januar 2008
...und geht manchem Zuschauer sicher zu weit, mit den ständigen Zoten und dem Dauergekiffe des Hauptdarstellers Ben und seiner Freunde. Für mich ist das genau der Humor, über den ich herzlich lachen kann und Beim ersten Mal ist meiner Meinung nach die ehrlichste, sympathischste und lustigste Liebeskomödie seit Meine Braut, ihr Vater und ich.
Der Film ist Balsam für die Seelen junger Paare, die zwar Kinder wollen, aber vom ständigen Rumgejammer der Medien, Politiker und Mitmenschen, über das Aussterben der Industrienationen und die Vergreisung der Gesellschaft, über die grosse Verantwortung, Kosten und Einschränkungen, die das Elternsein mit sich bringt, völlig verunsichert sind.
Während es bei der Vielzahl seichter Romantikkomödien am Ende darum geht ein Traumpaar vorm Traualtar stehen zu sehen, geht es bei diesem Film erstmal mit Gesprächen über Nacktszenen von Schauspielerinnen los. Ben und seine Freunde, die im Laufe des Film alle Arten des Marihuana-Konsums vorführen, wollen eine Homepage online stellen, in der die Filmszenen aufgelistet werden, in der eine Schauspielerin nackt zu sehen ist.
Hauptdarstellerin Alison ist auch von den Medien fasziniert und hat es grade zu einem Job vor die Kamera beim Sender E - Entertainment geschafft. Die Seitenhiebe auf das zynische Medienbusiness sind nicht zu plump, aber sehr lustig! Wir sind hier in Hollywood, wir lügen nicht.". Und da es gegen das Gesetz verstösst Alison zu zwingen für den Job, trotz Traumfigur, noch zehn Kilo abzunehmen, wird ihr geraten straffer" zu werden.
Die Sprüche von Ben und seinen Freunden sind dann doch sehr viel direkter und manchem wohl zu vulgär. Aber trotzdem, ist es hier nie so blöd und flach wie bei vielen Teeniekomödien der Neunziger. Wie schon bei Apatows Vorgänger-Film Jungfrau, 40, männlich sucht" ist es keine an den Haaren herbeigezogene Story, die nur doofe Gags aneinanderreiht, sondern ein Film mit echten Gefühlen und echten Menschen, der von Lachern aufgelockert wird.
Den Weg der beiden werdenden Eltern zu beobachten ist spannend und temporeich wie ein Actionfilm. Endlich mal eine Liebeskomödie für beide Geschlechter! Das es auch nach der Ehe noch genug spannendes zu erzählen gibt, zeigt Alisons Schwester, die den Verdacht hegt das ihr Mann sie betrügt. Die Auflösung dieses Verdachts ist mein persönlicher Lieblingsgag des Film und zusammen mit der Vagina-Szene im Krankenhaus einer der stärksten Momente von Beim ersten Mal.
Der offene Umgang mit Drogen, ein Mal Pilze, aber im wesentlichen Marihuana, wurde gut gelöst, meine ich. Kein Pulver und keine Pillen", ist der Rat von Bens Vater. Apatow zeigt, das Kiffen zwar locker macht, verschweigt aber auch nicht, dass es verblödet. Und Alison stellt Ben vor die Wahl, entweder ein bekiffter Loser und Single, oder ein verantwortungsbewußter Partner.
Ein wunderbarer Film!
Ei etwas dümmlicher Film, 25. Januar 2008
Als ich "Beim ersten Mal" auf DVD angeschaut habe war ich ganz schön sauer. Das Geld hätte ich auch in einen besseren Film investieren können. Die Story über den Lebenskünstler der nach einer Party eine junge Frau schwängert, Ihr ein Kind macht und sich dann mit der Frau (dem ungebohrenen Kind zuliebe) zusammenrauft ist ok, nur braucht man darüber keinen Film zu drehen. Mein Rat: Sparen sie sich das Geld
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