Kundenmeinungen
Nicht immer überzeugender Film !, 25. August 2008
Dieser Film braucht eigentlich viel zu lange bis er in die Gänge kommt. Es ist die tragische Geschichte eines Jugendlichen, der beim einer Autofahrt mit seiner Freundin und einem weiteren befreundeten Pärchen einen folgenschweren Unfall baut, der das Leben aller völlig verändern wird. Das diese Veränderung nicht gerade positiv ist muß wohl kaum geschildert werden. Der junge High School Schüler ist wegen diesem Unfall erst einmal eine Artpflegefall geworden. Zwar kann er fast alles immer noch alleine machen, aber er leidet unter ziemlichen Gedächnißverlust. Außerdem bekommt er eine Art psychologische Betreuung. War er einst ein Hockey Star seiner Schulmannschaft so muß er sich jetzt damit abfinden ohne seine ehemalige Freundin zurück gezogen, mit einem älteren Zimmergenossen in einem Apartment zu leben. Da die Schulzeit auch vorbei ist gibt es in seinem Leben nicht mehr viele Kontakte oder Freunde, die ihn irgend wie auf andere Gedanken, als die der Vergangenheit bringen könnten. Der Film ist zu langsam, denn er zeigt den jungen Mann beim kochen und anderen Dingen zuhause, die einfach nur langweilig wirken. So ist es schon fast eine Erlösung als im letzten Drittel er endlich bei einem Banküberfall mit machen soll. Da er schon länger in einer hiesigen Bank als Putzer arbeitet soll er nun einer Gang ermöglichen dort einzubrechen. Dieser Einbruch mit einem ehemaligen Schüler wird jedoch zum Fiasko, das ihn auch noch in Lebensgefahr bringt. Letztendlich fehlt es dem Film an Spannung und die Story ist teilweise einfach zu öde als, daß sie aus dem Film einen spannenden Thrille machen könnte.
Wunderbare Unterhaltung!, 5. Mai 2008
Clever, cleverer, am cleversten ...Mich hat dieser Film bestens unterhalten, was nicht nur an der interessanten Story liegt sondern sicherlich auch an dem grandiosen Joseph Gordon-Levitt! Fantastisch wie sich der Schauspieler aus "10 Dinge die ich an Dir hasse" immer weiterentwickelt hat...er scheint sich immer Rollen auszusuchen, die wie die Faust aufs Auge passen, wie z.B. bei "Mysterious Skin". Ich schaue mir Josephs Mienenspiel zu gerne an.Zur Story: Chris Pratt (Joseph Gordon-Levitt), seine Freundin Kelly und zwei Freunde fahren in einem Auto, als es zum Unfall kommt. Pratts Freunde sterben, Kelly wird schwer verletzt und bricht den Kontakt zu ihm ab, er selbst wird verletzt und leidet seitdem unter schwerem Gedächtnisverlust (Kurzzeitgedächtnis), der ihn nicht nur zur lebenslangen Einnahme von Medikamenten zwingt, sondern auch dazu sich die profansten Dinge zu notieren.Der einstige Eishocky-Star ist also in Sekunden vom Top Star zu einem hilfsbedürftigen Fladen degradiert worde und selbst seine Eltern glauben nicht daran, dass er je wieder wirklich selbstständig leben kann...--mehr möchte ich hier nicht preisgeben, denn es würde viel zu viel vom Filmgeschehen verraten! Schaut euch den Film an, er ist wirklich grandios & anders. Ein Thriller-Drama mit komödiantischen Zügen.
Wer ein zweites "Memento" erwartet wird enttäuscht, 14. April 2008
Als einen eigenwilligen Film-Noir könnte man "Die Regeln der Gewalt" bezeichnen, allerdings nicht vergleichbar mit dem storyähnlichen "Memento" von Christopher Nolan.Storytechnisch passiert in Scott Franks Film "Die Regelnder Gewalt" einfach zu wenig, um den Zuschauer wirklich dauerhaft vom Sessel zu reißen und zum Nachdenken zu bringen.Vor allem das ellenlange Vorspiel, bis es schließlich zumviel zu kurzen Showdown kommt, nervt nach einiger Zeit.Die einzige wirkliche Parallele zu "Memento" ist die Tatsache,dass der Hauptcharakter durch einen Unfall sein Gedächtnis verliert, und anhand von Aufschrieben auf kleinen Zetteln, seinLeben neu sortiert und nach diesen "Regeln" lebt.Ansonsten liegt "Die Regeln der Gewalt" meilenweit hinter demanspruchsvollen "Memento" zurück.Sowohl die Darsteller, als auch die Story sind dafür einfach zu durchsichtig geraten.Die Story ist, bevor sie überhaupt richtig begonnen hat, vorher-sehbar und zu einfach gestrickt.Das komplette Gegenteil hierzu ist wohl "Memento", dessen kompletteHandlung man wohl erst nach zweimaligem Betrachten versteht.Zu erwähnen wäre wohl noch Jeff Daniels, dem es erstaunlich gutgelingt den erblindeten Lewis glaubhaft und überzeugend darzustellen.Hauptdarsteller Joseph Gordon-Levitt kann nur teilweise als "Gedächtnisloser" überzeugen, und schafft es nicht beständig, diedoch anspruchsvolle Rolle, überzeugend zu verkörpern.Insgesamt ist der Film ein solide inszenierter Film-Noir, der wohlvor allem den Fans dieses Genres gefallen wird.Ein zweites "Memento" ist jedoch Regisseur Scott Frank, mangelstiefgründiger Story und oberflächlichen Darstellern, nicht gelungen.
Mehr davon!, 20. März 2008
Ein richtig gut gemachter, packender, toll inszenierter Thriller mit einem umwerfenden Hauptdarsteller (ich kann Gordon-Levitt immer nicht genug preisen) und einem ebenfalls exzellenten Gegenspieler (Matthew Goode - den Namen sollte man sich merken). Dazu noch Jeff Daniels in einer kleinen, aber feinen Nebenrolle als blinder Mitbewohner Lewis. Allein die Tatsache, dass sich die vielschichtige Story um so untypische Thrillercharaktere wie Chris (Gordon-Levitt) und Lewis entspinnt, ist den Kinobesuch wert. Und darüber hinaus wird man auch noch mit einem 1A-Soundtrack belohnt!
"I have the money. I have the power.", 1. Februar 2008
Story:Chris hat eine glänzende Zukunft vor sich: er ist sehr beliebt auf seiner Schule, ein Top Eishockey Spieler, kommt aus einer reichen Family und ist smart. Auf den Weg zu einer Party verursacht er leichtsinnig einen Unfall. 2 Freunde sterben, er überlebt. Durch diesen Unfall ist sein Kurzzeitgedächnis eingeschränkt. Er muss ich für viele banale Dinge notizen machen (Auftstehen, anziehen, frühstücken etc). Dinge, die sein blinder Roomate Lewis besser hinbekommt. Nachts arbeitet er als Hausmeister in einer Bank. Als er einen alten Sulfreund trifft, überredet dieser Ihn eine Bank zu überfallen: die Bank in der Chris arbeitet.Der Film ist ganz ordentlich. Aber es fehlte mir schon das besondere, weil die Story teilweise schon geklaut wirkt (Memento meets Old School Gangsterfilme).Die Schauspieler passen alle gut hier rein. Gerade Joseph-Gordon Levitt ist wirklich eine gute Wahl gewesen. Sein vorheriger Film BRICK war inhaltlich zwar ein anderer, aber hatte auch diese Film Noir Adaption in unsere Zeit. Ist jedenfalls gute Unterhaltung und die 3 Sterne sind absolut positiv gemeint. Besonders bizarre ist hier aber der Deutsche Titel "Regeln der Gewalt". Mir ist immer noch nicht klar, was dieser Titel mit diesem Film zutun hat, zumal der Originaltitel "The Lookout" sehr treffend ist.
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