Kundenmeinungen
Caine - 5.Rebellion, 3. Dezember 2008
Erster Eindruck: Immer noch gut, aber nicht so stark wie die Vorgänger Nicolas Kilkenny und McGovern befinden sich nach wie vor in der Gefangenschaft der grausamen und Menschen verachtenden Aganoi. Bedroht von schrecklichen Spinnendämonen entdecken sie ein Loch in der Felswand, wo sie mit Dhalarin vom Volk der Kyankor einen Pakt schließen. Währenddessen kommen Colin Drake mit der allseits bekannten jungen Reporterin Linda Watkins in einem abgelegenen und gut gesicherten Gelände an. Dort plant Colin Drake Fürchterliches: Um die Tunnelsysteme unter der Stadt zu zerstören und somit den Kyankor einen herben Rückschlag zuzufügen, will er die Stadt mit Atomwaffen bombadieren. Eine nicht auszudenkende Katastrophe für die Bevölkerung, doch er ist wild entschlossen... Kaum die Schlacht um die verbotenen Hallen überstanden, stehen Caine und Torkaan einer gewaltigen Horde von Dämonen gegenüber. Ein gefundenes Fressen für Kartaan, seinen "Schützling" anzufeuern und seiner grausamen Tötungslust freien Lauf zu lassen. Doch irgendwann dreht Caine den Spieß um...Folge 5 der Erfolgsserie aus dem Hause Lausch kommt leider nicht so stark daher wie die überwältigenden Folgen 1 bis 4. Es scheint alles nur der Vorbereitung eines großen Finales zu dienen. Auffallend ist dies in den Szenen, die in der Kindheit von Sean angesiedelt sind. Bitte nicht falsch verstehen, besonders die Kampfszenen von Caine sind packend und temporeich wie immer, aber es fehlt der letzte Pfiff. Die Stärken der ersten Folgen, der bissige, sarkastische Humor und die düstere Musik, sind immer noch allerorts, leider aber immer einen Hauch zu viel. Fand man vorher noch genau die richtige Dosierung, wird hier alles noch mehr auf die Spitze getrieben. Ein Punkt, der dem Hörspiel schadet.An den Sprechern ist überhaupt nichts auszusetzen! Neben dem bewährten "Stammcast" mit fantastischen Sprechern wie Thorsten Michaelis, Lutz Riedel, Rainer Schmitt und Claudia Urbschat-Minguez (um nur einige zu nennen) hören wir in einer kleineren Rolle den ehemaligen "Echt"-Sänger und Jungschauspieler Kim Frank. Auch Reinhilt Schneider gibt sich als Dhalarin die Ehre und klingt mal so gar nicht nach der kleinen Hexe Schrumpelmei. Allesamt wirken so vertieft in ihre Rollen, dass es eine Freude ist, zuzuhören!Die Musik ist - wie schon erwähnt - etwas zu düster und stammt von der recht neuen Band Limbogott. Allein genommen ist deren Erstlingswerk "Pharmaboy" von Fans und Kritikern hochgelobt gewesen, leider gelingt die nahtlose Eingliederung in das völlig andere Genre Hörspiel nur bedingt, es wirkt oft leicht aufgesetzt und mit Zwang integriert. Die Soundeffekte und Geräusche sind dann aber wieder in bester Caine-Manier und wirken authentisch, mal nebenbei, mal in gewalige Schlachten integriert.Das Cover hat auch diesmal wieder Günter Merlau persönlich gestaltet, ich find das Cover gelungen. Ich habe auch Stimmen gehört die es nicht mögen, mit der lächerlichen Begründung es sei zu schwul.....Was bitte ist denn zu schwul??? Es passt zur Folge und nur daruf kommt es an.Fazit: Fazit: Leider eine etwas schwächere Folge von Caine, die man wegen der tollen Serie und den engegierten Produzenten aber gerne vergibt. Es kann halt nicht jede Folge ein absoluter Volltreffer sein... Wir lesen uns bei Folge 6 ;-)
1A-Actionhörspiel, 10. Januar 2008
Endlich geht es mit der Vorzeigeserie von Lausch in die nächste Runde. Der martialische Titel besagt es schon, ab jetzt wird zurückgeschlagen und die Handlung gewinnt noch mehr an Tempo, wenn das überhaupt möglich ist. Auffallend ist zunächst, dass nicht mehr die dänische Band Mnemic den Metal-Soundtrack liefert, sondern Limbogott, welche aber nicht weniger hart und zugleich klangvoll daherkommen. Die Story wird etwas geradliniger und leichter nachzuvollziehen. In Rückblicken erfährt man zudem, wie Kilkenny dazu gebracht wurde Polizist zu werden und welche Rolle sein Stiefvater dabei spielte. Letzterer wird übrigens von Rainer "Larry Brent" Schmitt gesprochen, dessen angenehme, ruhige Stimme gut zu dem Charakter passt. Kilkenny wird abermals herrlich ruppig und schonungslos offen von Karl Schulz verkörpert, der im Fernsehen als Stimme von "Mr. T" alias B.A. vom A-Team zu hören ist. Als Dhalarin brilliert Hörspiel-Ikone Reinhilt Schneider. Auch die Stammbesetzung, allen voran Torsten Michaelis, wirft wieder alles in die Waagschale und liefert ein Hörspiel der Spitzenklasse ab. Hinzu kommen die professionellen Effekte, die äußerst real wirken.Die Story hat sich mittlerweile fast gänzlich von den irdischen Gefilden abgehoben und ist keinem Genre eindeutig zuzuordnen. Ein bisschen Science-Fiction, eine gute Portion Horror, viel Fantasy und eine Menge Action machen das Hörspiel zu einem Fest für die Ohren."Rebellion" ist die perfekte Fortsetzung der ersten vier Caine-Folgen, welche man aber unbedingt kennen sollte, um seinen Spaß an dieser Episode zu haben.Das Booklet zeigt Kilkenny mit seiner glückbringenden Polizeimarke, die in dieser Folge keine unwesentliche Rolle spielt. Ein ideales Motiv für den Titel. Ansonsten hat das Begleitheft außer den bislang erhältlichen Folgen, Stab und Besetzung, sowie ein wenig Werbung für Limbogott nicht viel zu bieten. Kunstvolle Zeichnungen und Begleitmaterial wie bei "Drizzt" oder "Die schwarze Sonne" sucht man hier leider vergeblich, wobei ein Glossar nicht unangebracht gewesen wäre.Fazit:1A-Actionhörspiel mit brillanten Sprechern, die bis in die kleinste Nebenrolle ideal ausgewählt wurden, und einem hammerharten Soundtrack der Band Limbogott. Ein Muss für alle Fans von Caine.
1A-Actionhörspiel mit brillanten Sprechern, 5. Januar 2008
Caine und Torkaan müssen auf Kyankor die Führer des Volkes dieser blauschuppigen Aliens davon überzeugen, dass es wichtig ist gegen die Aganoi in den Krieg zu ziehen. Nur durch eine List gelingt es Caine schließlich, dank des Penumbra, die Zweifel der Politiker Kyankors auszuräumen. Torkaan stellt eine schlagkräftige Armee zusammen, doch Hunderte riesiger Spinnen und grausame Nebelgeister stellen eine schier unüberwindbare Barriere dar und Caine ist einmal mehr dazu gezwungen Kartaan, den Schlächter, zu entfesseln ...Zur selben Zeit muss Sergeant Kilkenny auf dem Basisplaneten der Aganoi als Sklave arbeiten. Dabei macht er Bekanntschaft mit Dhalarin, einer Angehörigen des Volkes von KyanKor und ebenfalls Gefangene der Aganoi. Zusammen mit ihr gelingt es Kilkenny die Sklaven aufzuwiegeln und eine Rebellion anzuzetteln. Der Kampf gegen die Aganoi hat aber erst begonnen ...Endlich geht es mit der Vorzeigeserie von LAUSCH in die nächste Runde. Der martialische Titel besagt es schon, ab jetzt wird zurückgeschlagen und die Handlung gewinnt noch mehr an Tempo, wenn das überhaupt möglich ist. Auffallend ist zunächst, dass nicht mehr die dänische Band MNEMIC den Metal-Soundtrack liefert, sondern LIMBOGOTT, welche aber nicht weniger hart und zugleich klangvoll daherkommen. Die Story wird etwas geradliniger und leichter nachzuvollziehen. In Rückblicken erfährt man zudem, wie Kilkenny dazu gebracht wurde Polizist zu werden und welche Rolle sein Stiefvater dabei spielte. Letzterer wird übrigens von Rainer Larry Brent Schmitt gesprochen, deren angenehme ruhige Stimme gut zu dem Charakter passt. Kilkenny wird abermals herrlich ruppig und schonungslos offen von Karl Schulz verkörpert, der im Fernsehen als Stimme von Mr. T alias B.A. vom A-TEAM zu hören ist. Als Dhalarin brilliert Hörspiel-Ikone Reinhilt Schneider. Auch die Stammbesetzung, allen voran Torsten Michaelis, wirft wieder alles in die Waagschale und liefert ein Hörspiel der Spitzenklasse ab. Hinzu kommen die professionellen Effekte, die äußerst real wirken. Die Story hat sich mittlerweile fast gänzlich von den irdischen Gefilden abgehoben und ist keinem Genre eindeutig zuzuordnen. Ein bisschen Science-Fiction, eine gute Portion Horror, viel Fantasy und eine Menge Action machen das Hörspiel zu einem Fest für die Ohren.REBELLION ist die perfekte Fortsetzung der ersten vier CAINE-Folgen, die man aber unbedingt kennen sollte, um seinen Spaß an dieser Episode zu haben.
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