Kundenmeinungen
Durchweg durchschnittlich, 2. Juni 2008
Ab und an spiele ich auch gerne mal einen Weltraum-Shooter. Darkstar One ist einer mit wenig Abwechslung. Die Missionen und Aufträge, die man sich am Terminal holen kann sind immer gleich. Entweder man soll jemanden abschießen, an dem je nach Spielfortschritt eine mehr oder weniger große Bande dran hängt, etwas bewachen, was dann überfallen wird oder selbst etwas überfallen... ab und an gibts noch einen geheimen Schmuggel- oder Fotografierauftrag. Das wars.Das eigene Schiff rüstet man auf in dem man Artefakte sammelt die fast immer in Asteroiden stecken, die sehr weit am Rande der Karte liegen. Das ist sehr nervig da immer hin zu fliegen und dann durch den Eingangstunnel, denn es gibt 100 Artefakte. Unterschiedliche Waffen gibt es wenige. Ich empfehle alle Nebenquests zu machen und auch in jedem System mal zu schauen ob es eine Anomalie oder Schiffswracks gibt. In den meisten Fällen sitzen da Piraten, die man tot machen kann und dann eine Spezialwaffe erhält, die etwas besser ist als die handelsüblichen.Dann wäre da noch der Handel: Nach den ersten paar Abwicklungen probierte ich auch Schmuggel. War aber beides langweilig nach ner Zeit und brachte zu wenig Geld. Man kauft eine Ware ein und bringt sie in ein anderes System um sie dort zu verkaufen. Wenn es illegale Ware ist (von System zu System unterschiedlich), muss man aufpassen nicht von der Polizei gescannt zu werden. Das ist aber nicht so schwer, man kann einfach sehr weit nach "oben" fliegen und die Station von oben anfliegen. Denn die meisten Einheiten sind auf einer Ebene verteilt.Ohnehin habe ich trotz des Schwierigkeitsgrades "schwierig" kaum Probleme und immer genug Geld.Den Storyverlauf kann man nicht selbst bestimmen, nur die Geschwindigkeit. Man kann bevor man weitermacht etliche Zwischenmissionen machen. Dabei empfiehlt es sich den Guten zu spielen, denn der bekommt für das abschießen von Piraten Kopfgeld. Somit hat man eigenlich immer genug Geld um sein Schiff aktuell zu halten. Das ist das wichtigste.Klingt jetzt sehr negativ die Rezension, aber für den Budgetpreis kann man es echt spielen. Mehr Atmosphere bietet z.B. Aquanox, zwar unter Wasser aber vom Prinzip her gleich.Der Grund warum man es spielen kann ist einfach das doch zum Teil vorhandene Weltraumfeeling und das upgraden des Schiffes. Man will sich halt ein Super-Schiff basteln.
Darkstar gone - ab in den Hyperraum!, 22. Mai 2008
In den meisten Punkten kann man Rezensent Alexander zustimmen: das ist gut, so muss ich weniger schreiben. Einerseits ist es ja ein schönes Weltraumspiel, andererseits hätte ich mir neben der schönen grafischen Präsentation mehr Abwechslung beim Gameplay gewünscht, da man ja doch die meiste Zeit damit beschäftigt ist, irgendetwas abzuschießen. Dennoch ist das Spiel nicht schlecht und die Darkstar One modular aufzurüsten, macht Spaß. Leider kommt die Story ein bißchen zu austauschbar und klischeeisiert daher.Was das Gesamtpaket angeht- ich bin es gewöhnt, für JEDES Spiel ein beiliegendes Handbuch geliefert zu bekommen- was leider nicht dabei war. Daher: 4 Punkte
ABSTÜRZR OHNE ENDE, 9. März 2008
das spiel ist eigentlich eine nachahmung von freelancer!!eigentlich ist das spiel sehr gut WENN da nich diese STÄNDIGEN ABSTÜRZE währen!!!!!so lies sich das spiel LEIDER bei mir nich spielen (weil unspielbar)!!!!ansonsten wer das glück hat nich STÄNDIG von diesen abstürzen geplagt zu werden der bekommt einen guten freelancer ersatz!!Schade das ich es nicht spielen konnte!!!!!R I S I K O ! ! ! !
Totgesagte leben länger, 30. November 2007
Seit Digital Anvils Achtungserfolg "Freelancer" stellte sich das Genre der Weltraum-Kampfsimulationen quasi als ausgestorben dar. Warum es einige Zeit dauerte, bis sich die deutsche Software-Schmiede Ascaron dem darbenden Genre annahm ist zwar ein kleines Rätsel, aber das Ergebnis fällt dafür um so erfreulicher aus. Die Geschichte von "Darkstar One" ist schnell erzählt, da sie letztlich alle gängigen Klischees und Elemente einer ordentlichen Sci-Fi-Story enthält: Kayron Jarvis, ein junger Heißsporn, erbt ein von seinem, unter mysteriösen Umständen, verstorbenen Vater konstruiertes Schiff - die titelgebende "Darkstar One". Er macht sich nun auf die Suche nach den vermeintlichen Mördern seines Vaters und kommt dabei einer Verschwörung von intergalaktischen Ausmaßen auf die Spur. Dabei trifft er auf eine Reihe klassischer und liebevoll gestalteter Figuren, die für jede SF-Saga obligatorisch wären: Einen rauhbeiniger Schmuggler, einen leicht wirren Wissenschaftler und, nicht zuletzt, eine Dame, die ihn allerlei Schwierigkeiten bringt. Von der technischen Seite her, bewegt sich das Spiel auf einem soliden Niveau und stellt den wohl aktuell am schönsten anzusehenden Weltraum-Shooter dar - was aber, aus Mangel an Konkurrenzprodukten, nicht wirklich ein Wunder darstellt. Die Sprecher der verschiedenen Charaktere machen ihre Sache ordentlich, wovon sich zahlreiche Adventures und andere Spiele, bei denen die Wirkung der Sprache nicht unerheblich ist, eine dicke Scheibe abschneiden können. Das Spielprinzip selbst ist natürlich recht simpel - alle rot markierten Schiffe abschiessen, Güter einkaufen und mit den verschiedenen Handelsstationen Geschäfte tätigen und gegebenenfalls mal einige Transporter bewachen oder geheime Treffen belauschen. Alles ist machbar, es gibt eigentlich keine wirklich unlösbaren Stellen. Und dies ist auch der kleine Wermutstropfen: Je weiter man im Spiel kommt und je mehr man sein Schiff ausbaut, wird es einfach zu leicht. Die Gegner können später sechs dicken Frontkanonen selten etwas entgegen setzen und somit verkommen die regelmäßigen Scharmützel mit kleineren Piratengruppen fast schon zu einem Störfaktor - aber wenigstens bekommt man für den Abschuss dieser stets einen kleinen Obolus gezahlt, was die Motivation geringfügig aufrecht erhält. Unterm Strich ist "Darkstar One" also ein absolut empfehlenswertes Spiel für alle Freunde von "Wing Commander", "Privateer", "Starlancer", "Freelancer" und "Conflict Freespace". Für den zu coolen Haupthelden und die etwas nervenden Piratenscharmützel gibts aber insgesamt einen Punkt Abzug in der Gesamtwertung - aber zu dem Preis soll man sich davon nicht abschrecken lassen.
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