Kundenmeinungen
SONY ALPHA 700 - Eine Semi-Pro-Kamera erster Güte, 11. Juni 2008
Ich habe mir die Alpha 700 vor etwas über einem halben Jahr als Ersatz für die Alpha 100 gekauft. Die Hauptgründe für den Wechsel waren vorwiegend der verbesserte Autofokus, das wertigere und griffigere Gehäuse, das detailreichere Display und (zwar eher untergeordnet) das Rauschverhalten. Zum Autofokus:Da stellte ich auf Anhieb einen riesigen Fortschritt zur Alpha 100 fest. Der Autofokus ist extrem schnell und treffsicher. In letzter Zeit fotografierte ich ziemlich oft mit meinem alten 'Minolta 200/2.8 HS' und hatte bisher noch nicht ein einziges fehlfokussiertes Bild! Bei jedem Bild sass die Schärfenebene perfekt auf den Punkt genau; eine wahre Freude :) Auch mit dem Tamron 28-75/2.8 und dem Sony 50/1.4 ist kaum ein Bild unscharf. Einzig mein Sigma 10-20 arbeitet an der Alpha 700 nicht mehr so ordentlich wie früher, aber ob das wirklich an der Kamera liegt...?Zum Gehäuse:Das zwischen einem Einsteiger- und einem Mittelklasse resp. Semi-Pro-Modell ein gewisser Unterschied zu erwarten ist, dürfte auf der Hand liegen. Wo die Alpha 100 noch Plastik verbaut hatte, bietet die Alpha 700 ein wertiges, teils abgedichtetes Magnesiumgehäuse. Die Alpha 100 lag mir für ihre Grösse schon recht gut in der Hand, aber die Alpha 700 ist doch nochmals eine ganz andere Liga. Und wenn ich heute eine Alpha 200 oder 350 in die Hand nehme, kann ich kaum glauben, dass die Alpha 100 genauso klein war. Ich könnte mich jedenfalls nicht mehr an eine solch kleinen Kamera mit Plastikgehäuse gewöhnen.Zum Display:Das Display bietet volle VGA-Qualität mit 920'000 Bildpunkten. Mit dem 6.7-fach Zoom erhält man eine 100%-Ansicht auf dem Display (jeder Pixel wird dargestellt) und kann so sein Bild absolut zuverlässig auf Schärfe oder anderweitige Kriterien kontrollieren. Wo ich früher an der Alpha 100 die Schärfe vor Ort teilweise nur erahnen konnte, ist mir bei der Alpha 700 nun eine vollkommen zuverlässige Kontrolle möglich. Auf ein solches Display würde ich ebenfalls nie mehr verzichten wollen! Eine feine Sache!Zum Rauschverhalten:Das Rauschverhalten war mir sicherlich nicht das Wichtigste, da ich ausschliesslich in RAW fotografiere und die Bilder konsequent nachbearbeite, aber Sony hat sich in diesem Bereich sicherlich auch stark verbessert. Als RAW-Shooter ist mir die automatische Rauschunterdrückung von RAW-Files einwenig ein Dorn im Auge (lässt sich nicht abschalten), aber soweit ich mich informiert habe, liefert diese sehr gute Resultate. Die Rauschunterdrückung setzt soviel ich weiss auch erst ab ISO 1600 ein. Da ich 99% meiner Fotos unterhalb von ISO 1600 schiesse, dürfte dies sowieso irrelevant sein für mich.Und sonst:Was ich inzwischen auch schätzen gelernt habe, ist die schnellere Bildreihenfolge (5 Bilder pro Sekunde), das hintere Wählrad für den Daumen und gesamthaft die Platzierung der Bedienelemente. Nach etwas Übung muss ich nun die Kamera nicht mal mehr vom Auge wegnehmen um meine Einstellungen vorzunehmen. Die gesamte Bedienung und Menüführung ist, wie schon bei der Alpha 100, logisch durchdacht und lässt sich nach kurzer Zeit völlig intuitiv bedienen. Auch das sich alle wichtigen Einstellungen per FN-Taste direkt auf dem Display umstellen lassen, ist wirklich ein tolles Feature. Für das rote AF-Hilfslicht war ich auch schon dankbar; viel angenehmer als die bekannten lästigen Blitzsalven! Der Steady-Shot leistet wie schon bei der Alpha 100 guten Dienst und erleichtert einem das fotografieren bei schlechtem Licht oder freihändig im Telebereich enorm! Auch positiv zu erwähnen ist die programmierbare Custum-Taste. Zwar lässt sich nur aus einer begrenzten Auswahl an Funktionen auswählen, aber es hat doch einige sinnvolle dabei (z.B. AF-Feld). Ein netter Zug von Sony ist dann noch die mitgelieferte Fernbedienung. Echt toll, auch wenn ich mir kurz zuvor noch den Kabelfernauslöser für meine Alpha 100 gekauft habe.Gerne gesehen hätte ich hingegen noch etwas ausgeprägtere Möglichkeiten bei der Belichtungskorrektur. Zwar ist der Bereich immerhin schon von +/- 2.0 auf +/- 3.0 gestiegen, doch für DRI-Aufnahmen wäre noch etwas mehr wünschenswert gewesen. Auch nicht schlecht wäre eine Automatik, die man evtl. gleich individuell einstellen könnte (Grösse der Belichtungsschritte und Anzahl der Bilder). Auch habe ich mich gefragt, weshalb sie nicht gerade die ganze Kamera abgedichtet haben. Vor allem der Bereich der Speicherkarte wäre sicherlich noch sinnvoll gewesen! Zwar hat Sony keine abgedichteten Objektive, doch alles was an der Kamera zusätzlich abgedichtet ist, stellt eine Aufwertung dar.LiveView habe ich nie vermisst an der Kamera, da ich bislang noch in keine Situation geraten bin, in der ich diese Technik benötigt hätte. Wer jedoch auf LiveView setzt, muss sich entweder die Alpha 300/350 anschauen, auf einen Nachfolger der Alpha 700 warten, oder zu einem anderen Hersteller wechseln. Für mich jedenfalls stellt das fehlende LiveView keinen Negativpunkt dar.Ach ja, der Akku der Kamera hält trotz des sicherlich grösseren Stromverbrauchs des Displays erstaunlich lange! Ich kann gut auf 3 intensive Fototouren von jeweils einem ganzen Tag gehen, ohne den Akku laden zu müssen.Zum Schutz des Displays kann ich übrigens den Hartplastik-Vorsatz empfehlen. Er beeinträchtigt nicht die Qualität des Displays und macht auch optisch einen guten Eindruck an der Kamera. Ich würde ihn jederzeit einer Schutzfolie vorziehen (hatte ich auf der Alpha 100), da im Gegensatz zur Folie wirklich keinerlei Qualitätseinbussen bemerkbar sind, nichts in direktem Kontakt mit dem Display steht und ich ihn jederzeit ab- und wieder anbringen kann.Alles in allem finde ich beinahe nichts, was ich an dieser Kamera kritisieren könnte. Bis ich die beiden oben genannten Punkte gefunden habe, musste ich doch gleich einige Zeit nachgrübeln. Und das sagt doch eigentlich schon einiges über die Kamera aus. Sony ist mit der Alpha 700 eine fantastische Kamera für den engagierten Fotografen gelungen, die einem viel Freude und Potenzial für perfekte Fotos bietet. Wer sich etwas in der Richtung der Canon 40d oder Nikon D300 sucht, sollte die Alpha 700 ganz klar auch in seine Auswahl miteinbeziehen!
tolle Ausstattung, leider hohes Rauschen...., 26. April 2008
Ich habe die a700 u.a. auch wegen der eingebauten Bildstabilisierung gekauft (auch wenn ich sie für die Personenfotografie in Innenräumen (ohne Blitz) nicht benötige. Die Option, alle Objektive stabilisiert verwenden zu können, ist einfach reizvoll). Ausstattung und Geschwindigkeit lassen eigentlich keine Wünsche offen. Auch Objektive gibt es ausreichend auf dem Markt (wenn nicht original, dann Fremdhersteller oder sehr gute gebrauchte Minolta-Objektive). Der knackscharfe Monitor ist eine Wucht, Handling und die intuitive Bedienbarkeit ebenso.ABER: ich fotografiere sehr gerne ohne Blitz in Innenräumen, und die Motive sind fast ausnahmslos Personen (v.a. Kinder). Hier bin ich ehrlich gesagt erschrocken. Die Fotos sind ab ISO 400 einfach sehr (farb-)rauschanfällig. Obwohl ich mittlerweile die Firmware 3.0 habe (1.0 war eine Katastrophe: matschige und verrauschte Bilder ab ISO 400), hat sich da zwar ein bisschen, aber eben nicht so viel getan, dass ich sagen könnte, sie ist nur annähernd so rauschfrei wie eine 40D von Canon (mit der ich auch schon fotografiert habe). Der Bildstabi bringt mir bei bewegten Motiven nix, hier bin ich auf gute hohe ISO's angewiesen. Klar rauschen auch die 40D und die D300, aber eben auf einem wesentlich besseren und handhabbaren Niveau als die a700. Fazit: ich kaufe eine DSLR in erster Linie, um hervorragende Fotos machen zu können, auch und gerade bei schlechteren Lichtverhältnissen. Und das liefert mir die a700 nicht zufriedenstellend. Ich muss ergänzen: ich fotografiere v.a. Jpegs, weil es einfach und schnell gehen muss. Die RAW-Fotos der a700 sollen hingegen sehr gut sein. Aber ich will nicht jedes Bild durch den RAW-Konverter jagen. Das kostet einfach Zeit und Speicher.Wer's mag....
Profi Kamera, 16. April 2008
Ich habe die Sony Alpha 700 inkl. dem neuen Opjektiv 18-250 von Sony und kann diesen Produkten nur 5 Sterne geben.Eine richtige tolle Maschine die alles, aber wirklich alles kann.Meine bisher beste Spiegelreflexkamera. Entspricht absolut dem angekündigten und vorgestellten Beschreibungen.
Spitzen-Spiegelreflexkamera von Sony !!!, 25. Januar 2008
Nach ca. 1000 Fotos und einigen Wochen der Spiegelreflex-Fotografie bin ich sehr zufrieden mit der Alpha700. Hier meine Eindrücke: Look and Feel: Sie liegt satt und griffig in der Hand, ist genau richtig dimensioniert, und der Griff ist so geformt, dass auch der kleine Finger nicht überflüssig oder im Weg ist. Es ist genug Platz für den Daumen vorhanden und durch die zusätzliche Ausformung der oberen rechten Ecke ergibt das ein sehr sicheres Griff-Gefühl. Die Bedienknöpfe und Schalter sind sehr gut erreichbar und haben einen guten Druckpunkt. Der 3-Zoll Bildschirm ist fantastisch klar, hell und unglaublich detailiert, so dass man das Foto nach der Aufnahme wirklich sehr gut beurteilen kann, was Belichtung,Schärfe und Bildausschnitt angeht. Die Kamera fühlt sich sehr solide an, nichts rappelt oder klappert, das kann man aber auch für über 1300 Euro erwarten. Der eingebaute Blitz muss von Hand hochgestellt werden. Bedienung und Einstellungen: Mit der FN-Taste erscheint ein Einstellungsbildschirm, in dem man mit dem direkt neben dem Daumen liegenden Bedien-Stick sehr schnell und komfortabel alle Aufnahmeeinstellungen vornehmen kann. So z.B. ISO, Weißabgleich, Bildauflösung, Komprimierungsstufe bei Jpeg, RAW-Modus, Belichtungkorrektur -3 bis +3 EV, Blitzkorrektur -3 bis +3 EV, Wahl des Autofokus-Punktes, Dynamik-Range (erweiterte Dynamik-Anhebung, um bei sehr kontrastreichen Motiven mehr Durchzeichnung in Schatten-Patien zu erhalten), und Zugriff auf die so genannten Kreativprogramme, wie z.B.: 1.Standard, 2.Vivid (Lebhaft=etwas kräftigere Farben und gesteigerter Kontrast), 3.Neutral, 4.AdobeRGB, 5.Portrait, 6.Landscape, 7.B+W (Schwarz-Weiß). Zu diesen, ich nenne sie mal Farb-Programme, lassen sich jeweils Kontrast-, Farbsättigungs- und Schärfeeinstellungen speichern. Die letzten drei Programme (5.-7.) lassen sich auch ändern auf Sepia, Night, Autumn, Sunset, Light, Deep und Clear, auch jeweils mit separaten Einstellmöglichkeiten wie oben beschrieben. Da sollte für jeden und jede Situation etwas dabei sein. Ich habe allerdings nach den ersten Testtagen den ganz großen Teil meiner Fotos im Standard-Programm erstellt, ohne an Kontrast, Schärfe usw. zu drehen. Diese Einstellung ergibt einen hervorragenden Gesamtbildeindruck. Die zwischen der FN-Taste und dem Stick befindliche C-Taste (Custom) kann im Menü mit einer Wunsch-Funktion belegt werden, dass heißt: Direktzugriff auf eine der folgenden Einstellungen: DynamikbereichOptimierung, Kreativmodus, Bildauflösung (Größe), Qualität (Komprimierung Jpeg), AF-Feld, Blitzmodus, Speicherkartenwahl, AF-Speicher, AF-MF-Steuerung usw. Wo andere DSLR`s oben einen zweiten, Schwarz-Weiß-LCD-Bildschirm haben, hat die Alpha700 ihre separaten Knöpfe zur direkten Einstellung von ISO, Weißabgleich, Bildfolge (z.B. Einzelbild, Serienbilder, Selbstauslöser, Belichtungsreihen für Belichtung/Weißabgleich/DynamikOptimierung, und Fernbedienung) und Belichtungskorrektur. Bei Anwahl der Fernbedienung lassen sich nicht nur Fotos zur Anzeige am Fernseher (übrigens mittels HDMI-Ausgang) steuern, sie dient auch als Fernauslöser. Klappt in der Praxis prima und ist auch von hinter der Kamera auszulösen, obwohl der Empfänger auf der Front ist. Die beiden Einstellräder vorne und hinten lassen sich auch nach eigenen Wünschen belegen zur Belichtungskorrektur und Belichtungs-Shift-Funktion(gleichzeitiges Verschieben der Blende und Zeit, ohne die Belichtung selbst zu verändern, für z.B. kürzere Zeit bei schnellen Motiven, oder Anpassen der Schärfentiefe z.B. durch das Verschieben zu einem größeren Blendenwert (kleinerer Öffnung). Auf der Oberseite links neben dem Blitz ist das Haupt-Einstellrad für die Belichtungsprogramme: Programmautomatik, Zeitautomatik, Blendenautomatik, Manuell, Portrait, Landschaft, Makro, Sport, Nacht, sowie der "grüne Knipsautomatik-Modus". Mit dem Programm MR lassen sich drei verschiedene FN-Tastenbelegungen abspeichern und aufrufen. Bei diesen sehr detailierten Einstellmöglichkeiten, die diese Kamera bietet, braucht man schon Wochen, eher Monate, um sich an alles zu wagen und vor allem, diese dann auch im richtigen Moment zu nutzen. Davon bin ich ehrlich gesagt noch weit weg. Allgemeiner Betrieb: Der Autofokus arbeitet mit dem Kit DT 18-70 sehr schnell und präzise, mit Aktivierung des Eye-Start-AF ist dieser schon fertig, bevor ich das Auge komplett am Sucher habe. Diese Funktion lässt sich auch abschalten. Das ist auch gut so, denn mit einem nicht so schnellen Objektiv wie dem Tamron 18-250mm DI nerven die doch relativ langen Fokusfahrten dann sehr, so dass man damit lieber erst den Bildausschnitt und Fokuspunkt wählt und dann fokussiert. Abgesehen von anderen technischen Problemen mit diesem Objektiv war der langsame AF der Grund für die Rückgabe des Tamron. Eine Auslöseverzögerung nach dem Fokussieren ist praktisch nicht vorhanden, und die Kamera löst mit einem satten Klack des Spiegels aus. Mit einer CF Extreme lll 4GB von SanDisk habe ich testweise eine Bildfolge von 35 Fotos mit 12MP und Qualität Fine ausgelöst, und das in ca. 7 Sekunden. Da ich kein Sportfotograf bin, ist mir das aber nicht so wichtig. Aber beeindruckend ist es schon. Der eingebaute Bildstabilisator (Sensor-Shift-System) arbeitet wirklich zuverlässig bei Verschlusszeiten, die man sonst nicht mehr "aus der Hand" ruhig halten könnte. Belichtungen ab 1/4 sec. gelingen relativ häufig, natürlich aber auch nicht jedesmal und bei jeder Zoomeinstellung im Telebereich. Aber bei sich nicht bewegenden Motiven ist es eine gute Alternative zu hohen ISO-Einstellungen (oder in Kombination mit diesen) bei schlechten Lichtverhältnissen. Das Rauschverhalten der Sony ist sehr gut. Es kann bei Auto-ISO ein Bereich mit mindest (ab 200) und maximal (1600) vorgegeben werden. Manuell kann man die ISO-Zahl zwischen ISO 100 und ISO 6400 frei wählen. Die Automatik kann man bedenkenlos bis ISO 800 einstellen. Es ist dabei kaum Rauschen festzustellen. Ab ISO 1600 wird das Rauschen sichtbarer, man kann die Fotos aber ohne nachzuarbeiten gut verwenden, wenn man nicht gerade vor hat, ein Poster von 100 cm x 150 cm zu entwickeln. Ab ISO 3200 wird das Rauschen deutlicher sichbar und ein Paar sehr feine Details werden beeinträchtigt. Wie auch ISO 6400 ist ISO 3200 eigentlich nur mit einer Begründung einsetzbar: Besser ein rauschiges, etwas detailarmes Foto noch gemacht, als den Moment nicht mehr einzufangen und kein Foto davon zu haben. Die Bildqualität der Alpha700 hat mich ehrlich total begeistert, es ist aber keine Kamera für den "grünen Automatik-Knips-Modus". Das ist aber wahrscheinlich bei keiner DSLR der Fall, dafür bieten diese halt dieses Ausmaß an manuellen und halbautomatischen Einstellungen, um nach und nach zu immer besseren Resultaten zu kommen. Man muss schon mal vor dem Auslösen über die eine oder andere Einstellung nachdenken, aber das macht für mich persönlich auch den Reiz des Fotografierens aus. Wer das nicht möchte, sollte sich doch eher im Lager der Kompaktkameras umsehen. Den nicht vorhandenen Live-View vermisse ich absolut nicht (hatte vorher eine Canon S3IS mit dieser Funktion), aber: Wie wichtig einem dieses ist, muss jeder für sich entscheiden. Dagegen wäre ein zweiter Monitor auf der Oberseite schon etwas Schönes, da diese auch kaum Strom verbrauchen beim täglichen Einsatz. Die Alpha700 hat zwei Karteneinschübe, 1 x Compactflash und 1 x Memorystick Pro Duo, die separat ausgewählt werden können wenn beide Karten im Gehäuse sind. Wenn nur eine Karte steckt wählt die Kamera diese automatisch. Fazit: Die Alpha700 ist eine wirklich toll verarbeitete digitale Spiegelreflexkamera mit sehr vielen Einstellmöglichkeiten, sehr gutem Handling, solidem Auftritt, durchdacht strukturierten Menus und richtig guter Bildqualität. Wenn man dann noch ein Objektiv der Spitzenklasse (leider entsprechend teuer) dazu nimmt, ist die Bildqualität aber sicherlich noch steigerbar. Der vielleicht etwas begrenzende Faktor ist hier höchstens das Kit-Objektiv DT 18-70 (dieses wird in Online-Shops ab 79 Euro gehandelt). Fakt ist: Ich bin total begeistert und kann über den fehlenden Live-View nur schmunzeln, und über den fehlenden zweiten LCD-Monitor locker hinweg sehen. Volle Kaufempfehlung für Leute, die sich selbst als ambitionierter Amateur (wie ich mich) oder darüber hinaus einstufen würden.
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