Kundenmeinungen
Aufsteigen durch absteigen, 4. August 2008
Das ist es, was ich gemacht habe, zumindest nummerisch betrachtet. Vorher hatte ich die 400D und musste mich erstmal daran gewöhnen, dass einige Knöpfe "doppelt" belegt sind und das Rädchen auf der anderen Seite ist. Ansonsten funktioniert auch diese Vertreterin der EOS-Serie sehr intuitiv, wobei ich nicht ganz so recht was mit dem LiveView anzufangen weiß. Erstens: Wenn er aktiviert ist, geht (logischer Weise) der Autofokus nicht. Das ist äußerst ungünstig, wenn man Landschaften fotografiert und dann die millimetergenaue Einstellung treffen muss, damit alles so scharf ist, wie gewünscht. Zweitens: Ich bin es auch durch die EOS 400D gewöhnt, den Sucher zu benutzen, macht viel mehr Spaß, weil es ein bißchen mehr wie früher ist. Drittens: Verbraucht das Display dabei unnötig mehr Strom. Das ist demnach eine Neuerung zum einen für gutgeübte manuelle Fokussierer und zum anderen, um den Umsattlern von Pocket-Digi-Cams ein wenig entgegenzutreten. Meiner Meinung nach überflüssig.Ansonsten sind die Einstellmöglichkeiten wie gewöhnt unglaublich vielfältig, wobei ich noch etwas irritiert bin, dass es zwei "On"-Funktionen gibt. Bei der ersten Stellung des Power-Schalters scheint die Kamera nur halbaktiviert zu sein, da man bei dieser Stellung im manuellen Modus das große Wahlrad nicht nutzen kann, was aber zwingend notwendig ist. Deswegen befindet sich bei mir der Schalter immer auf der zweiten Position, hier haben wir dann eine voll einsatzfähige geniale Kamera.Gegenüber der 400D speichert sie mehr Bilder, hat eine tolle Auswahl an ISO-Werten und liegt bedeutend besser in der Hand. Das Gehäuse ist deutlich besser verarbeitet und so sehr viel größer ist sie auch nicht, dafür steckt aber eben mehr drin.So hat sich auch das Spiegelklappgeräusch verändert, da die Verarbeitung hier besser ist, was die Lebenszeit (gemessen in Auslösezahlen) erheblich verlängert, soweit ich mich recht entsinne.Allerdings hatte ich ein Problem: Ich brauche einen neuen Batteriegriff und nicht mal mein alter Fernauslöser passt an das neue Baby. Blöd, wenn man sowas im Urlaub bei vorzunehmenden Nachtaufnahmen feststellt...*grummels*Was allerdings auch erwähnt werden sollte, ist die tolle Software, die mitgeliefert wird. Genial, was man damit alles machen kann!!! Somit rundet Canon das Paket für mehr als nur Hobbyfotographen mal wieder sauber ab, aber wegen der o.g. Kritikpunkte, sind es "nur" 4 Sterne. Trotzdem ist der Preis durchaus gerechtfertigt.
Fantastische Kamera, 24. Juli 2008
Ich kann die 40D nur empfehlen. Der Umstieg von der 20D hat sich gelohnt. Auflösung ist nicht das wichtigste, doch LiveView, 3"-LCD und Spot-Messung sind einfach toll.
Canon EOS 40D: einfach fantastisch, 9. Juli 2008
Wenn jetzt beim Fotografieren was nicht klappt, ist praktisch immer der Fotograf dran schuld. Das mag Fotograf vielleicht nicht gerne hören, ist aber so. Alles was man sich bisher von einer DSLR gewünscht hat, kann die 40D. Einziger Kritikpunkt: das Display ist nicht sonderlich scharf. Aber zur Kontrolle, ob eine Aufnahme scharf ist, schaut man besser auf die Anzeige, welcher Autofokus-punkt ok war.10 MPix reichen aus, um auf DIN A1 zu drucken, mit annehmbarer Schärfe. Ausschnitte sind gut machbar.Uneingeschränkte Empfehlung.
Eigentlich sollte jetzt meine Rezension folgen..., 9. Juli 2008
aber was bitteschön soll man dem Kommentar von Rainmaker noch hinzufügen. Auch ich bin von der 400D auf die 40D umgestiegen und er spricht mir aus der Seele, so daß mir nur noch eine Anmerkung zum Kit-Objektiv bleibt. Dieses ist m.E. besser als sein Ruf und man kann damit durchaus gute Fotos machen. Die schwache Lichtstärke macht der IS wett, der, entsprechend Canons Ideologie, im Objektiv und nicht in der Kamera untergebracht ist. Dadurch ist dieser eben besser auf die jeweilige Optik abgestimmt und liefert bereits ein stabilisiertes Sucherbild. Sicher gibt es in diesem Brennweitenbereich bessere Linsen, aber in Verbindung mit Cashback und Kit-Angebot ist der Preis unschlagbar.
Sehr gute Kamera mit guten Kit-Objektiv, 24. Juni 2008
Die Kamera habe ich nun samt dem Kit-Objektiv seit einem Monat im Einsatz. Ich habe mittlerweile ca. 1.200 Fotos gemacht und sowohl von der Kamera als auch dem Objektiv sehr angetan. Die Entscheidung, dieses Kamera zu kaufen, habe ich mir nicht leicht gemacht.Ich hatte in der Vergangenheit schon ca. 15 Jahre mit der (analogen) Canon AE-1 fotografiert und hatte für diese Kamera einen kompletten Satz an Objektiven. Als dann die digitalen Kompaktkameras immer besser wurden, habe ich mich von meiner alten Canon verabschiedet und zum Schluß mit der Finepix F30 fotografiert. Mit der Finepix habe ich sehr gute (!) Ergebnisse erzielt. Und das war es auch, was mich vor folgende Frage stellte: warum, zum Geier, willst du 1.200 EUR ausgeben und mit ca. 1,5 Kilo um den Hals durch die Gegend stiefeln, wenn du mit deiner kleinen Finepix am Gürtel doch so tolle Bilder machen kannst? Und das ist wohl genau die Frage, die sich jeder (so oder so ähnlich) selbst beantworten muss. Mich hat die 40D für sich gewonnen, als ich sie zum ersten Mal in der Hand hatte. Sie passte einfach wie angegossen in meine recht großen Männerhände. Kein Vergleich zur 450D, bei der irgend etwas zu fehlen schien und die schlicht und ergreifend zu klein ist. Das kann dann auch das geringere Gewicht nicht kompensieren. Size matters, zumindest hier. Tja und dann kam dann noch der Funfactor dazu. Es machte mir einfach Spaß, wieder eine richtige Kamera in der Hand zu haben. Es störte mich nicht, dass sie schwer und (im Verhältnis zur Finepix) klobig war. Wer jedoch noch nie mit einer großen Kamera gearbeitet hat, sollte sich auf jeden Fall auf dem Weg zu einem Händler machen, und die 40D in die Hand nehmen. Und zwar nicht nur einige Minuten, sondern ruhig etwas länger. Man merkt dann sehr schnell, ob es einem gefällt, statt ca. 200 Gramm mit ca. 1.5 Kilo zu fotografieren. Wer sich die Kamera kauft, wird sicherlich begeistert davon sein, wie logisch und einfach Canon die Bedienung aufgebaut hat. Davor hatte ich am meisten Angst gehabt, dass die doch recht große Anzahl an Knöpfen und Schaltern mich überfordern würde. Doch dazu ist es zu keiner Zeit gekommen. Die kleine Bedienungsanleitung sollte man jedoch auf jeden Fall durcharbeiten, um sich mit der Kamera vertraut zu machen. Das Kit-Objektiv ist aus meiner Sicht absolut ausreichend. In einigen Rezensionen wird kein gutes Haar an dem Objektiv gelassen. Das finde ich übertrieben. Natürlich hat es wie die meisten Objektive im extremen Weitwinkelbereich Probleme, gerade Linien auch gerade darzustellen. Doch davon abgesehen, bekommt man ein tolles und vor allem nicht zu schweres Objektiv mit Ultraschallmotor und optischem Bildstabilisator. Ich habe einige Fotos in die Bildgalerie eingestellt, die zeigen, was mit dem Objektiv machbar ist. Im Ergebnis halte ich die 40D mit dem 18-85mm Objektiv für eine gute Kombination für den Einstieg in die digitale Spiegelreflex-Fotografie.
|