Kundenmeinungen
Die Mischung stimmt, 15. April 2008
"Baby, uuuh, I love you, move your body". Na ja, textlich ist das neue Album von Rodney Hunter echt nicht der Bringer. Ebenso ist es kein Hort der musikalischen Innovation, denn Beats & Vocals hat man bei Michael Jackson schon vor zehn Jahren so gehört. Aber: Es ist eine absolut gelungene Mischung aus Pop, Soul, Funk, Disco & Electro. Vor allem letzt genannte Einflussgröße macht Spaß, denn so hebt sich das Album deutlich von anderen europäischen Soulalben ab. Vielleicht liegts auch daran, dass es von Peter Kruder produziert wurde. Anyway: kein Grammy-Werk, aber solide und sehr, sehr eingängig. Gefällt mir gut!
Tiefer gelegter Funk mit Disco-Attitüde, 4. Februar 2008
"Zeitlosen, modernen Funk und Soul" nennt der Ami und Wahl-Wiener Rodney Hunter seinen Sound. Man könnte aber auch sagen, es sei tiefer gelegter Funk. Denn die Stil-Elemente des Funk, Soul, R'n'B werden von Hunter mal eben ganz geschmeidig durch den Dub-Downbeat-House-Fleischwolf gedreht. Was dabei heraus kommt, wird einigen bestimmt bekannt vorkommen. Wie kommts? "Hunterville" wird auf dem Label von Kruder & Dorfmeister veröffentlicht, Peter Kruder (Peace-Orchester) ist der ausführende Produzent und das Ergebnis hat doch starke Ähnlichkeit mit Richie Dorfmeisters Projekt Tosca. Also wunderbare Musik für den Walkman oder wie man jetzt sagt: hochgradig iPod-tauglich. Natürlich gibt es auch wieder einige Songs, die - voraussichtlich in Remixen - in den cooleren Clubs dieser Erde landen werden.
wieder mal reingefallen..., 15. Dezember 2007
und wieder mal hab ich ein album vorbestellt, ohne es zu hören, einfach mit dem gedanken:" wow, das erste album war absolut der hammer, das zweite kann zwar schlechter sein oder besser oder.. was weiss ich, ok, will ich sofort haben, weil...ja, groove, geil,spass, cool...."tja, wieder eines besseren belehrt, wieder geld zum fenster rausgeschmissen.dieses "werk" hätte ich ja schon vor 20 jahren als schreckliche disco-tunten-abzocken-billig-musik verworfen.. heutzutage ist sowas aber meiner meinung nach nur noch eine frechheit: billigste rappelkisten-sounds, die man mit jedem freeware-synty-programm besser hinbekommt, garniert mit einigen stimmchen, die auch nichts zu sagen haben (von "texten" wollen wir mal gar nicht reden) - rhythmen, die so langweilig sind, wie ilja richters "disco" musik (wenn das noch jemand kennt, wenn nicht besser so - ach halt: hier lernt man's kennen) und inovationen(spricht man diese sprache in hunterville noch?), die am besten zwei rollstühle brauchenein einziger song ( track 10) hat ein wenig von der kraft, der schrägen eleganz, der "besonderheit", die rodney hunter "damals" ausgezeichnet und einigermaßen bekannt gemacht haben - deshalb einen punkt (obwohl,weniger geht ja nicht...)auf diese billige, effekt-heischende, schlechte-mainstream-pop-diva-art verschwindet er bald wieder in der versenkung - und dann kann er seinen schönen privat-jet (s. cover) sowieso vergessen
Ein Opus Magnum des Groove, 16. November 2007
Der US- Wiener mit facettenreicher Historie liefert sein zweites Solo-Album auf Kruder und Dorfmeisters G-Stone Recordings. Ein Opus Magnum des Groove, auf dem er wieder mal geschickt seine vielfältigen Einflüsse wie Funk, R'n'B, Dub oder Downbeat verarbeitet. Tanzbodenfüllend und hochgradig iPod-tauglich zugleich& Rodney Hunter trifft den Nagel auf den Kopf, wenn er meint, er wäre schon einige Male "round the block" gewesen.Die Stationen seiner zwanzigjährigen Musikkarriere -minderjähriger Bassist der Mordbuben AG, an der Seite Peter Kruders, DJ Dsls und Sugar Bs Mitglied der legendären Moreaus, Billboard - Chartsstürmer und Grammy-Nominee mit Uptight Productions, Hitlieferant für die Aphrodelics und DJ Tomekk& - kennt man. Nach seinem Solodebut "Hunter Files" auf Kruder und Dorfmeisters G-Stone Imprint, das unerwartet zu einem Riesenerfolg wurde, legt Hunter jetzt sein Follow up vor und umschifft gelassen die vielbeschworene Bürde des "Zweiten Albums".Kein Musiker dieser Erde dekliniert so unbeirrt und konsequent die Schlagwörter der Quincy Jonesschen Groove-Grammatik durch. Auf den Grundfesten jener unerschütterlichen Wahrheiten, die uns Künstler wie Herbie Hancock, Chic, die Average White Band, Kool & The Gang oder eben Quincy Jones hinterlassen haben, baut er sein Hunterville, eine moderne Funk-Metropole im Stile eines Stararchitekten, der um die Erfordernisse unserer Zeit nur zu gut Bescheid weiß.Künstler wie Kruder und Dorfmeister, Rainer Trüby oder die Stereo MCs greifen seit Jahren auf seine Produktionen zurück, die jedem DJ-Set der Welt einen schlanken Fuß verleihen, eben weil er trotz der immer zeitgemäßen Produktion nie seine Wurzeln vergisst und verschiedenste Stile, von Funk bis Electro, Downtempo bis House, Dub bis HipHop zum Hunter-Sound vereint.Dies trifft bei "Hunterville" mehr denn je zu. Hier spielt Rodney wieder ganz bewusst mit dem Appeal des US-R'n'B, was dem kommerziellen Anspruch der Musik gewiss nicht entgegenwirkt. Die ausgedehnten DJ-Tourneen der letzten beiden Jahre führten bei ihm zu einer fortwährenden Auseinandersetzung mit den Genres und Subgenres des zeitgenössischen Elektronik-Underground, der ja, ganz wie Hunters Produktionen es seit jeher tun, verstärkt auf die Verschmelzung der verschiedensten Stile baut. Stimmlichen Support erhält er von seinen alten Kumpanen, den Aphrodelics, dem französischen Shootingstar Jay Sebag, den G-Stone-Hausvokalisten Ken Cesar und Earl Zinger sowie von Zeebo aus dem näheren Umfeld der Thievery Corporation."Zeitloser, moderner Funk und Soul" ist seine liebste Bezeichnung für diesen Sound, und so kann man das auch unverändert stehen lassen. Ob das "Songs" oder "Tracks" sind, bleibt der subjektiven Betrachtung des Hörers überlassen, daß diese Musik "funktioniert", kann Hunter niemand absprechen.Nicht zuletzt die exzessiven und akribischen Mixing-Sessions mit Peter Kruder, bei denen Michael Jackson stets vom "Thriller"- Cover aus über das Geschehen wachte, haben ein Album entstehen lassen, das allen Ansprüchen einer zeitgemäßen Definition von Funk gerecht wird. Mit anderen Worten: Zwischen "Billie Jean" und dem neuesten Techhouse-Brett made in Germany hat in Zukunft nur einer seinen Stammplatz sicher, egal ob dieser Showdown auf dem iPod oder im Club stattfindet.Ganz zweifelsfrei: Hunter geht seinen Weg unbeirrt weiter, und wenn seine Sportsocken auch nicht diamantbesetzt sind: Es kann sich hierbei nur um das Understatement handeln, das echte Gentlemen als den einzig wahren Luxus dieser Welt leben.Rodney Hunter ist ein Weltstar, den sie vielleicht noch nicht kennen!
Mellow, Synthie, Boggie Welt der frühen 80iger, make me wanna dance, 6. November 2007
Ja an was erinnert mich das ... Findet es selber heraus. Erinnerungen an alte Party Zeiten, wo die Musik Zeit hatte. Also lasst Euch fallen in die Mellow, Synthie, Boggie Welt der frühen 80iger. Klingt alles Vertraut und doch neu. Hypnotisch. Auf jeden Fall will man Tanzen, tanzen, tanzen...Vielleicht kramt ja auch einer seine alten Platten wieder raus? Sync System erinnert mich an Syncro System von King Sunny Ade. Und die hole ich nachher mal aus dem Schrank.
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