Kundenmeinungen
The Best Album Ever!, 28. Januar 2008
Wer Seether mag, wird dieses Album lieben - bei soviel Power wie in diesem Album steckt, kann man keinen Song weiter drücken - hab die CD Wochenlang (!) auf und ab spielen lassen und ich kann immer noch nicht genug davon bekommen! - DisclaimerII ist der Hammer Karma&Effekt ist geil, aber Finding Beauty in Negative Spaces ist für mich die Nr.1 der Exemplare aus "dem Hause Seether"
Ich liebe die Band mehr denn je und sie haben mir mit diesem Album noch mehr in ihren Bann gerissen. Jedem Seether Fan kann ich nur Raten : Kauft auch dieses Album, es sollte nicht in eurer Sammlung fehlen!
Wieder ein Volltreffer, 12. Januar 2008
Wie schon bei den beiden ersten Scheiben besteht auch bei der Neuen von Seether absolute Suchtgefahr. Über Herz/Schmerz zu singen ist zwar weder neu noch selten, wird aber kaum jemals derart intelligent und gleichzeitig bewegend ausgedrückt. Bei anderen Bands kann man die Songs ja oft schon nach dem 2. Anhören mitsingen, das wird einem bei Seether kaum passieren, dafür sind die Texte zu komplex (was duchaus als Kompliment gemeint ist!). 'No Jesus Christ' ist sicherlich das Highlight, angenehm anders, wütend, fast wie ein Schlachtruf, aber es gibt auch bei dem Rest der Songs keinen Durchhänger.
Wie gewohnt eine Rock CD auf hohem Niveau, 3. Dezember 2007
Obwohl mich der Opener "Like Suicide" eigentlich gleich zu Beginn ziemlich enttäuscht hat, muss ich sagen, dass die aus Südafrika stammende Band "Seether" auch mit ihrer dritten Major CD wieder ein grandioses Werk geschaffen hat. Grundsätzlich wundert das nicht, denn die Jungs haben keinen geringeren als Howard Benson (Three days grace, my chemical romance, Daughtry, P.O.D., Papa Roach, Flyleaf) als Produzenten Ihrer CD engagiert. An sich orientiert sich die Band nach wie vor an Post Grunge. Sänger Shaun Morgan hat sich ja von Evanesence Sängerin Ami Lee getrennt, das muss er wohl in dieser CD verarbeiten.
Die so positiv klingende erste Single "Fake it" beginnt recht poppig, vielleicht glaubt man sich zuerst im falschen Film. Aber wenn nach 30 Sekunden das typische Seether Riff kommt, ist man wieder auf Linie. Platz 1 in den Billboard Mainstream Rock Charts ! Aber das war nicht alles. Die vermutlich besten beiden Songs folgen : "Breakdown" ist ein grandioser, melancholischer Midtempo Rocker, mit Super Refrain. Noch besser ist aber "FMLYHM" (F**k me like you hate me). Der Track mit dem nicht jungendfreien Titel rockt dich schlichtweg an die Wand : Dieser unglaubliche, gewaltige Refrain ist wirklich unfassbar. Ein Hardrock Song wie im Bilderbuch. Der wieder eher depressiv wirkende Song überzeugt durch sensationelle Gitarrenarbeit. "Rise above me" überrascht durch seinen poppigen Stil, ist fast schon zu brav. "6 Gun Quota" haut dann aber wieder mit einem Hammer Riff rein.
"No Jesus christ" erinnert mit der Bassline irgendwie an Tool. Der Song ist sehr schwierig, und obwohl die harten Gitarren nicht zu kurz kommen, ist der Song nichts für schwache Nerven.
"Walk away from the sun" ist da schon gefälliger. Der Song beginnt ziemlich harmlos, mit viel akustischen Gitarren und Keyboards. Man muss genau zwei Minuten warten, bis diese unglaublicher Erleuchtung kommt : Die harten Gitarren setzen ein, ein grandioses Solo folgt.
Die CD bietet eine wilde Mischung aus Songs, die doch ziemlich eingängig sind (Besonders auch "Eyes of the devil") und voller gewaltiger Kraft sind. Das Songwriting passt, ein wirklich rundes Werk das Ganze. Im grossen und ganzen bietet "Finding beauty" zwar nicht wirklich neues, die Band bleibt ihrem Stil und Sound treu. Aber das macht nichts. Wer Seether bisher schon mochte, wird die CD lieben.
Überraschend anders!, 29. November 2007
WOW. Sie haben nochmal richtig reingehauen. Nach dem etwas schwächeren 2. Album "Karma & Effekt" klingt "Finding Beauty in negativ spaces" wie ein Meisterstück. Frisch und vollendet. Und das obwohl sie, wie ich finde, von ihrem ursprünglichen Stil abweichen. Mehr Melodie kombiniert mit griffigen, rockigen Gitarren und energischen Schlagzeug. Und zwischendrin immer mal entspannung, wie zum Beispiel der Song "Rise above this", der schon fast ins Genre Pop-Rock einzuordnen ist. Und natürlich sind auch wieder, wenn auch recht wenige, Balladen mit dabei, so schön, wie sie nur Shaun Morgen schreiben kann. Auf jeden Fall ein sehr gelungenes Album. Absolut empfehlenswert.
Abwechslungsreicher als die Vorgänger, 26. November 2007
Endlich also das neue Studioalbum von Seether - lange erwartet von Fans, kann "Finding Beauty in Negative Spaces" die Erwartungen durchaus erfüllen (zumindest bei mir).
Zunächst ist der Albumtitel schon einmal herausstechend. Bei all den "negative spaces", die die Band in den letzten Monaten zu bewältigen hatte (Shaun Morgan's Reha-Aufenthalt, der Ausstieg von Pat Callahan, der Selbstmord von Morgan's Bruder etc.), ist es schön und bewunderndswert zu sehen, dass die Jungs trotzdem eine positive Message rüberbringen.
Der Einstieg mit "Like Suicide" bringt genau, was der geneigte Seether-Hörer erwarten kann - stellenweise recht heftig und ein Shaun Morgan in Topform. Die erste Single "Fake It" dagegen ist etwas banduntypisch: wahnsinnig eingängig, jazzig und mit einem Refrain, der so schnell nicht aus dem Kopf verschwindet. Weiter geht es mit "Breakdown" und "FMLYHM", zwei typische Seether-Nummern, wie sie im Buche stehen. "Fallen" fällt durch eine tolle Bass-Linie und schweren Gitarren auf, während "Rise Above This" für Seether-Verhältnisse etwas zu poppig geraten ist - kein Wunder, dass der Song als nächste Single bestimmt wurde.
Mit "No Jesus Christ" folgt der Höhepunkt der Scheibe - der bislang längste und experimentiellste Song der Bandgeschichte. Rhythmuswechsel, Bass-Loops und tolle Gitarrenriffs sorgen für aufregende sieben Minuten, für die wohl Tool gehörig Einfluss hatten. Mit "6 Gun Quota" folgt daraufhin wieder ein "typischer" Seether-Song mit starkem Text und eingängigem Refrain. "Walk Away From The Sun" und "Eyes Of The Devil" schlagen dagegen teils neue Wege ein - so wäre die Verwendung eines Pianos ("Walk Away From The Sun") auf früheren Platten wohl kaum denkbar gewesen, auch mit Dynamikelementen wird experimentiert. "Don't Believe" ist stimmungsmäßig ähnlich düster wie "No Jesus Christ" gehalten und wächst langsam zu einem Ohrwurm heran. Der Abschluss, "Waste", ist leider nur Durchschnitt.
Im Vergleich zu früheren Alben gehen die Südafrikaner diesmal deutlich abwechslungsreicher zur Sache, ohne an Niveau zu verlieren. Positiv ausgewirkt hat sich auch der Abgang von Gitarrist Pat Callahan, davon profitieren Bassist Dale Stewart und Drummer John Humphrey merklich. Wurde Stewart beim Vorgänger "Karma & Effect" noch oft unter die Gitarren gemischt, kann er diesmal Akzente setzen ("Fake It", "Fallen", "No Jesus Christ"). Humphrey klang ebenfalls nie besser als auf dem neuen Album ("Eyes Of The Devil", "6 Gun Quota"). Shaun Morgan hat stimmlich diesmal offenbar versucht, nicht mehr ganz so rauh zu klingen wie auf vorherigen Alben, was an mancher Stelle passend ist, in anderen Passagen eher weniger. Die Texte sind wie eh und je überdurchschnittlich gelungen - meist recht düster und depressiv, aber mit Inhalt und Tiefgang.
Am klaren Klassenziel, nämlich "Disclaimer" und "Karma & Effect" im Fahrtwind stehen zu lassen und zum mit Abstand besten Seether-Album zu werden, scheitert "Finding Beauty in Negative Spaces" lediglich an der Überproduktion. Songs wie "Like Suicide" hätte eine etwas rohere Produktion sicher nicht geschadet. Wen das nicht stört, bekommt eine mehr als solide und abwechslungsreiche Platte ohne größerem Ausfall (höchstens "Rise Above This").
Anspieltipps: No Jesus Christ, 6 Gun Quota, Walk Away From The Sun, Eyes Of The Devil, Fake It
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