Kundenmeinungen
Sie wohnen halt immer noch im Hotel California..., 3. Februar 2008
... zumindest was den Stil ihrer Musik angeht. Hätten die Eagles in schöner Regelmäßigkeit Alben herausgebracht und wären musikalisch dabei so wandelbar gewesen wie auf Long Road Of Eden- man hätte wohl längstens die Geduld mit ihnen verloren und sie auf dem dark Desert Highway in Richtung hell geschickt. Nach all den Jahren der Studioabstinenz aber ist Long Road Out Of Eden wie ein wohltuender Nostalgie- Streif am Horizont und bietet Musik, die mit einem Wort homecoming emotionalisiert. Die guten alten Eagles pur nur mal mit der Abwechslung neuer Texte und anderer Melodien... würde jetzt noch eine 2008er Version von Hotel California diese zwei Scheiben krönen, es wäre der Fixstern am Himmel, an dem die Adler ihre Kreise ziehen...
Eine Platte wie TriTop, 30. Januar 2008
Machen wir einen kleinen Umweg und fragen uns: Was würde der Welt eigentlich fehlen ohne einen Song wie "Pretty Maids all in a Row"? Objektiv betrachtet wohl nicht viel. Wenn wir nicht mit dieser Musik groß geworden wären, dann müssten wir wohl zugeben, dass das nah an der Kitschgrenze entlang gemacht war. Zweiter Umweg: Was sollte uns eigentlich an einem Konzeptalbum über das Desperado-Dasein interessieren? Objektiv: nichts. Ebenfalls an der Kitsch-Grenze. Die Streicher, auch die Stimmen - es lässt sich vieles in der Geschichte dieser großartigen Band finden, das, wenn wir mal vergessen, was sie uns bedeutet, nah am Kitsch gebaut war.
Natürlich werfen wir es den Eagles nicht vor: Erstens weil sie einfach ein unverzichtbarer Teil unserer Jugend sind und zweitens,weil sie es letztlich immer geschafft haben gerade noch diesseits der Grenze zu bleiben. Was , glaube ich, dabei immer eine große Rolle gespielt hat: dass man gemerkt hat, hier sind paar Jungs, die verstehen sich blind und haben einfach Spaß, miteinander zu musizieren. Und was immer auch geholfen hat: dass bei aller Perfektion der Arrangements und zumal des Harmonie-Gesangs immer auch kleine ungehobelte Reste blieben.
Nun also ein neues Studio-Album. Klar ist, dass es genau so klingen musste, wie ein Eagles-Album eben klingen muss - Eagles, das ist ein Lebensgefühl einer Generation, das kann man nicht beliebig modernisieren. Im ganzen ist es sehr okay, was dabei herausgekommen ist. Nach wie vor singt niemand die Uuuhs und Aaahs so wie sie. Es sind Melodien, die gefallen und eingehen, zugleich aber teilweise bei aller Einfachheit ihre eigentliche Qualität erst mit der Zeit entfalten. Es sind nach wie vor größtenteils Texte, bei denen man am besten so tut als verstehe man kein Englisch. Und es ist nach wie vor, wie wir es in Wahrheit ja erwarten, am Rande des Kitsches komponiert.
Und doch ist da was anders. Es fehlen weitgehend die kleinen sympatischen Sprödigkeiten. Und dieses "Da sind paar Jungs, die machen gerne zusammen Musik"-Gefühl will sich nicht recht einstellen. Die Liner-Notes geben Aufschluss: Nicht weniger als 7 Studios haben die Herren gebraucht, um alles einzuspielen. Bei manchen Stücken habe ich mich gefragt, ob dafür auch nur zwei aus der Band gemeinsam im Studio waren. Wahrscheinlich hatten sie nur wenig Zeit, sich mal zum Jammen zusammenzusetzen. Vermutlich hatten sie verabredet, dass jeder so seine Vorstellungen ungefragt durchsetzen kann, wie ein neues Eagles-Album klingen muss.
Das würde auch die Länge erklären. Denn ehrlich: Auch wenn einige echte Fündchen dabei sind (nicht nur Waiting in the Weeds), da hat sich manches eingeschlichen, das normalen Eagles-Standard nicht erreicht. Eine gut gefüllte CD wäre sicher besser gewesen, aber vermutlich hat auf jeden Song irgend einer der Herren bestanden.
Wieso ich bei soviel Gemäkel trotzdem vier Sterne verleihe? Es ist die Tatsache an sich. Es ist das Gefühl, dass eine Welt, in der die Eagles gemeinsam neue Platten veröffentlichen irgendwie ein besserer Ort ist. Oder anders gesagt: Es ist eine Platte wie TriTop. Schmeckt nicht mehr ganz genau wie damals, und doch haben sie uns ein Stück unserer Jugend wieder gegeben.
Die beste Band der Welt !!!, 30. Januar 2008
Ich konnte die Ankunft der CD kaum erwarten....und ich wurde nicht enttäuscht!
Wer die Eagles liebt, der wird dieses Album lieben!
How Long, Busy Beeing Fabolous, Waiting in the Weeds....wenn man sie 1-2 mal angehört hat, hat man das Gefühl, sie schon ewig zu kennen.
Die Titel können sich problemlos in die Zeit von Lyin Eyes und Hotel California einordnen....eben typischer, zeitloser Eagles-Stil und eine Musik, die man stundenlang hören kann, ohne das es einem zuviel wird.
Für mich seit meiner frühesten Jugend die beste Band der Welt.
Ich kann dieses Album bedenkenlos jedem Empfehlen, der gute Musik mag.
Als wären sie nie weg gewesen ...., 15. Januar 2008
Es gibt auf den CDs für mich keine schwachen Momente nur starke und ganz starke, je nach persönlichen Geschmack. Alle Lieder reihen sich nahtlos ind den Eagles-Kosmos, der uns vor der Musikgeldmaschine der heutigen Zeit bewahrt. Man fühlt sich gleich wieder gefangen und beseelt von dieser einmaligen zeitlosen Musik, die so nur die Eagles musizieren können. Meine persönlichen Highlights sind "Waiting in The Weeds", "Long Road Out Of Eden", "Last Good Time in Town" "Buisiness as Usual" und "Somebody". Aber auch der Rest ist großartig. Man sich nur verneigen uns sagen daaaaanke.
Eagles für ältere Erwachsene, 10. Januar 2008
Die Musik der Eagles ist mit zunehmendem Alter der Band ruhiger und abgeklärter geworden. CD1 lehnt sich im Wesentlichen an den bekannten Eagles Sound an. Jedes Bandmitglied durfte seinen Beitrag dazu leisten. Die 2.CD würde ich als Konzept-CD bezeichnen, deren Inhalt nicht um die Hitparadenplätze buhlt. Dies hat die Band ohnehin seit Langem nicht mehr nötig. Für Alle, die seit Jahrzehnten vom Eagles Sound begleitet werden ein Muss.
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