Kundenmeinungen
DIE SCHWARZE SONNE weiter auf Erfolgskurs, 27. Januar 2008
Die Handlung um Berger wird nahtlos fortgesetzt und offenbart eine ungeheuerliche Wendung innerhalb der Handlung. Berger wird in das Jahr 1838 zurückversetzt und übernimmt dort das Leben des Mannes, der Adam Saltons Großvater ist. Die inneren Konflikte werden sehr gefühlvoll und eindringlich dargestellt. Hier gebührt auch oder vor allem Stefan Brentle gehöriger Respekt. Ob als lebendig Begrabener oder als Vater eines Sohnes, der nicht sein eigener und den er nicht zu lieben imstande ist, Brentle ist immer überzeugend und echt, spielt seine Rolle wirklich mit Hingabe. Esoterischer und Mystischer geht es da schon bei Adam Salton und Nathaniel de Salis zu, die sich immer noch in Tibet herumtreiben. Worauf diese Aktionen hinauslaufen bleibt dem Hörer immer noch verschlossen, dafür glänzt das Hörspiel wieder mit einer Reihe brillant recherchierter Hintergrundinformationen. In England werden indes schon die Weichen für die nächste Folge gestellt, denn ein kleiner Junge namens Aleister Crowley wird von einem Herrn höchst zweifelhaften Charakters namens Jack in den elementaren Dingen des Lebens unterrichtet.Auf den Handlungsstrang in der Zeit des Nationalsozialismus muss der Hörer dieses Mal verzichten, doch das Hörspiel ist auch ohne diese Episode sehr unterhaltsam und vollgepackt mit Informationen und Erkenntnissen, die man erst beim zweiten Anhören alle verarbeiten kann. Auch aus musikalischer Sicht ist kein Abstieg in der Qualität zu bemerken.
Zuhören um zu verstehen... das ist hier der Schlüssel, 9. November 2007
Ich genieße die Serie in vollen Zügen. Man muss aber wirklich hervorheben, dass diese Art von Hörspielkunst definitiv nichts zum Nebenbeihören ist. Höchste Konzentration ist gefragt und ein versinken in die von Zeitsprüngen geprägte Geschichte. Auch eine gute Allgemeinbildung ist notwendig, um Anspielungen und Charaktere zu verstehen. Die Leistungen der Sprecher sind hervorragend. Selten so eindringliche, unterschwellig beängstigende Worte gehört. Hier lässt sich ein Verweis auf die Poe-Reihe von Lübbe nicht vermeiden, die in Sachen Atmosphäre vergleichbar punktet. Allen, denen sich der Inhalt dieser famosen Lausch-Produktion nicht sofort erschließt, gebe ich den Hinweis, dass mehrmaliges Hören sich durchaus lohnt. Ein 5-Sterne-Hörgenuss ist es allemal!
Extravagante Hörspielserie mit ungewöhnlichen Einsprengseln, 31. Oktober 2007
Mit dem nun fünften Teil der Serie DIE SCHWARZE SONNE setzt Lausch seine Erfolgsserie um Adam Salton und dem BND Mann Berger fort. Wieder einmal begeistert diese Produktion mit Wendungen und Verquickungen der besonderen und übernatürlichen Art. Ganz fasziniert sitzt man gebannt vor dem Lautsprecher und lässt sich davontragen von einer der besten Hörspielserien zum Thema schwarz-romantische Kategorie.Einige Zuhörer reagierten ja leider entsetzt über die verwendeten Themenkreise aus dem 3. Reich und dessen Hinwendung zum Okkulten und Verborgenen, ich persönlich finde es aber ungemein spannend, denn so wird etwas öffentlich gemacht, was anscheinend so keiner wusste.Geschickt sind in der aktuellen Folge, ohne dass es verwirrend wird, zwei Handlungsstränge verwoben. Wobei der Suche nach der Akashachronik durch Adam Sandler, der größte Platz eingeräumt wird. Tibetische Mystik, okkultes Wissen im 3. Reich und schwarz-romantische Einsprengsel aus dem 19. Jahrhundert machen die CD perfekt.Natürlich werden die okkulten Mystiken des 3. Reichs nur angerissen und geschickt eingesetzt, ebenso ist die Beschreibung der Akashachronik als ein Buch des Lebens etwas schräg, denn es handelt sich hierbei zwar um eine Wissensquelle, doch nicht um ein reales Buch.Thematisch gesehen, war die Folge aus der Serie DIE SCHWARZE SONNE wieder einmal äußerst spannend, die Sprecher und Sprecherinnen agieren als eine Einheit, die Geschichte ist wüst aber glaubhaft und die Hintergrundgeräusche, wie auch die eingesetzte Musik, sind gut ausgewählt.Man kann also nur hoffen, dass dieser Serie ein langes Leben beschieden ist.Sehr empfehlenswert!
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