Kundenmeinungen
Härter, aber auch besser als zuvor!, 8. Dezember 2007
Nach "One Day Remains" liefern Alterbridge mit "Blackbird" ein weiteres Top-Album ab. Doch anstatt wie im Vorgänger weitestgehend den Stil zu kopieren, den man von Creed (3/4 der Band stammen von dort)kennt, ist nun eine deutlich stärkere Orientierung vom Alternative-Rock hin zu Metal erkennbar; viele der neuen Songs, etwa der Opener "Ties That Bind", "White Knuckles" oder "Coming Home" klingen deutlich härter und auch etwas düsterer als der Gros des Vorgängeralbums. Deutlich weiterentwickelt hat sich auch das Repertoire des neuen Sängers Myles Kennedy (der den nun solo orientierten Scott Stapp von Creed ablöste). Sie ist variantenreicher geworden, zudem wird viel mehr mit Stimmlayer gearbeitet. Unverändert erstklassig sind die Gitarrenriffs von Mark Tremonti, der in nahezu jedem Song in einem Solo sein ganzes Können beweist und zudem teilweise auch mit Myles Kennedy im Duett spielt.
Hier die Einzelbewertung der Songs in Punkten:
1. Ties That Bind: Krachiger Opener, der stark an "Bullets" (von dem Creed-Album "Weathered") erinnert, markiert die neue Härte von Alterbridge; allerdings nicht soooo ohrwurmverdächtig; 7/10
2. Come To Life: Toller Refrain und ebenfalls härter als die älteren Songs; zudem mit starkem Solopart von Tremonti; 10/10
3. Brand New Start: Ein Song der denen vom ersten Album "One Day Remains" sehr ähnelt... weniger düster, aber trotzdem rockig und mitreißend; 8/10
4. Buried Alive: Typischer Alternative Rock, allerdings sehr gitarrenlastig, daher auch kein typischer Ohrwurmsong; 7/10
5. Coming Home: Zeigt auch wieder den düstereren Charakter des Albums - tief gestimmte Gitarren und tiefer Gesang, den man in "One Day Remains" so nicht findet; 7/10
6. Before Tomorrow Comes: So kennt man Alter Bridge eigentlich - der Song könnte vom Vorgängeralbum stammen, hat aber trotzdem Qualität; die Gitarre tritt aber etwas in den Hintergrund, der Gesang kommt eher zur Geltung; 8/10
7. Rise Today: Vom Charakter wie Brand New Start, aber noch mitreißender - nicht umsonst die erste Singleauskopplung des Albums; 9/10
8. Blackbird: Eine fast 8 Minuten dauernde Hymne mit toller Melodik und symphonischem Charakter (Steigerung bis zum Ende hin); sehr melancholisch, aber einfach vom Musikalischen her kaum zu toppen; 9/10
9. One By One: Gänsehautverdächtig! Ganz toller Gesangpart von Myles Kennedy, dazu harte Riffs; der Refrain hat, gerade am Ende, richtig Power! 10/10
10. Watch Over You: Starker Kontrast zum Rest der Songs; eine Ballade, die sehr an "In Loving Memory" vom Vorgängeralbum erinnert, leider die einzige auf dieser Platte und von vielen kaum gewürdigt; 8/10
11. Break Me Down: Unscheinbar, weil zu mainstreammäßig, ohne dabei einen Ohrwurm zu liefern; 6/10
12. White Knuckles: Ähnlich wie der Opener "Ties That Bind", düster und hart; Gitarre wiederum sehr tief gestimmt; der Song geht allerdings im Vergleich mit dem Restetwas unter; 7/10
13. Wayward One: Zum Schluss nochmal ein ziemlich melancholischer Song wie "Blackbird", der sich auch gegen Ende ziemlich steigert; Tremonti klingt hier eher wie noch zu Creed-Zeiten; gesanglich ist der Song ziemlich stark; 9/10
Insgesamt gibt es nur 2 Songs, die ein bischen untergehen ("White Knuckles" und "Break Me Down", die anderen besitzen durch ihre starke Inszenierung Hitcharakter). Jedem, dem ein härterer Stil im Vergleich zu früher nichts ausmacht, sei dieses Album ans Herz gelegt. ;)
Melodien für Millionen, besser geht es nicht!!!, 28. November 2007
Liebe Freunde der elektrischen Gitarrenmusik, hier kommt euer neues Lieblingsalbum!
Was Alter Bridge auf ihrem zweiten Album abliefern, ist ganz große Rockmusik.
Die Melodien sind dermaßen genial, dass Songwriting einfach der Hammer, da ist jedes Lied
eine Hymne. Egal ob härter oder ruhiger, auf diesem Album passt einfach alles zusammen
weil jeder Song für sich einfach perfekt ist.
Lieder wie Ties That Bind, Come to Life oder White Knuckles rocken derbe los, dagegen
lassen Brand New Start oder Blackbird eine angenehme Gänsehaut zurück.
Jetzt zu jedem Lied etwas zu schreiben würde den Rahmen sprengen, denn wie gesagt, die Songs
sind eh alle eine Sensation.
CD Kauf ist Vertrauenssache, ich weiß. Daher meine ganz unvoreingenommene Bewertung ;-)
Unglaubliche 5 Pkt., mein Kauftipp für eines der Alben des Jahres!!!
Super...aber....., 28. November 2007
Alter Bridge hat es endlich geschafft das neue Album herauszubringen, da kann man sich als ehemaliger Creed Fan ja nur freuen. Die tracks von Blackbird sind Super und machen echt laune. Allerdings werde ich auch bei diesem Album nicht verstehen müssen, warum die Hammer Stimme von Myles Kennedy immer so dicht an die Musik gemischt ist. Was heissen soll, er sticht nicht wirklich raus, da die Drums, Gitarre und Bass einfach zu laut sind. Wirklich schade...ansonsten ein SEHR empfehlenswertes Album!
Alternative Rock vom Feinsten, 26. November 2007
Drei Jahre musste die Fan-Schar auf das neue Album der US-Alternative-Rocker ALTER BRIDGE warten. Und so sollte auch ich als Fan der ersten Stunde bis dato warten müssen, um "Blackbird" (schick verpackt in einer Super Jewel Box) in meinen Händen halten zu dürfen. Der Vorgänger "One Day Remains" ist ein absolut grandioses Meisterwerk, das meiner Meinung nach viel zu wenig Beachtung erhielt. Der Band hätte ich mehr Auftritte in Radio und Fernsehen gewünscht, aber wir wissen es alle: Die Verantwortlichen haben keine Ahnung von Musik. Dennoch ging das Album zwei Millionen Mal über die Ladentheke, was an für sich gar nicht so schlecht ist, dem damaligen Label war es nicht genug. So verschlechterte sich das Verhältnis zwischen Band und Label schließlich so stark, das es zum Bruch kam. Ohne neues Label nahmen ALTER BRIDGE das Schicksal in die eigene Hand und produzierten das Album mit Produzent Michael "Elvis" Baskette einfach selbst. Während beim Vorgängeralbum die Songs quasi fertig waren, als Sänger Myles Kennedy zur Band stieß, konnte Myles sich beim Songwriting für das Zweitlings-Werk ganz gewaltig einbringen. Das Resultat ist, das AB sich einen gehörigen Schritt von der Vorgänger Band CREED entfernt hat. Wer jetzt Schlimmes ahnt, den kann ich beruhigen: AB haben all die Sorte Songs auf CD gepackt, die einem CREED und ALTER BRIDGE Fan am Herzen liegen. Schnelle Rocker, bisweilen mit metallischen Ansätzen ("Ties That Bind", "Buried Alive") und herzergreifende Balladen ("Before Tomorrow Comes", "Watch Over You"). Dazu kommt mit dem fast 8 minütigem Titelsong "Blackbird" ein unglaublich mitreißendes Stück, indem AB ihr ganzes Können ausschöpfen. Gewidmet ist der Song einem Freund, der den langen Kampf gegen eine Krankheit letztendlich doch verloren hat. Mein Favorit seit vielen Durchgängen ist jedoch "Coming Home". Ohne sich jetzt zu sehr über technische Details auszulassen, sag' ich einfach, das mich dieser Song fesselt und nicht mehr loslässt.
AB zeigen einmal mehr, was musikalisch in ihnen steckt. Die hervorragende Produktion der Scheibe ist Garant für eine sehr gute Wiedergabe von Instrumenten und Gesang. So erschließen sich dem Hörer jede Facette der CD und es ist ein Genuß dieser zu lauschen. Gitarrist Mark Tremonti's Gitarrenspiel wird von Platte zu Platte härter und das er verdammt noch mal was drauf hat, könnt ihr euch mal bei YouTube.com anschauen.
Fazit: Für mich das Rock-Album des Jahres. Zweimal konnte ich die Amis bereits Live erleben, bald sind sie wieder auf Tour und daher kann ich euch neben der Platte nur empfehlen, diese Gelegenheit nicht ungenutzt zu lassen.
Überragend, 26. November 2007
Ich bin noch immer sprachlos. Der Vorgänger 'One Day Remains' war für mich eher Durchschnitt, aber was Alter Bridge auf 'Blackbird' abliefern, ist schlicht und ergreifend ein Wahnsinn. Mark Tremonti liefert seine mit Abstand beste Leistung seiner Karriere ab, ein Mörderriff jagt das nächste. Dazu die Vocals von Myles Kennedy, dessen stimmliche Darbietung Scott Stapp endgültig vergessen macht. Das ganze Album ist sehr 'rund' und sehr gut gelungen, einige Tracks stehen aber naturgemäß hervor. So zum Beispiel der Opener 'Ties That Bind', der gleich richtig Gas gibt und die Marschroute für das Album vorgibt. 'Come to Life' steht dem um nichts nach, Tremonti liefert hier zudem ein Wahnsinns-Solo ab. 'Brand New Start', 'Coming Home', 'One By One' und das rasante 'White Knuckles' sind meine weiteren Highlights, überstrahlt wird aber alles vom 8-minütigen Titeltrack 'Blackbird'. Ein wunderschönes Epos mit viel Gefühl und schönen Gitarrenriffs. Besonders schön auch der Bruch nach dreieinhalb Minuten, bevor sich erneut Emotionen aufbauen.
Ingesamt ist das Album mit einer guten Stunde ziemlich lange geraten, die Band schafft es aber fast spielerisch, nicht langweilig zu werden. Ein ganz großes Werk von einer Band, die endlich die nervige Creed-Referenz hinter sich lässt und neue Wege beschreitet. Von Alter Bridge wird man noch viel hören!
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