Kundenmeinungen
Der Jodler lebt!, 30. November 2007
Die Musik, die auf dieser CD versammelt ist, verhält sich zu dem, was man für gewöhnlich unter Volkstümlicher Musik versteht ungefähr so wie eine echte Rose zu dem, was man an der Schießbude bekommt. Statt Gamsbartklischees findet der wagemutige Hörer Musik, die an der Grenze zwischen Jazz, World und Volksmusik geht. Da improviesiert eine Erika Stucky und klingt mal so furchtlos kindlich wie eine Meredith Monk, nur um dann ins Jazzige umzuschwenken. "Körperliche Musik" hat Björk diese Art zu singen einmal genannt. Jodeln als authentischer Ausdruck des Inneren, und als Grenzgang in andere musikalische Kulturen, wie etwa bei Christian Zehnder, der ganz spielend und spielerisch vom Schweizer Jodler zum Mongolischen Throatsinging wechselt, begleitet von einem Stimmhorn, das wie ein Didgeridoo gespielt wird.
Wie wahrscheinlich viele habe ich mir die CD gekauft, nachdem ich den wirklich beeindruckenden Film dazu gesehen habe. Wer hätte gedacht, dass aus dem totgerittenen Jodler noch so was Authentisches, Lebendiges und Wunderschönes werden kann? Musik, die berührt.
Heimat ohne Kitsch, 21. November 2007
Die Schweizer Volksmusik wurde lang in eine Korsett aus künstlicher Tradition gezwängt. Der Film Heimatklänge zeigt umwerfende Grenzgänge von Menschen, die den Herzschlag der schweizer Volksmusik in sich tragen und daraus eine Musik zaubern, die wirklich berührt. Ganz unterschiedlich in ihrer persönlichen Geschichte zeigen die Musiker ihre eigene innere Heimat in ihrem musikalischen Schaffen.
Ein absoluter Leckerbissen für Freunde unkonventioneller Musik.
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