Kundenmeinungen
Wechselbad der Gefühle, 19. Januar 2008
Zuerst bekam ich etwas Angst. Wird Neil Young etwa zu alt? Kann er mit solchen großartigen Spätwerken wie denen von Bob Dylan, Johnny Cash oder Michael Hurley etwa nicht mithalten? Bei Ordinary People platzte dann aber der Knoten und ich konnte mich erleichtert zurücklehnen.
Das Album hat durchaus einige echte Highlights in denen sich Neil mit seiner notorisch kratzenden, schiefen Gitarre durch den Amerikanischen Traum und Albtraum hindurchsägt. Einige davon werden sicherlich auch auf lange Sicht Klassiker werden, aber auf einige Nummern hätte man getrost verzichten können. Beautiful Bluebird klingt, als wolle er mal wieder etwas spielen, was nach der LP "Harvest" klingt, aber dazu ist der Song viel zu uninspiriert. Und Shining Light ist - entschuldigung - einfach nur schlimmer Schmalz.
ohne viele Worte..., 23. Dezember 2007
... die Platte ist SUPER !!! Vom ersten bis zum letzten Ton. Wärmstens empfohlen, let's rock!
Wie ein guter Wein.....es braucht Zeit...., 24. November 2007
beim ersten Hören der Songs erkennt man nicht gleich die wahre Güte der Songs. Auf jeden Fall klingt alles wie aus einem Guss, obwohl hier alte und neue Lieder gemischt sind. Man braucht ein wenig Zeit...beim zweiten, dritten Durchlauf kann man sich fast nicht mehr von der Platte lösen. Neil hat (mal wieder) ein großes Album abgeliefert. Durchgängig eines der besten von ihm.
Licht und Schatten!, 19. November 2007
Dieses neue Album ist eine zwiespältige Angelegenheit! Neben uninspirierten Songs wie "Dirty Old Man" finden sich tolle Stücke wie "Boxcar". Die beiden langen Songs leiden unter auf Dauer ermüdenden Refrains, da kann auch die gute elektrische Gitarrenarbeit von Young wenig ändern. Ich liebe viele seiner Platten, die dunklen Sachen wie "Tonight}s The Night" genauso wie die vollendete Melancholie von "Prairie Wind". Dieses neue Werk ist eine ziemliche Enttäuschung - drei Songs für meinen Ipod, mehr werfen diese "Chromträume" nicht ab. Das Highlight dieses Jahres 2007 bleibt für mich Neil Youngs erstmalig veröffentlichtes Solokonzert vom beginn der 70er Jahre - das ist Magie pur!!!
Zuerst war es nur ein reguläres Altmeisterwerk..., 17. November 2007
voller, bei erstmaligen Hören, mittelmäßiger aber netter NY Songs, ein bisschen da, ein bisschen hier, wie eben auf hunderten anderen Nummern.
..und ich bin NY Fanatiker, weiß jedoch auch die rosarote Brille abzunehmen.. doch dann..das letzte lied.. THE WAY.. Kinderchor ertönt, Piano, Harvestfeel.."the way..we know the way, we have seen the way, to bring you back home to the peace where you belong"..solch einfache worte..
schafft nur ein wahrer Meister. Ein Song zeitlos, und doch so unfassbar zeitgemäß und alternativ. Der beste Neil Young Song seit Jahren. Unglaublich. Unfassbar. Aufeinmal hat alles wieder eine Berechtigung, auf einmal versteht man wieder angestaubtes, abgegriffenes, überlanges - weißt es neu zu schätzen, sieht selbst nach 20 NY Alben die Schönheit in Odyssen wie "Ordinary People"..endlich eine CD die dem Kanadier wieder würdig ist, Hut ab. Unfassbar.
Danke Neil.
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