Kundenmeinungen
Schönes Spiel, zu wenig Singleplayer-Karten, 8. November 2008
"Die Siedler - Das Erbe der Könige" ist ein Spiel, dass meiner Meinung nach stark von den anderen Siedlerteilen abweicht. Es ist eher vergleichbar mit Age of Empires, da es hier mehr ums Kämpfen geht, als darum, eine Sielung aufzubauen.Von der Grafik her ist es viel besser als die Vorgängerversionen.Schön ist auch, dass es ein übersichtliches Menü gibt.Allerdings gibt es eindeutig zu wenig Singleplayer-Karten.
Sparpaket, 2. November 2008
Also über die mangelnde Komplexität ist ja schon allerhand gesagt worden, und darüber rege ich mich auch nicht so sehr auf. Das ist eben ein Echtzeitstrategiespiel und wer was anderes will, der soll sich halt was anderes kaufen. Für ein anständiges Echtzeitstrategiespiel gehört es sich aber normalerweise, daß es über Zufallskarten oder wenigstens über wählbare KI-Gegner den Langzeitspielspaß sicherstellt. Alles was Bluebyte hierzu einfällt, ist dem Spieler einen Editor zu liefern und ihn dazu aufzufordern mal schön zu lernen wie man Lua-Scripte erstellt. Getreu dem Motto: Macht Euch Euren Langzeitspielspaß doch selbst. Es ist NICHT meine Aufgabe, die Arbeit der Entwickler zu machen. Die Aussage, dem Spieler größmögliche Freiheit geben zu wollen ist meines Erachtens eine Schutzbehauptung. Teure Entwicklunszeit wird eher in publikumswirksame Effekthascherei bei Grafik und Sound gesteckt, als in die weniger plakativen Details des Gameplay. Schade. Ein Stern für Grafik, einer für Sound und drei Sterne Abzug für die Unverschämtheit mit dem "Langzeitspielspaß und Freiheit dank Editor."
Ab 6 Jahre? niemals!, 19. Oktober 2008
Der Name "Die Siedler" ist völlig unverdient, siedeln muss man ausschließlich, um zu kämpfen. In diesem ganzen Spiel gibt es genau eine friedliche Mission, und die nur zum üben. Ansonsten fightet man sich durch die Karten, eine schlimmer und schwieriger als die andere. Da gibt es durchaus andere Konzepte, z.B. mit der Cultures-Reihe von Funatics, die auch friedliche Missionen beinhaltet und die wesentlich phantasievoller gestaltet ist. Für Geduldige und Menschen, die gerne bauen, ist in diesem Spiel kein Platz.Für Kinder nicht vor 12 Jahren zu empfehlen, und danach sollte man bedenken, wie fit in solchen Spielen das eigene Kind ist und ob es Niederlagen gut verkraften kann. Für mich- nie wieder!
Ich versuch's mal objektiv..., 4. August 2008
Moin.Habe mir "Die Siedler: Das Erbe der Könige - Gold Edition" heute einfach mal aus Jux und Dollerei für 10 Euro (Software-Pyramide sei Dank) geholt. Habe gleich mal mit einer Einzelspielerkarte angefangen, um ein Gefühl für das Spiel und seine Mechanik zu bekommen. Ich habe "Die Siedler 4" damals gespielt und fand es gar nicht mal übel, aber mein "Aufbau-Herz" gehört der "Anno"-Serie (ja, auch dem viel bekrittelten "Anno 1503").Umso überraschter bin ich jetzt nach etwas über 2 Stunden Spielzeit, wie locker und flockig "Die Siedler: Das Erbe der Könige" von der Hand geht. Ich habe mich durchaus an die gute, alte Zeit mit "Age of Empires II" zurück erinnert, bin aber vom Interface und der damit verbundenen Bedienung vom "Siedler"-Ausreißer fast noch mehr begeistert. Übersichtlich, klar, alle relevanten Infos, keine verschachtelten Menüs, schnell einprägbare Hotkey-Belegung... Top.Die hinter dem Ganzen stehende Mechanik ist vom Aufbau-Aspekt zwar sicherlich nicht die komplexeste, auch mich wurmt ein wenig, dass es bspw. keinerlei Produktionsketten gibt, aber um den Aufbau-Willen zu befriedigen, gibt es ja andere "Siedler"-Teile. Insgesamt ist das Spiel kein wirkliches Komplexitätswunder, aber 1. ist das ist auch nicht das Ziel und 2. wurde auch nicht überall radikal gekürzt (siehe Upgrades für die Gebäude etc., die wiederum mit Forschung verknüpft sind usw.). Es geht nunmal, gerade in der Kampagne, um den Kampf mit den Helden (welche übrigens aus meiner Sicht ein tolles Spielelement darstellen, welches mal noch nicht so stark ausgelutscht ist) und um das Voranbringen einer Story. Und BlueByte hat das Ganze nun so interpretiert, dass daraus resultierend alles etwas schneller und auch gewissermaßen simpler ablaufen sollte, was die grundlegenden Dinge angeht. Warum nicht, in der Hinsicht macht "Die Siedler: Das Erbe der Könige" aus meiner Sicht wenig falsch...Und weil sich die lieben, eingefleischten "Siedler"-Fans dermaßen über die Namensverwandschaft des Ausreißers zu seinen reinrassigen Aufbau-Geschwistern aufregen... Das Grundprinzip, etwas aufzubauen, ansteigende Bevölkerungszahlen etc. ist durchaus geblieben. Dass das Ganze sich natürlich nicht so stark in die Tiefe bewegt, wie in den anderen Teilen, wurde ja nun lang und breit erklärt. Und ganz nebenbei... Auch in "Die Siedler: Das Erbe der Könige" finde ich den Wuselfaktor durchaus symphatisch, auch wenn er natürlich nicht ganz so niedlich ist. Dass bei der völlig anderen Auslegung des Spielprinzips oftmals auch schlichtweg keine Zeit bleibt, sich das Gewusel anzuschauen, scheint einigen entgangen zu sein. Mir jedenfalls sind noch keine größeren Wartezeiten aufgefallen, in denen ich mir das geschäftige Treiben der nicht mehr so putzigen Kerlchen hätte anschauen können. Umgekehrt motiviert es mich aber ungemein, ab und an einen bspw. Lehmgruben-Arbeiter anzuklicken, um seine Zufriedenheit zu sehen und zu hören. Nebenan watschelt der Priester durch die Kapelle, um seiner Arbeit nachzugehen... Hat was.Nervig finde ich teilweise die etwas... Nun ja. Ich will's mal mild als 'gewöhnungsbedürftige' Sprachausgabe der Leibeigenen bezeichnen. Wobei ich ehrlich zugeben muss, dass mich der hessisch angehauchte Akzent teilweise doch zum Lachen bringt.Ich habe schon einige Strategie- und vor allem auch Wirtschaftsspiele hinter mir, auch hochkomplexe Vertreter wie "Die Patrizier 2"... Ich hatte demnach ein paar Bedenken, gerade auch durch die Tests, die ich gelesen habe, dass "Die Siedler: Das Erbe der Könige" irgendwie zu simpel sein könnte und demnach nicht fesseln würde. Hat sich alles nicht bestätigt. Klar, das Spiel ist vergleichsweise einfach und wenig komplex, aber irgendwie hat es (mag wohl auch an der Grafik liegen) seinen ganz eigenen Charme. Es geht, wie oben schon erwähnt, alles sehr flott von der Hand, und man freut sich, wenn aus der Schule bspw. eine Universität wird, und man daraufhin neue Technologien erforschen kann, die wiederum auf andere Zweige Auswirkungen haben. Und nach und nach klettert die Anzeige der verfügbaren Rohstoffe in die Höhe, die Siedler zahlen fleißig Steuern. Ach halt, da fehlen ja noch 2 Wuselmännern Essen und Schlafgelegenheit... Kann ich nicht vll. ein vorhandenes Haus ausbauen, oder muss ich schauen, dass ich irgendwo möglichst sinnvoll ein weiteres platziere? Etc...Insgesamt muss ich also ganz ehrlich sagen: Wer sich nur darüber aufregen will, dass "Das Erbe der Könige" kein reinrassiges "Siedler" ist, der solle sich doch bitte einen Keks kaufen. Und der Vorwurf, dass man das "Siedler"-Konzept an "konventionelle" Echtzeitstrategie angepasst hat, finde ich in höchstem Maße lächerlich. Der Gipfel ist ja das "Argument", dass "Das Erbe der Könige" nur ein weiteres von vielen RTS-Spielen sei... Selten so gelacht. Das trifft auf dermaßen viele Titel zu, und es ist nun wirklich nicht so, dass man sich bei diesem Pendant nicht um Abwechslung bemüht hat.Wer Lust auf ein kurzweiliges, mit einigen netten Ideen und Eigenheiten gespicktes Strategiespiel mit (aus meiner Sicht berechtigter) Anlehnung an eine große Aufbauspiel-Serie hat, der sollte "Die Siedler: Das Erbe der Könige" eine Chance geben. Gerade jetzt, wo es samt seiner Erweiterungen für gerade mal 10 Euro zu haben ist.GrEetz,olliander
Naaaaaja....., 16. Juli 2008
Am Anfang sollte gesagt weden, dass ich mir das Spiel nur geholt hab, weil ich totaler Fan der Siedler bisher war, nur leider die älteren Spiele auf meinem neuen Laptop nicht laufen wollen.Was ich erwartet habe, war das gleiche Spiel nur komplexer und mit besserer Grafik. Tja daran ist es wohl dann gescheitert. "Das Erbe der Könige" erinnert so garnicht an die süßen Siedler, die ihre Felder ernten und dann das Büschel in die nächste Bäckerei tragen und auch der Anspruch (ich sichere mal meine Grenzen mit nem Wachturm und nem Katapult ab und dann wird das schon) ist nicht vergleichbar. Ganz ehrlich ? Auch nach Stunden vor dem Erbe der Könige versteh ich es nicht wirklich, nichtmal das Tutorium hab ich absolvieren können. Die ganze Zeit wird gelabert und das Spiel konzentriert sich hauptsächlich auf den Kampf gegen Feinde, die schon in der ersten Spielsequenz über das eigene Dorf einstürmen. Nix mit Siedeln und Landesgrenzen, die mit blauen Boyen angezeichnet sind. Der Schwerpunkt wird also auf einmal auf Kämpfe gelegt, die man dafür in einer Viehlzahl von Möglichkeiten führen kann. Für mich total langweilig und unnötig und irgendwie auch frustrierend.Dann ist auch noch die ganze "frauenfreundliche" Grafik weg und auf einmal muss man alles selber anordnen, weil die Leibeignen keine einzige Handbewegung machen, ohne das man diese Vorher durch 100 mal Anklicken anordnen muss.Insgesammt kann ich also sagen, dass ich für den Preis bestimmt verdammt lange beschäftigt sein werde (sollte ich tatsächlich die Lust finden alle 3 Teile durchzuspielen), ich die 10 Euro aber im Nachhinein lieber in ein gutes Buch investiert hätte....
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