Kundenmeinungen
Neues Babyshambles-Album mit verbessertem Songwriting, 10. März 2008
Wie beim ersten Babyshambles-Album handelt es sich auch hier um ein grundsolides Rock- bzw. Popalbum mit viel Energie und angenehmem Retro-Touch. Das Songwriting weist im Vergleich zum ersten Album "Down in Albion" eine Tendenz zu mehr Struktur und Klarheit auf, ohne jedoch die Dohertysche Kauzigkeit und Eigenart vermissen zu lassen. Dies wird am deutlichsten bei der Single-Auskopplung "Delivery", ein Song der meines Erachtens absolut hitparadentauglich ist (und auch einer meiner Favoriten dieses Albums ist). Pete Doherty stellt mit diesem Werk auf eindrucksvolle Weise unter Beweis, dass er selbst trotz seines Drogenkonsums (oder vielleicht gerade deshalb?!) ein begnadeter Songwriter und Musiker ist. Dieses Album sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen, wenn man gerne anspruchsvolle und zugleich eingängige Pop- bzw. Rockmusik hört.
Ganz brauchbar..., 6. März 2008
Angelockt von der Auskopplung "Delivery" legte ich mir kurzentschlossen das komplette Album zu und aufgrund fehlender Erwartungen wurde ich auch nicht überrascht.Okay, Pete Doherty kann nicht singen und seine Kollegen sind auch nicht die hellsten Lampen auf ihrem Gebiet, aber einen gewissen Unterhaltungswert kann man dem Album nicht absprechen. Gelegentlich kommen sogar recht ungewöhnliche Parts in den Stücken zum Einsatz; ein Meisterwerk ist es dennoch nicht. Dafür aber eine nette Scheibe, die man nebenbei mal laufen haben kann.
Enttäuschend und langweilig, 7. Februar 2008
Leider war diese Album ein absoluter Fehlkauf. Selten so schlechte Musik gehört. Pete Doherty ist mehr als überbewertet. Wirklich sehr schade...
Pete zeigt, wo der Hammer hängt! , 31. Januar 2008
Zugegeben, die Babyshambles überzeugten mich als halbe Nachfolger der genialen Libertines anfangs nicht komplett. Klar, "Down in Albion" war ein schönes Album mit ein paar tollen Liedern und so... aber an die Klasse von Dohertys und Barats Gemeinschaftswerk kamen sie nicht ran. Umso faszinierender ist "Shotter'S Nation"! Doherty zeigt hier, dass er doch noch (...immerhin lebt er noch...) grandiose Lieder schreiben kann, außerdem ist seine Musik erwachsener geworden, nicht unbedingt inhaltlich. Die Titel sind nach wie vor voller Witz, Ironie und Melancholie, aber musikalisch ziehen die Shambles aus allen Registern. Schon der tolle Einstieg "Carry On Up The Morning" macht Lust auf mehr. Neben der Hit-Single "Delivery" sind meine persönlichen Highlights aber eher der hymnisch-gefühlvolle Popsong "UnBiloTitled" sowie die Songs "French Dog Blues" und "Baddie's Boogie"... Lieder die man einfach immer wieder hören kann. Die Tracks sind mal schnell, mal laut, mal gefühlvoll. Die Scheibe ist einfach immens abwechslungsreich. Die Platte läuft bei mir hoch und runter: es macht einfach Spaß, zu sehen, wie Pete sein unumstrittenes Potential endlich in wirkliche Klasse umsetzt. Den Libertines brauche ich nach dieser Scheibe nicht mehr nach zu trauern. Pete zeigt seine Genialität!Übrigens: Habe die Babyshambles letztens auch in Berlin gesehen. Das Konzert war der Hammer, hätte nie gedacht, dass die live so krass die Bude rocken. Fazit: Platte kaufen, Konzerte aufsuchen und hoffen, dass uns Pete und Co. noch lange beglücken werden!!!
Herausragend in ihrem Genre: Kreativ,Trotzig,Rotzig&Melodiös = babyshambles, 18. November 2007
Oftmals haben die ganzen UK-Bands der letzten Jahre mich nicht mehr vom Hocker gerissen. The "wieauchimmers" und "sonstwies" überfluten den Musikmarkt mit kurzweiligem, attitüderen Punkrock mit britischem Akzent, doch die Babyshambles stechen nach ihrem Smashhit "F*** Forever" und dem rohem Debüt auch wieder mit ihrem Zweitling heraus: mit Originalität. Die großartige Single "Delivery" machten mich auf die neue CD neugierig, und ich muss den Hut ziehen. Das Image das die Presse von Pete Doherty verbreitet ist absolut falsch. Das ist absolut kein kopfloser Drugjunkie, eher ein nonkonformer, eigenwilliger Denker. Die Songs sind klasse, Britmusiktradition trifft Zeitgeist - etwas Kinks, Stones, ein bisschen Smiths in den ruhigeren Nummern wechseln sich mit punkigen garage-tracks mit knackigen Riffs und melodiösen Gitarrenlines. Rock'n'Roll pur und clevere Texte voller erstaunlicher ironischer Statements "Take the man, go round townWhere all your Skins, and Mods You get together Make pretendIt's 1969 forever. Find a girl, have a drink,Have a dance and play" - den Ritterschlag verdient Doherty dann für die abwechslungsreiche Stilbrüche à la "THERE SHE GOES", der ein jazziger Tom Waits Song sein könnte; oder das akkustische "LOST ART OF MURDER", dass einen unwillkürlich an Syd Barrett erinnert. Ein Blick ins Booklet quittiert dann, dass solche Perlen ganz allein aus seiner eigenen Feder stammen, ohne Co-Songwriter. Der Mix und die Abwechselung bei diesem Werk stimmt, ein Fakt, den man bei vielen Bands dieses Genres leider vermisst, skurrilerweise verzichten die Babyshambles auch auf das nervige "THE" im Bandnamen und heben sich damit auch noch namentlich von den anderen ab.Rockplatte des Jahres 07, bis jetzt.
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