Kundenmeinungen
Pete zeigt, wo der Hammer hängt! , 31. Januar 2008
Zugegeben, die Babyshambles überzeugten mich als halbe Nachfolger der genialen Libertines anfangs nicht komplett. Klar, "Down in Albion" war ein schönes Album mit ein paar tollen Liedern und so... aber an die Klasse von Dohertys und Barats Gemeinschaftswerk kamen sie nicht ran.
Umso faszinierender ist "Shotter'S Nation"! Doherty zeigt hier, dass er doch noch (...immerhin lebt er noch...) grandiose Lieder schreiben kann, außerdem ist seine Musik erwachsener geworden, nicht unbedingt inhaltlich. Die Titel sind nach wie vor voller Witz, Ironie und Melancholie, aber musikalisch ziehen die Shambles aus allen Registern.
Schon der tolle Einstieg "Carry On Up The Morning" macht Lust auf mehr. Neben der Hit-Single "Delivery" sind meine persönlichen Highlights aber eher der hymnisch-gefühlvolle Popsong "UnBiloTitled" sowie die Songs "French Dog Blues" und "Baddie's Boogie"... Lieder die man einfach immer wieder hören kann. Die Tracks sind mal schnell, mal laut, mal gefühlvoll. Die Scheibe ist einfach immens abwechslungsreich.
Die Platte läuft bei mir hoch und runter: es macht einfach Spaß, zu sehen, wie Pete sein unumstrittenes Potential endlich in wirkliche Klasse umsetzt. Den Libertines brauche ich nach dieser Scheibe nicht mehr nach zu trauern. Pete zeigt seine Genialität!
Übrigens: Habe die Babyshambles letztens auch in Berlin gesehen. Das Konzert war der Hammer, hätte nie gedacht, dass die live so krass die Bude rocken.
Fazit: Platte kaufen, Konzerte aufsuchen und hoffen, dass uns Pete und Co. noch lange beglücken werden!!!
Herausragend in ihrem Genre: Kreativ,Trotzig,Rotzig&Melodiös = babyshambles, 18. November 2007
Oftmals haben die ganzen UK-Bands der letzten Jahre mich nicht mehr vom Hocker gerissen. The "wieauchimmers" und "sonstwies" überfluten den Musikmarkt mit kurzweiligem, attitüderen Punkrock mit britischem Akzent, doch die Babyshambles stechen nach ihrem Smashhit "F*** Forever" und dem rohem Debüt auch wieder mit ihrem Zweitling heraus: mit Originalität.
Die großartige Single "Delivery" machten mich auf die neue CD neugierig, und ich muss den Hut ziehen. Das Image das die Presse von Pete Doherty verbreitet ist absolut falsch. Das ist absolut kein kopfloser Drugjunkie, eher ein nonkonformer, eigenwilliger Denker. Die Songs sind klasse, Britmusiktradition trifft Zeitgeist - etwas Kinks, Stones, ein bisschen Smiths in den ruhigeren Nummern wechseln sich mit punkigen garage-tracks mit knackigen Riffs und melodiösen Gitarrenlines. Rock'n'Roll pur und clevere Texte voller erstaunlicher ironischer Statements "Take the man, go round town
Where all your Skins, and Mods You get together Make pretend
It's 1969 forever. Find a girl, have a drink,
Have a dance and play" - den Ritterschlag verdient Doherty dann für die abwechslungsreiche Stilbrüche à la "THERE SHE GOES", der ein jazziger Tom Waits Song sein könnte; oder das akkustische "LOST ART OF MURDER", dass einen unwillkürlich an Syd Barrett erinnert. Ein Blick ins Booklet quittiert dann, dass solche Perlen ganz allein aus seiner eigenen Feder stammen, ohne Co-Songwriter.
Der Mix und die Abwechselung bei diesem Werk stimmt, ein Fakt, den man bei vielen Bands dieses Genres leider vermisst, skurrilerweise verzichten die Babyshambles auch auf das nervige "THE" im Bandnamen und heben sich damit auch noch namentlich von den anderen ab.
Rockplatte des Jahres 07, bis jetzt.
Sehr gut..., 17. November 2007
... aber kein "Hit"-Album.
Das der Peter einiges aufm Kasten hat, sollte man schon seit den Libertines wissen. Und die Leute die dem Müll aus der Yellow Press der Musik Vorzug geben verschwenden eindeutig ihre Freizeit.
Ich kann aber nicht anders und muss die Babyshambles mit den Libertines und auch Dirty Pretty Things vergleichen und da stehen letztere und die Shambles eindeutig ein Stück im Schatten der "Ur-band".
Grandioses Album, Grandioser Pete!! , 12. November 2007
Man kann über Pete Doherty sagen was man will, wenn er eins kann, dann ist es Musik machen! Das er aufgrund seiner ständigen Drogeneskapaden kaum ein Vorbild für die heutige Jugend sein kann, ist klar. Wenn man seinen eigenen Aussagen trauen kann, versucht er zumindest von den Drogen wegzukommen.
Eins steht auf jedenfall fest: was er mit seiner Band mit diesem Album musikalisch anbietet ist aller erste Sahne. Schon beim ersten hören wird man das Album lieben, da es ganz im Stile der Libertines gespickt ist, mit fetzigen Gitarren-Riffs, aber auch brillianten ruhigeren Stücken, sowie stets poetischen Texten, wie sie nur ein Pete Doherty zu schreiben vermag!!
Also, ich könnte verstehen, wenn sich einige Leute durch Petes Art, wie er zumindest stets in den Medien dargestellt wird, abgeschreckt fühlen, dass Album zu kaufen. Doch kann ich diesen Leuten nur sagen: euch entgeht wirklich was. Denn der Typ mag noch so ... aussehen, von mir aus ungepflegt und widerlich, aber die Musik lässt einen schon nach dem ersten hören nicht mehr los, Ohrwürmer ohne Ende. Und im Endeffekt sollte es beim Kauf einer CD ja auch nur um die Musik gehen!!
Genial, 9. November 2007
Was soll man da lang rumschreiben ... einfach genial (fast wie die guten alten Kinks)
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