Kundenmeinungen
Super Camera, 30. Januar 2008
Ich bin ein alter Spiegelreflex 24x36 und Vollformat Hase. Habe auch einige ältere Voigtländer Cameras. Soll also heissen, ich weiss was ich hier schreibe! Diverse Digitale Cameras habe ich auch schon Probiert und hole auch aus einer 4 Megapixel Hosentaschencamera so manche tolle Aufnahme heraus!
Diese kleine Olympus ist fantastisch, und in der richtigen Hand zu unglaublichem in der Lage!!! Habe mit vollem Zoom vom Balkon (Auch noch durch einen Wolkenschleier) den Mond fotografiert! Hatte danach ein vollformatiges Bild, und mann kann die Krater erkennen!!! Ich war völlig verblüfft! Paparazzi im Miniformat, es ist kaum zu glauben! Echt spitzen Gerät!!
(K)eine Alternative zur DSLR, 1. Januar 2008
Die Idee des Kaufs der SP-560UZ war es, neben meiner DSLR Olympus E-510 noch eine etwas kleinere Bridge- oder Ultra-Zoom-Kamera zu haben, um nicht immer die DSLR samt Zubehör mitschleppen zu müssen, zumal es für das Fourthirds System zumindest derzeit nur ein "Reiseobjektiv" (Zuiko 18-180), also eine Zoomobjektiv das von Weitwinkel bis Tele einen möglichst großen Bereich abdeckt, gibt, das aber eher schlecht bewertet wird.
Deshalb schien mir die SP-560 UZ mit einem auf Kleinbild umgerechneten Brennweitenbereich von 27 mm (Weitwinkel) bis 486 mm (Tele) die geeignete Kamera zu sein.
Die Olympus SP-560 UZ ist für große Hände zwar fast schon etwas klein geraten, aber zumindest für Rechtshänder findet der Daumen eine vorgeformte Griffmulde auf der Rückseite der Kamera, Mittelfinger, Ringfinger und Kleiner Finger stabilisieren an der Vorderseite während der Zeigefinger für Zoom und Auslöser zuständig ist.
Mir persönlich ist der elektronische Sucher lieber als die Anzeige am Monitor, zumal man dabei die Kamera auch besser ruhig halten und dank des eingebauten Bildstabilisators tatsächlich bis auf volle Brennweite nahezu unverwackelte Bilder aufnehmen kann.
# Einstellmöglichkeiten (+++):
Die Kamera bietet sehr viele Einstellmöglichkeiten, für eine gute Detaildarstellung in sehr dunklen als auch sehr hellen Bildbereichen (sprich Dynamikumfang) bin ich je nach Aufnahmesituation mit Kontrastwert -1 bis -3, Farbsättigung +1 bis +3 und Schärfe zwischen -2 und 0 am besten gefahren.
# Bildstabilisator und Lichtstärke (++):
Der Bildstabilisator erlaubt es, selbst bei vollem Tele brauchbare Bilder aufzunehmen. Das Objektiv ist für eine kompakte relativ Lichtstark und erlaubt damit noch relativ kurze Belichtungszeiten.
# Blitz (++):
Als sehr positiv ist auf jeden Fall der eingebaute Blitz hervorzuheben, der im Verleich zu anderen Kompakten eine gute Ausleuchtung erlaubt und auch in der Intensität sehr gut regelbar ist.
# Autofokus (~):
Als Autofokus-Methode habe ich zumeist "Spot" gewählt, die scheint die zuverlässigste und vor allem schnellste zu sein. Allerdings muss klar und deutlich gesagt werden, dass es Kompaktkameras mit schnellerem AF und präzieserem AF gibt, für Aufnahmen von bewegten oder sich bewegenden Objekten ist es besser, mit Vorfokussierung zu arbeiten und dann im "richtigen Augenblick" auszulösen. Meine Erfahrungen haben aber gezeigt, dass es besser ist, pro Aufnahmesituation zumindest zwei Aufnahmen zu machen, und selbst dann sind noch immer relativ viele Fotos mit Fehlfokus dabei. Aber meine Messlatte sind hier die Spiegelreflexkameras, die in Sachen Autofokus einfach den Kompakten überlegen sind.
Z. B. am Stativ bietet sich auch noch der manuelle Fokus an. In diesem Modus wird die Bildmitte vergrößert dargestellt um die Schärfe beurteilen zu können. Für normale Aufnahmen finde ich den MF Modus allerdings zu kompliziert.
Nun zu den negativen Punkten, die für den Punkteabzug verantwortlich sind:
# Manueller Weißabgleich (-):
Leider auch etwas umständlich einzustellen ist der manuelle Weißabgleich, für das Einstellen muss man sich nämlich tief ins Menü begeben, allerdings sind die voreingestellten Werte durchaus brauchbar und auch die WB-Automatik liegt meist ziemlich richtig.
# ISO-Empfindlichkeit (-):
Ein positiver Punkt ist, dass ISO 50 verfügaber ist. Ab ISO 200 ist aber bereits Rauschen feststellbar. Bis ISO 400 ist dieses erträglich und zumindest bei Ausarbeitung bis 10 x 15 eher wenig störend. Die darüber hinausgehenden Empfindlichkeitswert sind aber nicht mehr wirklich brauchbar. Aber auch hier ist die Messlatte die E-510, im direkten Vergleich mit anderen Kompaktkameras sind die Ergebnisse durchschnittlich.
# Farbsäume (---):
Im Telebereich kommt es relativ häufig zu violetten Farbsäumen, vor allem bei feingliedrigen Objekten (z. B. Zweige) und leichten Gegenlichtsituationen. Eine Streulichtblende könnte da theoretisch sicher schon helfen...
# RAW Speichergeschwindigkeit (---):
Die SP-560 UZ bietet zwar einen RAW-Modus für die Bildspeicherung an. Die Dauer, bis ein Bild aber in diesem Format gespeichert ist, beträgt etwa 10 - 15 Sekunden. Das ist unakzeptabel und unbrauchbar.
Grund dürften die relativ langsamen XD Karten sein, zu der es aber bei der SP-560 UZ keine Alternative gibt. Es wird Zeit, dass Olympus sich entweder von diesem Medium verabschiedet oder aber zumindest die Möglichkeit bietet, andere Speichermedien mit zeitgemäßeren Schreibgeschwindigkeiten und Speichergrößen zu verwenden...
# Fazit:
Eine wirkliche Alternative zur DSLR ist die SP-560 UZ nicht. Dafür sind die Qualität des Objektivs, die Fokussiergeschwindigkeit und die Geschwindigkteit der RAW-Speicherung zu niedrigem Nievau. Für eine Kompaktkamera sind die Ergebnisse aber an sich gut.
Dynamik und Bildrauschen sind in alltäglichen Situationen sehr gut brauchbar, bei Dunkelheit wird es sowieso schwierig, auf dem Monitor oder im Digitalsucher die Bildschärfe richtig zu beurteilen.
Schade ist auch, dass Olympus nicht auch eine Einstellung des Bildmodus (Vivid, Natural, Muted, Monoton) und der Gradation (Normal, High Key, Low Key) sowie eine stufenweise Einstellung der Intensität der Rauschminderung wie z. B. bei der E-510 als Programmpunkt anbietet.
Im direkten Vergleich mit der E-510 hätte ich der SP-560 UZ eigentlich nur 3 Punkte gegeben, da manche Schwächen aber durch das Konzept einer Kamera, die von Weitwinkel bis Tele alles abdecken soll und dabei noch in einer - wenn auch größeren - Gürteltasche Platz findet, bedingt sind, wurde es nur ein Punkt Abzug.
Die perfekte Kamera für alle, die mehr als nur Urlaubsbilder machen möchten, 30. Dezember 2007
Seit wenigen Tagen bin ich stolzer Besitzer einer Olympus SP-560 UZ.
Nachdem ich mit meiner alten Minolta DiMage Z1 eine Kamera hatte, die noch heute zu den schnellsten Kompaktkameras überhaupt zählt und die 560er sich in den Tests in Sachen Geschwindigkeit nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat, war ich sehr skeptisch. Aber mit der Option von Amazon die Kamera innerhalb 14 Tage zurückgeben zu können, wagte ich das Experiment. Und ich kann nur sagen, ich bin begeistert. Geschwindigkeitsmäßig konnte ich noch keine wesentlichen Unterschiede feststellen. Schnappschüsse und Aktionfotos sind kein Problem, nicht zuletzt wegen der genialen Serienbildfunktion.
Allerdings erfordert die Oly deutlich mehr fotgrafisches Geschick und Grundwissen als die Minolta. Wer als Anfänger mit der 560er Fotos knipst, wird nicht allzu zufrieden sein, denn im Vollautomatik-Modus finde ich ist die Farbwiedergabe bei schlechten Lichtverhältnissen (z.B. Kerzenlicht) nicht gut, das ganze Bild wirkt einfach zu rot und gleichzeitig fad. Auch im Motivmodus "Kerzenlicht" ist das nicht besser. Und mit Blitz in Grundeinstellung wird die Stimmung logischerweise total zerstört. Wer sich aber mit den schier unendlichen Funktionen der Olympus auseinandersetzt, kann zu sagenhaften Ergebnissen kommen.
In diesem Zusammenhang kann ich das Buch "Olympus Ultrazoom Fotoschule SP-550 UZ" von Frank Späth wärmstens empfehlen. Diese Lektüre ist für alle, die sich intensiver mit dem Thema fotgrafieren mit der SP-550/560 UZ beschäftigen möchten, die perfekte Ergänzung.
Allen anderen kann ich leider nur raten, sich eine einfacher zu handhabende Kamera anzuschaffen.
Fazit: Die perfekte Kamera für Profis und solche die es werden wollen, die sich nicht am Zubehörkoffer einer SLR zu Tode schleppen wollen.
Echte Alternative zu einer DSLR?, 19. Dezember 2007
Habe mir die 560er vor einigen Tagen zugelegt und finde mich von Grund auf begeistert wieder.Natürlich bietet dieses Gerät nicht die Möglichkeiten einer SLR, aber dafür die Flexibilität die man ja so oft bei selbigen vermisst. Keine mühseeligen Objektivwechsel, keine Verschmutzungsgefahr des Geräteinneren, relative Kompaktheit die SLR Forografen niemals erreichen können und dies alles zu einem Preis/Qualität/Leistungsverhältnis die ihres Gleichen erst suchen muss! Alles in Allem kann ich dieses Gerät jedem ambitionierten Amateur oder SemiProfi nur empfehlen!
High Tech für vernünftiges Geld, 25. September 2007
Ich fotografiere viel, gerne und bearbeite mit Bildbearbeitungsprogramm nach. Meine Forderung war eine technisch, funktional gut ausgestattete Kamera, mit ordentlicher Leistung, die dennoch transportabel und bezahlbar ist. Nichts ist nämlich schlechter als eine Kamera die nicht dabei ist! So schied für mich eine DSLR aus, da diese Superzoom fast alle Rafinessen bietet.
Größe und Handhabung sind gut aufeinander abgestimmt, das Menü ist schlüssig und wird für Umstellung der Funktion nicht allzu oft benötigt. Das Zoom ist eine Gewalt und die Bildstabi funktioniert einwandfrei. Um nur die Leistung des Zooms zu benennen erwähne ich, dass es freihändig schon eine Kunst ist, bei vollem Zoom das Motiv zu treffen. Die Verzeichnungen bei Zoom sind erwartungsgemäß vorhanden und lassen sich per Nachbearbeitung korrigieren. Macro ist ebenfalls tadellos und fast verzeichnungsfrei. Die vielen Autofunktionen/Programme machen das Fotografieren auch für Anfänger zum Vergnügen. Das bisschen Weitwinkel werden Sie im Verhältnis zu anderen Kameramodellen bei Innenaufnahmen schnell schätzen lernen. Die Bildqualität ist für Digikams sehr gut und 8 MP mehr als ausreichend. Die Moviefunktion bringt gute Ergebnisse, für den, der so etwas gerne nutzt. Diese bietet eine DSLR nicht. Ganz super ist natürlich die RAW Aufzeichnung, da JPEG ein nicht optimales Bildformat ist. Bei der Nachbearbeitung werden Sie den Unterschied sehen - absoluter Profistandard. Das Zu- oder Abschalten von Funktionen holt noch einiges aus der Wundertüte, wenn man erst einmal die Kenntnisse erworben hat. Mit guten Akkus, die ich unbedingt empfehle, schießen Sie Fotos, bis Ihnen der Finger verkrampft. Natürlich gibt es auch Nachteile, die jedoch auf alle nicht-DSLR zutreffen. Zoom und Autofokus funktionieren langsamer als bei Spiegelreflex. Autoprogramme fangen Stimmung und Licht nicht so ein, wie Sie es mit dem Auge sehen. Bei der Speicherkarte hätte ich lieber eine SD-Karte gehabt, obgleich die XD jetzt kein gravierender Nachteil ist, auch wenn sie langsamer arbeitet, teurer ist und in kaum einen Kartenleser passt.
Fazit: Handliche Kamera, super Objektiv, tolle Funktionen, tw. Profistandard zum Preis eines guten Objektivs einer Spiegelreflex. Die Verarbeitung ist solide. Da Vergleiche zwischen Kameras immer hinken, Zündholzschachteltechnik, Speigelreflex und diese Kamera eigentlich nicht vergleichbar sind, ist diese Olympus UZ 560 für mich optimal. Ich habe nichts Besseres gefunden.
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