Kundenmeinungen
Ganz der Boss, 31. Januar 2008
Magic fängt dort an, wo The Rising aufgehört hat. Dieses wuchtige, gitarrenlastige Rockalbum steht ganz in einer Linie mit The Rising.
ES gehört mit Sicherheit zu den besten Alben des Jahres 2007. Die Energie mit der Bruce Springsteen seine Lieder singt, ist nach wie vor einmalig. Auch das Alter hat seiner Stimme kein bisschen geschadet. Dass seine Lyrics mittlerweile fast hermetisch wirken mit vielen absoluten Metaphern, zeigt, dass auch "THE BOSS" die Welt heute nicht versteht, so wie sie sich uns darstellt. Auch die gut verpackte Politikritik in "Last To Die" zeigt, dass Springsteen auf der Höhe der Zeit ist und sich nicht an seine Erfolge der 80er klammert, sondern mutig Neuland begeht. Was man ja von den sonstigen "Comebacks" 2007 nicht sagen kann (Genesis, etc.).
Gut wie immer, wie wir das und wünschen, das ist das Fazit
The Boss is back, 28. Januar 2008
Tja wie soll man da anfangen? Die Erwartungen an das neue Springsteen-Album waren ja schon im Vorfeld extrem hoch, aber der Boss hats mal wieder geschafft sie alle zu treffen.
Wo andere Künslter in seinem Alter immer ruhiger fängt Bruce erst richtig an. So rockig und gitarrenlastig (Radio Nowhere, Gypsy Biker, Last to Die, Long Walk Home) hat man den Boss schon lange nicht mehr gesehen. Allerdings selten auch so düster und verstörend (Magic, Last to Die, Devil's Arcade).
Während der erste Song "Radio Nowhere" durch ordentlichen Gitarreneinsatz noch richtig gute Laune verbreitet, wird die Stimmung mit zunehmender Hörzeit immer düsterer und pessimistischer. Insbesondre der Titelsong "Magic" stellt den Höhepunkt der Düsternis dar. Selten hat mich ein Lied so dermaßen verstört zurückgelassen wie dieser.
Der Boss schafft es hier wie so oft mit seiner berührenden Musik den emotional verwundbarsten seiner Zuhörer zu treffen. Der Zuhörer wird hier zur emotionalen Puppe des genialen Puppenspielers Springsteen, der es hier allein durch seine Musik schafft das Publikum zum Lachen zu bringen, oder auch zu Tränen zu rühren.
Natürlich tragen auch die sehr bildlichen, mit Metapher gespickten und kritischen Texte zum Zauber bei. Bestes Beispiel hierfür der Song "Last to Die", welcher sich wunderbar auf den Irakkrieg interpretieren lässt.
FAZIT: Wieder mal weit mehr als ein Volltreffer dieses Ausnamekünstlers. Virtuoses Songwriting trifft musikalisches Können auf höchstem Niveau. Allein wenn man sich anschaut wieviele Instrumente Springsteen auf höchstem Niveau beherrscht, wird klar was für ein ausergewöhnliches Talent dahinter steckt.
Absolute Kaufempfehlung. Es wäre wirklich schön wenn es noch mehr solcher Künslter gäbe, aber es gibt sie einfach nicht!
Nach einiger Zeit wird sie gut..., 24. Januar 2008
Das erste Mal als ich die CD hörte, war ich enttäuscht. Das war nicht die CD, auf die ich gehofft und gewartet hatte. Es hörte sich nach "alles schon irgendwie gehört" an. Die CD wird aber nach mehrmaligem Hinhören immer besser - ungefähr nach 2 Monaten ;-). Sie kommt aber nicht an darkness on the edge of town oder the river heran. Absolute Highlights sind magic, last to die, long walk home und radio nowhere.
Ein Album zum Immerwiederhören, 19. Januar 2008
Ich habe die Magic CD seit dem ersten Tag an dem sie veröffentlicht wurde und schon beim ersten Mal anhören hatte ich drei songs (Gypsy Biker, Girls in their summer clothes und Long Walk Home), die mir so gut gefielen, dass das Album schon zum damaligen Zeitpunkt kein Fehlkauf gewesen sein konnte.
Jetzt Monate später kann ich nur sagen, dass es kein einziges schwaches Lied auf dem Album gibt. Nach und nach erschließt sich einem ein song nach dem anderen und ich bin überrascht wie gut die Qualität von Musik und Lyrics bei jedem einzelnen song ist.
Einige schreiben hier, dass die Musik zu dominant ist und die Abmischung schlecht sei und nicht mit früheren Alben wie Born to Run oder Darkness On The Edge Of Town mithalten kann. Dazu sei gesagt, dass ja wohl z.B. Born To Run selbst ebenso beinahe "überladen" ist von Musikvolumen. Oder wie ist es bei Badlands? Anfangs ist man auch bei den älteren songs beinahe "überollt", aber genau das ist Bruce Springsteen und genau das macht dieses Album so einzigartig gut!
Es ist gut, denn man merkt, dass auch der Boss sich immer noch weiterentwickelt und hätte er ein ruhiges akkustik Album herausgebracht, hätten wieder alle gesagt na typisch, nichts neues, er wird langsam alt.
Magic ist ein Rockalbum durch und durch. Etwas dass man von einem doch schön langsam in die Jahre kommenden Boss nicht mehr so stark erwartet hätte.
Es ist wie ein Album eines 28jährigen Bruce Springsteen mit dem Sound von Heute. Auch wenn jemand noch kein Album vom Boss besitzt, dem ist dieses absolut als Einstiegsalbum zu empfehlen, für alle anderen ist es sowieso einen Kauf wert!
Hab lange gewartet, 29. Dezember 2007
Hallo erstmal. Ich bin eigentlich bisher kein Springsteen-Fan. Nun höre ich mir das Album an und stelle fest, das ich swinge. Die Musik berührt mich. Wunderschöne Lieder. Flott und allesamt positiv. Klasse.
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