Kundenmeinungen
Sofort fasziniert, 16. November 2007
Schon das Cover ist Gänsehaut! Der "Menschfeind" ist groß geworden, muss immer noch diese Maske tragen? Sehr beeindruckend. Der kraftvolle Beginn von The Plage Vers.N41 zog mich sofort in seinen Bann und der Eindruck hielt und hält das ganze Lied durch an. Ein gelungenes Stück durch und durch. The Plague Vers. N4-4 ist elektronischer gehalten, konzentriert sich mehr auf einen durchgängigen guten Rhythmus. Kontrastprogramm dazu dann Allocution. Dieses Lied finde ich wunderschön, Melodie und Text führen die Seele durch Emotionen und berühren ungemein. Die memorial Version von Traumtänzer ist nicht meine Lieblingsversion dieses schönen Liedes, hat sich aber einen Platz auf der CD verdient. Da ja die The Plague Version auf der Nekrolog 43 auch wieder eine andere ist als auf der Maxi, kann ich diese Maxi CD mehr als empfehlen, die Aufmachung und meine beiden Lieblingslieder darauf möchte ich nicht in meiner Sammlung missen. :-)
Aushängeschild des melancholischen Darkwaves, 24. Oktober 2007
Wenn es um Melancholie geht, ist Diary Of Dreams sicherlich Ansprechpartner Nummer 1. Adrian Hates sonore Stimme, dazu die sinistren Elektroteppiche und schleppenden Beats lassen eigentlich kaum noch Hoffnung auf Besserung aufkommen. Nach einer kleinen kreativen Pause geht es nun weiter: The Plague ist ein Vorgeschmack auf das, was den Fan auf dem neuesten Album erwarten wird. Der Titelsong ist in zwei sehr variierenden Versionen vertreten, zum einen eher düster-schleppend und bedrohlich, und zum anderen clubtauglich. Gerade diese Version wird sicherlich wieder Einzug in die Clubs finden. Der nächste Song auf der Single ist Allocution, das einmal mehr die Hoffnungslosigkeit und das Fatalistische von Diary Of Dreams deutlich macht. Abgerundet wird die Scheibe mit einer neuen Version vom Klassiker Traumtänzer, die allerdings dem Original nicht das Wasser reichen kann. Trotzdem belegt The Plague, dass Diary of Dreams immer noch eine Menge Energie besitzt, um den Hörer zu fesseln. Musikalisch wird zwar nichts Neues geboten, aber allein die Energie und die Kraft, die in jedem der vier Songs innewohnt, macht Diary of Dreams einfach zum Aushängeschild des melancholischen Darkwaves.
Guter Vorgeschmack auf das neue Album!, 30. September 2007
Voran: Das Cover ist genau das, was sich jeder DOD-Fan erhofft hat...ein erneutes Aufgreifen der MenschFeind-Thematik. Wenn auch diese inhaltlich weder auf der Single noch (nach Aussagen der Band) auf dem Album fortgeführt wird. Graphisch und vom Design natürlich genial umgesetzt!
Zur Musik: Ich persönlich finde die neue Variante des "Traumtänzers" nicht überflüssig, da sie ein "Geschenk" für die Leute ist, die die Nigredo-Tour besuchten. Die Version wurde der Live-Version angenähert, was man bei genauem hinhören auch nachvollziehen kann. Natürlich klingt sie damit der auf "Alive" vorhandenen Live-Version sehr ähnlich. Man sollte sie jedoch eher mit der "Freak Perfume" -Version vergleichen.
18 Minuten für eine MCD, 4 Lieder. Das ist der Standard und sollte nicht als Kritikpunkt (weder positiver noch negativer Art) in Betracht gezogen werden.
Zu den anderen Liedern: "Allocution" ist ein sehr emotionales Stück, welches (meiner Meinung nach) durch die Klaviermelodie und den schönen Text zu einem besonderen Lied wird. Es deutet im Kontrast zu der "harten" und schnellen Elektronik "The Plagues" auf die zu erwartenden "Extreme", die Adrian Hates in mehreren Interviews bereits ankündigte, hin, da es eine für DOD relativ typische (wenn man bei der einzigartigen Kreativität der Band überhaupt von "typisch" sprechen kann) Ballede im mittleren Tempo ist.
"the Plague" ist, wie bereits angesprochen, das ziemliche Gegenteil. Ein Song, der einen umreißt und zur Bewegung anregt, aber trotzdem eine enorme emotionale Tiefe besitzt, die hier aber nicht wie bei "Allocution" teilweise durch die Melodie, sondern hauptsächlich durch den Text und die brachiale Härte zum Ausdruck kommt, aber selbstredend auch andere Gefühle beschreibt!
Die beiden "the Plague"-Versionen sind recht unterschiedlich (wenn auch weniger verschieden als die beiden "Giftraum"-Versionen der "Giftraum"-MCD). Die eine kommt eher rockig, gitarrenlastig, die andere eher elektronisch, tanzbar daher. Besonders wird sein, dass keine der beiden Versionen auf dem Album zu finden sein wird, sondern eine andere, dritte Version.
Somit sind auf dieser MCD 4 komplett neue Songs, von denen keiner auf dem kommenden Album "Nekrolog 43" zu finden sein wird! Deshalb ist hier auch keine Triolgie (wie bei "Giftraum" - "Nigredo" - "MenschFeind") zu erwarten; die MCD soll "lediglich" ein Vorgeschmack auf das Album sein!
An dieser Stelle würde ich schon überlegen, ob diese MCD tatsächlich 5,95¬ wert ist, oder ob dieser Preis sogar ein Schnäppchen ist, im Vergleich zu vielen anderen MCDs, bei denen einfach 2 Songs eines neuen Albums 1:1 übernommen werden und bei einer weiteren Version eventuell eine E-Gitarre verzerrt erscheint (um es bewusst zu karikieren)....
Einziger Kritikpunkt meinerseits:
Die Texte sind nicht, wie sonst gewohnt, mit abgedruckt. Bei "the Plague" und "Traumtänzer" kann ich es sehr gut verkraften, weil diese ja auf dem "Nekrolog 43" bzw. der "Freak Perfume" zu finden sind/sein werden.
Der Text von "Allocution", wenn auch nach mehrmaligem Hören gut zu verstehen, wird wohl nicht auf dem Album zu finden sein, weil der Song ja in dem Tracklisting nicht zu finden ist. Somit muss man sich hier auf sein Gehör verlassen...!
Trotzdem bietet diese Scheibe 100% Musik und der Kauf ist für jeden lohnenswert!
Enttäuschung, 28. September 2007
Die Releases der letzten Jahre waren ja ein Augen- und Ohrenschmaus. Schöne Melodien, Atmosphäre, Emotionen. Diese Maxi enthält nichts davon. Keine Melodien, kein Schauer auf dem Rücken, keine positive Schubkraft oder zuckersüsse Melancholie. Adrian jammert, der Beat rumpelt. Die neue Traumtänzer-version ist komplett überflüssig. Was wurde da überarbeitet? Habe was ganz besonderes erwartet z.B. eine Piano-Version oder einen Spannungsbogen oder Soundscapes. Spart Euch das Geld, wartet auf das neue Album. Ich höre weiter die letzten Alben und EPs, denen ich 5 Sterne gebe.
Neu und Düster, 23. September 2007
Schon das Cover verrät, auf welche musikalische Reise sich Diary of Dreams anscheinend bewegen. Düster, Klangvoll und trotz deutlicher Weiterentwicklung und neuen Einflüssen immer noch deutlich als DoD zu erkennen.
Ungewöhnlich ist für mich nur, dass es sich hierbei um eine typische Maxi handelt. Sonst sind DoD Maxis ja auch gerne mal 70 Minuten Spielzeit. Auf dem Silberling befinden sich "nur" zwei neue Songs. Der Titel "The Plague" in zwei gleichsam sehr guten, unterschiedlichen Versionen. Und mal wieder "Traumtänzer". Auch sehr nett, aber für mich jetzt auch ausreichend viele varianten des Songs gehört.
Alles in Allem ein toller Vorgeschmack auf den kommenden Longplayer.
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