Kundenmeinungen
Spannend und anspruchsvolle Kinokultur, die hier nach , 23. November 2008
einem interessanten Muster dem Zuschauer geboten wird. Zodiak ist kein Actionfilm, kein Dirty Harry. Nach einigen Morden beginnt der Film eine andere Wendung zu nehmen, die von den Taten zur Ermittlung führen. Der dramaturgische Aufbau erinnert eher an "Die Unbestechlichen" mit Robert Redford und Dustin Hoffman aus den 70er Jahren und fängt auch das Kolorit dieser Zeit sehr gut ein. Fast erwartet man schon Mike Stone und Steve Heller in den Straßen von St. Fran., die sich an der Ermittlung beteiligen.Bewertungen von 2-3 Sternen hat der Film nicht verdient!Zodiak hat das Zeug zum Klassiker! Wie einst Havens Gate!
Die Spur des Finchers ..., 19. November 2008
Ein neues Meisterwerk von David Fincher; zweieinhalb Stunden Spannung ohne eine einzige entbehrliche Minute!Vielleicht hätte ich noch einen oder zwei humoristisch gemeinte Sätze gestrichen, die nicht perfekt zur Stimmung passen, aber sonst habe ich einen unglaublich fantastischen Thriller der Extraklasse gesehen, der seinesgleichen sucht.Eine sich über viele Jahre hin ziehende Ermittlung, die nicht an der Intelligenz des Täters scheitert, sondern an Fehlern und Säumnissen der unterbezahlten, unmotivierten Behörden; und an der -nicht nur in den USA- furchtbaren Bürokratie. Unvergessliche Szenen, grandiose darstellerische Leistungen, zehn Sterne auf der Olympiaskala.Was will man mehr!?
Erwartungen waren groß, 15. November 2008
Hab mir den Film angeschaut, weil ich viel gutes über den Film gehört habe und die Story interessant klang. Ich finde der Film ist flach und schlecht umgesetzt. Zudem sind die Schauspieler meiner Meinung nach für diese Rollen falsch besetzt. Es fehlt Ihnen eindeutig an authentischem Charisma. Fazit: Story ist sehr gut. Umsetzung und Besetzung der Rollen ist mangelhaft.
Laaaangweilig, 3. Oktober 2008
Ich muss meinen Vorkritikern leider dahingehend zustimmen, dass der Film tötend langweilig ist. Gekauft hatte ich die DVD mit großen Erwartungen auf einen spannenden Thriller, stattdessen handelt er zweieinhalb Stunden von ereignislosen Polizei- und Journalistenrecherchen. Einer meiner größten Fehleinkäufe!
Fleck auf der Weste, 15. September 2008
Jetzt hat auch Finchers David einen Fleck auf seiner bisher so blütend weißen Weste. Nach "Alien 3", "Sieben", "Fight Club" etc. scheitert er ausgerechnet beim Versuch, einen konventionellen Thriller zu erzählen.Aber warum ? Warum hat er sich über überhaupt für die Verfilmung dieser Geschichte entschieden ? Der Plot - Killer bringt in großen Zeitabständen ein paar Leute um, ist alles andere als originell.Dummerweise verzichtet Fincher dann auch noch darauf, diese simple Story wenigstens auf einen vernünftigen Höhepunkt zusteuern zu lassen.Vielmehr lässt 2 1/2 Stunden ein paar völlig unglaubwürdige Charaktere über ihre Mördertheorien schwadronieren. Als da wären in erster Reihe und filmisch chronologischer Reihenfolge:Robert Downey als versoffener Reporter, der nach knapp 100 Minuten ohne vernünftige Erklärung von der Bildfläche verschwindet.Polizist Mark Ruffalo, dem die vermeintlich nervenaufreibende Polizeiarbeit so gar nicht anzusehen ist.Jack Gyllenhall als biederer Karikaturist, dessen Motive für seine vermeintlich verbissene Mördersuche (Jahre nach den Morden) völlig unglaubwürdig erscheint (und zudem miserabel gespielt ist).Eine 30-minütige ZDF-Doku über den "Fall Nitribit" ist allemal spannender und besser gemacht.
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