Kundenmeinungen
Keine Herausforderung, 21. August 2008
Ich muss direkt sagen das ich weder die Filme noch die Bücher von Agatha Christie kenne weswegen ich zu der Umsetzung nichts sagen kann.Ich selbst habe das Spiel vor wenigen Tagen zum Geburtstag geschenkt bekommen(zu meinem 16.). Ich würde mich nicht als Anfänger in diesem Genre bezeichnen, ich habe schon Spiele wie Black Mirror und Geheimakte Tunguska gespielt.Nun zum 1.Teil(Und dann gabs keines mehr)Am Anfang kommt ein kurzer Film indem man als "Kapitän" mit seinem kleinen Boot Gäste auf eine Insel bringt, dann steht man auf der Insel und weiß erstmal nicht was man tun soll. Wenn man dann irgendwann zum Hafen gegangen ist bemerkt man das das Boot versenkt wurde. Dort fängt die eigentliche Geschichte an, denn man ist unfreiwillig auf der Insel gefangen.+ Ein Plus gibts ganz klar für den Preis denn für knapp 10¬ 2 Adventure ist schon nicht schlecht+ Die Spiele sind auf einer CD können aber getrennt installiert werden.+ Suchtfaktor, warum auch immer aber ich wollte unbedingt wissen wer der Mörder ist+ 4 mögliche Enden + Mit dem echten Ende aus dem Buch- Das erste Minus gibt es von mir für den schlechten Start an dem man erstmal etwas verloren rumsteht, wie übrigens auch in dem Rest des Spiels, denn eigentlich weiß man nie so genau was man tuen soll.- Die Hälfte der Räume hätte meiner Meinung nach auch gereicht. Denn gerade am Anfang ist man doch sehr verwirrt und findet sich nicht zurecht. Außerdem kann man in den meisten Räumen eh nichts machen egal ob draußen oder drinnen, höchstens mal ein Bild anschauen oder einen Zettel aufheben. Vielleicht hätte da eine Karte abhilfe schaffen können?!- Die Graphik ist zwar nicht die schlechteste aber für ein Spiel was ursprünglich 2005 rauskam ist sie doch veraltet. Da gab es wirklich viel bessere z.B Black Mirror das ist zwar älter, aber es wirkte wenigstens so als ob die Hertseller sich Mühe gegeben haben.- Die Personen sind lieblos gezeichnet und die Haare ähneln eher schlechten Perücken.- Die Gespräche sind nicht Sincron das heißt die Personen bewegen den Mund nicht passend zu dem gesprochenen.- An ein paar Stellen wurde vergessen den gesprochenen Text zu übersetzen.- Es gibt nur wenig Rätsel eigentlich fast gar keine und die meisten bringen einen im Spiel eh nicht weiter- Das Spiel besteht fast nur aus Dialogen mit immer den gleichen Fragen z.B Wer ist nach ihrer Meinung der Mörder(Das muss man dann 8 Personen Fragen)die irgendwann langweilig werden und die man nicht wegdrücken kann.- Hat man zufällig noch alle lebenden Personen getroffen geht es automatisch im Spiel weiter, das heißt es kommt ein kurzer Film und meistens wird die nächste Person tot aufgefunden.Das ist schade besonders wenn man gerade dabei war ein Rätsel zu lösen.Zum 2.Teil(Mord im Orientexpress) kann ich noch nicht so viel sagen, da ich das Spiel gerade erst angefangen habe,nur so viel:+ Ich find das Spiel schöner und detallierter gezeichnet+ Eine Karte soll für mehr übersicht sorgen- Allerdings sehen die Figuren noch genauso eckig aus wie im 1.Teil und die Haare der Personen ähneln eher einer schlechten Perücke- das Spiel ruckelt die ganze Zeit rum und hängt sich fast auf(bis jetzt weiß ich noch nicht warum)- Die Aufgaben auf dem Weg zum Bahnhof sind lächerlich, du musst Poirot einholen und auf dem Weg 2 Männern eine Fließe oder Kachel bringen, damit die ihren Streit beenden, über ein anderes Thema reden(ich glaube über Brunnen) und dich weiter lassen. Dann siehst du Poirot rufst ihn und er rennt wieder weg und das ganze fängt von vorne an.Also alles in allem würd ich das Spiel nur echten Agatha Christie Fans empfehlen, und allen die beide Spiele für unter 10¬ bekommen. Die Andern und besonders die, die Geheimakte Tunguska und ähnliches gewöhnt sind, sollten die Finger davon lassen.
Solides Point n Click-Adventure, 20. August 2008
"Mord im Doppelpack" ist ein grundsolides Adventure und für Fans dieser Sparte uneingeschränkt empfehlenswert. Die Grafik bei beiden Spielen ist absolut in Ordnung, die Steuerung mit der Maus kinderleicht und die Geschichten an sich spannend und schlüßig. Die Rätsel sind auch für "Neulinge" recht leicht gehalten. Trotzdem "nur" 4 Sterne vergebe ich aus folgenden Gründen:---> "Und dann gab es keines mehr"- teilweise viel zu lange Dialoge, die sich auch nicht - wie bei anderen Spielen oft möglich - verkürzen lassen (z.B. mit der Leertaste o.ä.)- ein Bug beim Lesen des "Bienenbuches" - hier stürzt das Spiel ab. Es gibt im Internet einen Patch dafür, der ist aber überflüssig, da das Lesen dieses Buches nicht notwendig ist, man muss es nur finden.---> "Mord im Orientexpress"- hier muss man teilweise alle Zugabteile doppelt und dreifach durchsuchen, um alles zu finden, da die Gegenstände erst nach gewissen Aktionen "freigeschaltet" werden. Das ist auf Dauer recht langwierig. Auch kommt man nicht weiter, wenn man bestimmte Sachen noch nicht erledigt hat --> diese doch sehr starren, linearen Spielabläufe sind nicht so mein Fall.Wenn man dies beachtet und trotzdem Spass an Point n Click-Adventures und Detektivspielen hat, dem sei dieses hier wärmstens empfohlen.
Gut gemacht, teilweise langatmige Dialoge, 29. Mai 2008
Ich kann den Vorrenzensenten nur recht geben, beide SPiele sind atmospährisch sehr dicht, die Handlung nicht langweilig, sodass man gut spielen kann.Der Schwierigkeitsgrat ist in Ordnung, teilweise sind einige Lösungen etwas weit hergeholt, aber mit genügend Zeit und ständigem Herumlaufen kommt man irgendwann darauf.Einen Punkt Abzug gibt es für die teilweise doch sehr langen und nicht so ganz abwechslungsreichen Dialoge. Gerade in "Und dann gabs keines mehr" fällt dies auf. Die Dialoge werden von der Spielfigur fast immer mit dem gleichen Satz eingeleitet, Abwechslung findet man hier sellten. Auch stört es, dass man ständig mit allen Figuren sprechen, wobei einige Dialoge für den weiteren Gang der Handlung nicht wirklich von Bedeutung sind und eigentlich auch ausgelassen werden könnten.Die Grafik ist für ein Spiel dieser Art in Ordnung, etwas überzüchtetes findet man hier nicht, daher auch die relativ humanen Systemanforderungen.Das Handbuch ist übersichtlich und auch ausführlich genug, sodass zur Spielmechanik keine Fragen offen bleiben.Alles in allem handelt es sich hier um eine gelungene Umsetzung zweier Agatha Christie Romane, die es versteht den Spieler zu fesseln.
Spannend, gut gemacht, aber mit einem (kleinen) Bug, 19. Januar 2008
Vorab: Die Umsetzung der beiden Agatha Christie-Klassiker "Mord im Orientexpress" und "Und dann gabs keines mehr" ist gut gelungen und sorgt bei Fans dieser Art von Unterhaltung sicherlich auch für Spaß beim Spielen. Die Handlung von "Und dann gabs keines mehr" ist im Übrigen sicherlich bekannter unter dem Titel "Da waren es nur noch neun".Die beiden Spiele zeichnen sich dadurch aus, dass die Anlehnung an die Originalgeschichten sehr stark ist, aber natürlich -wo bliebe sonst die Spannung- eine Abwandlung erfolgt und auch alternative Enden möglich sind. Bei "Mord im Orientexpress" fühlt sich der eigentliche Held Poirot unpässlich und der Spieler schlüpft in die Figur einer jungen Dame, die die Ermittlungen für Poirot übernimmt. Bei "Und dann gabs keines mehr" übernimmt ein junger Mann die Aufklärung der Geschehnisse. Zugegeben: Ohne Spielanleitungen aus diversen Internetforen wäre die Lösung kaum möglich gewesen oder zumindest sehr zeitaufwendig. Aber die Entscheidung, ob man diese Hilfen in Anspruch nehmen möchte ist jedem Spieler selbst überlassen. Ein Bug in "Und dann gabs keines mehr" verringert die Gesamtbewertung auf vier Sterne. Auf der Herstellerseite war kein Patch zu finden, allerdings wird man auch hier wieder im Internet fündig. Der Fehler trat beim Lesen des "Bienenbuches" auf und sorgte für den Absturz des Spieles. Tipp zur Suche: Titel des Spiels in Verbindung mit dem Wort "Patch". Wer keine Lust hat, das Patchfile herunterzuladen, der kommt wohl auch ohne Lesen des "Bienenbuches" aus, da sich hier keine Informationen herauslesen lassen, die unbedingt zur Lösung notwendig sind.Fazit: Gut umgesetzt, unterhaltsam, durch den Bug aber Abzüge in der Gesamtbewertung.
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