Kundenmeinungen
Ganz in weiss..., 21. Januar 2008
Ich hatte mich wirklich auf dieses Game gefreut und hatte hohe Erwartungen.Ein bisschen enttäuscht bin ich dennoch.Ob es nun am Spiel lag, sei einmal dahingestellt, aber von Anfang an hatte ich unheimlich nervige Grafikfehler, die ich noch in keinem anderen Spiel hatte. Einige andere haben dieses Problem scheinbar auch. Und was soll man an einem High-End noch aufrüsten?Selbst nach einem Wechsel der Karte von Nvidia auf Ati und zurück wurde es nicht besser. Zwei, drei Minuten konnte man spielen, dann wechselt man ins nächste Bild und alles wird weiss! Man kann zwar speichern, wenn man sich das Menü merkt und "blind" speichern kann, auch ohne das der Fehler mitgespeichert wird, aber so macht das keinen wirklichen Spass! Habe trotzdem bis zum Ende tapfer durchgehalten, immer wieder gespeichert und neu geladen...!Die Story ist ganz gut, Poirot finde ich persönlich super, sehr vornehm und auf eine äußerst unterhaltsame Art und Weise sehr eigenwillig!Kleine "Klöpse" und witzige Momente kommen nicht zu kurz und lockern das Ganze etwas auf.Gut ist das Tagebuch mit Poirots Tipps, was als nächstes zu tun ist, hängenbleiben kann man trotzdem ab und an mal. Einfach kurz in eine Lösungshilfe schielen, wenn man mag.Wie schon jemand vorher schrieb, ist das Intro sehr lang und "laberlastig" und teilweise muß man ganz schön laufen, bis man jemanden gefunden hat.Auch die Erläuterung des Endes, muß ich sagen, war mir teilweise etwas verworren und unverständlich.Fazit:Das Game ist ganz gut, aber nochmal spielen werde und kann ich es wegen den Grafikfehlern nicht.Wer diese nicht hat, kann sich auf ein solides Adventure freuen.
Nicht nur für Fans von Agatha Christie, 6. Januar 2008
Mit Das Böse unter der Sonne hat der Entwickler sein nunmehr drittes Agatha-Christie-Abenteuer veröffentlicht. Vor etwas mehr als zwei Jahren hat man mit der Umsetzung von Und dann gabs keines mehr den ersten Teil dieser Reihe von Krimiadventures veröffentlicht und schon hier nicht nur Agatha Christie Fans gute Unterhaltung geboten.Während sich aber die beiden ersten Teil, neben einer tollen Ausarbeitung der Geschichte und einer spannenden Atmosphäre, aunh durch kleinere Programmierfehler und zahlreiche Schnitzer im Rätseldesign auszeichneten hat man beim dritten Teil in vielerei Hinsicht entscheidende Fortschritte gemacht. Endlich kann man selbst den eigentlichen Hauptdarsteller, Hercule Poirot, spielen, zudem hat man umfangreich an Rätseln und Interface gearbeitet. Den Schwierigkeitsgrad hat man dabei zwar merklich reduziert und damit das Spiel erheblich einsteigerfreundlicher gemacht, dafür aber bei Story, Dialogen und auch im Bereich der Präsentation einiges zugelegt.Grafisch ist auch Das Böse unter Sonne nicht allererster Güte, kann aber mit seiner atmosphärischen Spielwelt und zahlreichen gut inszenierten, jedoch optisch mässíg ansprechenden Zwischensequenzen überzeugen. Zudem ist es deutlich humorvoller als die früheren Romanumsetzungen und sollte besonders Fans der Krimiautorin und der filmischen Umsetzungen ihrer Bücher häufig ein Lächeln entlocken.Wichtig im Bereich der Präsentation ist auch die Sprachausgabe, die sowohl in Deutsch als auch in Englisch vorliegt. In beiden Fällen ist diese überzeugend gut, die deutsche Synchro ist einen Tick besser. Die Qualität der Dialoge selbst weiß in beiden Fällen zu gefallen, hier hat Publisher JoWooD äußerst gute Arbeit geleistet. Besonders Poirots Stimme klingt authentisch. Gelungen sind aber auch die Animationen. Während früher starre Gesichter und teils äußerst grobe Bewegungsabläufe vorhanden waren, hat der Entwickler seine Sache diesmal besser gemacht. Während die Fortbewegung selbst manchmal noch unfreiwllig komisch wirkt, aber genauso oft ansprechend aussieht, sind die Gesichtsanimation sehr gut geworden. Diese tragen enorm zur Atmophäre des Spiels bei, wenngleich sie hin und wieder vielleicht zu wenig dezent eingesetzt werden.Der Schauplatz umfasst neben der Insel, die man um einige Details erweitert hat, auch noch ein Stück Festland mit einem Dorf. Alles ist sinnvoll in die Story eingebaut. Diese wurde umfangreich erweitert mit zwei zusätzlichen Handlungssträngen und einigen neuen Charakteren ausgestattet. Das ist wurklich toll gemacht, und bietet somit selbst Kennern von Buch und/oder Film viel Neues.Toll ausgedacht hat man sich auch das Spielprinzip. Wie bereits erwähnt darf man nun auch Poirot selbst steuern. Dies geschieht allerdings in Form eines Rollenspiels. Der Spieler übernimmt nämlich wieder die Rolle eines neuen Charakters. Dieser befindet sich allerdings nicht wirklich auf der Insel. Er trifft sich einige Zeit nach den Ereignissen mit Poirot in dessen Büro und spielt mit dem belgischen Meisterdetektiv ein kleines Spielchen. Er soll den Part Poirots übernehmen und die Ereignisse auf Seadrift Island aufklären. Während der Ermittlungen, die in Kapitel eingeteilt ist, hat dieser Charakter mehr oder weniger frei Hand, kann den Verdächtigen Fragen stellen und Handlungen nach Gutdünken ausführen. Manchmal allerdings meckert Poirot, dass er sowas etwas nie tun oder sagen würde.Das klingt sonderbar und kompliziert, spielt sich aber völlig gleich wie jedes andere Adventure auch. Daraus aber ergeben sich einige Wortduelle zwischen Poirot und seinem Gast, die man dann im Hintergrund hört, die oft auch Kern des Frohsinns sind.Das Interface mit der überabeiteten Journalfunktion ist wensentlich übersichtlicher als noch in den Vorgängern. Die Veränderungen sind aber nicht so bahnbrechend, dass man dies hier übermässig stark beschreiben müsste.Abschließend bleibt nur festzustellen, dass Das Böse unter Sonne der bisher beste Teil der Reihe ist. Lediglich im Bereich des Rätseldesigns hätte mehr für Spieler mit größerer Adventureerfahrung tun können. Am Spaß, den man mit dem Spiel hat, ändert dies allerdings nichts, genauso wie an der immer noch recht hohen Spielzeit von etwa 10-12 Stunden.
Bestes Spiel der Reihe, 5. Januar 2008
Um eins vorweg zu nehmen: Beim Spaßfaktor bei der Rezension wird gefragt "Wie lustig ist dieses Spiel?", da es sich hier aber um ein Krimispiel handelt, kann ich nicht mehr als drei Sterne geben. Was den Spielspaß angeht, bekommt das Spiel aber absolut fünf Sterne."Das Böse unter der Sonne" ist für mich definitiv das gelungenste Spiel der Reihe. Ich habe es binnen drei Tagen direkt zweimal durchgespielt - einmal in deutsch, das zweite Mal in englisch, einzig und allein, weil es mir so unheimlichen Spaß machte. Mein persönlicher Geschmack wurde generell voll getroffen auch, wenn mir ein leicht erhöhter Schwierigkeitsgrad gefallen hätte. Obwohl es auch hier noch das ein oder andere Mal zu Abstürzen gekommen ist, war dies weit nicht so häufig wie bei "Mord im Orient Express" oder "Und dann gabs keines mehr", bei dem man ohne Patch (der allerdings inzwischen erschienen ist, aber dennoch nicht im "Mord im Doppelpack" Set verarbeitet wurde, so dass dies trotz des Re-Release fehlerhaft ist) wegen eines Bugs ohne Komplettlösung weiterkam. Die Grafik ist mir persönlich vollkommen egal, denn mir kommt es nur auf den Spielspaß an, jedoch halte ich diese für sehr gelungen und atmosphärisch ansprechend. Einige lustige Kommentare gab es ebenfalls, was nicht fehlen sollte, aber hier glücklicherweise niemals Überhand genommen hat. Gut gelöst finde ich zudem, dass man über die Erzählung, die man ja eigentlich spielt, Poirot steuert und mit diesem alles ermittelt (dass man beim Mord im Orient Express mit einer charakterlich höchst farblosen Figur herumrennt, war hier für mich einer der größten Kritikpunkte). Die viele Lauferei ist teilweise schon störend, aber durchaus akzeptabel. Die Story an sich finde ich sehr gut - gerade das Spiel hat mich animiert, mir nun mehrere Agatha Christie Bücher zuzulegen. Langeweile kam für mich nicht auf, auch wenn ich über die zeitliche Einteilung des Spiels doch durchaus überrascht war (mehr sage ich aus Spoilervermeidung mal nicht). Es gibt eigentlich so viele verschiedene Handlungsstränge, dass man eigentlich immer mit irgendetwas beschäftigt ist.Der Spielverlauf ist nicht komplett linear, aber auch nicht so unendlich frei wie bei Und dann gabs keines mehr. Die Linearität war für mich genau richtig gewählt. Verbessert hat man außerdem das Inventarsystem, so dass das sehr störende extra Kombinationsfeld nun völlig verschwunden ist. Fazit: Rundum gelungenes Spiel. Wer die Vorgänger nicht mochte, sollte hier dennoch einmal reinspielen, denn man hat sehr viel von dem verbessert, was die vorangegangenen Spiele (zumindest für mich) teilweise langweilig oder schlecht erschienen ließen. Macht definitiv Lust auf mehr.
Sehr schönes Spiel!, 5. Januar 2008
Ich finde "das Böse unter der Sonne" ist das bisher beste Spiel aus der Agatha Christie-Reihe. Es ist auch für Einsteiger sehr gut geeignet, da der Schwierigkeitsgrad nicht zu hoch ist, bzw. die Instruktionen anhand eines Notizbuches vorgegeben werden. Somit verzettelt man sich nicht, was man noch alles zu erledigen hat. Auch die Grafik ist sehr schön gemacht. Besonders gut gefallen hat mir der Gesichtsausdruck von Poirot an manchen Stellen.Man muss zwar die einzelnen Orte des öfteren aufsuchen, aber mit einem Doppelklick ist man schnell im nächsten Bild, deshalb finde ich es auch nicht schlimm die vielen Laufwege zu bewältigen.Mir haben auch die Dialoge zwischen Hastings und Poirot gut gefallen. Die Synchronisation im Allgemeinen fand ich sehr gut, die Stimmen passten zu den einzelnen Charakteren.Fazit:Das Spiel hat sehr viel Spaß gemacht und ich hatte auch technisch keinerlei Probleme. Alles lief flüssig. Ich freue mich schon auf einen nächsten Teil der Agatha Christie-Reihe :)
und wieder umsonst gefreut, 4. Januar 2008
Nach dem der 2te Teil von Agatha Christie "Mord im Orientexpress" schon enttäuschend war im Vergleich zum genialen ersten Teil hatte ich trotzdem die Hoffnung der 3te Teil könnte wieder gut werden. Aber falsch gedacht man hat es wieder geschafft sich im negativen Sinn zu steigern...Das Spiel beginnt schonmal scheiße indem Poirot ewig mit Hastings redet und ewig erzählt was absolut belanglos ist,dann kommt eine Zwischensequenz mit der man wenig anfangen kann und nach ungefähr einer viertelstunde kann man dann mal spielen.Das nervige ist man spielt nicht direkt poirot sondern hastings versetzt sich in dessen lage und es wird dauernd erzählt und zurückgeblickt,so das man sich nicht wirklich in das Spiel "hineinfühlen" kann.Außerdem gibt es die ersten 3 oder 4 Kapitel überhaupt kein Ziel!! man rennt einfach sinnlos auf der Insel rum,redet mit den Leuten sucht den ihr Zeug das sie verloren haben und stoppt schonmal die Zeiten vom Tatort zu gewissen Punkten (obwohl der Mord erst viel später geschieht).Dennoch weiß man eigentlich von Anfang an wer ermordet wird , weil dauernd Anspielungen gemacht werden und man von Anfang an schon eine Liste der verdächtigen hat wo eine Person fehlt... Auf diese Art wird verhindert das in dem Spiel jemals auch nur ein bisschen Spannung aufkommt.In dem Spiel gibt es auch sehr viele Laufwege und grosses Leute suchen(Bei Sinking Island war das ganz clever gelöst). Und Herr Poirot istauch eine absolut unsympatische,nervige Person die man eigentlich von Anfang an erschlagen möchte.Zb ist er sich zu fein mal eine Leiter zu steigen oder zu schwimmen so das man erst wieder um die halbe Insel rennen muss oder sich von einer Dame rudern lassen muss.Naja aber wenn man langeweile mag das Spiel mal gehen und es hat auch ein paar gute Seiten allerdings reißt es einen nicht mit und man hat zu keinem Zeitpunkt das Gefühl jetzt weiter spielen zu müssen oder noch etwas herausfinden zu wollen. Aber da es in letzter Zeit so viele grottenschlechte Adventures gibt die selbst mit "Das böse unter der Sonne" nicht mithalten können gebe ich dennoch 3 Sterne.Allerdings sind meine Hoffnungen ,das nochmal ein Agatha Christie-Spiel kommt das so genial ist wie "Und dann gabs keines mehr", sind leider gestorben.
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