Kundenmeinungen
Einfach genial!!!, 27. November 2008
Das erste Mal, das ich im Kino war, und am Ende des Films ALLE ruhig waren. Das war dieser Film. Er verbreitet eine irritierend bedrückende, aber doch fantastische Stimmung. Wirklich toll! Ich kann nur jedem empfehlen, ihn sich mal anzuschauen!
Zu recht hoch gelobt!, 26. November 2008
Ich habe mir den Film mit meiner Frau im kino angeschaut und war etwas schockiert, als im Vorspann ein Horrorfilmtrailer nach dem anderen gezeigt wurde.Pans Labyrinth ist nämlich weder das verträumte Fantasymärchen noch der ultrabrutale Horrorfilm. Im Kern geht es nicht um die mystische Fantasywelt, in die sich die junge Ofelia immer mehr rettet, sondern um die Grausamkeiten des spanischen Bürgerkrieges.Ich würde deshalb Pans Labyrinth am ehesten in die Kategorie Anti-Kriegsfilm einteilen, denke aber auch, daß man den Film ohne Einteilung stehen lassen kann.Erzählerisch ist der Film sehr gut gelungen und macht daher auch sehr schnell klar, daß es sich um harte Kost handelt. Durch die Vermischung von Fantasyelementen und harter Realität, schafft es del Torro die ganze Handlung wie einen bösen Traum erscheinen zu lassen. Künstlerisch ist der Film daher in meinen Augen ein Meisterwerk, das sowohl im Tempo, in der Optik, in der Auswahl der Darsteller und der Umsetzung der Sound-Effekte überzeugt.Auch wenn del Torro mit seiner Inszenierung manchmal an die Grenze des Ertragbaren geht, so bietet er viele Momente der Entspannung und der Genugtuung. Da schon die ersten Minuten des Films das Ende vorwegnehmen, kann man sich ganz auf die Entwicklung der Geschichte einlassen und ein grandioses Meisterwerk bewundern.
Großartiges Fantasy- und tolles Popcornkino ..., 24. November 2008
... ist dieser Film definitiv nicht und eine Rezension zu Pans Labyrinth" zu schreiben ist ungefähr genauso anstrengend wie den Film selbst zu sehen. Viele hier gingen wohl im Glauben an tolles Fantasykino an den Film heran und wurden selbstverständlich bitter enttäuscht. Es wäre einfach sinnvoll sich vorher zu informieren dann weiß der Zuschauer das Ihn hier alles andere nur nicht tolles Fantasykino erwartet. Den Film in eine Kategorie einzuordnen ist auch relativ schwierig. Ich würde Ihn wohl als Drama mit einigen Fantasyelementen bezeichnen. Es liegt schon weit über ein Jahr zurück das ich mir den Film in der Einzel DVD gekauft habe und trotzdem habe ich mir Pans Labyrinth" erst vor wenigen Wochen das erste mal angesehen. Verantwortlich hierfür waren einige hier bei Amazon sehr gut verfasste Rezensionen die den Film als das darstellten war er wirklich ist - ein teils sehr grausames und brutales Drama mit leichtem Fantasyeinschlag. Hinzu kommt das augenlose Monster welches mich wohl auch immer etwas von diesem Film abgeschreckt hat. Unser Film spielt im Jahre 1944 und führt uns nach Nordspanien wo der sadistische Hauptmann Vidal zusammen mit seiner Frau Carmen und seiner Stieftochter Ofelia ein neues Quartier in einer alten Mühle bezieht. Auf dem Weg dorthin müssen Sie im Wald kurz anhalten da der hochschwangeren Carmen übel wird. Die 12-jährige Ofelia findet in der Nähe des Weges ein großes Insekt das auf einem Stein sitzt und dem Auto dann auf dem weiteren Weg zur Mühle folgt. Von dort aus führt Vidal einen erbitterten Krieg gegen die im Wald lebenden Partisanen. Auf der Mühle angekommen entdeckt das Mädchen, das vom Stiefvater wohl nur als Hindernis angesehen wird, neben dem Hauptgebäude einen Torbogen und dahinter altes Mauerwerk. Die Angestellte Mercedes verrät Ihr das dies ein sehr altes Labyrinth ist. Nachts als Ofelia nicht schlafen kann taucht das Insekt wieder auf und führt Sie in das Labyrinth wo sie zum ersten mal auf den Pan trifft. Dieser verrät Ihr das Sie die Wiedergeburt der einer Prinzessin ist die vor langer Zeit das unterirdische Reich verlassen hat. Sie muss nun drei Prüfungen bestehen um wieder in das Königreich zurückzukehren. Jetzt wird sich so mancher denken das dies doch sehr märchenhaft kling, doch leider ist der Film dann alles andere als ein nettes Märchen. In verstörenden Bildern sehen wir Vidal, wie er Partisanen foltert und tötet. Gefühle sind ihm dabei völlig fremd und so behandelt er auch seine Stieftochter. Sein einziges Augenmerk liegt auf dem noch ungeborenen Baby indem sich Vidal seinen Nachfolger erhofft. Guillermo del Toro schuf einen Film der mich jedenfalls auch danach noch beschäftigt hat. Er liefert ohne großartige Special-Effects Bilder die von solcher Kraft sind, das Sie den Zuschauer in Ihren Bann ziehen. Man fiebert mit der kleinen Ofelia mit und schüttelt über die Grausamkeiten des Stiefvaters den Kopf. Es gibt Szenen im Film wo selbst ich mal kurz weggeschaut habe. Der Film ist definitiv nichts für Zartbesaitete. Für mich ist Pans Labyrinth" ein Erlebnis, eines allerdings an dem sich die Geister wie hier auch an den Rezensionen zu sehen ist scheiden werden. Es ist kein Film den man mal so locker nebenbei sieht, sondern er nimmt den Zuschauer ganz für sich in Anspruch. Es sind nicht nette Feen und Elfen wie man Sie im Fantasybereich kennt sondern dunkle Bilder mit Gestalten denen man lieber nicht begegnen möchte. Wer sich aber vorher richtig über diesen Film informiert der wird auch nicht wie soviele hier enttäuscht werden. Das der Film nichts für Kinder ist braucht man wohl nicht mehr zu erwähnen. Es ist auch sehr schwierig über diesen Film eine passende Rezension zu schreiben und leider ist auch mir das nicht gelungen aber ich wollte in erster Linie auch nur betonen das dies ein wirklich großartiger Film ist den man so schnell nicht mehr vergisst. Bei der Einzel DVD gibt es in Sachen Bild- und Tonqualität nichts zu meckern und Bonusmaterial gibt es kaum. In diesem Falle wäre aber wohl die 3-DVD Edition eine Überlegung wert, denn hier gibt es wohl genug interessante Berichte zu einem großartigen Film. Von mir gibt es hochverdiente fünf Sterne für einen etwas anderen Film der mich aber völlig eingenommen hat den Zuschauer auch so schnell nicht mehr loslässt.
Bewegendes Gothik-Fantasy-Drame, 14. November 2008
Vorsicht!! Dieser Film ist anders! Die Erinnerung verblasst nicht sobald die DVD aufhört sich zu drehen. Hier vereinen sich auf erschütternder Weise Historie, Abenteuer, Drama und Fantasy.Feen müssen nicht immer schillernde, eingebildete, nervende Blondchen sein und auch der sonstige Märchenanteil erinnert eher an die Originalfassungen alter Märchen. Die Mischung aus brutaler Geschichtsbewältigung und gruseliger Legenden hinterlässt einen bitteren Geschmack und zusammen mit liebevoll inszinierten Bildern und der mitreißenden Story kann man diesen Film nicht so schnell vergessen. Durch die vielen postitiven Rezensionen, hatte ich eine sehr hohe Erwartungshaltung die um ein vielfaches Übertroffen wurde. Pans Labyrinth - Platz 3 auf meiner persönlichen Hitliste!
Gewaltfilm und kein Märchen, 30. Oktober 2008
Ich möchte nur jeden warnen der einen schönen Fantasie oder Märchenfilm erwartet.Ich finde die Darstellung der Gewaltszenen in dieser Detailliertheit abstossend und unnötig. Man kann auch Grusel erzeugen ohne dass man im Detail sieht wie ein Mensch zu "Matsch" geprügelt wird. Ein ansonsten gut gemachter Film lenkt dadurch total vom wesentlichen ab und ich war froh als es vorbei war. Sollte FSK 18 sein.
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