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"Rainald Grebe - Solo die zweite!", 1. Februar 2008
Kurz nach dem zweiten Album mit der Kapelle der Versöhnung
veröffentlichte Rainald Grebe mit "Das Robinson Crusoe
Konzert" seine zweite Soloplatte. Wieder nur am Klavier im
beständigen Wechsel von Studio-Songs und Livemitschnitten
setzt er sich mit dem wohl berühmtesten Schiffbrüchigen
auseinander. Als selbstgerechter Robinson hadert er mit der
Welt und kann sich nicht entscheiden, ob es mit oder ohne
die anderen Menschen besser ist. Dabei definiert Grebe
'Insel' eher als kulturellen oder mentalen Zustand denn als
sandiges Eiland. In den Liedern gibt er den Bezug zu Robinson
Crusoe oft gänzlich auf, klatscht aber in gewohnt bissiger
und kritischer Weise alle Gesellschaftsprobleme ab, die einem
zurecht auf den Wecker fallen können. Dabei bedient er aber
keine Allgemeinplätze, sondern trifft den Grat zwischen
Distanz und bitterer Selbsterkenntnis. Was geschrieben sehr
theoretisch klingt, ist in Rainald Grebes Händen wunderbar
aufgehoben und wird ebenso humorig wie kraftvoll inszeniert.
Anspieltipps: -Robinson
-Nichtwähler
-Lass die Kerne in den Oliven
Insgesamt ist das R. Crusoe Konzert etwas schwächer als das
Abschiedskonzert von 2004 (aber wie soll er das auch je
übertreffen!)
Aber immer noch Rainald Grebe pur. Und solo nur am Flügel
sitzend für mich noch besser als mit Verbindung seiner Kapelle.
Auch hier wäre eine DVD angebracht, denn die Mimik und Gestik
Grebes sind nochmal etwas ganz anderes.
nie gehört, dann reingehört, weitergehört und nicht mehr aufgehört, 20. September 2007
Rainald Grebe - nie gehört.
Wer ist das?
Durch Zufall bekam ich dann sein neues Album "Das Robinson Crusoe Konzert" ans Ohr.
Aus einem "nur mal kurz reinhören" wurde dann "die Platte von vorn bis hinten und wieder von hinten bis vorn anhören".
Einfach perfekt wie er den Geist der Zeit trifft und die verschiedensten Bereiche deutscher Lebensart in eine einzige allseits bekannte Geschichte packen kann.
Und das Ganze geht auch noch ins Ohr, ist komisch und regt zum gelegentlichen Lachausbruch an, kann im nächsten Moment allerdings auch etwas nachdenklich stimmen.
Ein immer wieder hörbarer Ohren- und Lachmuskelschmaus.
Meine Favoriten:
Die Mitte des Lebens, Freitag, Wissen ist Macht, Lass die Kerne in den Oliven
Super, 29. August 2007
Das Konzert war super genial. Also wer dem Konzert nicht beiwohnen konnte (warum auch immer)- unbedingt kaufen, kaufen, kaufen!!!!
Alle Leute, die dem Konzert gelauscht haben und etwas von Kunst verstehen kaufen diese CD eh.
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